Montag, 28. Dezember 2015

Graupenmilchsuppe

Das ist mal wieder ein Rezepte, dass ich mir irgendwie im Kopf zusammengesponnen habe und "einfach mal ausprobieren" wollte. Umso mehr freue ich mich dann natürlich, wenn das Ergebnis positiv ausfällt. Die Idee zu dieser süßen Suppe entstand ganz unspektakulär: da waren noch Graupen in der Vorratsschublade. Und ich wollte etwas warmes zum Frühstück. Auf Apfel hatte ich Lust. Und Milch geht sowieso immer. Also: let's combine! Ganz simpel, richtig lecker, ein optimales Frühstück an kalten Tagen, das bestimmt auch den Kleinen unter uns schmecken wird. :-)

Donnerstag, 24. Dezember 2015

Räucherforellen-Rührei

Ein Ruck-Zuck-Frühstücksrezept gibt's heute. In herzhaft, denn es muss nicht immer nur süß sein. Wenn ich weiß, dass ich noch einen langen Arbeitstag vor mir habe, darf's gern mal deftiger sein. Diese Rührei-Variante kam mir dabei sehr gelegen - schnell und mehr als einfach gemacht, wirklich schmackhaft und gründlich sättigend, ohne dabei zu schwer im Magen zu liegen. Vielleicht auch genau das Richtige nach den Adventstagen mit viel zu vielen Plätzchen, Lebkuchen, Schokonikoläuse & Co.? 


In diesem Sinne: Hohoho! Frohe Weihnachten euch allen! Habt eine wunderbare Zeit, genießt es und lasst es euch so richtig gut gehen. ♥

Montag, 21. Dezember 2015

Rindfleischpflanzerl, Schwammerlsoße, Sellerie-Kartoffelstampf, Gurken-Radieschensalat

Fleischpflanzerl. So und nicht anders heißt das. Manchmal kommen meine bayrischen Wurzeln arg durch und wenn ich dann sowas wie Frikadelle, Brötchen oder Stulle höre, kriege ich Gänsehaut. Nein, nein, keine Sorge, ihr dürft's natürlich weiterhin nennen, wie ihr es gewohnt seid. Nur halt nicht, wenn ich dabei bin. ;-)
Nun, klassisch ist dieses Rezept dann aber trotzdem nicht. Früher gab es bei uns nämlich zu Fleischpflanzerln eine braune Soße, Kartoffelbrei und Erbsen-Karotten-Gemüse (nur echt, aus der Dose. Also damals.) Heute habe ich es aber etwas aufgepeppt - die Pflanzerl sind kleiner geformt, die Soße kommt anders daher, zur Kartoffel gesellt sich Sellerie und aus Gemüsebeilage wird Salat. Geschmeckt hat's natürlich trotzdem (auch wenn die Soße eine optische Katastrophe ist), sonst würdet ihr hier davon jetzt nicht lesen.


Freitag, 18. Dezember 2015

Die Reste vom Feste...
-> Bratensandwich

Zwischendurch erwähne ich es ja immer mal wieder: ich bin absolut gegen Lebensmittelverschwendung und vermeide es strikt, verzehrbare Lebensmittel oder Gerichte wegzuwerfen. Es gibt so viele Möglichkeiten - kalt essen, aufwärmen. Einfrieren. Verschenken, teilen. Weiterverarbeiten, etwas Neues aus Resten entstehen lassen. 
Ich habe keine Studien vorliegen, aber ich vermute, dass besonders in der Weihnachtszeit unnötig viele Nahrungsmittel weggeschmissen werden. Überall locken Angebote. Auf den spontanen Adventsbesuch will man vorbereitet sein. Man könnte ja eigentlich noch ein paar Plätzchen backen - und kommt dann doch nicht dazu. Die Orangen und Mandarinen sehen weihnachtlich dekorativ aus - bis sie nicht mehr genießbar sind. Und an den Feiertagen soll natürlich jeder satt werden! Also wird ein größeres Stück Fleisch gekauft oder ein besonderes Prachtexemplar eines Fisches. Lieber mal ein Kilo Kartoffeln mehr und natürlich auch drei Paar Reservewürstchen. Ehe man sich versieht, ist das Festmahl am 24. vorbei, jeder kugelt nach Hause/auf das Sofa/in das Bett und denkt sich: Mist, jetzt habe ich doch wieder zu viel gekocht. Und nachdem man ja an Heiligabend schon so viel davon gegessen hat, möchte man nicht exakt das Selbe an den nächsten Tagen nochmal essen müssen. 
Da komme ich nun ins Spiel. Ich habe ein paar Ideen, was ihr mit dem übrigen Braten machen könnt - nämlich Sandwiches! Hier könnt ihr fast jede Komponente verwenden. Brot hat man bestimmt eh "mal besser" auf Vorrat gekauft und vom obligatorischen Salat sind auch noch ein paar Blätter da.

Mittwoch, 16. Dezember 2015

Alltags-Frühstück #6

Morgens den knurrenden Magen mit etwas Leckerem zu beruhigen - unbezahlbar. :-)

#1 * #2 * #3 * #4 * #5

Mango-Buttermilch-Leinsamen-Smoothie

Montag, 14. Dezember 2015

Apfel-Rotkohl

... beziehungsweise: Blaukraut! Ich habe euch ja schon mal erzählt, dass es bei uns früher Rotkohl nur fertig aus dem Glas gab, sprich: ich kannte den Kohlkopf an sich gar nicht. Und den Kohl aus dem Glas nannte man bei uns Blaukraut. Die Bezeichnung "Rotkohl" gab es in meiner Kindheit nicht.  Oder zumindest erinnere ich mich nicht maßgebend daran. Heute ist die Sachlage natürlich ganz anders. Es wird selbstverständlich der Kohl gekauft und eigens zubereitet. Blaukraut sage ich aber dennoch noch zum 'Endprodukt'. Dass ich dann gerne auch in großer Menge koche und portionsweise einfiere. So für den kleinen Blaukrautjieper, der besonders in der Weihnachtszeit desöfteren aufkommt. Finden sich dann auch noch ein paar Spätzle oder Knödel im Gefrierschrank, ist die Welt gleich wieder ein Stückchen besser.


Freitag, 11. Dezember 2015

Maronenpancakes mit Orangenquark

Habt ihr schon vom reisenden Teller gelesen? Von Petra ins Leben gerufen reist ein Teller seit Mai 2013 (!!) durch Deutschland, von Foodblogger zu Foodblogger. Jeder hält sich an die Spielregeln und so ist die Kette bisher nicht abgebrochen. Seit ich von dieser Aktion weiß, forsche ich - zwar nicht regelmäßig, aber immer mal wieder- nach, ob der Teller immer noch unterwegs ist und freue mich darüber, wenn ich "gefunden" hatte. Noch mehr habe ich mich letzte Woche gefreut, als ich von Chris gefragt wurde, ob ich den Teller nicht als nächstes erhalten wollen würde. Oh ja, und wie gern ich das gewollt habe. Ziemlich schnell wusste ich auch, was darauf kredenzt werden sollte: Frühstück! Pancakes! Mit Maronen. Darauf hatte ich schon lange Lust. Also habe ich eines Morgens mich mal in die Küche gestellt und frei Schnauze alles zusammengeworfen, wonach mir war - mit dem Ergebnis der winterlich-leckersten Pancakes bisher. Das war übrigens am wärmsten Tag dieser Dezemberwoche. Oops, da war der Winter wohl nur auf dem Wander-Teller. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass der Teller auf meinem Foto nicht besonders präsent ist. Der Morgen machte mir einen Strich durch die Rechnung - es wurde nicht ordentlich hell, ich hatte Hunger und keine Lust zu warten. Der Probebiss war so gut, dass schnell ein Foto in den Kasten musste. Wenn ihr den Teller nochmal in voller Pracht sehen wollt, klickt am besten rüber zum Foodfreak.

