Freitag, 22. Mai 2015

Kooperation | Brotzeit-Rezepte | Verlosung
zum Thema Regionalität

Regional. Saisonal. Themen, die besonders in der Bloggerwelt, aber auch zunehmend im realen Leben präsent sind und mit denen man immer wieder in Berührung kommt. Während es früher einfach nur das gab, was auf dem Feld hinter'm Haus wuchs, ist der Markt heutzutage überflutet mit Angeboten aus aller Welt. Zu jeder Jahreszeit bekommt man ... alles. Ich kann mir vorstellen, dass regionales Bewusstsein momentan bei den Verbrauchern im "Trend" liegt, weil man sich ein wenig wieder nach der Einfachheit sehnt. Keine Reizüberflutung im Supermarkt. Keine Lebensmittel, die erst wochenlang unterwegs sein mussten, bis sie hier in Deutschland ankommen. Keine
Ich will mit diesem Beitrag nicht den moralischen Zeigefinger erheben, das steht mir auch gar nicht zu, denn ich bin ganz ehrlich: früher habe ich überhaupt nicht darauf geachtet, wann ich was, wovon beziehe und auch heute kaufe ich noch tropisches Obst und ja, auch niederländische Tomaten im Winter. Dennoch finde ich es nicht schlecht, einfach mal ein wenig darauf aufmerksam zu machen, dass es auch heutzutage, eben in Zeiten des Überangebots, gar nicht so schwer sein kann, ein bisschen genauer, bewusster auf seine Lebensmittel zu achten.
Der Einzelhandel wird sich natürlich immer nach der Nachfrage, aber auch nach den Trends richten, so dass man inzwischen nicht mehr auf den Wochenmarkt um die Ecke angewiesen ist, um nachhaltig, regional einzukaufen. Wobei ich den Gang über eben jene Märkte absolut empfehle, ein Schwätzchen mit dem Bauern hier, eine Kostprobe am Stand nebenan, herrlich! Diese Möglichkeit hat man allerdings nicht immer, kann dann aber auch mit offenen Augen durch den Supermarkt gehen und wird dort auch fündig. Ich möchte es euch am Beispiel von Rewe näherbringen, wobei ich weiß, dass auch andere Märkte in diesem Bereich immer weiter aufrüsten.
Bei Rewe könnt ihr nach verschiedenen Labels Ausschau halten, die euch auf entsprechende Produkte hinweisen. Das ist einerseits im Obst- und Gemüsebereich das "Rewe Regional"/"Aus unserer Region"-Siegel. Je nach Standort (teilweise aber sogar innerhalb einer Region, wie ich bei Besuch verschiedener Märkte hier feststellte) variiert dieses Sortiment natürlich, momentan findet  man hier u.a. Kartoffeln, Äpfel, Paprika, Rettich, Salat. Desweiteren findet man "Unser Land"-Produkte. Aus meinem ehemaligen Wohnort kannte ich das schon und finde es klasse, dass auch das Augsburger Land daran Teil hat. Manche Lebensmittel haben auch die "Geprüfte Qualität Bayern"-Markierung und können so ebenfalls leicht entdeckt werden. So bekommt man neben frischem Obst und Gemüse auch Eingelegtes, Senf, Säfte, Honig, Essig, Öle (dadurch dass hier eine Ölmühle ortsansässig ist), Dinkelmehl/-flocken, Nudeln, Linsen, usw.. Hat man dann noch einen Wochenmarkt und/oder Bio-/Hofladen in der Nähe, kann man sich recht gut regional versorgen. 
Aber auch hier bin ich ehrlich: Immer klappt das nun mal nicht. Zwar achte ich inzwischen schon vermehrt darauf, dass unsere Lebensmittel zumindest aus Deutschland kommen, aber wie bereits erwähnt: bei Banane, Ananas & Co. gebe ich dennoch nach. Und ab und an muss es eben auch im Winter mal Gurke, Paprika oder Zucchini sein. Nobody's perfect. ;-)


Für unsere bayrische Brotzeit habe ich es aber geschafft, wirklich nur deutsche und überwiegend bayrische Produkte zu kaufen (abgesehen von Zutaten wie Salz, Zucker, Grieß, die bereits vorhanden waren). Es gab ein selbst gebackenes Kartoffel-Dinkelbrot, einen Wurstsalat Moonstruck'scher Art, Radieserl, Kas', Radi, einen Eier-Aufstrich und eine Rhabarber-Quark-Nachspeise. Guad war's!


