Freitag, 29. Januar 2016

Gebratene Maronenpolenta mit Rahmchampignons und Blaukraut

Selbstverständlich habe ich zum Grundrezept für Blaukraut, auch eine Verwendungsidee dafür. Mal anders, ohne Braten, ohne Knödel. Gescherte Zungen könnten sagen: Na und, da hat sie einfach das Fleisch eines klassischen Hauptgangs weggelassen. Ja, quasi schon, nur wird man es hier auch nicht vermissen. Bestelle ich einen Schweinebraten ohne Schwein bleiben mir Knödel, Soße (die Vegetarier auch nicht essen werden) und Kraut. Sowas wird immer den "hier fehlt was"-Beigeschmack haben. Kann natürlich trotzdem schmecken, aber bei diesem Rezept, wird dieser Gedanke nach dem ersten Bissen vergessen sein. Knusprig und weiche Polenta, verfeinert mit Maronen, eine cremige Soße und natürlich mein geliebtes Blaukraut. Was sollte hier schon fehlen?!


Zutaten für 2 Personen 
500ml Wasser
1 gestr. Tl Salz
125g Maisgrieß
100g vorgekochte Maroni
3El Sahne

300g Champignons
1 Zwiebel
150ml Sahne
100ml Milch
100ml Brühe
Schnittlauch


Zubereitung
Wasser und Salz aufkochen lassen. Maisgrieß einrühren, Temperatur zurücknehmen und zehn Minuten quellen lassen, ab und zu umrühren. Maroni und drei Esslöffel Sahne pürieren und unter den fertigen Maisbrei rühren. Die Masse in eine mit Backpapier ausgelegte Auflaufform* streichen und auskühlen lassen.
Dann daraus Stücke schneiden oder Formen ausstechen. Eine (Grill-)Pfanne erhitzen, die Polentaschnitten beidseitig mit etwas Öl bestreichen und in der Pfanne auf beiden Seiten anbraten. 
Die Champignons in Scheiben schneiden, Zwiebel klein hacken. Letztere in etwas Öl glasig anschwitzen. Pilze zugeben und kräftig anbraten, bis die austretende Flüssigkeit wieder verdampft ist. Mit Salz und Pfeffer würzen, dann Sahne, Milch und Brühe hinzugeben. Sanft bis zur gewünschen Konsistenz köcheln lassen (bei mir ca. zehn Minuten). Abschmecken, falls nötig nachwürzen und etwas gehackten Schnittlauch unterrühren.

Veganer: Sojasahne verwenden.

*Die Größe der Form könnt ihr danach auswählen, wie dick eure Polentaschnitten sein sollen. Kleinere Form - dicke Schnitten, größere Form - dünnere Schnitten.


Vor einem Jahr: Masala Chai & Walnusskekse
Vor zwei Jahren: Roter Multivitaminsaft
Vor drei Jahren: Apple-Porridge

Kommentare:

  1. Perfekt! Ich hab gestern noch eingefrorenes selbstgemachtes Rotkraut im Tiefkühler gefunden, da kommt das Rezept wie gerufen. Ich bin da als Nicht-Braten-Zubereiter nämlich auch eher etwas ratlos. Aber Polenta mit Maronen klingt nach ner super Idee, Danke :)

    AntwortenLöschen
  2. Wow - klingt toll. Polenta wollte ich schon lange mal ausprobieren.

    AntwortenLöschen
  3. schaut klasse aus, nehme alles bis auf Blaukraut, keine Ahnung,
    das kann ich gar nicht abhaben, ihhh, aber die Rahmchampion dafür ....mhmmm

    lg netzchen

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Echt jetzt - kein Blaukraut?! Gibt's ja gar nicht! :D

      Löschen
  4. Ich liebe Polente und ich lililiebe Maronen. Jetzt muss ich mal schauen, ob ich im Supermarkt noch welche finde. Das muss ich ausprobieren <3 Danke für die Inspiration!

    AntwortenLöschen
    Antworten
    1. Ich drück die Daumen. Zur Not: im Großmarkt gibt's die ganzjährig. ;-)

      Löschen
  5. Ich liebe Polenta. Ich liebe Maronen. Warum nicht miteinander kombinieren? Das klingt super :) Kommt auch direkt in meine Top 10 der Foodblogrezepte im Januar ;)
    Lieben Gruß,
    Jenny

    AntwortenLöschen