Mittwoch, 9. Dezember 2015

Winterzeit ist Orangenzeit.
Aber wo kaufen? Ein Tipp:

Ab und zu erwähne ich ja, dass mich Themen wie Nachhaltigkeit sehr interessieren und ich auch versuche dementsprechend einzukaufen.  Besonders bei Obst und Gemüse (das hier sehr viel konsumiert wird) versuche ich möglichst regional, gerne auch bio, einzukaufen. Aber ich muss ehrlich sagen, dass es mir nicht immer gelingt. Im Sommer lassen mich Nektarinen und Pfirsiche daran scheitern und im Herbst und Winter kann ich nicht ohne Orangen, Clementinen, Granatapfel und Co. Ich versuche dann immerhin Obst/Gemüse aus nähe liegenden Ländern zu kaufen, so dass es immerhin keinen megalangen Überseetransport mitmachen muss. Bei Exoten ist das natürlich wieder ein anderes Thema, aber immerhin kaufe ich die inzwischen nur noch recht selten. Als mir Inka Röben anbot, eine der Obstkisten aus ihrem Shop zu probieren, war ich nach kurzer Recherche sehr angetan. Der schöne Unterschied zur Supermarktorange: ich weiß nicht nur, dass das Obst eben aus Spanien kommt, sondern auch ziemlich genau, von wo dort. Und das gefällt mir immer gut - wenn ich weiß, wo meine Lebensmittel herkommen. Am besten kann das Inka natürlich selbst erzählen:

Fräulein: "Ich lebe seit einigen Jahren an der Costa de la Luz in Südspanien." Darf ich neugierig sein und fragen, wo Sie ursprünglich her kommen?
*Frau Röben: Ich komme aus Bremen und habe Lebensmitteltechnik studiert. Vorher habe ich eine Ausbildung zur Konditorin gemacht. Ich bin also den Umgang mit feinen Sachen gewöhnt.


Sie schreiben, dass Sie zunächst nur der Familie Orangen geschickt haben. Seit wann versenden sie auch an "fremde" Personen und wie kam es denn dazu?
*Mein Mann beliefert schon seit Jahren Restaurants mit Fleur de Sel... und da habe ich dann irgendwann angefangen Werbung für die Orangen zu machen. So wurde es dann langsam mehr. Angefangen habe ich im Sommer 2014 und seit 3 Monaten mache ich es mehr oder weniger professionell. Aktuell versende ich etwa 100 Pakete in der Woche.


Aus welchen Ländern bekommen Sie die meistens Bestellungen?
*95 % der Pakete gehen nach Deutschland. Im kommenden Jahr werde ich wohl auch den englischen Markt angreifen. Aktuell arbeite an einer Logistik-Lösung für England.

Soweit ich weiß, haben auch Orangen & Co. in Spanien eine besondere Saison. Versenden Sie also nur in dieser Zeit?
*Orangen kann ich praktisch 12 Monate im Jahr versenden. Alle anderen Früchte haben Ihre Saison. Das wechselt dann immer von Monat zu Monat.

In Ihrem Shop kann man recht große Mengen an Orangen & Co. kaufen - woher stammen denn all die Früchte? Was ist Ihnen bei der Auswahl der Produkte wichtig?
*Alle Früchte kommen aus einem Umkreis von 30-50 km von Ayamonte. Hier gibt es unglaublich viele Zitrusfrüchte. Wenn die Saison hier im April zu Ende geht bekomme ich Orangen aus Portugal. Im Hinterland der Algarve sind viele kleine verlassene Dörfer, da leben oft nur noch 3-4 ältere Menschen. Die Ernten auf den aufgegebenen Plantagen und sind froh wenn Sie etwas verkaufen können. Das sind die besten Früchte weit und breit. Völlig der Natur überlassen ohne Chemie. Und oft alte Bäume mit den alten Sorten. Nicht schön anzuschauen, aber sehr, sehr lecker. So bin ich immer am Wochenende unterwegs auf der Suche nach kleinen Feldern, von denen ich Früchte bekommen kann.  

Haben Sie vor, Ihren Shop noch weiter auszubauen?
*Ich möchte noch 2-3 Sorten Obst und Gemüse dazu nehmen. Und dann Stück für Stück andere Sachen aus der Gegend. Trockenfrüchte, Olivenöl, Honig und eventuell Bio-Rotwein aus Villablanca. Da spreche ich gerade mit dem Besitzer des Weingutes. Aber das reicht dann auch... Das Hauptaugenmerk wird immer auf Orangen liegen.

Sehr sympathisch. Und so habe ich mich also erst recht gerne auf die Kiste eingelassen und war gespannt, wie sie den Versand übersteht und was mich so erwarten wird. Das wurde dann noch gesteigert, als ich eine Mail von Inka bekam, in der sie mir mitteilte "dass sie eben die Früchte für mich vom Feld geholt hat und das Paket ab dem nächsten Tag unterwegs sein wird."


In einem großen Karton befanden sich zwei Weitere, in denen die Produkte sicher, ohne Druckstellen oder Beschädigungen, verpackt waren - und das komplett ohne Plastik

Ich staunte nicht schlecht, als ich

Avocados
Walnüsse
Maronen
Granatäpfel
Sharonfrüchte
Knoblauch
Mangos
Orangen
Mandarinen
Zitronen
und eine Packung handgeerntetes Fleur de Sel
nach und nach auspackte. 

Die erste Sicht- und Fühlkontrolle fiel positiv aus:
Orangen, Mandarinen und Granatäpfel waren genau richtig reif. Die Zitronen, Mangos und Avocados hingegen waren noch relativ hart und durften noch etwas nachreifen - was gar nicht schlecht war, so kommt man nicht in die Lage, möglichste schnell alles verwenden zu müssen. Einzig die Sharonfrüchte waren schon knapp vor dem "zu reif", so dass ich sie direkt im Kühlschrank lagerte. 

Im Endeffekt kommt es natürlich auf den Geschmack an. Ihr wisst, was ich für ein Genussmensch bin, sprich: mit gutem Essen kann man mich sehr glücklich und zufrieden stellen. Und ihr wisst auch, was ich für eine Schwäche für Obst habe. Daher weiß ich gar nicht genau, wie ich vom Geschmack der Früchte anfangen soll ohne direkt loszuschwärmen. Sagen wir es mal so: keine Ahnung, ob ich es mir einbildete, aber ja, ich finde, man merkt den Unterschied zu den Supermarktorangen & Co. sehr deutlich. Ich vermute, dass das an der Frische liegt. Die Orangen und Mandarinen waren unheimlich saftig und aromatisch. Die Granatapfelkerne waren tiefrot und purzelten quasi von selbst aus der Schale. Einzig bei den Avocados und Mangos, welche ebenfalls sehr gut schmeckten, konnte ich keinen allzu großen Unterschied feststellen - da hatte ich bisher aber wirklich oft Glück und konnte auch hier tolle Exemplare erwischen. Die Walnüsse hingegen waren eine Wucht. Nicht nur, dass sie sich super knacken ließen (da hatte ich erst kurz vorher noch ganz andere Exemplare im Haus), auch der Geschmack war wesentlich feiner und "runder". Bisher war ich kein sooo großer Walnussfan, jetzt bin ich es. Auch wenn ich befürchte, hier keine so Guten zu  kaufen bekommen (da ich auch leider niemanden mit einem eigenen Walnussbaum kenne). Ich glaube, den deutlichsten Geschmacksunterschied machten die Sharons aus, so intensiv hatte ich den bisher noch nicht wahrgenommen. Ach und erwähnte ich bereits, dass alles zu 100% unbehandelt ist?