Kartoffel-Dinkelbrot, ergibt einen großen Laib
500g mehlige Kartoffeln*
17g Hefe
125ml lauwarmes Wasser
1El Olivenöl*
500g Dinkelmehl*
15g Salz

Die Kartoffeln gar kochen, abkühlen lassen, pellen und stampfen. Die Hefe zerkrümeln und in dem Wasser auflösen, zehn Minuten stehen lassen. Nun Olivenöl und die Kartoffelmasse untermischen. Das Mehl durchsieben und mit Salz dazugeben. Erst auf niedriger, dann etwas schnellerer Stufe gründlich, gute zehn Minuten lang, verkneten. Schüssel abdecken und 30 Minuten beiseite stellen. 
Auf einer gut bemehlten Arbeitsfläche den Teig kurz durchkneten, dann länglich formen. Ein passendes Gärkörbchen gut bemehlen und den Teigling hineinlegen. Abgedeckt erneut 30 Minuten gehen lassen. Den Ofen derweil auf 180°C vorheizen. Nach der halben Stunde den Teig vorsichtig auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech stürzen, in den Ofen schieben und die Tür unter Dampfeinschuss schließen. Das Brot 50 Minuten backen, dann herausnehmen und auf einem Gitter abkühlen lassen. 


Bayrischen Käse bekommt ihr bei Rewe in Scheibenform bspw. von Andechser Natur, ich wollte aber lieber Stücke und habe mir daher im Bio-Supermarkt Käse mitgenommen. Den Rettich* schält ihr und hobelt ihn in sehr dünne Scheiben. Dann ab damit in ein Sieb, kräftig salzen und eine Weile "weinen" lassen. Anschließend kräftig ausdrücken, mit etwas Kresse* garniert servieren. Die Radieserl* gibt's pur mit etwas Salz, da braucht's einfach nicht mehr.


Wurstsalat auf moonstruck'sche Art
3-4 Personen
ca. 300g Lyoner*
1 rote Zwiebel*
1 gelbe Paprika*
3-4 Essiggurken* (je nach Größe)
Schnittlauch*
1El Essiggurkenwasser
3El Sonnenblumenöl*
3El Weißweinessig*
3El starke Gemüsebrühe (bei mir selbst gemachte)
1 geh. Tl mittelscharfer Senf*
2 Hand voll Lollo Bionda*

Die Lyoner in dünne Scheiben schneiden, die Zwiebel ebenso in dünne Ringe schneiden/hobeln. Die Paprika in schmale Streifen, die Essiggurken schräg in Scheiben schneiden. In einer Schüssel vermengen, einen Esslöffel gehackten Schittlauch zugeben. 
Für das Dressing Essiggurkenwasser, Öl, Essig, Gemüsebrühe, Senf, Salz und Pfeffer verrühren. Zu den restlichen Zutaten in die Schüssel geben, gründlich durchmischen und ca. eine Stunde kühl stellen. Kurz vor dem Servieren, den Salat waschen, in Stücke zupfen und gemeinsam mit etwas mehr gehacktem Schnittlauch in die Schüssel geben. Vermengen, abschmecken und falls nötig nachwürzen.
Dazu gab es natürlich ein (alkoholfreies) Weißbier, gebraut in Augsburg! Regionaler geht fast nicht. ;-)


Auf's Brot gab es einen Eier-Aufstrich. Dafür drei Eier* hart kochen und abkühlen lassen. Schälen, das Eigelb herauslösen, mit einer Gabel zerdrücken und mit drei Esslöffeln Quark*, sowie 25ml Sahne* vermengen. Ein halbes 'Beet' Kresse* und einen halben Bund Schnittlauch* hacken. Gemeinsam mit einem halben Teelöffel mittelscharfen Senf* und einem ganzen Teelöffel süßem Senf*, sowie Salz und Pfeffer verrühren. Das Eiweiß in kleine Würfel schneiden, ebenfalls untermischen. Abschmecken und mit Kresse/Schnittlauch bestreuen. 


