Montag, 28. März 2016

Topinambur-Kartoffel-Gröstl

Gibt es eigentlich eine allgemeingültige Definition von "Gröstl"? Ich vermute stark, dass das die Kurz- oder Dialektversion von "Geröstetem" ist (und ja, ich könnte an dieser Stelle googeln, mag ich aber nicht. Manchmal muss man nicht alles ganz genau wissen, sondern kann auch mal nur vermuten). Ich jedenfall nenne daher alles so, was ich in der Pfanne knusprig anbrate. Bevorzugt Reste vom Vortag und hier am liebsten Knödel. So gab es hier schon Semmelknödel-Pilz-GröstlKartoffelknödel-Maronen-Gröstl und auch ein zweierlei Knödel-Gröstl. Die Deluxe-Versionen bekommen dann noch Ei mit rein. Aber es muss nicht immer Knödel sein - das beweist dieses Gericht. Auch wenn es mehr eine Idee, als ein richtiges Rezept, ist, da ich keine Mengenangaben habe, Aber das ist eh sooo einfach, das kriegt ihr auch ohne Angaben hin. :-)

Sonntag, 27. März 2016

Buchvorstellung | Frühstücks-Power

Nach Salat-Power kommt mit Frühstücks-Power nun das zweite Buch von Davíd Bez auf den Markt. Klar, dass ich da einen genaueren Blick reinwerfen musste.


Freitag, 25. März 2016

Sojabohnennudeln mit Spinat und geröstetem Blumenkohl

Nutzt ihr Foodsharing? Ich habe vor langer Zeit schon mal einen Post über Lebensmittelverschwendung geschrieben und darin bereits zu Foodsharing verlinkt. Inzwischen ist das Projekt glücklicherweise weitaus bekannter und viel aktiver, die Anzahl der Foodsaver und Fairteiler steigt. Neben der Homepage gibt es auch regionale Facebook-Gruppen, in denen (gerettete) Lebensmittel und übrige Speisen ausgetauscht und weitergegeben werden. Schaut doch mal nach, ob ihr eine Gruppe für eure Region findet. Ich habe inzwischen schon häufiger vom Foodsharing-Netzwerk profitiert: überwiegend in Form vom Abgeben von Produkten, die hier keine Verwendung finden und so doch nicht weggeschmissen werden müssen. Aber auch so, dass ich Lebensmittel "aufnehmen" konnte. Bei der Gurkenschwemme im Sommer konnte ich aushelfen, ich bekam grenzwertig überreife Äpfeln (aus denen ein grandioses Kompott wurde) und neulich landete so auch eine Packung Nudeln aus grünen Sojabohnen, also Edamame, bei mir. Von Edamame an sich bin ich ja eh ein großer Fan, daher war ich sehr gespannt auf die Nudeln. Und ich wurde nicht enttäuscht, sie schmecken richtig gut. Leider scheint man sie hier nicht zu bekommen. Wie ich herausfand, waren die Nudeln in einer Abobox drin und nicht selbst gekauft. Schade, die würde ich nämlich sofort wieder essen wollen. 

Montag, 21. März 2016

Geschmorte Rinderbrust, gebackener Lauch & Topinamburpüree

1 - 2 - 3. Rind, Lauch, Topinambur. Drei Hauptbestandteile, ganz einfach und puristisch zubereitet. Heraus kommt aber ein Träumchen von Geschmackskombination. Vom gebackenen Quietschelauch (ja, das tut er in dieser Form nämlich schon ein wenig) kann ich eh kaum genug kriegen. Genauso ist es mit Topinamburpüree (hallo? Das schmeckt nochmal ganz anders, als wenn man Topinambur gekocht oder gebraten isst! Das ist ja schon lecker, aber hätte man mich diesbezüglich nicht mal früher informieren können?! ;-) ) Und dann kommt noch eine herrlich zart geschmorte Rinderbrust dazu, mit dem Schmorsaft als Soße. Ganz einfach. Im Lieblings-tiefen-Teller serviert - und alles ist gut. 



Freitag, 18. März 2016

Thunfischpflanzerl, Edamame mit Algen, Karottensalat

Neugier wird belohnt. In diesem Fall mit einem leckeren Essen.
Als ich nämlich auf der Biofach die neuen SeaVeggie-Produkte von Kulau entdeckte, war die Neugier sofort geweckt. Algen, in Form von Sushi, geröstet als Snack oder Salat, mag ich nämlich sehr gerne, esse es aber doch recht (zu) selten. Zu Hause stand ich dann erstmal da - was mache ich denn jetzt mit Meeresspaghetti, Nori- und Wakameflocken? Als mir dann die Dose Thunfisch einfiel, die auf ihren Einsatz wartete, war es doch schnell klar: Thunfischpflanzer, passend zum Sushigedanken (das ist bei mir immer die erste Assoziation mit Alge) mit Ingwer und Sojasoße gewürzt. Und natürlich mussten Edamame mit dazu. Und noch ein knackig, säuerlicher Salat aus Karotten. Optimal!