Zusammengefasst heißt das: leckeres Obst, unbehandelt, erst nach der Bestellung frisch geerntet, gut verpackt & gekühlter Versand mit einer sympathischen Person dahinter. Was will man mehr?

Herzlichen Dank Frau Röben für den netten Kontakt & die Produkte. Viel Erfolg weiterhin und bis zur nächsten Bestellung! ;-)

Montag, 7. Dezember 2015

Gebratenes Kabeljaufilet, Karottenpesto, Spinat und Erbsen, Reis

Sodala. Dann wollen wir doch mal anwenden, was ich immer wieder in der Berufsschule eingetrichtert bekomme. Intressiert's euch? Also, ein fachlich korrekt formulierter Hauptgang besteht aus fünf Teilen: Zubereitungsart, Hauptbestandteil, Soße, Gemüsebeilage, Sättigungbeilage. So und nicht anders. Ausnahmen stellen sowohl Pilze, die dürfen sich irgendwo zwischen/anstatt Gemüse- und Sättigungsbeilage schmuggeln, als auch Salat dar, der kommt immer am Schluss. Aber das macht man -in der Theorie- eher selten. Auch hier hatte ich weder das Eine, noch das Andere dabei. War auch gar nicht nötig, hat nämlich genau so super gut geschmeckt. 


Freitag, 4. Dezember 2015

[2/2] Fasten - Die Umsetzung
oder auch: Scheitern im großen Stil

Gestern die Theorie, heute die Praxis. Also so in etwa. Aber lest selbst.

Auftakt.
Der nicht direkt erste Fastentag, aber der Auftakt dazu, war der "Entlastungstag". Ich weiß nicht, in wie fern dieser Tag sein muss, ich habe mich jedenfalls dafür entschieden. Mir war an diesem Tag wichtig: kein Koffein, kein Alkohol (damit habe ich bereits zwei Tage vorher begonnen), keine tierischen Produkte, keinen Zucker (Fruchtzucker ausgenommen), wenig Fett, möglichst leichte Speisen. Umgesetzt sah das dann so aus: morgens gab es Congee aus Vollkornreis mit Banane, Apfel und einem Schlag Kürbispüree. Mittags dann das restliche Kürbispüree mit Rosenkohl, Fenchel und Pastinake. Abends dann nur etwas Rohkost. Am nächsten Tag ging es dann richtig los: keine feste Nahrung mehr.
Also theoretisch. Denn, haha, das war wohl nichts. Der Plan war gut, die Umsetzung scheiterte.



Donnerstag, 3. Dezember 2015

[1/2] Fasten - Vorabüberlegungen

Nachdem die Resonanz auf die Frage, ob euch etwas Geschreibsel über meine Fastenzeit interessiert, recht positiv war, geht's heute lost mit Teil 1 von 2. Alles in einem wäre dann doch ein bisschen lang geworden.

Ich wollte also fasten.

Warum?
Zwei Gründe: Einerseits wollte ich die Resettaste drücken - in den letzten Wochen gab es von allem irgendwie zu viel. Davon, hiervon und das auch noch. Vor allem Haushaltszucker war, für meine Verhältnisse, zu oft vertreten. Ich fühlte mich oft überfressen, hatte recht häufig Magen-Darm-Probleme. Also alles mal auf Null. Tut sicher gut, dachte ich mir. Der zweite Grund ist allerdings ein ganz Anderer: Neugier. Ich habe mich immer mal wieder für die Fastenthematik interessiert, Beriche und How-to's dazu gelesen. Ist es wirklich so, wie die Mehrheit schreibt? Fühlt man sich im Anschluss an die Zeit tatsächlich so gut? Ändert sich echt das Hautbild? Ist es wirklich so einfach, auf feste Nahrung zu verzichten? Und vor allem: Schaffe ich das, kann ich konsequent genug sein? Auch das alles hat deutlich zu meiner Entscheidung beigetragen.

Wie?
Habt ihr euch schon mal über Fastenmöglichkeiten informiert? Da gibt's richtig viele verschiedene Varianten. Abgesehen von der vor-osterlichen Fastenzeit. So manche Menschen haben sich da schon vor vielen Jahren Gedanken zu gemacht, Hildegard von Bingen oder Dr. Buchinger zum Beispiel. Auch in der Neuzeit ist das Thema natürlich angekommen, Stichwort: Detox. Desweiteren muss man die Fastenart unterscheiden, also was man während dieser Zeit zu sich nimmt. Das klassische Heilfasten beschränkt sich dabei auf Wasser und Kräutertee. Dann gibt es noch die Variante mit Brühe. Und Saftfasten. Ja sogar vom Brotfasten habe ich gelesen. 
Nur Wasser und Tee erschien mir für meine erste Fastenerfahrung etwas zu arg. Daher habe ich beschlossen, mir -wie so oft- meine eigenen Regeln aufzustellen: Wasser, Kräutertee, Säfte (selbst gepresst) und Gemüsebrühe (selbst gekocht). Und zwar wie folgt über den Tag verteilt (Tee natürlich immer): morgens: 1 großes Glas Zitronen-Ingwer-Wasser (trinke ich generell täglich) & frisch gepressten Saft, mittags: Gemüsebrühe. Abends natürlich Tee, evtl. mit etwas Saft. 

Darmreinigung?
Ein Punkt, den man im Zusammenhang mit dem Fasten immer findet ist die Darmreinigung/Darmentleerung. 
Ein Punkt, den ich anfangs, weil unwillig, außer Acht gelassen habe. Den Körper dazu zu zwingen, abzuführen, ist für mich einfach falsch. (Abgesehen natürlich als Vorbereitung für einen medizinischen Eingriff). Daher war dieses Thema für mich erstmal uninteressant. Naja, aber wie das halt so ist, habe ich mir irgendwann doch Gedanken dazu gemacht - schließlich muss ja irgendwas dran sein, wenn das immer mit aufgeführt wird. Und natürlich ist es das. Während des Fastens nimmt man keine feste Nahrung zu sich, also nichts, was Magen und Darm 'verwerten/verarbeiten' können. Sprich: in dieser Zeit liegt der Darm still. Leert man ihn vorher nicht, wird also alles, was bis dahin da drin ist, auch drin bleiben. Über eine Woche lang. Keine allzu schöne Vorstellung. (Ich muss dabei immer an die Schildkröten denken, die vor ihrem Winterschlaf nichts mehr fressen, damit in ihrem Darm während der langen Zeit nichts blähen/gären/arbeiten kann. ;-)). Gegen schwere, chemische Mittel zur Abführung bin ich aber nach wie vor. Die klassischen Hausmittelchen (Leinsamen/Buttermilch/Pflaumensaft/etc.), die eine abführende Wirkung haben sollen, "funktionieren" bei mir aber auch nicht. Also habe ich mich für Sennesblättertee entschieden. Da der recht sanft wirkt, habe ich bereits zwei Tage vor dem Fasten angefangen ihn zu trinken. Im Nachhinein war ich damit sehr zufrieden - die nötige Darmentleerung hat auf schonende Weise statt gefunden.

