Mittwoch, 30. September 2015

Auswärts | Das Wirtshaus Herrmannsdorfer Schweinsbräu


Es gibt wieder einen besonderen Restaurant-Tipp. Schon länger hatte ich vor, das Schweinsbräu in Herrmannsdorf (bei Glonn, also hinter München von mir aus gesehen) zu besuchen. Sagt euch Herrmannsdorf etwas, vielleicht von den Herrmannsdorfer Landwerkstätten?
Das ist ein Netzwerk aus Bauern, Gärtnern, Verarbeitern und Vermarktern, die gemeinsam für eine große ökologisch Lebens-Mittel-Wirtschaft stehen. Ich weiß gar nicht, wie ich anfangen sollte, euch die großartige Arbeit, die dort geleistet wird, näher zu bringen. Mit einem Zitat der Homepage lässt es sich aber ganz gut, zumindest für den Anfang, erklären:
"Wir zeigen Ihnen, wie wir mit artgerechter Tierhaltung die Würde der Tiere respektieren und dem Boden das geben, was er braucht. Wir wollen Ihnen erklären, wie wir im Geist ehrlichen Handwerks, mit moderner Technik optimiert, unsere Lebens-Mittel machen, die sich an den hohen Ansprüchen des Verbrauchers orientieren und seinem Wohlbefinden dienen.Wir führen Sie durch eine Welt, die wir zum Wohle des Menschen verändert haben.Gegründet 1986, bilden die Herrmannsdorfer Landwerkstätten eine neue zukunftsweisende Synthese von landwirtschaftlicher Erzeugung, Lebensmittelverarbeitung und Lebensmittelvermarktung.Auf diese Weise sind die vielen Stufen der Verarbeitung unter einem Dach vereint. Es wird die Nähe hergestellt zwischen dem Ort, an dem die Tiere und Pflanzen wachsen und dem Ort, wo sie zu Lebens-Mitteln umgewandelt werden. Hinter diesem Verbund steht ein neues umfassendes Leitbild des achtsamen Umgangs mit allem Leben und Lebensnotwendigem, mit dem Boden, dem Wasser, der Luft, den Pflanzen, den Tieren und den Menschen."

Und wer sich noch weiter über die Arbeit und Geschichte informieren möchte, klickt am besten selbst auf die Homepage und liest einfach mal quer.


Montag, 28. September 2015

Schnelles Wokgericht mit Hackfleisch und Chinakohl

Seit einer Weile arbeite ich nun schon im Teildienst. Das heißt ich arbeite über Mittag, habe dann Pause und leg am frühen Abend wieder los. Praktischerweise habe ich es seit dem Umzug nicht mehr weit zur Arbeit, so dass ich in der Pause meistens genug Zeit habe, um mir etwas Gutes zu Essen zu machen. Lange in der Küche stehen möchte ich dann aber dennoch nicht, daher gibt es meistens Gerichte die schnell gehen und/oder gut vorzubereiten sind.
Dieses Wokgericht ist ein gutes Beispiel. Das Fleisch habe ich morgens bereits mariniert, den Kohl und die Frühlingszwiebeln vorgeschnitten, den Reis gekocht. In der Pause wurde dann einfach nur noch der Wok eingeheizt, der Reis erwärmt und in kurzer Zeit stand ein absolut leckeres Essen auf dem Tisch.

Freitag, 25. September 2015

Mehr Idee als Rezept: Gemüsebrühe aus 'Abfällen'

Ich hoffe, ihr habt alle schon mal eine Gemüsebrühe selbst gekocht? Zwar hat man etwas Schnippelei, einen Haufen Köchelei und eine Weile Warterei, doch am Ende wird man ja mit dieser dampfenden, g'schmackigen Brühe belohnt. 
Doch anstatt diesmal wieder extra Suppengemüse einzukaufen, habe ich mich an Resten, die sonst eigentlich im Abfall landen bedient. Beziehungsweise: erstmal habe ich sie gesammelt, über Wochen.



Mittwoch, 23. September 2015

Alltags-Frühstück #3

Wie gewohnt, beim Alltags-Frühstück, ohne viele Worte und ohne High-Quality-Fotos. Dafür einige Ideen für ein leckeres, einfaches Frühstück. Das Obst kann ja nach Saison natürlich variiert werden.

