Freitag, 30. Oktober 2015

Wildkräuterknödel

Un.glaub.lich. Es gibt bisher noch kein normales Semmelknödelrezept hier am Blog. Spinatknödel, ja. Aber einfach nur Semmel- oder Serviettenknödel...? Nö. Dabei gehören die doch zu meinen liebsten Beilagen. Damit lässt sich sooo schön Soße auftunken. In kräftigen Suppen machen sie sich als weiche Einlage gut. Am nächsten Tag angebraten... Oder einfach nur pur, direkt im Ganzen aufgespießt und rundherum abbeißend. Noch dazu ist das 1A-Brotresteverwertung.
Naja, und jetzt?`Habe ich wieder eine Variante für euch: Wildkräuterknödel. Aaaaber wenn ihr die Kräuter einfach raus lässt, dann habt ihr ganz normale Lieblingssemmelknödel. Wie ihr merken werdet, kommen bei mir keine Zwiebeln rein. Und wären die Wildkräuter nicht drin, gäbe es auch gar keine Kräuter, also keine Petersilie oder Schnittlauch. Auf den fertigen Knödel kommen auch keine Butterbrösel. Das alles findet man zwar in ganz vielen anderen Rezepten, aber nicht in Meinem. Ich mag sie pur. Oder eben mit frisch gepflückten Wildkräutern. Die machen schon auch ordentlich was her. :-)

Montag, 26. Oktober 2015

Möhren-Pasta mit Austernpilzen

Soll ich euch mal was gestehen? Nudeln gibt es bei mir relativ selten, oft nur einmal pro Monat. Ohje, ich höre quasi wie ihr entsetzt die Luft anhaltet und die Augen ungläubig aufreißt. :-D
Ich weiß gar nicht so genau, woran das liegt, eigentlich mag ich sie wirklich gern (daher gelobe ich für die Zukunft auch Besserung! Erst gestern habe ich selbst Ravioli gemacht.). Das stellte ich auch wieder bei diesem Gericht fest. Zu den leckeren Fettucine gesellten sich Möhrenbänder und kräutrige Pilze.  Ich hatte Glück und habe auf einen Bund extrem guter Karotten bekommen mit frischem, kräftigen Grünzeug. Das habe ich dann auch direkt zum kochen verwendet. Da das aber ein rießiger Bund war, habe ich das restliche Grün klein gehackt und eingefroren. Inzwischen habe ich es -wie Kräuter- immer mal wieder zum würzen verschiedener Speisen verwendet. Macht das doch auch, wenn ihr das nächste Mal einen Bund Karotten kauft - das schmeckt wirklich toll. Und hier hat es eben auch wunderbar zu den Nudeln und Austernpilzen gepasst. 

Sonntag, 25. Oktober 2015

Buchvorstellung | Fleisch

Erinnert ihr euch noch an meinen Besuch im Schweinsbräu? Dort kommt man natürlich nicht drum rum dieses Buch zu entdecken - schließlich ist ein Mitglied der Schweisfurth-Familie der Autor davon. In Zusammenarbeit mit dem Koch Simon Tress ist also dieses Werk entstanden:


Freitag, 23. Oktober 2015

Zwiebelkuchen

Herbst. Zwiebelkuchen. Klassiker. Nur der Federweißer fehlt. Der Kuchen schmeckt aber auch ohne. Eine Variante mit Apfel habe ich euch ja schon mal gezeigt. Und wie begeistert ich damals war, steht da auch. Daher habe ich auch absolut keine Ahnung warum es -verflixt und zugenäht- schon wieder so lange gedauert hat, bis es hier mal wieder Zwiebelkuchen gab. Beim ersten Bissen war mir wieder klar, dass es auf jeden Fall zu lange war. Denn auch dieser Kuchen, ohne Apfel aber mit Schinken, war wieder genau mein Geschmack. Der des Herzensmannes übrigens auch. So dass wir alles, alles, alles zu zweit aufgegessen haben. Ähm ja. Keep on rollin', oder so halt. ;-)