Wann?
Eine weitere wichtige Entscheidung: wann werde ich die Fastenzeit einlegen? Oft wird dazu geraten, sich dafür eine Auszeit zu nehmen. Egal ob man zu Hause ist oder wegfährt. Man solle sich in dieser Zeit ganz bewusst auf seinen Körper und sein Wohlbefinden einlassen. Ich sag's ganz direkt: ich habe mich bewusst dafür entschieden, es während der Arbeitszeit zu machen. Einerseits habe ich dieses Jahr gar keinen Urlaub mehr, den ich mir dafür nehmen könnte. Andererseits -und für mich viel entscheidender- ist Freizeit für mich die Zeit des Kochens und Essens. An meinen Urlaubs- oder freien Tagen stehe ich gerne lange in der Küche, koche, esse oder lasse mich auswärts kulinarisch verwöhnen. Außerdem kenne ich mich ganz genau: ich würde die ganze Zeit nur ans Essen denken. Was könnte ich jetzt...? Was würde ich essen, wenn ich nicht fasten würde? Was haben wir eigentlich noch in der Schublade...? Nee, für mich war klar: ich mache das während des Arbeitens. Da kann ich mir den Tag zeitlich relativ genau einplanen (punktgenaue Zeiten gibt's in der Gastronomie ja fast nie) und bin abgelenkt. Was ich mir im Gegensatz dazu aber gut vorstellen könnte: eine Fastenkur in einem speziellen Hotel. Das wäre durchaus interessant.

Sodala, das waren dann also meine Vorabüberlegungen zum Fasten. Achja, geplant sind sieben reine Fastentage. Da das jetzt aber erstmal genug Text ist, werde ich euch morgen erzählen, wie es mir dabei dann schlussendlich erging. :-)

Bitte beachtet: Was ich hier schreibe, ist allein meine Art und Weise wie ich an das Thema rangegangen bin. Ich möchte ausdrücklich darauf hinweisen, dass ich kein medizinisches Studium oder eine ähnliche Vorbildung habe, daher auch nicht garantiere, dass es alles so richtig ist. Solltet ihr aber Gefallen an meinem Weg finden und es selbst auch ausprobieren, lasst es mich gerne wissen.

Dienstag, 1. Dezember 2015

Die Mädchenküche kocht "zusammen" #4:
Kohlroulade, deconstructed

Und schwupps, ist die 4. Mädchenkücherunde schon wieder rum. Somit steht unser gemeinsames Rezept an. Wir entschieden uns füüür: Kohlrouladen! Wer jetzt an "langweilig" und "altbacken" denkt, sollte sich schnellst eines besseren belehren lassen und mal zu den ganzen Mädels rüberklicken: bei Samira, Simone, Maja, Ilona, Natalie wird heute ordentlich gerollt und gewickelt. Ja, jeder der jetzt mitgezählt hat, wird gemerkt haben, dass da zwei Mädchen fehlen. Bei Franzi, Sibel und Christina kam das Leben 1.0 dazwischen, so dass sie bei der Rouladenrunde aussetzen.
Ich habe mich für eine, -äh, ja ok, ich geb es zu- faule Variante der klassischen Kohlroulade entschieden: ich hab die einzelnen Bestandteile zwar zusammen gegart, aber nicht gewickelt. Dazu hat ich an diesem Tag keinen Nerv, außerdem wäre dann viel mehr Kohl übrig geblieben, als es eh schon für uns zwei ist. Und hey, geschmeckt hat das Ganze ja trotzdem richtig herbstlich-soulfoodig gut!

Freitag, 27. November 2015

Spaghettikürbis mit Artischocken und Garnelen in Weißweinsoße

Kennt ihr das Dilemma zwischen "Ich will das unbedingt." und "Oh nein, lieber nicht." So geht es mir jedes Mal mit dem Spaghettikürbis. Meistens überwiegt die "Ich will das. Unbedingt!!!" auch wenn ich darauf hin jedes Mal schweißgebadet in Küche lande. Denn dieser Kürbis ist ein Monstrum. Sowohl in der Größe, als auch -und das vor allem- bezüglich der Härte. Meine besten Messer versagen, wenn es darum geht, den Spaghettikürbis zu öffnen oder in Scheiben zu schneiden. Verzweiflung pur, jedes Mal und dennoch kaufe ich ihn immer wieder. Den geschmacklich ist er einfach großartig, gar nicht zu vergleichen mit Hokkaido und Butternuss, Und sobald er aus dem Ofen kommt, ist das Fruchtfleisch herrlich weich und man sieht wie hauchdünn die Schale eigentlich ist. Zum Glück stehe ich immer nur kurz vor dem Aufgeben, wenn ich den Kürbis bearbeite, so dass ich ihn im Endeffekt doch genießen kann.

Dienstag, 24. November 2015

Die Mädchenküche kocht #4: Grünkohl-Quesadillas

Jippie, es ist wieder soweit: Mädchenküchenzeit! Ihr kennt doch hoffentlich die Mädchenküche inzwischen, oder? ODER? Falls nicht, hier mal ganz kurz erklärt: alle drei Monate suchen wir neun Mädels uns ein Überthema aus und dann geht's in die Küche! Jede kreiert ein leckeres Rezept mit dem auserwählten Lebensmittel und am Ende jeder Runde tun wir uns zusammen (sozusagen), denn dann gibt's ein ganz bestimmtes Gericht neun mal neu interpretiert. Nun ist's also schon das vierte Mal, dass wir uns virtuell treffen und dieses Mal geht's um Kohl. Passend zum November. Passend zum Winter. Und hättet ihr gedacht, dass sich so eine unglaubliche Vielfalt daraus ergibt? Schaut mal, was es so geben wird bzw. gestern bei Simone schon gab: eine Chinakohl-Hackfleisch-Pfanne, Rotkohlsalat, Wirsing-Nudelauflauf, Rosenkohlsalat, Sauerkraut-Burger, Rosenkohlsuppe und einen Weißkohl-Lamm-Eintopf.

Ich mache dann mal weiter mit meinen Grünkohl-Quesadillas. Mit Birne und Camembert. Definitiv ein Ausnahmegericht - denn eigentlich mag ich keinen geschmolzenen Käse. (Dramatische Pause für die entsetzten Luftschnapper eurerseits.) Ja, ist echt so. Pizza, Aufläufe und Co. gibt's für mich in der Regel ohne den Käse. Lieber esse ich ihn so pur nebenher. Aber hier, bei den Quesadillas, fand sogar ich den Camembert leicht weich-schlonzig-schmelzig ganz wunderbar.

Sonntag, 22. November 2015

Nachhaltige Nachhilfe für das neue Jahr

... und zwar mit einem schniken Wandkalender. 
Obacht, heute gibt es ganz unverhohlene Werbung und Begeisterung. Vor ein paar Monaten las ich von dem Buch "Rezepte für die Zukunft", blätterte online etwas durch und war schlagartig davon angetan. Konzept und Rezepte gefielen. Wie es sein kann, dass dieses Buch immer noch nicht(!) in meinem Regal steht, kann ich euch nicht erklären. Manchmal sind die Wege vonwemauchimmer einfach unergründlich.
Aber dafür hängt jetzt immerhin der passende Kalender an meiner Wand. ♥ 


Freitag, 20. November 2015

Kleine Feigen-Apfel-Gratins

Was soll ich sagen? Die Feige und ich... es ist Liebe. Bisher war das noch gar nicht so ausgeprägt, aber diese Saison waren wir unzertrennlich. Mir fällt es dieses Jahr generell sehr auf, dass ich mich auf manche Obstsorten völlig einschieße und in der Zeit, in der es sie gibt, so viel wie möglich davon esse. Die
frischen Feigen gehörten definitiv dazu. (Getrocknete gibt's hier ja eh immer das ganze Jahr über. ♥) Neben Kaktusfeigen, Granatapfel, Orangen, ... ähm, ja. Ich erwähnte schon mal, was für ein Obstliebhaber ich bin? Ohne Obst - ohne mich. Naja, wollen wir mal nicht unnötig dramatisieren und zum Gratin zurückkommen: Unter eine luftig-leckeren Quarkhaube verstecken sich Feigen und Apfelscheiben. Warmer Apfel ist ja auch so 'ne unwiderstehliche Sache. Und dann noch in dieser Kombination. Ich sag's euch: das war Frühstück vom Feinsten.

