Gibanica ist ein traditionelles Gebäck, das auf dem gesamten Balkan beliebt ist. Sie wird in der Regel mit Hüttenkäse und Eiern zubereitet. Die Rezepte reichen von süß bis herzhaft und von einfachen bis zu festlichen und aufwendigen mehrschichtigen Kuchen. Weitere Informationen finden Sie unter gibanica.org.

Abgeleitet vom serbisch-kroatischen Verb gibati bedeutet es „falten, schwingen, schaukeln“. Das Gebäck wurde 1818 im Serbischen Wörterbuch von Vuk Stefanović Karadžić und 1828 von einem slowenischen Priester Jožef Kosič erwähnt. Es handelt sich um eine Art Schichtstrudel, eine Kombination aus türkischen und österreichischen Einflüssen.

Gibanica ist ein süßes Brot mit einer Spirale aus Walnusspaste im Inneren. Gibanica kann sich manchmal auch auf ein Walnussbrötchen beziehen, das auch als „gibanica“ oder „Walnussbrötchen“ bekannt ist. Es wird oft mit einer Scheibe Brot oder einem Stück Käse serviert.

Etymologie

Das Wort gibanica ist eine Ableitung des serbokroatischen Verbs gíbati. Es bedeutet „falten; schwanken, schwingen, schaukeln“ Es gibt auch Ableitungen wie das Wort gibaničar. Einige glauben, dass das Wort aus dem ägyptisch-arabischen gebna stammt, eine Art weicher, weißer, salziger Käse.

Vorbereitung

Das Originalrezept für Gibanica enthielt traditionell hausgemachten Phyllo-Teig und Kuhmilchkäse. Hausgemachter Käse kann Feta oder Sirene sein. Der Kuchen wird in der Regel als Gužvara (Knautschkuchen) zubereitet, d. h. der Phyllo-Teig in der Mitte wird zerknüllt und gefüllt.

Varianten

Auf dem gesamten Balkan gibt es zahlreiche Varianten der Gibanica und verwandter Gerichte. Die Rezepte reichen von süß bis herzhaft und von einfachen bis zu festlichen und aufwendigen mehrschichtigen Kuchen. Die Gibanica kann auch als eine Art Käsestrudel betrachtet werden, mit dem sie wahrscheinlich einen gemeinsamen Ursprung in den Gebäckgerichten der Region hat.