Dienstag, 15. März 2016

Kulinarisches Kino inkl. Verlosung | Gastons Küche

Ich schaue gerne Dokumentationen. Über die Natur, die Umwelt, Personen - wenn ich die Person auch 'kenne'. Eigentlich. Denn als ich die Pressemeldung zu "Gastons Küche" las, war ich doch neugierig. Von Gastón Acurio hatte ich noch nie gehört, dabei solle er quasi der Nationalheld Perus sein.

Also angeschaut und tatsächlich überrascht gewesen.
Typischer Kochwerdegang: die Eltern wollten, dass er was Anderes lernt, er hat sich darüber hinweggesetzt, wurde später dann doch -leicht belächelt- unterstützt und hat damit Erfolg. So richtig. Mehrere Restaurants, die Kulinarik nach Peru zurückgeholt, die einheimische Küche quasi revolutioniert. Wenn er in seiner Heimatstadt unterwegs ist, behandeln ihn die Menschen tatsächlich wie einen Star. Das Sympathische: Gastón Acurio wirkt dennoch so gar nicht abgehoben. Mir gefällt auch, wie er von Lebensmitteln spricht: man müsse sie würdigen, schätzen und auch dementsprechend zubereiten. 

Ich möchte gar nicht zu viel vorweg verraten, denn es ist mal wieder an der Zeit -kurz und bündig, ohne sentimental zu werden- ein DANKE an euch loszuwerden. Danke für's mitlesen. für's teilhaben, einfach für's da sein - an jeden von euch!
Dank Tiberius Film widerum (das ist doch mal eine Überleitung, oder?! ;-)) dürfen sich drei von euch aber auch noch über ein Exemplar der DVD Gastons Küche freuen. Erscheinungsdatum ist der 04. Mai, ab da wird den Gewinnern dann ihr Exemplar zugeschickt.

Um an der Verlosung teilzunehmen:
Kommentiert unter diesem Beitrag und erzählt mal, welcher (Sterne-)Koch euch am meisten beeindruckt und warum. Ach, und für mein Seelenwohl sagt ihr mir bitte auch noch, ob ihr Gastón Acurio bis dato schon kanntet, ja?! ;-)

+++Beendet+++
Das Los hat entschieden: 1, 2, 4
Herzlichen Glückwunsch an Miriam, OneMoment & Carina



Kleingedrucktes:
Die Teilnehmer der Verlosung müssen das 18. Lebensjahr vollendet oder das Einverständnis des Erziehungsberechtigten haben.  Eine Kontaktadresse zur Gewinnbenachrichtigung muss angegeben werden. Außerdem muss eine Postadresse in Deutschland vorhanden sein. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Der Gewinner wird ausgelost. Eine Barauszahlung ist nicht möglich. Nach Beendigung wird der Gewinner kontaktiert, sollte er sich nicht innerhalb einer Woche zurückmelden, wird neu ausgelost. (Anonyme) Kommentare ohne Kontaktmöglichkeit können nicht für die Auslosung berücksichtigt werden. Mit der Teilnahme an der Verlosung bestätigt ihr euer Einverständnis, dass ich eure Adresse ausschließlich für den Versand der DVD an die zuständige Presseagentur public insights weitergeben darf.

Sonntag, 13. März 2016

Die Mädchenküche kocht "zusammen" #5: Rote Bete-Orangen-Overnight Flocken

Boah. Schon ist die erste Mädchenküchenrunde 2016 schon wieder rum. Also fast. Nach heute halt. Nach einer Woche wunderbarer Getreide-Abwechslung, zeigen wir euch heute unser gemeinsames Gericht: Overnight Oats sollten es sein. Wer sich jetzt denkt "Ööööde, das gibt's doch schon in drölfzighundert Varianten" mag vielleicht recht haben. Aber, aaaaber jetzt gibt's die Special-Mädchenküche-Overnight-Ladung. Und die ist besonders toll. Natürlich. Was auch sonst. Bei so tollen Mädchen. \o/

Oder klingen Overnight-Oats mit Kamut- und Hirseflocken, Carrot Cake-Overnight OatsCouscous-Overnight Oats mit Äpfeln und Datteln oooder Overnight Oats mit pikanter Birne nicht ganz herrlich?! Eben. Oh und ich habe natürlich auch noch eine passendes Rezept mitgebracht. Nicht nur optisch ein Schmaus: 
Rote Bete-Orangen-Overnight Flocken