Mittwoch, 18. November 2015

Buchvorstellung | Deutscher Wein, Deutsche Küche

Wie ihr vielleicht noch wisst, stecke ich gerade in der Ausbildung zur Restaurantfachfrau. Hierfür ist ein umfangreiches Wissen zum Wein nötig - ein Grund, warum ich mich auf "Deutscher Wein, Deutsche Küche" gefreut habe. Ein Weiterer: einen Einblick in die Kochwelt von Tim Raue zu bekommen.


Montag, 16. November 2015

Chili con carne

Chili con carne ist eines dieser Gerichte, die ebenfalls (so wie die Fischstäbchen) fest zu meiner Erinnerung an die Kindheit gehören. Oft gab es einen brodelnden Topf davon. Manchmal auch im Riesentopf, wenn mein Vater den dann mit in die Arbeit nahm, um auch die Kollegen in den Genuss kommen zu lassen. Bei uns lief ein Chili-Essen so ab: ich war kein großer Hackfleischfan, meine Mama mochte keine Bohnen. Beides gehört aber rein! Also hat meine Mama die Bohnen aussortiert und mir rüber geschoben. Ich widerum habe Hackfleisch und Paprika aus meiner Portion rausgesucht und die Schüssel dann zur Mama rüber geschoben. Gab es oder gibt es bei euch auch so Essenseigenheiten?
Und wie er seht, ist kein Mais in dem Eintopf - den mochte nämlich niemand. Haha, ich erwähnte es ja schon häufiger: Ich war als kindlicher Esser nicht wirklich einfach... ;-)

Sonntag, 15. November 2015

Auswärts | Naturkäserei Tegernseer Land

Lang ist's her, als der Schwiegerpapa von der Naturkäserei am Tegernsee schwärmte und uns dringed riet, dort auch mal hinzufahren. So einen Tipp vergisst das Fräulein natürlich nicht. Wie es aber bei uns so ist, hat es ein wenig länger gedauert, bis wir dem Ratschlag folgen konnten.
Neulich aber war es soweit. Tagesausflug! Morgens ging es los. Erste Station. Gut Aiderbichl, einer der vielen Gnadenhöfe, auf denen aus Notsituationen gerettete Tiere bis an ihr Lebensende zufrieden leben dürfen. Wir sind früh da, es ist noch nichts los und wir drehen entspannt und interessiert unsere Runde auf dem großem Hof. Nach Jahren streichle ich mal wieder ein wunderhübsches Pferd, "Belle", schaue den Wollschweinen beim entspannten Schnarchen, sowie den Rindern beim glücklichen Futtern zu. Ein schöner Start in den Tag.

Freitag, 13. November 2015

Kindheitskulinarik neu interpretiert:
Lachsnuggets mit zweierlei Pastinakenpüree und Gurkensalat

Hand hoch: Wer hat als Kind gerne Fischstäbchen mit Kartoffelbrei gegessen? 
Wie ich mir schon dachte, da schießen die Hände in die Höhe. 
Und jetzt nochmal Hand hoch und vor allem Hand auf's Herz: Bei wem waren es die Tiefkühl-Fischstäbchen, der Kartoffelbrei aus der Packung und falls es noch Salat dazu gab, das Fertigdressing aus der Flasche? Jaja, schon zögerlicher, aber immer noch einige erhobene Händchen. Keine Sorge, bei mir war es ganz genauso. Und siehe da. Ich bin trotzdem groß (erwachsen sei mal dahingestellt) geworden. Auch jetzt, wo ich eben schon groß bin, gelüstet es mich manchmal nach der Kindheitskulinarik. Allerdings läuft's in meiner Küche nun anders als früher in der meiner geliebten Mama: Convenience kommt bei mir nicht auf den Tisch, selber machen ist angesagt. Und gerne auch mal mit einem gewissen eigenem Touch. So werden aus TK-Fischstäbchen Lachsnuggets. Anstatt dem Standard-Kartoffelflockenbrei gibt es zweierlei Pastinakenpüree. Und dass das Dressing am Salat nicht mehr aus der Flasche kommt, versteht sich von selbst, oder? 

Mittwoch, 11. November 2015

Buchvorstellung | Vegetarissimo

Rezepte von den Besitzern eines vegetarischen Restaurants in Umbrien, Italien. Klingt spannend, oder? Das dachte ich mir zumindest, als ich von diesem Buch erfuhr. Allerdings muss ich ehrlich sagen, ich habe etwas ganz anderes erwartet. Aber dazu später mehr.


Montag, 9. November 2015

Pumpkin & Pear - Overnight Oats

Wisst ihr, was 'ne miese Kombination ist? Herbst und Frühaufsteher. Moment, ich verdeutliche: Frühaufsteher, die mit Hunger aufstehen, ihr Frühstück aber fotografieren wollen. Für dieses Internet. Ihr wisst schon. Na, jedenfalls ist das im Sommer, wenn die Sonne ab halb 6 am Morgen schon strahlt kein Problem. Aber inzwischen ist es morgens schon wieder so duster, da wäre ich ja fast verhungert, bis mal ordentliches Fotolicht vorhanden wäre. Daher müsst ihr euch heute mit diesen Fotos begnügen. Länger als "jetzt geht das schon irgendwie grad so" konnte ich nämlich echt nicht warten. Dafür waren die Overnight Oats (könnte man dafür mal endlich einen passenden deutschen Begriff einführen? Porrdige ist für mich was Warmes, Müsli passt auch nicht. Und "über Nacht eingeweichte Flocken" ist auch nicht besonders sexy.) nämlich zu gut. SO GUT. Ich mein, was soll man anderes erwarten - da ist ja schließlich Kürbis drin. KÜRBIS. ♥

Samstag, 7. November 2015

Die Sache mit dem Namen...

HalloHallo und guten Morgen ihr Lieben,
mit sofortiger Wirkung gibt es hier eine kleine Änderung. Und zwar den Namen betreffend.

Aus Frl. Moonstruck kocht wird Fräulein M. kocht! 


Mit Moonstruck bin ich schon länger nicht mehr richtig zufrieden. Wollt ihr  mal erfahren, woher der Begriff überhaupt kommt? 