Den Abschluss der Brotzeit bildete der Rhabarber-Quark-Nachtisch.
ca. 500g Rhabarber*
150ml Apfelsaft, naturtrüb*
2 Eier*
250g Quark*
2El Weichweizengrieß
Zucker
Honig*

Rhabarber schälen und über Nacht in dem Saft marinieren. Am nächsten abgießen (den Saft kann man durchaus noch trinken) und auf kleine ofenfeste und leicht gefettet Gläschen verteilen. Nun nach eigenem Geschmack den Rhabarber süßen: Ich habe pro Glas einen gestrichenen Teelöffel untergemischt. Die Eier trennen, Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen. Eigelbe mit Quark, Grieß und Honig (Menge ebenfalls nach eigenem Geschmack, vier Esslöffel dürfen's aber schon sein) verrühren. Das Eiweiß unterheben und die Masse auf die Gläser aufteilen.
In den auf 180°C vorgeheizten Ofen stellen und ca. 25 Minuten backen.

Euch sind bestimmt schon die farbigen Sternchen aufgefallen. Damit möchte ich euch erläutern, wo ich welches Produkt gekauft habe:
*Rewe Regional/Aus unserer Region-Produkt
*Unser Land-Produkt
*am Wochenmarkt 
*im Biomarkt - Produkt aus Bayern
*im Hofladen


+ Beendet +++ Beendet +++ Beendet +

***Verlosung***
Sodala. Und damit auch IHR mal nach regionalen Produkten im Supermarkt stöbern könnt, sponsort Rewe einen 100€-Einkaufsgutschein, den ich an euch verlosen darf. Um mitzumachen müsst ihr mir folgende Fragen beantworten:

Auf was achtet ihr bei euren Einkäufen besonders?
Was ist der Unterschied zwischen einem Bayrischen und einem Schweizer Wurstsalat?

Die Antworten hinterlasst ihr mir in einem Kommentar unter diesem Post. Teilnahmeschluss ist der 29.05.2015 um 22:00 Uhr. Anschließend entscheidet das Los. Viel Glück! :-)


+ Beendet +++ Beendet +++ Beendet +



Übrigens beschäftigen sich die ganze Woche über auch einige weitere Blogger
mit dem Thema. Schaut am besten mal hier vorbei und klickt zu ihnen rüber!

Kleingedrucktes:
Die Teilnehmer der Verlosung müssen das 18. Lebensjahr vollendet oder das Einverständnis des Erziehungsberechtigten haben. Außerdem muss eine Postadresse in Deutschland vorhanden sein. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Der Gewinner wird ausgelost. Eine Barauszahlung ist nicht möglich. Nach Beendigung wird der Gewinner kontaktiert, sollte er sich nicht innerhalb einer Woche zurückmelden, wird neu ausgelost. (Anonyme) Kommentare ohne Kontaktmöglichkeit können nicht für die Auslosung berücksichtigt werden.
Dieser Post ist in Zusammenarbeit mit Rewe entstanden.

Kommentare:

  1. Hallo,
    ich muss ja zugeben, dass ich diese Rewe Aktion ganz gut finde. Leider fehlt es sovielen an Wissen was grade Saison hat und in der Region wächst...
    Ich achte beim Einkaufen eben darauf, mir wurde das aber von zu Hause auch so beigebracht.
    Aber lebe grade in BeNeLux, hier kann man die Wassertomaten also leider auch als Regional bezeichen ;)
    Und nun zum Wurstsalat.
    In erster Linie würde ein Schweizer keine Lyoner verwenden, sondern Klöpfer (oder auch Cervelat) und dann vermutlich auch noch Emmentaler reinschnippeln.
    grüße
    Annika

