Die Laugenbrezel gehört zu Bayern und darf auf keinem Oktoberfest fehlen. Doch die Brezen, wie die Einheimischen ihr Traditionsgebäck nennen, schmeckt nicht nur auf der Wies´n. Besonders Kinder mögen sie. Ihre Größe und Form macht die Brezel auch als kleinen Imbiss für unterwegs so beliebt. Kein Wunder also, dass das Laugenbrezel Rezept im Internet regen Zuspruch findet.

Was macht eine Laugenbrezel aus?

Die originalen Brezeln werden aus sogenanntem Laugenteig hergestellt. Sie bestehen meist aus einem Weizen-Hefeteig. Es können jedoch auch zum Teil andere Mehlsorten beigemischt werden, um den Geschmack zu individualisieren. Die ungebackenen Rohlinge werden in eine Natron-Lauge getaucht. Das verleiht ihnen den unverwechselbaren Geschmack. Eine Brezen muss unten außen knusprig und innen weich sein. Frisch aus dem Ofen schmeckt das Kleingebäck am besten. Daher greifen immer mehr Deutsche zu einem Brezel Rezept und versuchen ihr Glück.

Sind Brezeln gesund?

Hier scheiden sich die Geister. Nach neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen soll man ja Kohlehydrate aus Teigwaren meiden. Außerdem wird bei der Herstellung auf die Brezel grobes Salz gestreut. Zuviel Salz jedoch ist schädlich und erzeugt schwere Herz-Kreislauf-Erkrankungen. Sollten Brezeln also vom Speiseplan gestrichen werden? Wie überall im Leben kommt es auf die Menge an. Kohlehydrate sollten ein wichtiger Bestandteil der täglichen Ernährung bleiben. Denn Kohlehydrate dienen als wichtiger Treibstoff für das Gehirn und die Muskeln. Der Laugenteig der Brezel selbst ins nicht sehr salzig und kann daher problemlos genossen werden. Bei leichtem Sodbrennen kann die Brezen sogar lindernd wirken.

Was benötige ich zur Herstellung von Brezeln?

Neben den Zutaten und einem guten Brezel Rezept ist das folgende Equipment hilfreich:
– Rührschüssel
– Küchenmixer für den Teig
– 2 Liter Topf für die Natronlauge
– 1 Backblech
– den vorgeheizten Backofen

Folgende Zutaten werden für den Teig von ca. 9 Brezeln benötigt:
– 500 g Mehl (gerne auch halb Dinkel-/Weizenmehl)
– 1 Würfel Hefe (42 g)
– 3 TL Zucker
– 1 TL Salz
– 40 g weiche Butter oder pflanzliche Margarine
– 250 ml lauwarmes Wasser
– grobes Meersalz zum Bestreuen

Zusätzlich brauchen Sie für das Laugenbad:
– 1500 ml Wasser
– 60 g Natron

Die Herstellung ist nicht schwieriger als das Backen von traditionellem Brot und Brötchen. Wer sich die verschlungene Form der Brezeln selbst nicht zutraut, kann den Teig auch als Stangen oder Brötchen formen. Im Internet werden jedoch auch Videos mit Schritt-für-Schritt Erklärungen zum Formen einer Laugenbrezel angeboten. Die Kosten der Zutaten halten sich in Grenzen. Für Mehl und Hefe müssen etwa 20 Cent ausgegeben werden, je nach Sorte. Dazu kommt ein Päckchen Natron für ca 70 Cent. Den Rest hat man sowieso meist im Hause. Bei einer Backdauer von 20 min ist auch der Energieverbrauch sehr gering. Es lohnt sich also, Brezeln selbst herzustellen.

Brezeln selbst backen

– Hefe zerbröseln, Zucker und etwas Wasser dazu, 10 Minuten ruhen lassen
– Mehl, Salz, weiche Margarine und restliches Wasser dazu, gut kneten, Kugel formen
– abgedeckt ruhen lassen, bis sich Teig verdoppelt hat, ca halbe bis dreiviertel Stunde
– Teig gut durchkneten, in 9 gleichgroße Stücke teilen
– zugedeckt 20 min ruhen lassen

Das Formen der Brezeln

– in je ca. 45 cm langen Strängen ausrollen, wobei die Mitte doppelt so dick sein sollte
– die Enden nach oben ziehen, kreuzen und einmal um sich schlingen
– anschließend die Enden unten links und rechts auf den dickeren Bogen drücken
Die Rohlinge auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und abgedeckt 10 min ruhen lassen

Für die Natronlauge

– 1500 ml Wasser aufkochen und von Herd nehmen. Wenn es nicht mehr kocht
– 60 g Natron langsam einrühren.
Anschließend die Brezeln einzeln mithilfe einer Schaumkelle für ca 30 Sekunden eintauchen, aufs Backblech legen und mit Meersalz bestreuen. Im vorgeheizten Backofen bei 180 Grad Ober- und Unterhitze ca. 20 Minuten goldbraun backen.
Noch warm und mit Butter bestrichen schmecken sie besonders gut.