Nun, da müssen wir etwas zurückgreifen - zu meinen Internetanfängen. Damals als es noch hieß "Aber nicht länger als eine Stunde, das wird sonst zu teuer!" Ja damals also, als ich noch Teenie war, gab es eine Online-Community, ähnlich wie Lokalisten, allerdings nur für 'unseren' Landkreis. Da musste man natürlich angemeldet sein. Alles andere wäre uncool gewesen. Und man brauchte natürlich auch einen schnieken Nickname. 
Es ist so: ich heiße ja Ramona, werde im Freundes- und Familienkreis aber hauptsächlich Mona genannt. Zudem war ich ein Fan der englischen Sprache (bin ich immer noch) und zur dieser Zeit waren Alliterationen gerade total angesagt. Also schnappte ich mir mein Englischwörterbuch und schlug bei "m" auf. Und da war es, auf den ersten Blick: "moonstruck". Bedeutung: mondsüchtig. Passte, klang gut, nahm ich. (Passte insofern, da mich Mond, Sterne, Himmel & Co. schon immer faszinierten). Also Mona Moonstruck bzw. Mouna Moonstruck (das 'u' wurde irgendwie von einem damaligen Freund eingeführt).
Joa, als es dann an die Blognamensfindung ging, ploppte dieser Begriff erneut in meinem Kopf auf und wieder dachte ich mir direkt: Passt! Ist was anderes, kann man sich merken, ist nicht zu lang. Und das stimmt ja alles auch noch. Aber irgendwie fühle ich mich damit nicht mehr richtig wohl.
Um aber ehrlich zu sein: Für einen kompletten Namenswechsel habe ich momentan weder genug Kreativität, noch Zeit und Muße. Daher habe ich mich für den Kompromiss mit Fräulein M. entschieden. Passen tut's ja ebenfalls und das Fräulein kann ich auch behalten (das mag ich nämlich), genauso wie meine Erdbeere. Die URL bleibt erstmal, ihr braucht also nichts weiter tun, eure Feedreader oder Blogrolls betreffend. Es ändern sich nur nach und nach nun Blogname, Logo und die Namen bei den Social Media-Kanälen.

Ich denke, mit diesem Kompromiss kann ich vorerst sehr gut leben. Ihr hoffentlich auch?! :-)


Freitag, 6. November 2015

Geschmorte Lammhaxen

Premiere! Das erste Mal Lamm. Das erste Mal Haxe. Und vor allem: Alles das erste Mal selbst zubereitet. Dafür hat es wunderbar geklappt - das Fleisch schmeckte fein, war herrlich zart und fiel quasi vom Knochen ab (woran mein Lieblingshofladen natürlich maßgeblich beteiligt war, denn mit einem guten Ausgangsprodukt lässt sich natürlich auch leichter Gutes herstellen), die Soße war lecker würzig. Als Beilage gab es Rosmarin-Topinambur und Ratatouille. Einzig die Optik ist noch ausbaufähig, aber ich halte es da ja eher so: in erster Linie muss es schmecken. Ja natürlich soll und darf es auch gut aussehen, aber wenn es das mal nicht tut (und manche Gerichte lassen sich einfach nicht gerne ablichten), aber dennoch grandios schmeckt, denk ich mir "Was soll's, sei's drum, mir doch wurscht!". ;-) Wie seht ihr das denn?

Mittwoch, 4. November 2015

Alltags-Frühstück #5

Noch habe ich ein paar Frühstücksbilder von Morgenden an denen es noch hell war... aber bald werdet ihr merken, wie die Belichtung der Fotos schlechter wird. Damit müssen wir wohl beide leben, aber hey, schmecken tut's ja trotzdem. ;-)

Belegte Brote, Obst und Joghurt

Montag, 2. November 2015

Gebratene Garnelen auf Avocado-Reis mit Ananas-Tomaten-Salsa

Neulich habe ich mal wieder so den Vorratsschrank durchgeschaut und gesehen, dass da noch die ein oder andere offene Packung liegt (eigentlich keine große Überraschung, da ich immer sehr genau weiß, was da ist - aber ab und zu kontrolliere ich doch nochmal nach): Reis, Quinoa, Reis, Linsen, Reis, Bulgur.  Bulgur und Quinoa habe ich dann ziemlich schnell aufgebraucht, das waren nur noch kleine Mengen. Aber erwähnte ich schon Reis? Haha, ja, ihr wisst ja, ich bin großer, grooßer Reisfan. Daher habe ich auch mehrere verschiedene Sorten hier. Dem schwarzen Reis konnte ich bisher noch nicht sooo viel abgewinnen, aber in der Kombi mit cremigen Avocados hat sich das (im Verhältnis zu anderen Sorten) recht bissfeste Reiskorn recht gut gemacht.


Freitag, 30. Oktober 2015

Wildkräuterknödel

Un.glaub.lich. Es gibt bisher noch kein normales Semmelknödelrezept hier am Blog. Spinatknödel, ja. Aber einfach nur Semmel- oder Serviettenknödel...? Nö. Dabei gehören die doch zu meinen liebsten Beilagen. Damit lässt sich sooo schön Soße auftunken. In kräftigen Suppen machen sie sich als weiche Einlage gut. Am nächsten Tag angebraten... Oder einfach nur pur, direkt im Ganzen aufgespießt und rundherum abbeißend. Noch dazu ist das 1A-Brotresteverwertung.
Naja, und jetzt?`Habe ich wieder eine Variante für euch: Wildkräuterknödel. Aaaaber wenn ihr die Kräuter einfach raus lässt, dann habt ihr ganz normale Lieblingssemmelknödel. Wie ihr merken werdet, kommen bei mir keine Zwiebeln rein. Und wären die Wildkräuter nicht drin, gäbe es auch gar keine Kräuter, also keine Petersilie oder Schnittlauch. Auf den fertigen Knödel kommen auch keine Butterbrösel. Das alles findet man zwar in ganz vielen anderen Rezepten, aber nicht in Meinem. Ich mag sie pur. Oder eben mit frisch gepflückten Wildkräutern. Die machen schon auch ordentlich was her. :-)

Montag, 26. Oktober 2015

Möhren-Pasta mit Austernpilzen

Soll ich euch mal was gestehen? Nudeln gibt es bei mir relativ selten, oft nur einmal pro Monat. Ohje, ich höre quasi wie ihr entsetzt die Luft anhaltet und die Augen ungläubig aufreißt. :-D
Ich weiß gar nicht so genau, woran das liegt, eigentlich mag ich sie wirklich gern (daher gelobe ich für die Zukunft auch Besserung! Erst gestern habe ich selbst Ravioli gemacht.). Das stellte ich auch wieder bei diesem Gericht fest. Zu den leckeren Fettucine gesellten sich Möhrenbänder und kräutrige Pilze.  Ich hatte Glück und habe auf einen Bund extrem guter Karotten bekommen mit frischem, kräftigen Grünzeug. Das habe ich dann auch direkt zum kochen verwendet. Da das aber ein rießiger Bund war, habe ich das restliche Grün klein gehackt und eingefroren. Inzwischen habe ich es -wie Kräuter- immer mal wieder zum würzen verschiedener Speisen verwendet. Macht das doch auch, wenn ihr das nächste Mal einen Bund Karotten kauft - das schmeckt wirklich toll. Und hier hat es eben auch wunderbar zu den Nudeln und Austernpilzen gepasst. 