Freitag, 11. März 2016

Die Mädchenküche kocht #5: Getreide - Temaki

oder auch: Handroll genannt. Quasi Maki-Sushi in groß. Der entscheidende Vorteil ist, dass man mehr Füllung reinkriegt, also auch unterschiedliche Sachen. Ein kleiner, für mich kaum aber nicht sehr bedeutungsvolle Nachteil: wenn man die Rolle länger liegen lässt, wird das Nori recht labbrig, was dem Geschmack keinen Abbruch tut, aber beim Abbeißen etwas unschön ist, wenn man so arg dran rumziehen muss. Wie dem auch sei, Temaki wird's hier trotzdem häufiger geben. Und hoffentlich muss ich mich dann aber nicht jedes Mal davor ärgern, wenn die Sojasoße leer ist und ich extra zum Asialaden fahr und da dann keine G'scheide bekomme. Es gab zwar recht viel Auswahl, aber jede Sojasoße (bis auf Kikkoman und die mag ich nicht so) enthielt haufenweise Zucker und Zusatzstoffe. Ich bin dann zum nächsten Supermarkt geradelt und hab da die Sojasoße der Eigenmarke genommen. Inhaltsstoffe: Wasser, Sojabohnen, Salz, Getreide. Geht doch. 

Aber hey - wisst ihr was das Specialigste an diesem Rezept ist?! Es gehört zur ersten Mädchenküche-Runde in diesem Jahr - yeah! Zwar wird sich dieses Jahr ein bisschen was ändern, da ein paar Mädchen aus zeitlichen Gründen ausgestiegen sind, aber fortgesetzt werden unsere Kochrunden natürlich dennoch! Dieses Jahr geht's direkt lost mit dem Thema "Getreide". Herrlich vielfältig geht's da zu. So gab es bei Simone Hirsebratlinge mit Spinat, Samira brachte gefüllte Grünkern-Paprika mit und Natalie servierte Maismehlquesadillas. Morgen solltet ihr unbedingt noch bei Christina reinschauen, um einen tollen Dinkelsalat präsentiert zu bekommen. Bei Ilona klappt's in der Runde nicht, aber beim nächsten Mal ist auch sie wieder mit dabei. Und falls ihr euch wundert, dass da noch einige Mädchen fehlen: ja, Maja, Sibel und Franzi können aus zeitlichen Gründen nicht mehr bei den Küchenrunden mitmachen. Am Sonntag gibt's dann wieder unser gemeinsames Gericht: Overnight Oats in allen möglichen Varianten - seid gespannt (ja, echt!)

Montag, 7. März 2016

Bananenbrot

Wisst ihr, wie lange ich es mir schon vornehme, ein Bananenbrot zu backen? Ich weiß es selber nicht genau, denn es ist schon echt richtig lange... Aber früher oder später kommt man ja mal zu jedem Vorhaben und so habe ich es tatsächlich neulich geschafft, 'mein' Bananenbrot zu backen. Ohne mich an eines der hunderdrölftzig anderen Rezepte zu halten, sondern ganz auf meinen Geschmack verlassen. Da ist nur drin, auf was ich Lust hatte. Und, puh, ein Glück - es ist genauso geworden wie ich es haben wollte. Schön saftig, "chewy", süß genug, aber nicht zu sehr, ordentlich bananig. 
Bananarama vom Feinsten!

Freitag, 4. März 2016

Geröstetes Chana Dhal

Ich hab' da so 'ne Schwäche... Knabberzeug. Besonders in Form von Nüssen oder Kernen... Ist da eine Packung im Haus, ist die meistens nicht lange voll. Oft ärgere ich mich dann über mich selbst, dass ich wieder mal nicht aufhören konnte zu naschen (ja, sowas ist meine Form von naschen. Süßes brauche ich nicht), alles viel zu schnell aufgegessen wurde und mir im blödsten Fall danach sogar noch etwas Unwohl ist. Aber darauf verzichten geht auch nicht. Also ergebe ich mich meinem Schicksal eben. Könnte schlimmer sein. Neulich kramte ich mich so durch die "offene-Packungen-Schublade" und entdeckte Chana Dhal - halbierte, geschälte Kichererbsen. Da fiel mir ein, dass ich mir im türkischen Supermarkt früher häufig geröstete (ganze) Kichererbsen mitnahm. Na, das muss ich doch auch selbst hinkriegen, dachte ich mir. Und tadaaa, das habe ich. Eine weitere Leckerei auf der Knabberliste.