Sonntag, 10. April 2016

Der Vorhang fällt.

Eigentlich hätte ich es wohl merken müssen, als ich vor ein paar Monaten die kleine Namensänderung hier vornahm. Ich kenne mich ja und hätte da schon wissen müssen, dass es doch nicht nur der Name ist, der nicht mehr ganz perfekt passt. Vielleicht wusste ich es sogar schon, wollte es aber nicht wahrhaben und zu lassen. Schließlich fülle ich diesen Blog bereits seit über drei Jahren mit Rezepten, habe durch ihn tolle Menschen kennen gelernt und vieles erlebt. Und davon trennt man sich ja nicht so mir nichts, dir nichts. Wenn aber irgendwas nicht mehr passt und ich merke, wie der Enthusiasmus und die Freude schwindet, muss ich was daran ändern. So bin ich halt. Halbe Sachen gibt's nicht.
Als ich den Blog damals ins Leben ruf, war das eigentlich eine "Ach, du machst das jetzt einfach!"-Aktion. Nie hätte ich gedacht, dass daraus so was Tolles werden könnte. Ein richtiges Hobby (auch wenn ich dieses Wort eigentlich nicht mag), das mir wirklich wichtig ist. Aber ich glaube, jetzt ist es Zeit für die nächste "Mach einfach"-Aktion. In der Hoffnung, dass es genauso toll wird.

Daher lade ich euch ein, mir zu folgen. Rüber, zum neuen Blog:

In letzter Zeit ändert sich bei mir hier einiges, mehr innerlich als wirklich sichtbar. Der beste Mann von Welt und ich hinterfragen mehr, machen uns zu einigen Themen verstärkt Gedanken, passen unser Verhalten an. Denn dieses "Alleine kann man eh nichts verändern"-Denken ist doch Quatsch. Zwar reicht es ja schon, wenn man sich selbst damit besser fühlt, aber regt man auch nur eine weitere Person an, sich ebenso ein paar Gedanken zu machen,  war's das schon wert. Von was ich rede? Bewussteren und achtsameren Leben. Die Welt ein bisschen besser machen. An dieser Stelle rechne ich mit Augenverdrehen oder genervtem Zungenschnalzen. Und neinnein, ihr kennt mich doch: becoming green wird kein hippie-alleswirdgut-Blog. Nee. 
Aber -obwohl ich dachte, ich könnte nie über etwas Anderes als Kochen und Essen schreiben- habe ich gemerkt, dass da doch noch ein paar interessante Themen sind, die es wert sind, sich damit zu beschäftigen. Und darüber zu reden. In alter Fräuleinmanier: ehrlich hoch 10, ohne viel Schischi, aber mit Herzblut. Und JA, ein Schwerpunkt wird natürlich weiterhin der Genuss sein. Hallo, denkt ihr wirklich, ich würde euch nicht weiterhin mit Rezepten vollschreiben?! Das werde ich, ob ihr wollt oder nicht. ;-) Nur wird es auch noch ein paar andere Themen geben, die Aufmerksamkeit verdienen. Und hier aber nicht so recht hinpassen.

Was bedeutet das für Fräulein M. kocht?
Das bedeutet nur, dass es ab diesem Post nicht mehr hier, sondern auf becoming green weitergeht. Die bereits hier veröffentlichten Rezepte, Rezensionen, Produkte, etc. bleiben alle online, so dass ihr  natürlich weiterhin darauf Zugriff habt. Den ein oder anderen Post werde ich wohl mit rüber umziehen, weil sie thematisch einfach super passen. In der kommenden Woche werde ich auch die Social Media-Kanäle ändern.
Natürlich würde ich mich rießig freuen, wenn ihr direkt mitumzieht (mich also weiterhin abonniert, die Blogrollverlinkungen ändert und so) und ich ein Paar von euch dann drüben wieder sehe. ♥ Dem ein oder anderen wird der reine Fräulein-Foodblog vielleicht lieber gewesen sein, auch das verstehe ich natürlich und freue mich dann trotzdem, wenn ihr mal rüberschaut, reinschnuppert - und wenn's nur für die Rezepte ist. ♥

Ich danke euch für die schöne Zeit auf Fräulein M. kocht und hoffe, das ihr Verständnis dafür habt, dass es für mich nun einfach Zeit für eine Veränderung ist. Und vielleicht lesen wir uns ja "drüben" wieder. :-)



Freitag, 8. April 2016

Polentapfanne mit Spinat und Ei

Heute gibt's wieder so ein Gericht, dass ich mir irgendwann mal im Kopf zusammengesponnen habe, da nie ganz verschwunden ist und nach viel zu langer Zeit dann doch noch endlich zubereitet wurde. Eine überbackene Polentapfanne. Mit Spinat hab ich's momentan ganz arg und eine gute Tomatensoße werde ich nie verschmähen. Also durfte beides mit rein. Auf die Polenta. Und unter die Eier. Im Ofen gebacken, so dass das Eigelb noch leicht flüssig ist, die Polenta nicht zu trocken. Herrlich.

Mittwoch, 6. April 2016

Alltags-Frühstück #9


Alice laughed. 'There's no use trying,' she said. 'One can't believe impossible things.'
'I daresay you haven't had much practice,' said the Queen. 'When I was your age, I always did it for half-an-hour a day. Why, sometimes I've believed as many as six impossible things before breakfast. There goes the shawl again!” ~Lewis Carroll

Dinkelsemmel, Hüttenkäse, Bio-Ei

Freitag, 1. April 2016

Würzige Riesengarnelen auf buntem Salatbett mit Kokosdressing

Kennt ihr dieses Erfolgsgefühl? Wenn ihr eine bestimmte Idee im Kopf habt, egal ob ein Gericht, eine Bastelei, eine Dekoration, etc., und es nach der Umsetzung dann tatsächlich genau so wird, wie ihr euch das gedacht habt? Ich mag dieses Gefühl. Meine Experimente gehen ja auch oft genug schief am Ende. :-D Aber nicht hier! Ich wollte eine bunte Rohkost-Salat-Mischung. Dazu hatten mich die Bio-Riesengarnelen angelacht. Nur Edamame waren an dem Tag genau ausverkauft, so dass ich zu Shiratakinudeln als "Ersatz" gegriffen habe - war auch ok. Dann sollte es ein Dressing mit Kokosmilch sein (die hat's mir momentan besonders angetan) und auch hat trotz ihrer Einfachheit und frei-Schnauze-zusammenrühren mir richtig gut geschmeckt und vor allem herrlich zum Rest gepasst. 
Hach... gutes Gefühl.