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  2. ich kenn das noch von mutti, dass saisonal und möglichst regional eingekauft wird. das hab ich anscheinend verinnerlicht und gebe darauf acht. aber ganz ehrlich: erdbeeren im winter schmecken eh bescheiden, wer will denn sowas... da warte ich lieber auf den sommer und pflück mir richtig leckere aromatische beerchen vom feld zusammen, jaam :)
    aja, der wurschtsalat^^ also bei uns in den biergärten unterscheidet sich die schweizer variante nur durch den dazugeschnippelten emmentaler vom 'gewöhnlichen' bayrischen wurstsalat. ich bin ja für die bayrische 'mit-ohne' variante :)
    liebe grüße, sabine =)

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  3. Liebe Ramona,

    regionale Produkte kaufe ich seit etwas mehr als einem Jahr auch bevorzugt. Wenn man einmal weiß, wo man was bekommt, dann ist es auch nicht wirklich zeitaufwändiger, als einfach in den Supermarkt zu stapfen. Bei uns im Rewe gibt es mittlerweile sehr viele "aus der Region" Produkte, bzw. der Rewe verkauft auch Kartoffeln vom Kartoffelhändler nebenan. Ich finde es genial!

    Ich sehe es aber auch so pragmatisch wie Du: auf eine Banane z.B. mag ich nicht verzichten und daher kaufe ich sie ohne schlechtes Gewissen zu haben. Erdbeeren hingegen kaufe ich nie, nie, nie außerhalb der Saison und fahre jedes Jahr in mein Heimatdorf um sie dort vom Feld zu pflücken. Ein bisschen saisonal einkaufen gibt es somit auch ;-))

    Unterschied zwischen beiden Salaten ist der Käse im Schweizer Wurstsalat.

    Liebe Grüße aus Köln,
    Annika

    annika_wiesner [at] yahoo.de

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  4. Ein sehr schöner Beitrag und sehr leckere Rezepte liebe Ramona :)
    Bei mir gehts heute auch regional zu.

    LG Sarah

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  5. Mmmh das sieht richtig lecker aus, was du hier gezaubert hast.

    Auf Regional achte ich auch. Regional heißt hier allerdings auch mal Niederlande, da ich direkt an der Grenze wohne. Auf die Qualität vom Obst und Gemüse wird auch geachtet. Bio geht leider nicht, es ist definitiv teurer wie normal regional. Ich versuche saisonal einzukaufen - was grad im Winter schwierig ist, wenn man bedenkt, dass ich gerade auf das Wintergemüse schlechthin Kohl mit Problemen reagiere (von heftigen Füllungen für unsere Gasheizung ;), über Übelkeit bis hin zu Kreislaufattacken ist alles dabei, kommt auf die Sorte an *seufer*). Was ich jedoch außerhalb der Saison niemals frisch kaufen würde sind Himbeeren und Erdbeeren. Da hoffe ich immer, dass die TK-Ware aus saisonalen ist (leider nicht immer der Fall, darum suche ich noch ein Erdbeerfeld wo ich dann zuschlagen werde :D ) .

    Der schweizer Wurstsalat besteht aus normaler Fleischwurst und Käse (unter anderem).
    Der bayrische Wurstsalat ist ohne Käse und mit Lyoner.

    Ich dachte eigentlich auch immer, dass der bayrische mit süßem Senf und der schweizerische mit normalen Senf gemacht wird. Sehe aber das du normalen Senf genommen hast.

    Das Brotrezept muss ich mir merken!

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  6. Hallo Ramona :)
    Dass es bei dir Öl-Mühlen gibt ist ja toll! Bei so Sachen wie Öl,Zucker und Tee finde ich das mit dem regional nämlich ziemlich schwer.
    Was Obst und Gemüse betrifft kaufe ich mittlerweile zu neunzig Prozent regional und finde es auch nicht schwer auf tropisches obst zu verzichten. Der März war allerdings echt hart und da war ich dann auch nicht konsequent ... aber dieses Bewusstsein zu gewinnen dafür, wann es was in Deutschland gibt, finde ich wirklich wichtig. Und heimische Milchproduktion und ähnliches zu unterstützen gibt einem einfach ein gutes Gefühl. Für mich ist regionales einkaufen Umweltschutz und Geschmacksgarantie :-)