Sonntag, 25. Oktober 2015

Buchvorstellung | Fleisch

Erinnert ihr euch noch an meinen Besuch im Schweinsbräu? Dort kommt man natürlich nicht drum rum dieses Buch zu entdecken - schließlich ist ein Mitglied der Schweisfurth-Familie der Autor davon. In Zusammenarbeit mit dem Koch Simon Tress ist also dieses Werk entstanden:


Freitag, 23. Oktober 2015

Zwiebelkuchen

Herbst. Zwiebelkuchen. Klassiker. Nur der Federweißer fehlt. Der Kuchen schmeckt aber auch ohne. Eine Variante mit Apfel habe ich euch ja schon mal gezeigt. Und wie begeistert ich damals war, steht da auch. Daher habe ich auch absolut keine Ahnung warum es -verflixt und zugenäht- schon wieder so lange gedauert hat, bis es hier mal wieder Zwiebelkuchen gab. Beim ersten Bissen war mir wieder klar, dass es auf jeden Fall zu lange war. Denn auch dieser Kuchen, ohne Apfel aber mit Schinken, war wieder genau mein Geschmack. Der des Herzensmannes übrigens auch. So dass wir alles, alles, alles zu zweit aufgegessen haben. Ähm ja. Keep on rollin', oder so halt. ;-)


Montag, 19. Oktober 2015

Im Bananenblatt gegarter Lachs mit Okraschoten-Dip und Reis

... oder auch: Faszination Bananenblatt.
Neulich im indischen Supermarkt. Das Fräulein schlendert so umher, sieht sich alles ganz genau an, könnte jedes zweite Teil eigentlich direkt mitnehmen, weil "Uii, das könnte ich ja bestimmt bald brauchen." Dann der Blick über die Gefriertruhen. Lose Hähnchenteil, aha, nebendran ganze Fische unverpackt, oook, eine Truhe weiter was großes Grünes. Genauer hingeschaut - Bananenblätter. Muss. Ich. Haben. Wozu, warum - egal.
Das Schlimme daran? Diese Szene ist nicht die Seltenheit bei mir. Bitte, bitte sagt mir, dass ihr auch solche Supermarkt-Liebhaber seid, dort stundenlang stöbern könnt und am Ende oft irgendwas mitnehmt, was gar nicht auf dem Einkaufszettel stand. :-D
Na, zum Glück habe ich eine großartige Verwendung für die Bananenblätter gefunden. Solltet ihr sie nicht bekommen oder kaufen wollen, versucht es einfach mit Alufolie oder Pergamentpapier. 

Freitag, 16. Oktober 2015

Kürbispudding

Und schon wieder ein süßes Kürbisrezept. Ich bin jedes Mal wieder auf's Neue begeistert, wie gut sich das Herbstgemüse in Süßspeisen macht. Solltet ihr es noch nicht ausprobiert haben: Tut es. Schnell! ;-) Neben diesem Rezept kann ich euch noch Drinks (heiß oder kalt), Pancakes und  Porridge empfehlen. Für den Pudding habe ich seit langem mal wieder Agar Agar verwendet. Da ich Bedenken hatte, dass er am Ende zu geleeartig wird, habe ich noch ein Ei dazu gegeben. Das Ergebnis: wunderbar flaumig, locker-leckerer Pudding. ♥ Zwar nicht vergleichbar mit cremigen Schokoladen- oder Vanillepudding, aber auf seine eigene Art und Weise wunderbar. Zum Frühstück, als Dessert oder als kleiner, gesunder Snack zwischendurch. Kann ich mir alles perfekt vorstellen. 

Mittwoch, 14. Oktober 2015

Auswärts | L'Heckerei


Wenn ihr einen Flyer entdecken würdet, auf dem dieses hübsche Motiv abgebildet ist, würdet ihr doch auch sofort darauf zusteuern und ihn in die Hand nehmen, oder? Und dann stellt euch mal vor, ihr dreht den Flyer um und da steht doch tatsächlich drauf, dass es ein Dinner in einem Gewächshaus geben wird. Dann kommt's noch besser: ein veganes 4-Gang-Menü mit Zutaten überwiegend aus Eigenanbau. Nun das Beste: das Ganze findet mal nicht am anderen Ende von Deutschland statt! 
So war das. Flyer gesehen, verliebt, recherchiert, festgestellt dass der Zeitpunkt sogar auch noch passt, reserviert. Vorfreude deluxe!

Montag, 12. Oktober 2015

Schwabenteller

Der Schwabenteller war eines der meist bestellten Gerichte in einem Restaurant, in welchem ich mal arbeitete, so dass ich es bereits geschätzte 846x in der Hand (auf einem Teller natürlich) hatte. Nach dem vermutlich 200sten Mal fragte ich dann, warum der Schwabenteller denn überhaupt "Schwaben"teller hieße. Die Antwort war für mich, neugieriges und wissbegieriges Fräulein, nicht wirklich zufriedenstellend: "Keine Ahnung, das wird hier (Anmerkung vom Frl.: Augsburg/Schwaben) halt einfach gern gegessen." 
Nun müsst ihr wissen: Ich bin eine 'Zugroaste' - ursprünglich nämlich ein Münchner Kindl, keine Schwäbin.  Ich kann euch erklären, warum die Weißwurst das 12-Uhr-Läuten nicht erleben darf; kann euch sagen, dass man Leberkäse niemals nie nicht mit Ketchup isst und schüttele immer wieder ungläubig den Kopf, wenn ich das 'zigste Obazdarezept mit den unnötigsten Zutaten darin lese. Aber warum der Schwabe auf Schweinefilet mit Rahmsoße steht? Keine Ahnung.
Fakt ist aber: Er tut's. Ich lese nämlich unheimlich gerne Speisekarten. Online, im Vorbeigehen, im Inland, im Ausland. Überall wird meist zumindest ein kurzer Blick darauf geworfen. Und seit der Schwabenteller-Namensfrage fällt mir auf, dass tatsächlich die meisten Wirtshäuser und Gaststätten hier eine derartige Kombination auf ihrer Karte stehen haben: Schweinefilet, Pilz-Rahmsoße, Spätzle und Gemüse. Also ist es scheinbar wirklich ein typisch regionales Gericht. Und deswegen seid nun ihr gefragt, liebe Schwaben: Was hat's damit auf sich, wer hat's erfunden? Versteht mich nicht falsch! Es schmeckt vorzüglich, davon habe ich mich ja nun auch schon selbst überzeugt:

Sonntag, 11. Oktober 2015

Alltags-Frühstück #4


Die Frühstücksliebe und -begeisterung nimmt nicht ab. Von daher auch heute wieder ein paar Ideen, wie ihr euch im -leider oft hektischem- Alltag einen schnellen, leckeren Start in den Tag zaubert.

Quark und Fruchtpüree (Babygläschen ;-)) mit Flocken-Kerne-Samen-Topping

Freitag, 9. Oktober 2015

Spinat-Champignon-Auflauf mit Topinambur-Rucolasalat

Mit Besuch, der zum Essen zu mir kommt, ist das ja immer so eine Sache. Ich möchte es natürlich allen Recht machen, so dass es jedem schmeckt und jeder mit glücklich-gefülltem Bäuchlein mich dann wieder verlässt. Zu meinen liebsten Gästen gehört meine Mama. Sie isst fast alles, probiert wirklich alles und sagt immer, dass ihr bei mir sogar Sachen schmecken, die sie bei sich daheim nicht mal in die Nähe der Küche lassen würde. Das sind natürlich perfekte Vorraussetzungen, so dass ich gerne einfach mal ein bisschen rumprobiere, wenn sie mich besucht. Momentan hat sie an der low carb-Ernährung Gefallen gefunden. Ich bin selbstverständlich eine brave Tochter und Gastgeberin und habe mich daran gehalten und daher diese Frittata neulich für sie zubereitet. Den Topinambur könnt ihr auch eins zu eins mit durch Kartoffeln ersetzen, ich habe allerdings schon länger ziemlichen Gefallen an den kleinen Knöllchen gefunden und verwende sie daher wirklich gerne.

Montag, 5. Oktober 2015

Würziger Lachs mit Tomaten-Salsa und Joghurt

Bereits in der Buchvorstellung habe ich von diesem Gericht ein wenig geschwärmt. Die Salsa war bisher die Beste, welche ich auf Kochbüchern nachgemacht habe. Mit gerösteter Paprika, Zwiebeln, Essig und Honig war das wirklich hervorragend zu dem Lachs. Dieser wiederum wird in einer tollen Gewürzmischung gewendet und gebraten. Das i-Tüpfelchen macht dann der Joghurt aus. Hier heißt's wirklich mal wieder "Weniger ist mehr" und "Einfach kann so gut sein".