Montag, 28. März 2016

Topinambur-Kartoffel-Gröstl

Gibt es eigentlich eine allgemeingültige Definition von "Gröstl"? Ich vermute stark, dass das die Kurz- oder Dialektversion von "Geröstetem" ist (und ja, ich könnte an dieser Stelle googeln, mag ich aber nicht. Manchmal muss man nicht alles ganz genau wissen, sondern kann auch mal nur vermuten). Ich jedenfall nenne daher alles so, was ich in der Pfanne knusprig anbrate. Bevorzugt Reste vom Vortag und hier am liebsten Knödel. So gab es hier schon Semmelknödel-Pilz-GröstlKartoffelknödel-Maronen-Gröstl und auch ein zweierlei Knödel-Gröstl. Die Deluxe-Versionen bekommen dann noch Ei mit rein. Aber es muss nicht immer Knödel sein - das beweist dieses Gericht. Auch wenn es mehr eine Idee, als ein richtiges Rezept, ist, da ich keine Mengenangaben habe, Aber das ist eh sooo einfach, das kriegt ihr auch ohne Angaben hin. :-)

Sonntag, 27. März 2016

Buchvorstellung | Frühstücks-Power

Nach Salat-Power kommt mit Frühstücks-Power nun das zweite Buch von Davíd Bez auf den Markt. Klar, dass ich da einen genaueren Blick reinwerfen musste.


Freitag, 25. März 2016

Sojabohnennudeln mit Spinat und geröstetem Blumenkohl

Nutzt ihr Foodsharing? Ich habe vor langer Zeit schon mal einen Post über Lebensmittelverschwendung geschrieben und darin bereits zu Foodsharing verlinkt. Inzwischen ist das Projekt glücklicherweise weitaus bekannter und viel aktiver, die Anzahl der Foodsaver und Fairteiler steigt. Neben der Homepage gibt es auch regionale Facebook-Gruppen, in denen (gerettete) Lebensmittel und übrige Speisen ausgetauscht und weitergegeben werden. Schaut doch mal nach, ob ihr eine Gruppe für eure Region findet. Ich habe inzwischen schon häufiger vom Foodsharing-Netzwerk profitiert: überwiegend in Form vom Abgeben von Produkten, die hier keine Verwendung finden und so doch nicht weggeschmissen werden müssen. Aber auch so, dass ich Lebensmittel "aufnehmen" konnte. Bei der Gurkenschwemme im Sommer konnte ich aushelfen, ich bekam grenzwertig überreife Äpfeln (aus denen ein grandioses Kompott wurde) und neulich landete so auch eine Packung Nudeln aus grünen Sojabohnen, also Edamame, bei mir. Von Edamame an sich bin ich ja eh ein großer Fan, daher war ich sehr gespannt auf die Nudeln. Und ich wurde nicht enttäuscht, sie schmecken richtig gut. Leider scheint man sie hier nicht zu bekommen. Wie ich herausfand, waren die Nudeln in einer Abobox drin und nicht selbst gekauft. Schade, die würde ich nämlich sofort wieder essen wollen. 

Montag, 21. März 2016

Geschmorte Rinderbrust, gebackener Lauch & Topinamburpüree

1 - 2 - 3. Rind, Lauch, Topinambur. Drei Hauptbestandteile, ganz einfach und puristisch zubereitet. Heraus kommt aber ein Träumchen von Geschmackskombination. Vom gebackenen Quietschelauch (ja, das tut er in dieser Form nämlich schon ein wenig) kann ich eh kaum genug kriegen. Genauso ist es mit Topinamburpüree (hallo? Das schmeckt nochmal ganz anders, als wenn man Topinambur gekocht oder gebraten isst! Das ist ja schon lecker, aber hätte man mich diesbezüglich nicht mal früher informieren können?! ;-) ) Und dann kommt noch eine herrlich zart geschmorte Rinderbrust dazu, mit dem Schmorsaft als Soße. Ganz einfach. Im Lieblings-tiefen-Teller serviert - und alles ist gut. 



Freitag, 18. März 2016

Thunfischpflanzerl, Edamame mit Algen, Karottensalat

Neugier wird belohnt. In diesem Fall mit einem leckeren Essen.
Als ich nämlich auf der Biofach die neuen SeaVeggie-Produkte von Kulau entdeckte, war die Neugier sofort geweckt. Algen, in Form von Sushi, geröstet als Snack oder Salat, mag ich nämlich sehr gerne, esse es aber doch recht (zu) selten. Zu Hause stand ich dann erstmal da - was mache ich denn jetzt mit Meeresspaghetti, Nori- und Wakameflocken? Als mir dann die Dose Thunfisch einfiel, die auf ihren Einsatz wartete, war es doch schnell klar: Thunfischpflanzer, passend zum Sushigedanken (das ist bei mir immer die erste Assoziation mit Alge) mit Ingwer und Sojasoße gewürzt. Und natürlich mussten Edamame mit dazu. Und noch ein knackig, säuerlicher Salat aus Karotten. Optimal!