Montag, 19. Oktober 2015

Im Bananenblatt gegarter Lachs mit Okraschoten-Dip und Reis

... oder auch: Faszination Bananenblatt.
Neulich im indischen Supermarkt. Das Fräulein schlendert so umher, sieht sich alles ganz genau an, könnte jedes zweite Teil eigentlich direkt mitnehmen, weil "Uii, das könnte ich ja bestimmt bald brauchen." Dann der Blick über die Gefriertruhen. Lose Hähnchenteil, aha, nebendran ganze Fische unverpackt, oook, eine Truhe weiter was großes Grünes. Genauer hingeschaut - Bananenblätter. Muss. Ich. Haben. Wozu, warum - egal.
Das Schlimme daran? Diese Szene ist nicht die Seltenheit bei mir. Bitte, bitte sagt mir, dass ihr auch solche Supermarkt-Liebhaber seid, dort stundenlang stöbern könnt und am Ende oft irgendwas mitnehmt, was gar nicht auf dem Einkaufszettel stand. :-D
Na, zum Glück habe ich eine großartige Verwendung für die Bananenblätter gefunden. Solltet ihr sie nicht bekommen oder kaufen wollen, versucht es einfach mit Alufolie oder Pergamentpapier. 

Freitag, 16. Oktober 2015

Kürbispudding

Und schon wieder ein süßes Kürbisrezept. Ich bin jedes Mal wieder auf's Neue begeistert, wie gut sich das Herbstgemüse in Süßspeisen macht. Solltet ihr es noch nicht ausprobiert haben: Tut es. Schnell! ;-) Neben diesem Rezept kann ich euch noch Drinks (heiß oder kalt), Pancakes und  Porridge empfehlen. Für den Pudding habe ich seit langem mal wieder Agar Agar verwendet. Da ich Bedenken hatte, dass er am Ende zu geleeartig wird, habe ich noch ein Ei dazu gegeben. Das Ergebnis: wunderbar flaumig, locker-leckerer Pudding. ♥ Zwar nicht vergleichbar mit cremigen Schokoladen- oder Vanillepudding, aber auf seine eigene Art und Weise wunderbar. Zum Frühstück, als Dessert oder als kleiner, gesunder Snack zwischendurch. Kann ich mir alles perfekt vorstellen. 

Mittwoch, 14. Oktober 2015

Auswärts | L'Heckerei


Wenn ihr einen Flyer entdecken würdet, auf dem dieses hübsche Motiv abgebildet ist, würdet ihr doch auch sofort darauf zusteuern und ihn in die Hand nehmen, oder? Und dann stellt euch mal vor, ihr dreht den Flyer um und da steht doch tatsächlich drauf, dass es ein Dinner in einem Gewächshaus geben wird. Dann kommt's noch besser: ein veganes 4-Gang-Menü mit Zutaten überwiegend aus Eigenanbau. Nun das Beste: das Ganze findet mal nicht am anderen Ende von Deutschland statt! 
So war das. Flyer gesehen, verliebt, recherchiert, festgestellt dass der Zeitpunkt sogar auch noch passt, reserviert. Vorfreude deluxe!

Montag, 12. Oktober 2015

Schwabenteller

Der Schwabenteller war eines der meist bestellten Gerichte in einem Restaurant, in welchem ich mal arbeitete, so dass ich es bereits geschätzte 846x in der Hand (auf einem Teller natürlich) hatte. Nach dem vermutlich 200sten Mal fragte ich dann, warum der Schwabenteller denn überhaupt "Schwaben"teller hieße. Die Antwort war für mich, neugieriges und wissbegieriges Fräulein, nicht wirklich zufriedenstellend: "Keine Ahnung, das wird hier (Anmerkung vom Frl.: Augsburg/Schwaben) halt einfach gern gegessen." 
Nun müsst ihr wissen: Ich bin eine 'Zugroaste' - ursprünglich nämlich ein Münchner Kindl, keine Schwäbin.  Ich kann euch erklären, warum die Weißwurst das 12-Uhr-Läuten nicht erleben darf; kann euch sagen, dass man Leberkäse niemals nie nicht mit Ketchup isst und schüttele immer wieder ungläubig den Kopf, wenn ich das 'zigste Obazdarezept mit den unnötigsten Zutaten darin lese. Aber warum der Schwabe auf Schweinefilet mit Rahmsoße steht? Keine Ahnung.
Fakt ist aber: Er tut's. Ich lese nämlich unheimlich gerne Speisekarten. Online, im Vorbeigehen, im Inland, im Ausland. Überall wird meist zumindest ein kurzer Blick darauf geworfen. Und seit der Schwabenteller-Namensfrage fällt mir auf, dass tatsächlich die meisten Wirtshäuser und Gaststätten hier eine derartige Kombination auf ihrer Karte stehen haben: Schweinefilet, Pilz-Rahmsoße, Spätzle und Gemüse. Also ist es scheinbar wirklich ein typisch regionales Gericht. Und deswegen seid nun ihr gefragt, liebe Schwaben: Was hat's damit auf sich, wer hat's erfunden? Versteht mich nicht falsch! Es schmeckt vorzüglich, davon habe ich mich ja nun auch schon selbst überzeugt:

Sonntag, 11. Oktober 2015

Alltags-Frühstück #4


Die Frühstücksliebe und -begeisterung nimmt nicht ab. Von daher auch heute wieder ein paar Ideen, wie ihr euch im -leider oft hektischem- Alltag einen schnellen, leckeren Start in den Tag zaubert.

Quark und Fruchtpüree (Babygläschen ;-)) mit Flocken-Kerne-Samen-Topping

Freitag, 9. Oktober 2015

Spinat-Champignon-Auflauf mit Topinambur-Rucolasalat

Mit Besuch, der zum Essen zu mir kommt, ist das ja immer so eine Sache. Ich möchte es natürlich allen Recht machen, so dass es jedem schmeckt und jeder mit glücklich-gefülltem Bäuchlein mich dann wieder verlässt. Zu meinen liebsten Gästen gehört meine Mama. Sie isst fast alles, probiert wirklich alles und sagt immer, dass ihr bei mir sogar Sachen schmecken, die sie bei sich daheim nicht mal in die Nähe der Küche lassen würde. Das sind natürlich perfekte Vorraussetzungen, so dass ich gerne einfach mal ein bisschen rumprobiere, wenn sie mich besucht. Momentan hat sie an der low carb-Ernährung Gefallen gefunden. Ich bin selbstverständlich eine brave Tochter und Gastgeberin und habe mich daran gehalten und daher diese Frittata neulich für sie zubereitet. Den Topinambur könnt ihr auch eins zu eins mit durch Kartoffeln ersetzen, ich habe allerdings schon länger ziemlichen Gefallen an den kleinen Knöllchen gefunden und verwende sie daher wirklich gerne.

Montag, 5. Oktober 2015

Würziger Lachs mit Tomaten-Salsa und Joghurt

Bereits in der Buchvorstellung habe ich von diesem Gericht ein wenig geschwärmt. Die Salsa war bisher die Beste, welche ich auf Kochbüchern nachgemacht habe. Mit gerösteter Paprika, Zwiebeln, Essig und Honig war das wirklich hervorragend zu dem Lachs. Dieser wiederum wird in einer tollen Gewürzmischung gewendet und gebraten. Das i-Tüpfelchen macht dann der Joghurt aus. Hier heißt's wirklich mal wieder "Weniger ist mehr" und "Einfach kann so gut sein".

Freitag, 2. Oktober 2015

Matcha-Kokos-Eis

Eiszeit! Äh ja. Ich weiß, es ist Herbst. Aber bei mir ist eigentlich immer Zeit für ein Eis. Und seit ich die örtliche Eisdiele meide (der Kerl hinter der Theke "liebt" seinen Job so richtig), wird jetzt also mehr selbst gemacht. Eines der ersten Experimente (nach bereits probierten Klassikern wie Schokolade und Stracciatella) war dann eben diese Variante mit Matchatee und Kokosmilch. Die Kombination hat sich in meinem Köpfchen festgesetzt und musste einfach ausprobiert werden. Wie ihr an den Bildern seht, ist das auch schon wieder eine Weile her, nämlich vor dem Umzug - da war noch Erdbeersaison. Macht nichts, denkt euch die Beeren weg. Schmeckt bestimmt auch toll mit Granatapfelkernen. Oder so. Das Eis war nicht so cremig wie die bisher probierten Sorten (vielleicht weil keine Sahne im Spiel war?), aber dem Geschmack tut das keinen Abbruch - im Gegenteil, ich finde sie richtig, richtig lecker! :-)