Belegte Knäckebrote mit Hüttenkäse, Räucherlach, Gurke, Tomaten

Montag, 21. September 2015

Souvlaki mit gebackenen Zitronenkartoffeln

Ab und zu habe ich es schon mal erwähnt: Ich war als Kind und Teenie recht heikel was Essen betrifft. In Restaurants probierte ich nicht viel, wenn es etwas gab, was mir schmeckte, bestellte ich das immer. Wirklich immer. In der früheren Lieblingspizzeria wusste die Servicekraft irgendwann schon auswendig was ich bestellte: Pizzabrot mit Knoblauch und einen großen Gurkensalat mit extra Balsamico. Recht anspruchslos, aber damit war ich glücklich (das Pizzabrot war auch aber echt ein Knaller). Ebenso hatte ich meine Stammgerichte in der Dorfwirtschaft oder eben auch beim Griechen. Da waren wir nämlich auch sehr gerne. Und ihr ahnt es schon: Dort gab es für mich Souvlaki. Mit Pommes und Tzaziki, vorweg ein Pitabrot. Nun, inzwischen gab es das natürlich schon sehr, sehr lange nicht mehr und neulich hatte ich unheimlich Lust darauf. Es beim Griechen zu essen kommt inzwischen ja nicht mehr für mich in Frage, also stellte ich mich selbst an den Herd. Pommes gab es zwar nicht, dafür unheimlich leckere gebackene Kartoffeln. Und -ich gestehe- das Tzaziki habe ich diesmal nicht selbst gemacht, sondern beim griechischem Stand am Stadtmarkt gekauft. Das schmeckt nämlich ganz genau so, wie Tzaziki schmecken muss. Knoblauchig, gurkig, nicht zu wässrig, nicht zu scharf und so, dass man nicht noch drei Tage später den Geschmack davon im Mund hat und danach riecht. ;-) Ihr kennt das, oder?!

Freitag, 18. September 2015

Lachspfannkuchen mit Spinatsalat

Kennt ihr das, wenn euer Appetit nach bestimmten Lebensmitteln verlangt, ohne dabei aber eigentlich irgendeine bestimmte Kombination vorzusehen? Also, ich kenn das ja sehr gut... Und auch hier war's wieder so. Der Appetit schrie nach:
- Pfannkuchen! (Esse ich am liebsten herzhaft.)
- Räucherlachs! (Gab's schon arg lang nicht mehr.)
- Spinaaat! (Weil am Markt frischen, jungen Spinat entdeckt.)
Also gut, also gut. Dann gab ich halt nach. Zum Glück, denn herausgekommen sind diese herrlich leckeren Pfannkuchenrollen, gefüllt mit würzigem Quark, Räucherlachs (natürlich wie immer in Naturland-Qualiät - seid so gut und achtet beim Kauf von Fischprodukten auf die Herkunft und nachhaltigen Fang) und Spinatsalat.

Mittwoch, 16. September 2015

Auswärts | Am "Chef's table" in der Villa Kennedy

Wie reagiert ihr, wenn ihr gefragt werdet, ob ihr Lust habt im Restaurant eines 5*Hotels mit dem Küchenchef zu kochen und essen? Oh und dort auch gleich noch die Nacht zu verbringen? Ha, genau, ich saß auch erst mal ungläubig da. Dann wurde mir bewusst, dass es zeitlich sogar wirklich möglich wäre. Also wurde innerhalb kürzester Zeit alles weitere geklärt, eine Busfahrt gebucht und eine Woche später saß ich dann Freitag Morgen im Fernreisebus nach Frankfurt am Main. Dort angekommen schwang ich mir meine (für eine Nacht eigentlich viel zu volle - aber immerhin habe ich alles gebraucht!) Tasche über die Schulter und lief los. Ziel: Die Villa Kennedy, eines von elf (drei davon in Deutschland) Rocco Forte Hotels. Schon beim eintreten war ich sprachlos. Ich sollte wohl erwähnen, dass ich bis dato in keinem derartigen Luxushotel Gast war...


Willkommensgruß

Montag, 14. September 2015

Buntes Gemüserisotto mit Ofentomaten

Neulich bin ich über den Stadtmarkt gelaufen und habe einfach alles Farbenfrohe, was mich direkt angelacht hat, mitgenommen. Aus der knallgelben Zucchini, den tiefroten Tomaten, den pinken Radieschen und dem bunten Mangold wurde dann in Kombination mit feinstem Arborio Reis dieses Gericht - eine deutsch-italienische Liaison also mal wieder. Das war übrigens auch mein erster Versuch Radieschen mal "in warm" zu essen, Den Anstoß dazu gab übrigens Lena vor einiger Zeit mit ihren ofengerösteten Radieschen. Vorher kam es mir gar nicht in den Sinn, die hübschen Teile auch mal zu erwärmen. Hat sich aber gelohnt, denn sie schmecken auch so klasse, richtig fein. Na und optisch hat sich hier eh alles wunderbar zusammengefügt. Und geschmacklich dann zum Glück auch. 

gemüse risotto tomaten vegetarisch vegan

Freitag, 11. September 2015

Asiatisch angehauchter Gurkensalat

Nachdem ich, wie bereits berichtet, bei der letzten Mädchenküchen-Runde aus umzugstechnischen Gründen ausgesetzt habe, muss ich auch mein Gurkensalatrezept nachreichen. Denn offline habe ich natürlich dennoch mitgemacht!
Hättet ihr gedacht, dass man aus der Vorgabe "Gurkensalat" so viel machen kann? Nein? Tjaha! Dann schaut doch mal bei Facebook vorbei und scrollt euch durch die grandiosen Rezepte der Mädchen. :-)
Ich habe mich für eine asiatisch angehauchte Variante mit Koriander und Erdnüssen entschieden. Dazu gab es Reis und Tamagoyaki. Flott gemacht, leicht und lecker - Herz, was willst du mehr?