Dienstag, 15. März 2016

Kulinarisches Kino inkl. Verlosung | Gastons Küche

Ich schaue gerne Dokumentationen. Über die Natur, die Umwelt, Personen - wenn ich die Person auch 'kenne'. Eigentlich. Denn als ich die Pressemeldung zu "Gastons Küche" las, war ich doch neugierig. Von Gastón Acurio hatte ich noch nie gehört, dabei solle er quasi der Nationalheld Perus sein.

Also angeschaut und tatsächlich überrascht gewesen.
Typischer Kochwerdegang: die Eltern wollten, dass er was Anderes lernt, er hat sich darüber hinweggesetzt, wurde später dann doch -leicht belächelt- unterstützt und hat damit Erfolg. So richtig. Mehrere Restaurants, die Kulinarik nach Peru zurückgeholt, die einheimische Küche quasi revolutioniert. Wenn er in seiner Heimatstadt unterwegs ist, behandeln ihn die Menschen tatsächlich wie einen Star. Das Sympathische: Gastón Acurio wirkt dennoch so gar nicht abgehoben. Mir gefällt auch, wie er von Lebensmitteln spricht: man müsse sie würdigen, schätzen und auch dementsprechend zubereiten. 

Ich möchte gar nicht zu viel vorweg verraten, denn es ist mal wieder an der Zeit -kurz und bündig, ohne sentimental zu werden- ein DANKE an euch loszuwerden. Danke für's mitlesen. für's teilhaben, einfach für's da sein - an jeden von euch!
Dank Tiberius Film widerum (das ist doch mal eine Überleitung, oder?! ;-)) dürfen sich drei von euch aber auch noch über ein Exemplar der DVD Gastons Küche freuen. Erscheinungsdatum ist der 04. Mai, ab da wird den Gewinnern dann ihr Exemplar zugeschickt.

Um an der Verlosung teilzunehmen:
Kommentiert unter diesem Beitrag und erzählt mal, welcher (Sterne-)Koch euch am meisten beeindruckt und warum. Ach, und für mein Seelenwohl sagt ihr mir bitte auch noch, ob ihr Gastón Acurio bis dato schon kanntet, ja?! ;-)

+++Beendet+++
Das Los hat entschieden: 1, 2, 4
Herzlichen Glückwunsch an Miriam, OneMoment & Carina



Kleingedrucktes:
Die Teilnehmer der Verlosung müssen das 18. Lebensjahr vollendet oder das Einverständnis des Erziehungsberechtigten haben.  Eine Kontaktadresse zur Gewinnbenachrichtigung muss angegeben werden. Außerdem muss eine Postadresse in Deutschland vorhanden sein. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Der Gewinner wird ausgelost. Eine Barauszahlung ist nicht möglich. Nach Beendigung wird der Gewinner kontaktiert, sollte er sich nicht innerhalb einer Woche zurückmelden, wird neu ausgelost. (Anonyme) Kommentare ohne Kontaktmöglichkeit können nicht für die Auslosung berücksichtigt werden. Mit der Teilnahme an der Verlosung bestätigt ihr euer Einverständnis, dass ich eure Adresse ausschließlich für den Versand der DVD an die zuständige Presseagentur public insights weitergeben darf.

Sonntag, 13. März 2016

Die Mädchenküche kocht "zusammen" #5: Rote Bete-Orangen-Overnight Flocken

Boah. Schon ist die erste Mädchenküchenrunde 2016 schon wieder rum. Also fast. Nach heute halt. Nach einer Woche wunderbarer Getreide-Abwechslung, zeigen wir euch heute unser gemeinsames Gericht: Overnight Oats sollten es sein. Wer sich jetzt denkt "Ööööde, das gibt's doch schon in drölfzighundert Varianten" mag vielleicht recht haben. Aber, aaaaber jetzt gibt's die Special-Mädchenküche-Overnight-Ladung. Und die ist besonders toll. Natürlich. Was auch sonst. Bei so tollen Mädchen. \o/

Oder klingen Overnight-Oats mit Kamut- und Hirseflocken, Carrot Cake-Overnight OatsCouscous-Overnight Oats mit Äpfeln und Datteln oooder Overnight Oats mit pikanter Birne nicht ganz herrlich?! Eben. Oh und ich habe natürlich auch noch eine passendes Rezept mitgebracht. Nicht nur optisch ein Schmaus: 
Rote Bete-Orangen-Overnight Flocken




Freitag, 11. März 2016

Die Mädchenküche kocht #5: Getreide - Temaki

oder auch: Handroll genannt. Quasi Maki-Sushi in groß. Der entscheidende Vorteil ist, dass man mehr Füllung reinkriegt, also auch unterschiedliche Sachen. Ein kleiner, für mich kaum aber nicht sehr bedeutungsvolle Nachteil: wenn man die Rolle länger liegen lässt, wird das Nori recht labbrig, was dem Geschmack keinen Abbruch tut, aber beim Abbeißen etwas unschön ist, wenn man so arg dran rumziehen muss. Wie dem auch sei, Temaki wird's hier trotzdem häufiger geben. Und hoffentlich muss ich mich dann aber nicht jedes Mal davor ärgern, wenn die Sojasoße leer ist und ich extra zum Asialaden fahr und da dann keine G'scheide bekomme. Es gab zwar recht viel Auswahl, aber jede Sojasoße (bis auf Kikkoman und die mag ich nicht so) enthielt haufenweise Zucker und Zusatzstoffe. Ich bin dann zum nächsten Supermarkt geradelt und hab da die Sojasoße der Eigenmarke genommen. Inhaltsstoffe: Wasser, Sojabohnen, Salz, Getreide. Geht doch. 

