Freitag, 27. November 2015

Spaghettikürbis mit Artischocken und Garnelen in Weißweinsoße

Kennt ihr das Dilemma zwischen "Ich will das unbedingt." und "Oh nein, lieber nicht." So geht es mir jedes Mal mit dem Spaghettikürbis. Meistens überwiegt die "Ich will das. Unbedingt!!!" auch wenn ich darauf hin jedes Mal schweißgebadet in Küche lande. Denn dieser Kürbis ist ein Monstrum. Sowohl in der Größe, als auch -und das vor allem- bezüglich der Härte. Meine besten Messer versagen, wenn es darum geht, den Spaghettikürbis zu öffnen oder in Scheiben zu schneiden. Verzweiflung pur, jedes Mal und dennoch kaufe ich ihn immer wieder. Den geschmacklich ist er einfach großartig, gar nicht zu vergleichen mit Hokkaido und Butternuss, Und sobald er aus dem Ofen kommt, ist das Fruchtfleisch herrlich weich und man sieht wie hauchdünn die Schale eigentlich ist. Zum Glück stehe ich immer nur kurz vor dem Aufgeben, wenn ich den Kürbis bearbeite, so dass ich ihn im Endeffekt doch genießen kann.

Dienstag, 24. November 2015

Die Mädchenküche kocht #4: Grünkohl-Quesadillas

Jippie, es ist wieder soweit: Mädchenküchenzeit! Ihr kennt doch hoffentlich die Mädchenküche inzwischen, oder? ODER? Falls nicht, hier mal ganz kurz erklärt: alle drei Monate suchen wir neun Mädels uns ein Überthema aus und dann geht's in die Küche! Jede kreiert ein leckeres Rezept mit dem auserwählten Lebensmittel und am Ende jeder Runde tun wir uns zusammen (sozusagen), denn dann gibt's ein ganz bestimmtes Gericht neun mal neu interpretiert. Nun ist's also schon das vierte Mal, dass wir uns virtuell treffen und dieses Mal geht's um Kohl. Passend zum November. Passend zum Winter. Und hättet ihr gedacht, dass sich so eine unglaubliche Vielfalt daraus ergibt? Schaut mal, was es so geben wird bzw. gestern bei Simone schon gab: eine Chinakohl-Hackfleisch-Pfanne, Rotkohlsalat, Wirsing-Nudelauflauf, Rosenkohlsalat, Sauerkraut-Burger, Rosenkohlsuppe und einen Weißkohl-Lamm-Eintopf.

Ich mache dann mal weiter mit meinen Grünkohl-Quesadillas. Mit Birne und Camembert. Definitiv ein Ausnahmegericht - denn eigentlich mag ich keinen geschmolzenen Käse. (Dramatische Pause für die entsetzten Luftschnapper eurerseits.) Ja, ist echt so. Pizza, Aufläufe und Co. gibt's für mich in der Regel ohne den Käse. Lieber esse ich ihn so pur nebenher. Aber hier, bei den Quesadillas, fand sogar ich den Camembert leicht weich-schlonzig-schmelzig ganz wunderbar.

Sonntag, 22. November 2015

Nachhaltige Nachhilfe für das neue Jahr

... und zwar mit einem schniken Wandkalender. 
Obacht, heute gibt es ganz unverhohlene Werbung und Begeisterung. Vor ein paar Monaten las ich von dem Buch "Rezepte für die Zukunft", blätterte online etwas durch und war schlagartig davon angetan. Konzept und Rezepte gefielen. Wie es sein kann, dass dieses Buch immer noch nicht(!) in meinem Regal steht, kann ich euch nicht erklären. Manchmal sind die Wege vonwemauchimmer einfach unergründlich.
Aber dafür hängt jetzt immerhin der passende Kalender an meiner Wand. ♥ 