Freitag, 2. Oktober 2015

Matcha-Kokos-Eis

Eiszeit! Äh ja. Ich weiß, es ist Herbst. Aber bei mir ist eigentlich immer Zeit für ein Eis. Und seit ich die örtliche Eisdiele meide (der Kerl hinter der Theke "liebt" seinen Job so richtig), wird jetzt also mehr selbst gemacht. Eines der ersten Experimente (nach bereits probierten Klassikern wie Schokolade und Stracciatella) war dann eben diese Variante mit Matchatee und Kokosmilch. Die Kombination hat sich in meinem Köpfchen festgesetzt und musste einfach ausprobiert werden. Wie ihr an den Bildern seht, ist das auch schon wieder eine Weile her, nämlich vor dem Umzug - da war noch Erdbeersaison. Macht nichts, denkt euch die Beeren weg. Schmeckt bestimmt auch toll mit Granatapfelkernen. Oder so. Das Eis war nicht so cremig wie die bisher probierten Sorten (vielleicht weil keine Sahne im Spiel war?), aber dem Geschmack tut das keinen Abbruch - im Gegenteil, ich finde sie richtig, richtig lecker! :-)


Mittwoch, 30. September 2015

Auswärts | Das Wirtshaus Herrmannsdorfer Schweinsbräu


Es gibt wieder einen besonderen Restaurant-Tipp. Schon länger hatte ich vor, das Schweinsbräu in Herrmannsdorf (bei Glonn, also hinter München von mir aus gesehen) zu besuchen. Sagt euch Herrmannsdorf etwas, vielleicht von den Herrmannsdorfer Landwerkstätten?
Das ist ein Netzwerk aus Bauern, Gärtnern, Verarbeitern und Vermarktern, die gemeinsam für eine große ökologisch Lebens-Mittel-Wirtschaft stehen. Ich weiß gar nicht, wie ich anfangen sollte, euch die großartige Arbeit, die dort geleistet wird, näher zu bringen. Mit einem Zitat der Homepage lässt es sich aber ganz gut, zumindest für den Anfang, erklären:
"Wir zeigen Ihnen, wie wir mit artgerechter Tierhaltung die Würde der Tiere respektieren und dem Boden das geben, was er braucht. Wir wollen Ihnen erklären, wie wir im Geist ehrlichen Handwerks, mit moderner Technik optimiert, unsere Lebens-Mittel machen, die sich an den hohen Ansprüchen des Verbrauchers orientieren und seinem Wohlbefinden dienen.Wir führen Sie durch eine Welt, die wir zum Wohle des Menschen verändert haben.Gegründet 1986, bilden die Herrmannsdorfer Landwerkstätten eine neue zukunftsweisende Synthese von landwirtschaftlicher Erzeugung, Lebensmittelverarbeitung und Lebensmittelvermarktung.Auf diese Weise sind die vielen Stufen der Verarbeitung unter einem Dach vereint. Es wird die Nähe hergestellt zwischen dem Ort, an dem die Tiere und Pflanzen wachsen und dem Ort, wo sie zu Lebens-Mitteln umgewandelt werden. Hinter diesem Verbund steht ein neues umfassendes Leitbild des achtsamen Umgangs mit allem Leben und Lebensnotwendigem, mit dem Boden, dem Wasser, der Luft, den Pflanzen, den Tieren und den Menschen."

Und wer sich noch weiter über die Arbeit und Geschichte informieren möchte, klickt am besten selbst auf die Homepage und liest einfach mal quer.


Montag, 28. September 2015

Schnelles Wokgericht mit Hackfleisch und Chinakohl

Seit einer Weile arbeite ich nun schon im Teildienst. Das heißt ich arbeite über Mittag, habe dann Pause und leg am frühen Abend wieder los. Praktischerweise habe ich es seit dem Umzug nicht mehr weit zur Arbeit, so dass ich in der Pause meistens genug Zeit habe, um mir etwas Gutes zu Essen zu machen. Lange in der Küche stehen möchte ich dann aber dennoch nicht, daher gibt es meistens Gerichte die schnell gehen und/oder gut vorzubereiten sind.
Dieses Wokgericht ist ein gutes Beispiel. Das Fleisch habe ich morgens bereits mariniert, den Kohl und die Frühlingszwiebeln vorgeschnitten, den Reis gekocht. In der Pause wurde dann einfach nur noch der Wok eingeheizt, der Reis erwärmt und in kurzer Zeit stand ein absolut leckeres Essen auf dem Tisch.

Freitag, 25. September 2015

Mehr Idee als Rezept: Gemüsebrühe aus 'Abfällen'

Ich hoffe, ihr habt alle schon mal eine Gemüsebrühe selbst gekocht? Zwar hat man etwas Schnippelei, einen Haufen Köchelei und eine Weile Warterei, doch am Ende wird man ja mit dieser dampfenden, g'schmackigen Brühe belohnt. 
Doch anstatt diesmal wieder extra Suppengemüse einzukaufen, habe ich mich an Resten, die sonst eigentlich im Abfall landen bedient. Beziehungsweise: erstmal habe ich sie gesammelt, über Wochen.



Mittwoch, 23. September 2015

Alltags-Frühstück #3

Wie gewohnt, beim Alltags-Frühstück, ohne viele Worte und ohne High-Quality-Fotos. Dafür einige Ideen für ein leckeres, einfaches Frühstück. Das Obst kann ja nach Saison natürlich variiert werden.

Belegte Knäckebrote mit Hüttenkäse, Räucherlach, Gurke, Tomaten

Montag, 21. September 2015

Souvlaki mit gebackenen Zitronenkartoffeln

Ab und zu habe ich es schon mal erwähnt: Ich war als Kind und Teenie recht heikel was Essen betrifft. In Restaurants probierte ich nicht viel, wenn es etwas gab, was mir schmeckte, bestellte ich das immer. Wirklich immer. In der früheren Lieblingspizzeria wusste die Servicekraft irgendwann schon auswendig was ich bestellte: Pizzabrot mit Knoblauch und einen großen Gurkensalat mit extra Balsamico. Recht anspruchslos, aber damit war ich glücklich (das Pizzabrot war auch aber echt ein Knaller). Ebenso hatte ich meine Stammgerichte in der Dorfwirtschaft oder eben auch beim Griechen. Da waren wir nämlich auch sehr gerne. Und ihr ahnt es schon: Dort gab es für mich Souvlaki. Mit Pommes und Tzaziki, vorweg ein Pitabrot. Nun, inzwischen gab es das natürlich schon sehr, sehr lange nicht mehr und neulich hatte ich unheimlich Lust darauf. Es beim Griechen zu essen kommt inzwischen ja nicht mehr für mich in Frage, also stellte ich mich selbst an den Herd. Pommes gab es zwar nicht, dafür unheimlich leckere gebackene Kartoffeln. Und -ich gestehe- das Tzaziki habe ich diesmal nicht selbst gemacht, sondern beim griechischem Stand am Stadtmarkt gekauft. Das schmeckt nämlich ganz genau so, wie Tzaziki schmecken muss. Knoblauchig, gurkig, nicht zu wässrig, nicht zu scharf und so, dass man nicht noch drei Tage später den Geschmack davon im Mund hat und danach riecht. ;-) Ihr kennt das, oder?!