Aber hey - wisst ihr was das Specialigste an diesem Rezept ist?! Es gehört zur ersten Mädchenküche-Runde in diesem Jahr - yeah! Zwar wird sich dieses Jahr ein bisschen was ändern, da ein paar Mädchen aus zeitlichen Gründen ausgestiegen sind, aber fortgesetzt werden unsere Kochrunden natürlich dennoch! Dieses Jahr geht's direkt lost mit dem Thema "Getreide". Herrlich vielfältig geht's da zu. So gab es bei Simone Hirsebratlinge mit Spinat, Samira brachte gefüllte Grünkern-Paprika mit und Natalie servierte Maismehlquesadillas. Morgen solltet ihr unbedingt noch bei Christina reinschauen, um einen tollen Dinkelsalat präsentiert zu bekommen. Bei Ilona klappt's in der Runde nicht, aber beim nächsten Mal ist auch sie wieder mit dabei. Und falls ihr euch wundert, dass da noch einige Mädchen fehlen: ja, Maja, Sibel und Franzi können aus zeitlichen Gründen nicht mehr bei den Küchenrunden mitmachen. Am Sonntag gibt's dann wieder unser gemeinsames Gericht: Overnight Oats in allen möglichen Varianten - seid gespannt (ja, echt!)

Montag, 7. März 2016

Bananenbrot

Wisst ihr, wie lange ich es mir schon vornehme, ein Bananenbrot zu backen? Ich weiß es selber nicht genau, denn es ist schon echt richtig lange... Aber früher oder später kommt man ja mal zu jedem Vorhaben und so habe ich es tatsächlich neulich geschafft, 'mein' Bananenbrot zu backen. Ohne mich an eines der hunderdrölftzig anderen Rezepte zu halten, sondern ganz auf meinen Geschmack verlassen. Da ist nur drin, auf was ich Lust hatte. Und, puh, ein Glück - es ist genauso geworden wie ich es haben wollte. Schön saftig, "chewy", süß genug, aber nicht zu sehr, ordentlich bananig. 
Bananarama vom Feinsten!

Freitag, 4. März 2016

Geröstetes Chana Dhal

Ich hab' da so 'ne Schwäche... Knabberzeug. Besonders in Form von Nüssen oder Kernen... Ist da eine Packung im Haus, ist die meistens nicht lange voll. Oft ärgere ich mich dann über mich selbst, dass ich wieder mal nicht aufhören konnte zu naschen (ja, sowas ist meine Form von naschen. Süßes brauche ich nicht), alles viel zu schnell aufgegessen wurde und mir im blödsten Fall danach sogar noch etwas Unwohl ist. Aber darauf verzichten geht auch nicht. Also ergebe ich mich meinem Schicksal eben. Könnte schlimmer sein. Neulich kramte ich mich so durch die "offene-Packungen-Schublade" und entdeckte Chana Dhal - halbierte, geschälte Kichererbsen. Da fiel mir ein, dass ich mir im türkischen Supermarkt früher häufig geröstete (ganze) Kichererbsen mitnahm. Na, das muss ich doch auch selbst hinkriegen, dachte ich mir. Und tadaaa, das habe ich. Eine weitere Leckerei auf der Knabberliste.

Montag, 29. Februar 2016

Schinkenpancake-Sauerkraut-Türmchen

Wie ihr ja wisst, bin ich kein großer Süßschnabel. Eis zum und Frühstück bilden da eigentlich die einzigen Ausnahmen. Vor allem wenn es Pancakes gibt, verfalle ich bereits morgens in ein Fresskoma. Was gibt es -für mich- dann also perfekteres als herzhafte Pancakes?! Ich meine - es sind Pancakes! Aber nicht süß! Und mit Sauerkraut. ♥ Die passen dann auch nicht nur morgens, sondern ebenso mittags, abends, zwischendurch und sowieso immer! Zwar haben mich die Schinkenpancakes an diesem Morgen (ja, es gab sie wirklich zum Frühstück) schon einige Nerven gekostet, da die Zubereitung nicht so wollte, wie ich, aber beim ersten Bissen war der Ärger dann auch schon wieder verflogen.

Freitag, 26. Februar 2016

Hash Browns mit Spinat und Ei

Stöbert man auf amerikanischen Foodblogs, Pinterest oder Foodgawker, wird einem ein Gericht immer wieder über den Weg laufen: Hash Browns. Nachdem ich zum gefühlt 187igsten mal an einem Foto von Bratkartoffeln (jaha, im Prinzip ist es nämlich nichts anderes!) vorbeigeklickte, hatte ich auf einmal natürlich auch unheimlich Lust darauf. Aber einfach nur Bratkartoffeln mit 'nem Ei drübba? Nee, das wollte ich schon etwas aufpeppen. Also packte ich Spinat und Süßkartoffeln in mein Einkaufskörbchen und hatte somit die Basis für meine eigene Hash Browns-Variante. Allerdings kann ich euch keine genauen Mengenangaben geben, braucht's aber auch nicht wirklich. Mehr Leute - mehr Zutaten. Besonders Lust auf Spinat? Dann einfach mehr Spinat einkaufen. Ein falsches Verhältnis könnt ihr gar nicht erreichen.

Mittwoch, 24. Februar 2016

Buchvorstellung | The New Easy

Da ich bereits ein Buch von Donna Hay besitze ("Frisch und leicht"), in dem ich immer wieder gerne blättere, habe ich mich sehr gefreut, mir auch "The New Easy" mal genauer anzuschauen.