Freitag, 20. November 2015

Kleine Feigen-Apfel-Gratins

Was soll ich sagen? Die Feige und ich... es ist Liebe. Bisher war das noch gar nicht so ausgeprägt, aber diese Saison waren wir unzertrennlich. Mir fällt es dieses Jahr generell sehr auf, dass ich mich auf manche Obstsorten völlig einschieße und in der Zeit, in der es sie gibt, so viel wie möglich davon esse. Die
frischen Feigen gehörten definitiv dazu. (Getrocknete gibt's hier ja eh immer das ganze Jahr über. ♥) Neben Kaktusfeigen, Granatapfel, Orangen, ... ähm, ja. Ich erwähnte schon mal, was für ein Obstliebhaber ich bin? Ohne Obst - ohne mich. Naja, wollen wir mal nicht unnötig dramatisieren und zum Gratin zurückkommen: Unter eine luftig-leckeren Quarkhaube verstecken sich Feigen und Apfelscheiben. Warmer Apfel ist ja auch so 'ne unwiderstehliche Sache. Und dann noch in dieser Kombination. Ich sag's euch: das war Frühstück vom Feinsten.

Mittwoch, 18. November 2015

Buchvorstellung | Deutscher Wein, Deutsche Küche

Wie ihr vielleicht noch wisst, stecke ich gerade in der Ausbildung zur Restaurantfachfrau. Hierfür ist ein umfangreiches Wissen zum Wein nötig - ein Grund, warum ich mich auf "Deutscher Wein, Deutsche Küche" gefreut habe. Ein Weiterer: einen Einblick in die Kochwelt von Tim Raue zu bekommen.


Montag, 16. November 2015

Chili con carne

Chili con carne ist eines dieser Gerichte, die ebenfalls (so wie die Fischstäbchen) fest zu meiner Erinnerung an die Kindheit gehören. Oft gab es einen brodelnden Topf davon. Manchmal auch im Riesentopf, wenn mein Vater den dann mit in die Arbeit nahm, um auch die Kollegen in den Genuss kommen zu lassen. Bei uns lief ein Chili-Essen so ab: ich war kein großer Hackfleischfan, meine Mama mochte keine Bohnen. Beides gehört aber rein! Also hat meine Mama die Bohnen aussortiert und mir rüber geschoben. Ich widerum habe Hackfleisch und Paprika aus meiner Portion rausgesucht und die Schüssel dann zur Mama rüber geschoben. Gab es oder gibt es bei euch auch so Essenseigenheiten?
Und wie er seht, ist kein Mais in dem Eintopf - den mochte nämlich niemand. Haha, ich erwähnte es ja schon häufiger: Ich war als kindlicher Esser nicht wirklich einfach... ;-)

Sonntag, 15. November 2015

Auswärts | Naturkäserei Tegernseer Land

Lang ist's her, als der Schwiegerpapa von der Naturkäserei am Tegernsee schwärmte und uns dringed riet, dort auch mal hinzufahren. So einen Tipp vergisst das Fräulein natürlich nicht. Wie es aber bei uns so ist, hat es ein wenig länger gedauert, bis wir dem Ratschlag folgen konnten.
Neulich aber war es soweit. Tagesausflug! Morgens ging es los. Erste Station. Gut Aiderbichl, einer der vielen Gnadenhöfe, auf denen aus Notsituationen gerettete Tiere bis an ihr Lebensende zufrieden leben dürfen. Wir sind früh da, es ist noch nichts los und wir drehen entspannt und interessiert unsere Runde auf dem großem Hof. Nach Jahren streichle ich mal wieder ein wunderhübsches Pferd, "Belle", schaue den Wollschweinen beim entspannten Schnarchen, sowie den Rindern beim glücklichen Futtern zu. Ein schöner Start in den Tag.

