Montag, 28. März 2016

Topinambur-Kartoffel-Gröstl

Gibt es eigentlich eine allgemeingültige Definition von "Gröstl"? Ich vermute stark, dass das die Kurz- oder Dialektversion von "Geröstetem" ist (und ja, ich könnte an dieser Stelle googeln, mag ich aber nicht. Manchmal muss man nicht alles ganz genau wissen, sondern kann auch mal nur vermuten). Ich jedenfall nenne daher alles so, was ich in der Pfanne knusprig anbrate. Bevorzugt Reste vom Vortag und hier am liebsten Knödel. So gab es hier schon Semmelknödel-Pilz-GröstlKartoffelknödel-Maronen-Gröstl und auch ein zweierlei Knödel-Gröstl. Die Deluxe-Versionen bekommen dann noch Ei mit rein. Aber es muss nicht immer Knödel sein - das beweist dieses Gericht. Auch wenn es mehr eine Idee, als ein richtiges Rezept, ist, da ich keine Mengenangaben habe, Aber das ist eh sooo einfach, das kriegt ihr auch ohne Angaben hin. :-)


Zutaten
Gekochte Kartoffeln
Gekochten Topinambur
(kann beides vom Vortag sein)
Zwiebel
Schinken
Eier
Schnittlauch
Gewürze nach Belieben: Muskat, Kümmel, etc.

Zubereitung
Kartoffeln und Topinmambur in Scheiben schneiden. Zwiebel grob würfeln, Schinken in Streifen schneiden. Die Eier mit Salz, Pfeffer, Gewürzen nach Geschmack und gehacktem Schnittlauch verquirlen. In einer Pfanne Öl erhitzen. Kartoffeln und Topinambur kräftig und knusprig anbraten, Zwiebel erst jetzt zufügen und gemeinsam kurz mitbraten. Dann den Schinken dazu. Kurz darauf die Eiermasse darüber geben. Anstocken lassen, dann wie beim Rührei vermengen und komplett stocken lassen. Falls nötig nochmal salzen und pfeffern. Mit etwas frischem Schnittlauch garniert servieren.

Vegetarier: Schinken weglassen, ggf. durch (Räucher-)Tofu ersetzen.

Keine Kommentare:

Kommentar veröffentlichen