Montag, 22. Februar 2016

Gefüllte Paprika mit Tomatensoße

Ich hab euch ja gewarnt - es werden noch weitere Klassiker-Rezepte hier folgen. Heute ein Hit aus der Kindheit: gefüllte Paprika. Wobei Hit eigentlich wieder nur zum Teil stimmt. Oh man, was mir jetzt im nachhinein so alles auffällt, wie mäkelig ich beim essen war... Arme Mama. Aber irgendwie bin ich ja trotzdem groß geworden. Bei diesem Gericht war's nämlich so, dass ich in der Regel nur die Füllung gegessen habe. Ok, vielleicht eine halbe Paprikaschote, aber dann hat's mir gereicht. Mit warmer Paprika hatte ich es nämlich nicht so. Und dann musste es natürlich auch die Rote sein. Die Gelbe ging auch grad noch so, aber eine grüne Schote auf meinem Teller? No Way! Hätte mein jetziges Ich die Möglichkeit meinem kindlichen Ich zu prophezeien was wir in der fernen Zukunft alles essen werden, hätte ich mich vermutlich selbst ausgelacht. So kann's gehen, der Geschmack verändert sich. Diesmal habe ich mir sogar die grüne Paprikaschote zuerst genommen - ha! (Aber immerhin durfte Miss Red Pepper Model stehen. ;-) )

Freitag, 19. Februar 2016

Linguine mit Lachs, Spinat und Apfel-Meerrettich-Soße

Inspiration für Speisen findet man überall - wenn man will. Manchmal auf Umwegen, manchmal aber auch ganz direkt. So wie bei diesem Rezept. Zumindest was die Soße betrifft. Denn eigentlich ist das eine Suppe. In dem Restaurant, in dem ich arbeite. Und jedes Mal wenn Teller mit der Apfel-Meerrettich-Suppe an mir vorbei wandern und mir dieser Duft in die Nase stieg, wollte ich diese Kombination unbedingt mal selbst probieren. Aber nicht als Suppe, darauf hatte ich keine Lust. Außerdem wartete da noch Lachsfilet im Gefrierschrank (von FollowFish) auf seine Verwendung... Nudeln gab es schon länger nicht mehr und Spinat mag ich momentan eh sehr, sehr gerne. Das war's dann auch schon - die Idee und somit der Ursprung dieses Gerichtes. Und mal wieder konnte ich mich auf mein Gefühl verlassen, die Kombination war ganz vorzüglich!

Mittwoch, 17. Februar 2016

Alltags-Frühstück #8


“When you wake up in the morning, Pooh," said Piglet at last, "what's the first thing you say to yourself?"

"What's for breakfast?" said Pooh. "What do you say, Piglet?"

"I say, I wonder what's going to happen exciting today?" said Piglet.

Pooh nodded thoughtfully: "It's the same thing." 
~A.A. Milne

Obst, Sojaflocken, Dinkelkleie, Kakaonibs, Joghurt/Quark

Montag, 15. Februar 2016

Grüne Chilipaste

Was macht man, wenn man in Laden Nr. 1 nicht bekommt, was man will. In Laden Nr. 2 vergisst zu schauen und auch Laden Nr. 3 nichts Passendes hat? Und man dann keine Lust mehr hat zu Laden Nr. 4 zu fahren? Genau. Man schustert sich im Kopf schnell ein Rezept zusammen, wie besagtes Produkt ungefähr gemacht werden könnte, läuft eben nicht zu Laden Nr. 4, sondern auf den Markt zum einkaufen und stellt's dann selber her. Jap, so erging es mir bezüglich grüner Chilipaste. Ich hatte mal eine toll schmeckende Fertigpaste, ein kleines Gläschen, ohne Fischzeugs drin, keine Zusatz-oder-sonstwelchen-komischen-Stoffe. Die hätte ich gerne für diese Rezept gehabt. Doppelt blöd, wenn man nicht mehr weiß, wo man die gekauft hat. Oder hatte ich die sogar aus dem Urlaub mitgebracht? Wie dem auch sei, in Zukunft mache ich meine Chilipaste nun immer selbst. So gut war die nämlich!

Freitag, 12. Februar 2016

Eier im Hackfleischmantel auf Spinat-Jogurtdip

Meine Mama schickte mir vor einer Zeit ein Foto eines Mittagessen von ihr (ja, ich bin nicht die Einzige in der Familie die Essen fotografiert ;-)): Camembert in Hackfleisch eingewickelt. Die Idee fand ich klasse, allerdings -ihr wisst ja- bin ich nicht der größte Fan von geschmolzenem Käse und einen ganzen halb-flüssigen Camembert?! Nee, das ist nichts. Die Idee blieb aber in meinem Kopf hängen und neulich war es auf einmal ganz klar: Eier! Ich hatte da gerade so eine Ei-Phase und musste diese Idee dann natürlich auch sofort umsetzen. Mit Erfolg! Das Ganze war dann quasi eine Miniversion von falschem Hasen. Dazu gab es einen einfachen Spinat-Joghurtdip, der auch zu anderen Speisen hervorragend passt. Zum Beispiel Falafel, Ofenkürbis, Tofu, ... Zu den Eiern widerum kann ich mir auch Kartoffelpüree sehr gut vorstellen. Oder anstelle des Dips eine Tomatensoße.

Mittwoch, 10. Februar 2016

☆ Back to school ☆
#dasfrlmachtpause & #dasfrlfrühstücktunterwegs

Im Oktober 2014 habe ich euch bereits erzählt, dass ich mich dazu entschlossen habe, eine zweite Ausbildung zu beginnen und daher u.a. wieder zur Berufsschule gehe. Nach wie vor kann ich sagen, dass das eine der besten Entscheidungen überhaupt war. Ich habe das Herz komplett an die Gastronomie verloren und bin mega happy mit meinem Beruf. Durch Fachabitur, die andere Ausbildung, sehr guten Noten und lieben, großzügigen Chefs werde ich die Ausbildungszeit auf zwei Jahre verkürzen und somit im Sommer 2016 die Lehrzeit abschließen. Yeah! Es kommen daher nur noch zwei Berufsschulwochen und somit auch nur noch zwei Wochen #dasfrlmachtpause auf mich zu. Den Hashtag habe ich bereits 2014 eingeführt, aber eigentlich erst seit letztem September, also seit ich Blockunterricht an einer etwas weiter entfernten Schule habe, regelmäßig mit Inhalt gefüllt. Neu dazu kam #dasfrlfrühstücktunterwegs. Mein Frühstück habe ich mir nämlich auch noch eingepackt und im Zug gegessen, um somit etwas später aufstehen zu können und auch einfach, um später zu essen und somit bis zur Mittagspause einigermaßen satt zu sein und nicht schon vorher alles aufzuessen. ;-)
Heute zeige ich euch einfach mal eine Zusammenfassung der beiden Hashtags, da vermutlich nicht jeder von euch bei Instagram zu finden ist und vielleicht so aber die ein oder andere Lunchbox-Idee mitnehmen kann. Diejenigen, die mir bereits bei Instagram folgen, kennen die Fotos halt schon. ;-) Nicht wundern über die Qualität (es sind alles Handyfotos) und die unterschiedlichsten Zutaten (vermischte Jahreszeiten).