    Den Unterschied zwischen den Salaten musste ich als Mädchen aus NRW erstmal googlen ;-) bin aber darauf gestoßen dass es wohl in bayern spezielle Wurst ist, lyoner die du auch verwendest und der Schweizer noch Käse mit ins Spiel bringt. Lasse mich aber gerne eines besseres belehren :-)

    Finde es toll dass du die Sternchen Markierung bei den Rezepten gemacht hast - sehr wirksam um zu regionalem einkaufen zu motivieren :)

    Liebe Grüße und danke für die Ansprache dieses wichtigen Themas!
    Leonie

    Leo##cuise##@##gmail##.##com
    Bitte einfach die hashtags weglassen Danke :)

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  7. Ich achte beim Einkaufen am meisten regionale Produkte und auch der Preis muss stimmen. Beim Schweizer Wurstsalat ist Käse mit drin und der Bayerische Wusala ist ohne! Ich persönlich liebe aber die Version mit Käse, Gurken, Paprika und Fleischwurst oder Lyoner ��
    Lg Manu Mü pimpoli77@web.de

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  8. Ich kaufe viel und gerne regional ein, gerade bei Erdbeeren und Spargel wird man mit Frische belohnt und die Kartoffeln von umme Ecke schmecken einfach besser als die ägyptischen.

    Der Unterschied zwischen dem Bayerischen und Schweizer Wurstsalat ist die Verwendung von Käse bei der eidgenössischen Version.

    Schöne Pfingsten & liebe Grüsse
    Tina

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  9. Tolle Aktion von Rewe! Also beim Einkaufen achte ich meist auf diese Reihenfolge

    1. Saison
    Wenn z. B. keine Saison für Erdbeeren ist kaufe ich diese nicht.
    2. Region
    Wenn Saison ist, dann kaufe ich möglichst aus der Region.
    3. Bio
    Wenn keine Saison ist und die Ware nicht regional erhältlich ist, wie zum Beispiel Avocado, Bananen oder ähnliches greife ich auf Bio Ware zurück.

    Es gibt natürlich auch Ausnahmen, wenn ich nur einen Blumenkohl aus Marroko bekommen kann, der Bio ist, dann nehme ich doch lieber den herkömmlichen aus den Niederlanden, da geht mir der ökölogische Vorteil dann vor.

    Alles in allem ziemlich aufwändig, wie ich finde, und ich bin selbst manchmal verunsichert was richtig ist. Daher kaufe ich sehr gern auf dem Markt oder eben in Supermärkten mit regionalen Lebensmitteln.

    Ansonsten achte ich sehr auf Fleisch und tierische Lebensmittel, da gibt es nur *gutes* Fleisch von hoffentlich glücklichen Tieren. Und da dieses erheblich teurer ist, also das normale, kaufe ich das nur noch selten.

    Sooo. Und nun noch der Unterschied beim Wurstsatlat. Der Schweizer Wurstsalat wird zusätzlich mit Emmentaler gemacht. Der Bayrische kommt ohne Käse daher (und gern mit ner Laugenbrezel als Beilage dazu).

    Viele Grüße
    Anita

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  10. Ich achte immer auf die drei Komponenten saisonalität, frische und Preis. Und zwar in dieser Reihenfolge.
    Mit Wurstsalat kenn ich mich als Vegetarierin nicht aus, aber mein Vater macht seinen badischen Wurstsalat nach Originalrezept seiner Mutter glaube ich mit deutlich weniger Zutaten. So weit ich mich erinnern kann, sind nur Zwiebeln und Essig extra.
    Liebe Grüße,
    Leonie

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  11. Liebe Ramona,

    ein toller Beitrag, mit Themen, die auch mir sehr am Herzen liegen. Ich kaufe viele Produkte im Rewe Markt. Das habe ich auch auf meinem Blog veröffentlicht, denn auch die Rewe Bio Produkte mag ich gern. Hier in Hessen habe ich das Glück, dass es eine ganze "Regional"-Abteilung gibt, vorrangig mit Produkten von Naturland. Da hab ich dann die beste Kombi, nämlich Regional und Bio.
    Seit ich dieses Jahr meinen Saisongarten habe, kann ich besonders regional essen, denn er ist nur 1km von unsere Wohnung entfernt. Bisher gab es Spinat, Radieschen und Salat. Richtig lecker und beim Essen macht es doppelt glücklich. :)

    Die Wurstsalatfrage übersteigt mein Wissen allerdings um einiges, ich habe ungelogen, noch niemals Wurstsalat gegessen :) Aber aus den vorherigen Kommentaren kann ich entnehmen, das wohl Käse ein Unterschied macht. Würde ich je einmal Wurstsalat zubereiten, kommt in meinen sicher Gouda rein!

