Sonntag, 22. November 2015

Nachhaltige Nachhilfe für das neue Jahr

... und zwar mit einem schniken Wandkalender. 
Obacht, heute gibt es ganz unverhohlene Werbung und Begeisterung. Vor ein paar Monaten las ich von dem Buch "Rezepte für die Zukunft", blätterte online etwas durch und war schlagartig davon angetan. Konzept und Rezepte gefielen. Wie es sein kann, dass dieses Buch immer noch nicht(!) in meinem Regal steht, kann ich euch nicht erklären. Manchmal sind die Wege vonwemauchimmer einfach unergründlich.
Aber dafür hängt jetzt immerhin der passende Kalender an meiner Wand. ♥ 




Danke dafür, Becker Joest Volk Verlag. Dort ist kürzlich nämlich dieses schöne Teil erschienen: Der Rezepte für die Zukunft-Wandkalender 2016 von Susanne Pretterebner. Er kommt im Hochformat mit angenehmen Maßen -nicht zu groß, nicht zu klein- daher. Was mich nur auf Anhieb gestört hat, ist der grüne Aufkleber auf dem Deckblatt, der sich nicht ordentlich abziehen lässt. Aber gut, das Hauptaugenmerk liegt ja eh auf den einzelnen Monaten. 


Zu jedem Monat gehört ein Rezeptbild, das zu dieser Zeit saisonal verfügbare Obst und Gemüse, eine Monatsübersicht und einen Tipp für eine nachhaltigere (in Form von Klimaschutz) Lebensweise. Die Rezepte -von orientalischem Hühnereintopf, über Spinatknödel bis hin zu Nusskuchen mit Johannisbeeren- sind dann in Form von Karten hinten angehangen und zum abtrennen gedacht. Köstlich klingen sie alle und ich habe mir vorgenommen 2016 jedes Monatsrezept auch tatsächlich nachzukochen/-backen.


Der integrierte Saisonkalender ist auf raffinierte und originelle Weise umgesetzt mittels Stanztechnik. Zwar sieht man durch die Löcher immer jede Obst-/Gemüsesorte, aber die, in dem Monat verfügbaren, sind durch bunte Kringel hervorgehoben. Die Klimaschutztipps sind an sich super, nur das ein oder andere Mal ist mir der moralische Zeigefinger zu arg erhoben (z.B. mit der Formulierung "pflanzlische Klimasünder wie Reis"). Wissenschaftlich ist es anscheinend dargelegt, dass Reis eine schlechte CO2-Bilanz hat, dennoch finde ich die Wortwahl etwas sehr anherrschend.
Besonders nett hingegen finde ich die Begriffsklärung im Anschluss an den Dezember. Dort werden die aufgezeigten Obst- und Gemüsesorten in Österreichisch, Deutsch und Schweizerdeutsch erklärt. ;-)
Mehr will ich eigentlich gar nicht vorwegnehmen, schließlich ist es kein Buch mit seitenweise Inhalt, über den man viel schreiben kann, ohne alles zu verraten. Schaut ihn euch am besten einfach selber an. Und dann: 2016 kommt schneller als man denkt, Weihnachten steht auch bevor. Verschenkt doch diesen hübschen und sinnvollen Kalender. Oder macht euch selbst eine Freude. Oder beides. Ich für meinen Teil, freue mich sehr über meine hübsche Wanddeko. 



Kommentare:

  1. liebe Ramona,
    was für ein toller Kalender! Der klingt wie für mich gemacht ;) Und das Buch muss ich mir auch nochmal genauer anschauen! Vielen Dank für deine Inspiration und ganz liebe Grüße aus Berlin! Theresa

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    1. Das freut mich sehr, wenn er dir auf Anhieb auch so gut gefällt. :)

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  2. Liebe Ramona, vielen Dank für diesen super interessanten Beitrag und die unverhohlene Werbung. ;-) Ich finde den Kalender großartig und will ihn unbedingt-jetzt-sofort auch haben. Passt perfekt zu meiner "Freitags ist Markt"-Reihe auf dem Blog und wäre sicherlich eine hübsche Bereicherung für unsere Küche. Sprich: Kommt sofort auf meine Wunschliste mit Priorität #1.

    Liebe Grüße
    Nika

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    1. Genau sowas wollte ich damit erreichen, hihi. Lieb von dir - ich hoffe du hast einen braven Wunschzettelerfüller. :)

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