#dasfrlfrühstücktunterwegs


Mango, Müsli, ungesüßte Cornflakes | Kürbispudding
Overnight Müsli mit TK-Himbeeren | Mangoquark mit Granatapfel

Montag, 8. Februar 2016

Mal anders: Apfelmuffins & Karotten-Nuss-Gugel


Ich mag "mal anders". Unter "mal anders" kann sich jeder erstmal selbst was vorstellen, keiner weiß direkt, um was es geht und was denn hieran anders ist. Ich mag es nämlich nicht, wenn in Rezepttitel Eigenschaften wie "gesund, zuckerfrei, fettarm, low-carb, etc" geknallt werden. Ja, ich vermeide durchaus auch raffinierten Zucker, aber was bringt mir "zuckerfrei", wenn dann tassenweise Honig oder Sirup verwendet wird? Oder "fettarm", wenn das Gericht zwar tatsächlich mit Fett spart oder nur hochwertige Fette enthält, dafür aber widerum massig Zucker? Unter "gesund" finden sich dann übrigens auch häufig beide Fälle kombiniert... Ja und wer hat den "Low-Carblern" eigentlich verschwiegen, wieviele Kohlenhydrate in Linsen, Bohnen, Kürbis & Co. stecken? Versteht ihr, worauf ich hinaus will? Ich habe absolut gar nicht (!) gegen diverse Ernährungsformen, -regeln oder -lebensweisen. Das darf und soll jeder für sich selbst entscheiden. Aber muss man denn einem Rezept immer irgendwelche Eigenschaften aufzwingen, die eben für jeden anders interpretiert werden?
Deswegen sind meine Muffins und Gugl einfach "mal anders". Weil ohne raffinierten Zucker, mit Reissirup bzw. Kokosblütenzucker (beides "gesünder" für den Körper/Blutzuckerspiegel). Ohne Weißmehl, mit leckerem Dinkelmehl und -flocken. Ohne Butter, mit hochwertigem Lein- bzw. Kokosöl. Anders als das klassische Backwerk halt. :-)

Freitag, 5. Februar 2016

Gedämpftes Kabeljaufilet auf Linsengemüse und rote Bete-Carpaccio

Dank der tollen Franziska von Veggie Love werden die rote Bete und ich noch richtig gute Freunde. Ich habe nämlich drei Rezepte mit der Knolle aus ihrem neuem Buch ausprobiert und war jedes Mal begeistert. Beim heutigen Post muss Franzi aber wohl beide Augen zudrücken... Sie isst ja vegan und hat sich ihr rote Bete-Carpaccio bestimmt nicht in Verbindung mit Fisch vorgestellt. Aber allen Fischessern sei gesagt: es passt so gut zusammen. Und dann auch noch das lauwarme Linsengemüse mit dem leckeren Dressing des Carpaccios (ja, ich habe das Rezept nicht nur durch Kabeljau erweitert, sondern auch ein bisschen umgemodelt)... herrlich. Die Vegetarier und Veganer unter euch lassen den Fisch einfach weg - wie wär's mit Tofu oder Tempeh? Für Fischverweigerer kann ich mir auch gut ein Stück Hähnchnbrust vorstellen. Und die Allesesser dürfen es gerne genauso ausprobieren. 
Liebe Franzi, sieh's also so: du hast mit deinem Carpaccio eine wunderbar-wandelbare Basis kreiiert. :-)



Montag, 1. Februar 2016

Rosenkohl & Schwarzwurzel im Backteig aus dem Ofen

Ich bin kein Freund des Frittierens und inzwischen des Panierens. Das Fettgesprenkel, die Rumbazelei, der Geruch, die Ölreste ... Nee, danke. Außerdem schmeckt mir Frittiertes gar nicht wirklich. Aber neugierig und experimentierfreudig bin ich - daher versuche ich hin und wieder Ausbackklassiker umzuwandeln, anders zuzubereiten oder einfach im Ofen zu garen. Bisher hat das auch ganz gut geklappt. Klar, schmeckt's so etwas anders, aber mir meistens eben sogar besser. Bei den Fischstäbchen war das der Fall zum Beispiel. Und diesmal beim Gemüse hat es auch hervorragend geklappt, dass der Teig im Ofen gegart wird. 
Da ich bei manchen Gemüsesorten zu "eher zu weich, als zu hart" tendiere, habe ich Rosenkohl und Schwarzwurzeln kurz vorgedämpft. Für die Schwarzwurzeln war das genau richtig, der Rosenkohl aber war am Ende fast ein bisschen zu weich. Für mich nicht schlimm, aber beim nächsten Mal werde ich den erst später in den Dampfgarer geben. 
Zum Gemüse gab es eine Joghurt-Koriander-Dip und einen Salat mit Orangendressing.