    Hab ein leckeres Wochenende!
    Lena

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  12. Halli Hallo,

    schöne Aktion!

    Ich versuche so oft wie möglich Produkte aus der Region zu kaufen. Erdbeeren im Winter das kann ja auch nix sein.Manche Dinge gehören einfach in ihre Saison wie Erdbeeren, Spargel, Kirschen, etc. Im Sommer ist doch auch keiner Domino Steine (okay, sicherlich gibt es auch hier Ausnahmen)
    Zusätzlich dazu kaufe ich ausschliesslich Bio Eier von einem Hof der die Brüderinitiative unterstützt. Fleisch wird beim Metzger gekauft und nicht im Discounter. Ich kaufe auch keine Fertigprodukte mehr, wenn man sich Ernährung auseinander setzt weil man nicht mehr alles verträgt, lernt schnell auf die Ihnahltsangabe zu gucken. Das fängt schon beim Aioli an und geht mit vielem anderen weiter. Es ist etwas mehr Aufwand aber das Ergebnis ist, das es mir deutlich besser schmeckt. Dein Knäckebrot z.b. ist sooo lecker, ich könnte mich reinlegen ;-D

    So... und nun zur Zweiten Frage... Der Bayrische Wurstsalat wird flux zum Schweizer Wurstsalat wenn man noch Emmentaler mit beifügt.

    Liebe Grüße

    Angela
    suedstadtkind79@gmail.com

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  13. Hej!

    Leider fand ich es hier in Köln ziemlich schwierig, regional und saisonal einzukaufen. Der Markt bei uns im Viertel ist sehr überschaubar und der örtliche Rewe hat besonders im Winter nur eine sehr kleine Auswahl an saisonalen und eine sehr riesige an unsaisonalen Gemüse.
    Also habe ich aus der Not eine Tugend gemacht und eine Biokiste aboniert. Ich mache es kurz: Ich bin begeistert! Frisch, lecker und auch die Auswahl ist super! Wir haben im Februar angefangen und auch dann war ich von der Auswahl mehr als überrascht und habe sogar noch neues Gemüse kennen gelernt.
    Nie wieder ohne Biokiste - außer ich habe mal einen riesigen Garten, wo ich mein eigenes Essen anbauen kann. :D

    Die zweite Frage: Bayrischer + Schweizer Käse = Schweizer Wurstsalat :D
    fluegelwesen [ätt] gmx.de

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  14. Hallöchen,

    eine super Aktion ist das! So viele wissen nicht mal mehr wie Obst und Gemüse wachsen, geschweige denn wann. Toll, dass die großen Supermärkte etwas zu diesem Wissen beitragen möchten.
    Ich achte vor allem darauf saisonal einzukaufen und lieber regional als unbedingt BIO. Und die Wochenmärkte hier in der Umgebung leisten da auch ganz gute Dienste :)

    Und zur zweiten Frage: Mein Bruder ist selbst ernannter Wurstsalatexperte und auch der behauptet, dass der Käse den Unterschied macht :)

    Viele Grüße

    Lisa

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  15. Liebe Ramona,

    Dieser Beitrag ist sehr inspirierend für mich, denn ich ernähre mich rein Pflanzlich und werde demnächst die Rezepte veganiesieren ☺️ So dass ich meine Eltern (mischköstler) demnächst auch mal zu einer tollen Bayrischen Brotzeit einladen kann 😊 Dank dir😊

    Nun aber zu deinen Fragen:

    1. mir ist es bei meinem Einkauf sehr wichtig, dass die Produkte möglichst regional und Bio sind.
    Auf die frische kommt es mir auch sehr an. Unverarbeitet und rein pflanzlich sollten Sie sein. Glutenfrei und Zuckerfrei. Obst &Gemüse möglichst reif.