Freitag, 13. November 2015

Kindheitskulinarik neu interpretiert:
Lachsnuggets mit zweierlei Pastinakenpüree und Gurkensalat

Hand hoch: Wer hat als Kind gerne Fischstäbchen mit Kartoffelbrei gegessen? 
Wie ich mir schon dachte, da schießen die Hände in die Höhe. 
Und jetzt nochmal Hand hoch und vor allem Hand auf's Herz: Bei wem waren es die Tiefkühl-Fischstäbchen, der Kartoffelbrei aus der Packung und falls es noch Salat dazu gab, das Fertigdressing aus der Flasche? Jaja, schon zögerlicher, aber immer noch einige erhobene Händchen. Keine Sorge, bei mir war es ganz genauso. Und siehe da. Ich bin trotzdem groß (erwachsen sei mal dahingestellt) geworden. Auch jetzt, wo ich eben schon groß bin, gelüstet es mich manchmal nach der Kindheitskulinarik. Allerdings läuft's in meiner Küche nun anders als früher in der meiner geliebten Mama: Convenience kommt bei mir nicht auf den Tisch, selber machen ist angesagt. Und gerne auch mal mit einem gewissen eigenem Touch. So werden aus TK-Fischstäbchen Lachsnuggets. Anstatt dem Standard-Kartoffelflockenbrei gibt es zweierlei Pastinakenpüree. Und dass das Dressing am Salat nicht mehr aus der Flasche kommt, versteht sich von selbst, oder? 

Mittwoch, 11. November 2015

Buchvorstellung | Vegetarissimo

Rezepte von den Besitzern eines vegetarischen Restaurants in Umbrien, Italien. Klingt spannend, oder? Das dachte ich mir zumindest, als ich von diesem Buch erfuhr. Allerdings muss ich ehrlich sagen, ich habe etwas ganz anderes erwartet. Aber dazu später mehr.


Montag, 9. November 2015

Pumpkin & Pear - Overnight Oats

Wisst ihr, was 'ne miese Kombination ist? Herbst und Frühaufsteher. Moment, ich verdeutliche: Frühaufsteher, die mit Hunger aufstehen, ihr Frühstück aber fotografieren wollen. Für dieses Internet. Ihr wisst schon. Na, jedenfalls ist das im Sommer, wenn die Sonne ab halb 6 am Morgen schon strahlt kein Problem. Aber inzwischen ist es morgens schon wieder so duster, da wäre ich ja fast verhungert, bis mal ordentliches Fotolicht vorhanden wäre. Daher müsst ihr euch heute mit diesen Fotos begnügen. Länger als "jetzt geht das schon irgendwie grad so" konnte ich nämlich echt nicht warten. Dafür waren die Overnight Oats (könnte man dafür mal endlich einen passenden deutschen Begriff einführen? Porrdige ist für mich was Warmes, Müsli passt auch nicht. Und "über Nacht eingeweichte Flocken" ist auch nicht besonders sexy.) nämlich zu gut. SO GUT. Ich mein, was soll man anderes erwarten - da ist ja schließlich Kürbis drin. KÜRBIS. ♥

Samstag, 7. November 2015

Die Sache mit dem Namen...

HalloHallo und guten Morgen ihr Lieben,
mit sofortiger Wirkung gibt es hier eine kleine Änderung. Und zwar den Namen betreffend.

Aus Frl. Moonstruck kocht wird Fräulein M. kocht! 


Mit Moonstruck bin ich schon länger nicht mehr richtig zufrieden. Wollt ihr  mal erfahren, woher der Begriff überhaupt kommt? 