Freitag, 29. Januar 2016

Gebratene Maronenpolenta mit Rahmchampignons und Blaukraut

Selbstverständlich habe ich zum Grundrezept für Blaukraut, auch eine Verwendungsidee dafür. Mal anders, ohne Braten, ohne Knödel. Gescherte Zungen könnten sagen: Na und, da hat sie einfach das Fleisch eines klassischen Hauptgangs weggelassen. Ja, quasi schon, nur wird man es hier auch nicht vermissen. Bestelle ich einen Schweinebraten ohne Schwein bleiben mir Knödel, Soße (die Vegetarier auch nicht essen werden) und Kraut. Sowas wird immer den "hier fehlt was"-Beigeschmack haben. Kann natürlich trotzdem schmecken, aber bei diesem Rezept, wird dieser Gedanke nach dem ersten Bissen vergessen sein. Knusprig und weiche Polenta, verfeinert mit Maronen, eine cremige Soße und natürlich mein geliebtes Blaukraut. Was sollte hier schon fehlen?!

Montag, 25. Januar 2016

Hirschrücken mit Himbeer-Balsamico-Soße

Da kommt der Mann vom Einkauf beim Biohofladen zurück mit den Worten "Es gab Wild aus dem Oberpfälzer Wald. Ich habe Hirschrücken mitgebracht. Machst du den am Samstag?" und drückt mir ein prächtiges vakuumiertes Stück Fleisch in die Hand. Bester Mann ü-b-e-r-h-a-u-p-t. 
Als Kind habe ich Wild absolut verweigert, als Vegetarier dann natürlich auch und inzwischen mag ich es aber richtig gerne. Wenn die Herkunft passt. Da ich in der Hinsicht ja recht penibel bin, gab es noch kein selbstgemachtes Wild in unserem Hause - ich habe den Verkauf beim Hofladen bisher immer verpasst. Daher musste ich mich auch erstmal auf die Suche nach einem Rezept machen. Nachdem ich weder in meinen Büchern, noch dem Internet so richtig zufriedenstellend fündig wurde, wählte ich die (eigentlich) naheliegendste Variante: ich fragte unseren Küchenchef in der Arbeit. Und natürlich war, wie immer, auf ihn Verlass. Ich wollte das Fleisch (wenn man schon mal so was bekommt) entsprechend 'würdigen' und habe auf viel Schnickschnack dazu verzichtet. Ich wollte keinen klassischen Braten daraus machen. Etwas Salat, geschmorter Kürbis, frische Champignons. Dazu bildete ich mir eine fruchtig-säuerliche Soße ein und probierte einfach drauf los, so wie ich mir das vorstellen konnte. Auch hier hatte ich wieder ordentlich Glück, die Soße war ein Träumchen und wird es mit Sicherheit wieder geben. Dann werde ich es aber wagen und noch ein wenig Kakao mit unterrühren.



Freitag, 22. Januar 2016

Winterlicher, süßer Brotauflauf

Ich bin eine Frostbeule. Vor allem morgens und nachmittags laufe ich momentan am liebsten in die Bettdecke gewickelt durch die Wohnung. Trotz laufenden Heizungen. Da kann man halt nichts machen. Aber, doch, ich wirke dagegen: mit warmen Frühstück und dampfenden Tee und Kaffee. So auch mit diesem Brotauflauf, der neulich auf dem Frühstücksplan stand. Perfekt auch zur Resteverwertung von Brot, denn die Scheiben sollen ruhig schon etwas altbacken und trocken sein. Ihr könnt auch übriges, gefrorenes Brot nehmen und das einfach bereits am Vortag auftauen lassen. Bis zur Verwendung für den Auflauf ist es dann trocken genug. Meistens werden süße Brotaufläufe mit hellem Brot oder Baguette gemacht. Ich habe mich hier bewusst anders entschieden und ein Treberbrot verwendet. Dunkel, rustikal, mit dicker Kruste. Mir schwebte einfach etwas kräftigeres vor, das gut mit den Gewürzen harmoniert. Theoretisch könnt ihr natürlich jede Brotsorte verwenden, was halt gerade übrig ist - aber ich rate euch dennoch, mal vom hellen Brotauflauf abzukommen. :-) 

Montag, 18. Januar 2016

Gulasch mit Maronen

An deftig-dampfenden Schmorgerichten kommt man im Winter nur schwer vorbei. Ok, ich esse Suppen, Eintopf & Co. auch im Sommer super gerne, aber wenn es draußen kühl (von kalt kann ja momentan leider keine Rede sein) und schmuddelig ist, macht so eine Schüssel, voll mit heißem Seelenfutter, natürlich doch ein bisschen mehr Spaß. Es gab mal wieder Gulasch, diesmal aber mit winterlichen Gewürzen, Trockenpflaumen und Maronen. Herrlich! Besonders wichtig ist hier natürlich die gute Fleischqualität - hat man ein, zwei zähe Stücke in seiner Portion, sinkt die Lust auf den nächsten Bissen ungemein. So ist's zumindest bei mir. Also ab zum Metzger oder Hofladen eures Vertrauen, ordentliches Fleisch kaufen, am Rückweg noch kurz beim Markt vorbei und dann ab in die Küche.

Freitag, 15. Januar 2016

Überbackene Spinat-Wirsing-Pfannkuchen

Mit Aufläufen ist das ja immer so 'ne Sache. Also die Optik betreffend. Mir ist klar, dass dieses Foto relativ nichts sagend ist. Da könnte jetzt schließlich alles eingewickelt sein. Aber mal ganz ehrlich: Als ich eine Pfannkuchenrolle aus der Form geholt und auf den Teller gelegt habe, war ich froh, dass ich es bereits vorher fotografiert hatte. :-D Man hätte zwar die Füllung besser erahnen können, aber ausgesehen hat es echt unsexy. 
Ihr müsst mir jetzt also quasi blind vertrauen, wenn ich euch sage, dass die Pfannkuchenfüllung aus Wirsing und Spinat bestand und uuuunheimlich schmackhaft war. Eigentlich ist die Füllung für vier Pfannkuchen ausgelegt, aber in die Form haben nur drei gepasst (was eh gereicht hat), so dass ich leider leider die restliche Füllung pur essen musste. So was aber auch!