    Ich gehe lieber mehrmals in der Woche einkaufen und habe somit aber immer etwas frisches. So kaufe ich dann auch eher kleiner Menge, sodass nichts schlecht wird, denn ich werfe ungerne Lebensmittel Weg.
    Bei meinen Einkäufen versuche es ich auch möglichst auf Plastik und unnötige Umverpackungen zu verzichten. Was leider nicht immer möglich ist.

    2. Bayrischer Wurstsalat: besteht aus wenigen Zutaten. Wurst, Zwiebeln, Schnittlauch und eine Dressing aus Essig, Öl, Zucker, Salz und Pfeffer (Manchmal auch mit Süßem Senf)

    Schweizer Wurstsalt: wird zusätzlich noch traditioneller Schweizer Käse hinzugefügt.

    Dass ist der Unterschied🍺
    Nun hoffe ich sehr, dass mein Glück 🍀 mich nicht verlässt, denn ich würde mich riesig freuen und passend zu meinem Umzug der in den nächsten Tagen stattfindet, käme mir dieser Gutschein sehr gelegen um eine Tolle Regionale Einweihungsfeier zu geben 😃 liebe Grüße Kristin-klaas[at]outlook.de

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  16. Liebe Ramona,
    ich kaufe fast alles auf dem Wochenmarkt bei regionalen Produzenten. Unsere Milchprodukte kommen aus einer Hofmolkerei, dass Fleisch vom Geflügelhof bzw. Hof, der die Angusrinder selbst züchtet und schlachtet. Das Gemüse ist von Gärtnereien oder Bauern aus dem Dresdner Umland. Mir ist es dabei insgesamt wichtiger, dass alles frisch und regional ist, als das ich auf Bio achte.
    Im Winter gibt es aber natürlich auch Zitrusfrüchte aus dem Süden.

    Schweizer Wurstsalat enthält Käse, der bayrische nicht.

    Viele Grüße
    Anja

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  17. sooo ich auch noch :))

    beim Einkaufen schau ich drauf (bei Gemüse und Obst) dass es relativ saisonal ist, bei Fleisch und Co auf Frische und Herkunft und sonst natürlich noch auf den Preis

    und beim Wurstsalat der bayrische ist nur mit Lyoner und der schwiizer ist mit Emmentaler

    lisa
    lisa#.#ina#@#web#.#de
    hashtags einfach weglassen

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  18. Der original bayrische Wurstsalat besteht aus wenigen Zutaten. Wurst, Zwiebeln, Schnittlauch und eine Dressing aus Essig, Öl, Zucker, Salz und Pfeffer. Gibt man Käsen (Emmentaler) hinzu, wird er razt fatz zum Schweizer Wurstsalat :-)
    Bei meinen Einkäufen achte ich soweit wie möglich auf die Herkunft der Produkte. Hier bevorzuge ich Produkte aus de Region, v.a. bei Fleisch ist es mir sehr wichtig, zu wissen, was ich esse...

    lg, Hanni
    germ_heidi[at]hotmail[punkt]com

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  19. Huhuhuuu!!
    Tolles Thema, auf das wollte ich auch demnächst mal bei mir eingehen.
    Ich achte bei meinen Produkten eigentlich nicht unbedingt darauf, dass es regionale Produkte sind, aber doch dass es v.a. saisonal ist und Bio.

    Ich habe gaaakeine Ahnung was der Unterschied dieser beiden Wurstsalate ist aber spontan würde ich sagen, dass beim Schweizer noch Käse dazu kommt;). Aber müsste ich spontan aus dem Bauch heraus beide herstellen würde ich beim bayrischen eine Art Bretzn-Wurstsalat draus machen, mit Radiesschen und süßem Senf. Bei dem Schweizer Salat auf jeden Fall guter Käse und leckere Kräuterli :-P

    LG Melina

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  20. Liebe Ramona,

    ich schon wieder ;) Habe gestern das Kartoffel-Brot nachgebacken, mit Vollkorndinkelmehl (weil kein anderes im Haus war). Schmeckt wirklich super lecker mit frischem Salat, Käse und Gurke!
    Liebe Grüße,
    Lena