Nun, da müssen wir etwas zurückgreifen - zu meinen Internetanfängen. Damals als es noch hieß "Aber nicht länger als eine Stunde, das wird sonst zu teuer!" Ja damals also, als ich noch Teenie war, gab es eine Online-Community, ähnlich wie Lokalisten, allerdings nur für 'unseren' Landkreis. Da musste man natürlich angemeldet sein. Alles andere wäre uncool gewesen. Und man brauchte natürlich auch einen schnieken Nickname. 
Es ist so: ich heiße ja Ramona, werde im Freundes- und Familienkreis aber hauptsächlich Mona genannt. Zudem war ich ein Fan der englischen Sprache (bin ich immer noch) und zur dieser Zeit waren Alliterationen gerade total angesagt. Also schnappte ich mir mein Englischwörterbuch und schlug bei "m" auf. Und da war es, auf den ersten Blick: "moonstruck". Bedeutung: mondsüchtig. Passte, klang gut, nahm ich. (Passte insofern, da mich Mond, Sterne, Himmel & Co. schon immer faszinierten). Also Mona Moonstruck bzw. Mouna Moonstruck (das 'u' wurde irgendwie von einem damaligen Freund eingeführt).
Joa, als es dann an die Blognamensfindung ging, ploppte dieser Begriff erneut in meinem Kopf auf und wieder dachte ich mir direkt: Passt! Ist was anderes, kann man sich merken, ist nicht zu lang. Und das stimmt ja alles auch noch. Aber irgendwie fühle ich mich damit nicht mehr richtig wohl.
Um aber ehrlich zu sein: Für einen kompletten Namenswechsel habe ich momentan weder genug Kreativität, noch Zeit und Muße. Daher habe ich mich für den Kompromiss mit Fräulein M. entschieden. Passen tut's ja ebenfalls und das Fräulein kann ich auch behalten (das mag ich nämlich), genauso wie meine Erdbeere. Die URL bleibt erstmal, ihr braucht also nichts weiter tun, eure Feedreader oder Blogrolls betreffend. Es ändern sich nur nach und nach nun Blogname, Logo und die Namen bei den Social Media-Kanälen.

Ich denke, mit diesem Kompromiss kann ich vorerst sehr gut leben. Ihr hoffentlich auch?! :-)


Freitag, 6. November 2015

Geschmorte Lammhaxen

Premiere! Das erste Mal Lamm. Das erste Mal Haxe. Und vor allem: Alles das erste Mal selbst zubereitet. Dafür hat es wunderbar geklappt - das Fleisch schmeckte fein, war herrlich zart und fiel quasi vom Knochen ab (woran mein Lieblingshofladen natürlich maßgeblich beteiligt war, denn mit einem guten Ausgangsprodukt lässt sich natürlich auch leichter Gutes herstellen), die Soße war lecker würzig. Als Beilage gab es Rosmarin-Topinambur und Ratatouille. Einzig die Optik ist noch ausbaufähig, aber ich halte es da ja eher so: in erster Linie muss es schmecken. Ja natürlich soll und darf es auch gut aussehen, aber wenn es das mal nicht tut (und manche Gerichte lassen sich einfach nicht gerne ablichten), aber dennoch grandios schmeckt, denk ich mir "Was soll's, sei's drum, mir doch wurscht!". ;-) Wie seht ihr das denn?

Mittwoch, 4. November 2015

Alltags-Frühstück #5

Noch habe ich ein paar Frühstücksbilder von Morgenden an denen es noch hell war... aber bald werdet ihr merken, wie die Belichtung der Fotos schlechter wird. Damit müssen wir wohl beide leben, aber hey, schmecken tut's ja trotzdem. ;-)

Belegte Brote, Obst und Joghurt

Montag, 2. November 2015

Gebratene Garnelen auf Avocado-Reis mit Ananas-Tomaten-Salsa

Neulich habe ich mal wieder so den Vorratsschrank durchgeschaut und gesehen, dass da noch die ein oder andere offene Packung liegt (eigentlich keine große Überraschung, da ich immer sehr genau weiß, was da ist - aber ab und zu kontrolliere ich doch nochmal nach): Reis, Quinoa, Reis, Linsen, Reis, Bulgur.  Bulgur und Quinoa habe ich dann ziemlich schnell aufgebraucht, das waren nur noch kleine Mengen. Aber erwähnte ich schon Reis? Haha, ja, ihr wisst ja, ich bin großer, grooßer Reisfan. Daher habe ich auch mehrere verschiedene Sorten hier. Dem schwarzen Reis konnte ich bisher noch nicht sooo viel abgewinnen, aber in der Kombi mit cremigen Avocados hat sich das (im Verhältnis zu anderen Sorten) recht bissfeste Reiskorn recht gut gemacht.