Mittwoch, 13. Januar 2016

Alltags-Frühstück #7

Auch 2016 geht die Alltags-Frühstück-Reihe weiter. Mit welchen morgendlichen Genüssen habt ihr denn das neue Jahr begonnen? :-)

#1 * #2 * #3 * #4 * #5 * #6


Süße Spätzle: mit gebratenen Apfelstücken, Mandelmilch und Zimt

Montag, 11. Januar 2016

Miesmuscheln in Kokossoße mit gebratenem Reis

Hätte mir vor ein paar Jahren mal jemand gesagt: "Hey, du wirst irgendwann mal Muscheln probieren und mögen! Und sogar anderen Menschen davon erzählen, damit sie es auch probieren!" Man, hätte ich diese Person ausgelacht. Muscheln, ich, jaaa klar. 
Ähm, ja genau. Glücklicherweise gab es dieses Situation ja nicht, so dass ich mich nun nicht im Nachhinein dafür entschuldigen muss. Seit ich wieder Fleisch und nun auch Fisch esse, ist meine Hemmschwelle was das Testen von Neuem angeht, deutlich gesunken. So nach dem Motto, wenn schon, denn schon. Zumindest mal probieren. Im Falle der Muscheln war das auch gut so, denn ich muss ehrlich sagen, dass -nach dem ersten Moment der ungewöhnlichen Konsistenz- der Herzensmann und ich durchaus angetan waren. Das erste Mal bereitete ich sie klassisch, im Weißweinsud zu. Diesmal durfte es dann schon etwas exotischer werden: mit würziger Kokossoße und gebratenem Eier-Kohl-Reis.



Freitag, 8. Januar 2016

Rote Bete-Aufstrich

Stellt euch an dieser Stelle mal so ein hinterlistiges, siegerisches Kichern vor. Warum? Nun, vielleicht wisst ihr noch (an der ein oder anderen Stelle habe ich es erwähnt), dass die rote Berta und ich keine guten Freundinnen sind. Bisher war die einzige akzeptable Annäherung, wenn sie sich als Chip im Ofen rösten lies (genauso wie bei Franzi!). Nun und dann kam die andere Franziska, sozusagen. Also eigentlich nur ihr Buch, von dem ich euch letzte Woche erzählt habe, und nicht sie persönlich (wobei ein Aufeinandertreffen mal wieder schön wäre). Hartnäckigkeit wird halt doch manchmal belohnt, denn wie ich bei der Rezension schon erwähnte: Berta und ich konnten uns nun doch noch anfreunden. Daher muss ich jetzt auch aufhören, sie Berta zu nennen, das gefällt ihr nämlich nicht. Wie dem auch sei, ihr seid hiermit vorgewarnt. Die rote Bete könnte hier am Blog demnächst noch ein paar Mal aufkreuzen.

Montag, 4. Januar 2016

Huhn im Heubett

Aus seinem ersten ganzen (küchenfertigen und natürlich Bio-)Huhn ein normales Brathähnchen machen? Das ist dem Fräulein natürlich zu öde. Nein, etwas raffinierter sollte es schon sein. Das Tier soll schließlich gewürdigt werden. Fündig wurde ich bei Micha und schnell war klar: Ja, das Huhn darf sich auf Heu betten. Zugegeben, meine Küche hatte anschließend ebenfalls Ähnlichkeit mit einem Stall, denn scheinbar ist es mit Heu bei mir genauso wie bei Mehl: einmal angefasst - überall verteilt. Macht nichts, gelohnt hat es sich nämlich. Das Hähnchen war wunderbar zart und saftig und selbst am nächsten Tag schmeckten die Reste noch hervorragend. Wie bereitet ihr denn ein ganzes Huhn am liebsten zu?

Sonntag, 3. Januar 2016

Buchvorstellung | Local Superfoods

Also, eigentlich wollte ich ja nicht groß auf den Superfood-Zug aufspringen, der momentan einfach überall im Internet durchtuckert. Wenn aber die tolle Franziska vom Blog Veggie Love ein neues Buch rausbringt, muss ich mir das eben doch anschauen. Auch wenn es von Superfoods handelt. Außerdem hat Franzi das Thema toll umgemodelt - in ihrem Buch geht es nicht um Chia, Moringa & Co., sondern um die "heimischen Vitalstoffpakete". die wohl gerne mal vergessen werden.


Freitag, 1. Januar 2016

Mais-Quesadillas mit Salami


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Happy 2016
Ich hoffe, ihr seid gut ins neue Jahr gekommen und habt einen grandiosen Start hingelegt! Ich wünsche jedem von euch, dass 2016 alles mit sich bringt, was ihr euch davon erhofft! 
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Eigentlich habe ich die chaotische Zettelrezeptewirtschaft ja besiegt, indem ich mir vor einiger Zeit ein kleines Heft gekauft habe, das beim Frei-Schnauze-Kochen immer bereit liegt, um Notizen zu machen. Also keine verschwundenen Zetteln mehr, keine nass und  dadurch unlesbaren Zettel... Tja, bringt nur alles nichts, wenn man das Buch zwar da liegen hat und anscheinend nichts reinschreibt. Als ich es nämlich eben durchblättert habe, um das Rezept für die Quesadillas aufzuschreiben, wurde ich nicht findig. Ach man, typisch Fräulein halt. Da sie aber doch zu gut waren, wie vor allem der Herzensmann bestätigte, zeig ich sie euch einfach ohne grammgenaue Angaben. Muss halt jetzt mal so gehen. Übrigens auch wunderbar als KaterFrühstück geeignet. ;-)