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  21. Hallo Ramona, nun der 3. Versuch. Ich versuche regional einzukaufen, heißt bei einem unserer Metzger und den 2 Obsthöfen in der Nähe. Ansonsten kaufe ich gerne auch Bioware ....ich versuche saisonal einzukaufen, aber im Winter klappt das auch nicht immer..... Der Unterschied im Wurstsalat der Schweizer ist mit Käse.... VG jeannette

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  22. Liebe Ramona,
    auch ich achte bei meinen Einkäufen darauf, dass die Produkte - soweit möglich - aus der Region sind und am besten noch zur aktuellen Saison passen. Zwar esse ich im Winter keine Erdbeeren, aber genau wie bei dir, gibt es bei uns da auch ab und zu Gurken. Ganz darauf verzichten kann ich dann auch nicht auf das ein oder andere. Wir sind mittlerweile echt sehr verwöhnt ;)
    Übrigens fand ich es super interessant zu lesen, woher du deine Produkte erworben hast. Wollte ich einfach mal loswerden ;)

    Ganz liebe Grüße
    Elena

    P.S. der Schweizer Wurstsalat enthält soweit mir bekannt noch Käsestreifen.

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  23. Fang ich mal mit dem Wurstsalat an: Typisch Schweiz, haben die nämlich ihren geliebten Käse mit drin, die Bayern nicht.
    Beim Einkauf achte ich, ich gestehe es, schon darauf, dass mein Apfel nicht gerade der mit den meisten Druckstellen ist. Aber ne Gurke darf auch gerne schon einmal krumm sein. Wenn es ein Produkt aus der Nähe gibt und gleichzeitig auch aus einem anderen Land o.ä., entscheide ich mich meist für den kürzesten Transportweg.

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  24. Bei deinem Gewinnspiel mache ich sehr gerne mit :) Wobei ich aber ehrlich gesagt erstmal schauen musste, wo der Unterschied zwischen einem Bayrischen und einem Schweizer Wurstsalat ist. Hoffentlich habe ich auch das Richtige "heraus gefunden": soweit ich las, ist im bayrischen Salat Lyoner und im Schweizer noch Kaese im Salat ist. Ob das nun richtig ist? :)

    Beim Einkaufen versuche ich auch sehr darauf zu achten, dass die Produkte regional und saisonal sind - meine Mama ist da sehr gut drin. Ich muss da noch ein wenig mehr Uebung bekommen :D

    LG, Sonja

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  25. Hallöchen,
    eine ganz schön fiese Frage ist das für einen Vegetarier/ Veganer. Das musste ich doch gleich erst mal googeln, deshalb würde ich sagen der Schweizer Wurstsalat enthält einen Anteil an Emmentaler Käse, der bayrische hingegen nicht.
    Ich persönlich versuche seit einigen Monaten auch vermehrt auf regionale Produkte zu achten. Im Winter gab es deshalb besonders viel Kohl und Wurzeln. Tatsächlich wurde es aber nicht langweilig, da ich zumindest bei den Gewürzen noch gar nicht drauf achte. Also wurde nach Lust und Laune ein Wurzelcurry nach dem anderen zubereitet oder der Weißkohl mit Sojasauce im Wok angebraten. Wobei es auch da schon wieder schwierig wurde, denn Reis aus Deutschland??? Eher nicht. Gleiches gilt natürlich auch für Cous Cous und Co. Ansonsten mache ich aber auch ab und zu mal ne Ausnahme: z.B. gab es schon einmal Himbeeren aus Spanien und leider auch ganz viel Zucchini aus Spanien...neiha was soll man machen :(
    Passt ansonsten vielleicht nicht ganz thematisch aber i.d.R. versuche ich auch Fertigprodukte, die Eier und Milch (und natürlich Gelatine o.ä.) enthalten, zu vermeiden. Einfach weil da wirklich nur das billigste vom billigen drin und das mag ich nicht unterstützen.

    So was für ein Roman. ich hoffe du hast nicht entnervt aufgegeben..;)

    liebe Grüße

    RonjaCarlo

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