Mittwoch, 9. September 2015

Die Kürbissaison hat begonnen!

Wer hätte gedacht, dass ich mich mal SO auf das Erscheinen von Kürbissen auf und in den Märkten freue. Denke ich nämlich an mein erstes Kürbisgeschmackserlebniss vor ungefähr drei Jahren zurück (eine einfache Suppe)... Da habe ich meine Portion nichtmal aufgegessen, weil ich damit einfach nicht viel anfangen konnte. Aber ich bin hartnäckig, hab's immer wieder probiert. Und siehe da - der Kürbis und ich sind jetzt *so* (an dieser Stelle verschlungene Zeige- und Ringfinger vorstellen). Also, ganz dicke halt, sind wir nun. Den ersten Kürbis dieser Saison habe ich auch schon verdrückt. Ganz puristisch als Püree. Fast ein Kilo. Als Beilage. Ich brauche nicht zu erwähnen, dass ich anschließend selbst so rund war wie der Hokkaido noch kurz zuvor, oder? Genug habe ich trotzdem noch nicht und so werden auch dieses Jahr wieder folgende Pumpkinfavourites in meiner Küche entstehen: 


Montag, 7. September 2015

Rindsgulasch

Lasst mich kurz schätzen... Vermutlich gibt's 10579205 verschiedene Gulaschrezepte. Und jetzt auch noch +1. Nämlich meins. Die meisten von euch wissen es ja vermutlich (der Rest kann gerne diesen Post nochmal nachlesen): Ich taste mich erst neu an die Zubereitung von Fleisch- und Fischgerichten ran. Daher bin ich auch immer ein bisschen stolz, wenn es dann direkt hinhaut. So wie eben bei dem Gulasch, dass uns so gut geschmeckt hat, dass ich es euch nicht vorenthalten will und somit noch ein drölfzigstes Rezept ins Netz werfe. Generell werdet ihr jetzt hier immer wieder durch die Klassiker müssen. ;-) Dazu gab's Spätzle, natürlich auch selbst gemacht

Sonntag, 6. September 2015

Auswärts | Das Parkhäusl im Augsburger Siebentischwald

Was hatten Herr Moonstruck und ich für ein Glück! An einem der letzten richtig warmen Sommertage schnappten wir uns die Fahrräder und radelten in den Augsburger Siebentischwald einem wunderhübschen Wald, quasi mitten in der Stadt, direkt neben dem Zoo und dem botanischen Garten. 
Dort findet man unter anderem das Parkhäusl, ein Bioland-zertifizierter Biergarten, der hübscher und gemütlicher nicht sein könnte.


Freitag, 4. September 2015

Gurkenröllchen mit Räucherfischcreme

Zum Heulen! Die Mädchenküche kochte natürlich auch wie geplant im August wieder - zum dritten Mal nun schon! Und diesmal ohne mich. Doofes Internetproblem. Offline habe ich aber dennoch mit gemacht, denn diesmal war unser Thema die Gurke, das gemeinsame Gericht dann ein Salat. Tja, da stand ich nun und überlegte. Gurke. Irgendwas mit Gurke. Ein Salat mit Gurke... fancy sollte er sein, nicht nur mit 0815-Dilldressing. Aber zum Salat kommen wir noch. Auch wenn ich bei dieser Runde erst nachträglich dabei bin, möchte ich euch nochmal auf die wunderbaren Gurkenkreationen der anderen Mädchen aufmerksam machen. Klasse, was aus dem grünen Gewächs alles gemacht wurde!  Sibel legte mit ihrem Relish einen fulminanten Start hin. Überraschend anders war das Gurkeneis von Franzi. Bei Simone gab es Gurkensandwiches, aber mal anders! Samira reichte einen Gurkencocktail. Tolle Sommerrollen gab es bei Natalie, mit marinierten Gurken! Und Maja hat ihre Gurken eingelegt. Bei Christina gab es eine Gurken-Matcha-Limonade, freaky oder?! Und auch bei Franzi blieb es erfrischend mit einer Gurken-Kaltschalte. Nun, und ich habe die Gurke aufgerollt: