Mittwoch, 31. Dezember 2014

Gefüllter Kürbis

Bei mir ist die Kürbiszeit noch nicht vorbei. Als nämlich Hochsaison war, habe ich mir ein paar besonders schöne Exemplare auf Vorrat gekauft, die nun nach und nach ihre Bestimmung finden. Ein Glück, dass sie sich so toll lagern lassen. Solltet ihr das nicht gemacht haben - einfach für das nächste Jahr vormerken.
Eines der kleineren Exemplare habe ich gefüllt, mit allerhand leckeren Zutaten: Bulgur, Spinat, Bohnen, Aprikosen... Die Füllung hätte vermutlich auch für zwei kleine Kürbisse gereicht, hat aber auch pur herrlich geschmeckt. Dazu habe ich eine pikante Tomatensoße gekocht, kann mir aber auch einen kräutrigen Joghurtdip gut dazu vorstellen. Je nach eigener Vorliebe halt. Oder wie wär's mit beidem? Jap, in der nächsten Saison dann!

Montag, 29. Dezember 2014

Weißes Chili sin carne

Wie ich es liebe, wenn Ideen, die mir irgendwie in den Kopf kommen, funktionieren! Dieses Gericht ist mal wieder ein optimales Beispiel dafür. Denn, wie ich darauf gekommen bin ein weißes Chili kochen zu wollen, weiß ich gar nicht mehr. Aber der Gedanke blieb hängen und konnte daher letztens endlich umgesetzt werden. Glücklicherweise war das Ergebnis überzeugend, so dass ich es euch auch präsentieren kann! Das nächste Mal werde ich noch ein paar Avocadostücke auf dem Eintopf mitservieren - das stelle ich mir sehr passend vor.

Mittwoch, 24. Dezember 2014

Kürbis-Porridge

Heute mach' ich's kurz - die meisten von euch haben vermutlich eh genug zu tun und wenig Zeit auch noch lange Blogtexte zu lesen. ;-) 

Ich wünsche euch allen ein wunderbares Weihnachtsfest. Lasst es euch gut gehen, egal wie und ob ihr feiert. Habt einen schönen Tag und genießt die Zeit.

"Christmas is the day that holds all time together. "
Alexander Smit 

Ein Rezept habe ich euch natürlich dennoch mitgebracht - ein weiteres Kürbisexperiment um genauer zu sein! Ich hatte euch ja schon angedroht angekündigt, dass ich noch die ein oder andere Idee (das ist etwas untertrieben, wenn ich alles umsetzen wollen würde, gäbe es hier das ganze Jahr über vermutlich nur Kürbisgerichte. Nur gut, dass sie sich so gut lagern lassen.) für das hübsche, orange Gemüse habe. Naja, hübsch war es zumindest vor der Verarbeitung. Im Porridge macht es dann keine allzu gute Figur mehr. Aber nur optisch, denn geschmacklich hat auch hier der Kürbis ganz vorzüglich reingepasst. Glaubt ihr nicht? Dann kann ich nur mal wieder sagen: ausprobieren!

Montag, 22. Dezember 2014

Sauerkraut-Birnen-Quiche

Auch wenn's komisch klingt: Manchmal vergesse ich tatsächlich, wie gern ich manche Dinge esse. Sauerkraut gehört dazu. Das gibt's -aus undefinierbaren Gründen- wirklich selten im Hause Moonstruck, aber jedes Mal, wenn ich es dann kaufe und den ersten Bissen davon nehme, denke ich mir wieder: Das machste jetzt häufiger! Tja. Soweit die Theorie. Neulich war es dann aber wieder so weit - meine Lust auf Sauerkraut stieg ins Unermessliche, außerdem wollte ich schon länger mal wieder eine Quiche machen. Warum also nicht kombinieren?! Heraus kamen diese Quiches, für den Lieblingsmann noch zusätzlich mit ordentlich Bergkäse. Das überlasse ich dann euch, ob der mit rein soll, oder nicht (ich hab's nicht so mit geschmolzenem Käse). Ich habe mir übrigens vorgenommen die Sauerkrautfüllung bald nochmal zu machen, nicht als Quiche, sondern einfach so, vielleicht mit Kartoffelpüree. Mal schaun, ob ich's tatsächlich noch in diesem Jahr schaffe... 

Freitag, 19. Dezember 2014

Ei in der Semmel

Ok, ok. "Rezept" kann man das nicht wirklich nennen. Einigen wir uns auf "Idee", in Ordnung? Irgendwo ist mir dazu mal ein Bild vor die Augen gekommen und hat sich in meinem Denkstübchen festgesetzt. Neulich wurde es dann ausprobiert und das Fazit des Lieblingsmannes lautete: "Sehr lecker!" Na dann muss das hier her!


Mittwoch, 17. Dezember 2014

Gewürzpudding

Obacht! Ein winterliches/weihnachtliches UND süßes Rezept. Dinge, die hier nicht allzu oft vorkommen. Als ich letztens im Bio-Supermarkt so durch die Gänge schlenderte, fiel mir ein Packerl "Winterpudding" in die Hände. Kurzer Blick auf die Zutatenliste mit sofort folgendem Gedanken "Das kannste auch selber machen.". Zu Hause hatte ich dann aber schon wieder vergessen, was da alles so drin war (ein Hirn wie ein Sieb manchmal...) und hab einfach mal selbst was zusammengerührt. Mit überzeugendem Ergebnis:

Montag, 15. Dezember 2014

Bohnenstrudel

Bei Strudel geht's mir ähnlich wie beim Flammkuchen: Es gibt ihn viel zu selten und wenn ich ihn dann doch mal gemacht habe, denke ich mir jedes Mal, wie gut das doch schmeckt und dass ich öfter strudeln sollte. Und bist zum nächsten Strudel-Lunch vergeht dann ganz schnell wieder ein Jahr. Aber bei diesem Strudel wird es nicht so sein, zumindest nicht direkt. Denn die Füllung fand ich so gut, dass ich sie fast schon uneingewickelt aufgegessen hätte. Genau das werde ich bestimmt auch demnächst mal machen. Die Füllung ist nämlich ganz fix fertig und lässt ergibt auch ohne Strudelblätter ein leckeres Mittagessen. Wobei die natürlich schon noch das Tüpfelchen auf dem i sind...

Freitag, 12. Dezember 2014

Blaukraut-Scheiterhaufen

Herzlich Willkommen und hereinspaziert durch das 12. Türchen des kulinarischen Adventskalenders. Was freue ich mich, euch heute hier bei mir begrüßen zu dürfen und Teil von Zorras Tradition sein zu dürfen (unbedingt vorbei schauen - es gibt auch tolle Preise zu gewinnen)!
Wer häufiger auf Frl. Moonstruck kocht unterwegs ist, hat es wahrscheinlich schon bemerkt: Ich halte mich hier in der Regel mit anlassbezogenen Posts eher zurück. Ostern, Halloween, Weihnachten, etc. Das hat keinen bestimmten Grund, ist vermutlich eher auf mangelndes Interesse zurückzuführen. Aber heute mache ich natürlich eine Ausnahme. Nein, allerdings nicht in dem ich euch ein traditionelles Weihnachts-Familienrezept präsentiere - im Gegenteil, diesen Scheiterhaufen gab es zum ersten Mal im Hause Moonstruck. Aber eine Zutat ist für mich unumgänglich mit Weihnachten verbunden: Blaukraut. Genauer gesagt: Apfel-Blaukraut.
In meiner frühen Kindheit gab es ganz klassisch Würstchen mit Kartoffelsalat an Weihnachten, an diese Zeit habe ich altersbedingt aber eher weniger Erinnerungen. Irgendann kam dann der Wandel und es wurde Mama's Schweinebraten mit Kartoffel- und Semmelknödel und Apfel-Blaukraut zum Standardweihnachtsmahl. Den Braten, abgesehen von der Kruste, hätte ich nicht mal gebraucht. Mit Knödel, viiiel Soße und noch mehr Blaukraut war ich damals absolut glücklich. Nun aber die Wahrheit: Das Blaukraut kam aus dem Glas, meine Mutter schnippelte nur noch einen frischen Apfel rein. Noch mehr Ehrlichkeit: Ich kannte es dann lange auch nur so, fix und fertig aus dem Glas - hätte man mir früher einen Rotkohl (Eigenart von mir: Rotkohl nenne ich das unverarbeitete Kraut, sobald es aber gekocht ist, heißt es Blaukraut) vor die Nase gehalten, hätte ich vermutlich nicht auf Anhieb die Verbindung zum Apfel-Blaukraut geschlagen. Aber Fertigprodukt hin oder her: Das Weihnachtsessen war jedes Mal ein Festmahl, es wurde geschlemmt, jedem hat's geschmeckt und am Ende lagen wir meistens mit kugelrunden Bäuchen auf dem Sofa. Und das zählt doch eigentlich, oder?!
In meinem Blaukraut-Scheiterhaufen habe ich zwei weihnachtliche Genüsse quasi vereint: Die Brezen erinnern stark an Semmelknödel und klar, das Blaukraut ist eben auch mit drin. Diesmal aber selbst gemacht, ganz (ganz!) grob an diesem Rezept orientiert, da ich diese Gewürzmischung geschenkt bekommen habe. 

Mittwoch, 10. Dezember 2014

Pastinaken-Pilz-Suppe mit Süßkartoffel- und rote Bete-Chips

Hättet ihr gedacht, hier nochmal rote Bete zu finden? Nach dem letzten Versuch? Tja, ich kann halt einfach nicht locker lassen und muss aber sagen: In dieser Form hat sie mir sogar geschmeckt. Also wenn ihr in Zukunft rote Bete im Hause Moonstruck findet, könnt ihr sicher sein, dass sie entweder im Entsafter oder im Ofen landet. Aber eigentlich solltet ihr eure Aufmerksamkeit auf die Suppe lenken. Pastinaken. ♥ Pilze. ♥ Samtig, cremig. In Kombi mit den knusprigen Chips. Hach, eine Wohltat. Wenn auch optisch mal wieder eher unterirdisch (ich bin ja ehrlich...).

Montag, 8. Dezember 2014

Riso al caffè latte

Warum der Titel des heutigen Rezepts auf italienisch daher kommt, fragt ihr euch? Ganz einfach: Es klingt besser als Kaffee-Milchreis. Finde ich zumindest. Ich glaub, ich hab da so 'nen kleinen Knall was den Klang von Wörter angeht. Manche Wörter, egal was sie bedeuten, mag ich einfach nicht, weil sie in meinen Ohren nicht schön klingen. Hochzeit zum Beispiel. Ein wunderschönes Ereignis, aber das Wort find ich doof. Im Englischen hingegen, Wedding, hat es einen viel weicheren Klang. Aber egal, ob ihr es als Kaffee-Milchreis (das sieht auch nicht gut aus...) oder als Riso al caffè latte serviert, schmecken wird es auf jeden Fall. Vorausgesetzt natürlich ihr mögt Kaffee. Und Milchreis. 

Freitag, 5. Dezember 2014

Soja-Bolognese

Unglaublich! Jetzt gibt es den Blog schon über zwei Jahre und ich hab euch bisher noch niemals, nie, nicht meine Veggie-Bolognese gezeigt. Auch wenn's schon einige vegetarische Bolognesenrezepte im WWW gibt, möchte ich euch meines auch noch auf die Nase binden zeigen. Denn sie ist halt einfach ein Klassiker im Hause Moonstruck! Ziemlich einfach, super variabel und sehr gern gegessen. Das haben mir übrigens auch schon Nicht-Vegetarier bestätigt. Die Soße macht sich natürlich besonders gut zu "richtiger" Pasta, aber auch zu Zucchinispaghetti passt sie super. Einfrieren lässt sie sich auch problemlos und ist mal irgendwas gemüsiges im Kühlschrank, das dringend aufgebraucht werden sollte, kann es hier locker einfach mit rein. Ein richtiges Allround-Talent ist diese Soße also.

Mittwoch, 3. Dezember 2014

Champignonravioli mit Kürbissoße

Ravioli mal wieder selbst zu machen, steht seit laaaangem auf der To Do-Liste. Endlich habe ich es jetzt auch geschafft. Pünktlich zum Herbstbeginn landete dieses Gericht auf meinem Teller. Geschmacklich top - wirklich! Aber das nächste Mal nehme ich wieder meinen Standardnudelteig, der ist elastischer und glatter. Denn diese Variante mit dem Grieß (Semolina die grano duro), den ich aus Italien mitgebracht habe, war recht schwer in der Verarbeitung. Daher würde ich euch auch bitten, solltet ihr die Ravioli nachmachen wollen, einen von euch erprobten oder meinen verlinkten Nudelteig zu verwenden. Denn Nachmachen lohnt sich auf jeden Fall - die Füllung hätte ich beinahe pur aufgegessen und in die Kürbissoße hätte ich mich am liebsten reingelegt. ;-) Geschmeckt hat der Nudelteig ja auch, nur das Ausrollen hat mich ein paar Nerven gekostet...

Montag, 1. Dezember 2014

Gefülltes Omelette

Ihr kennt sie bestimmt auch: Die "Nicht wirklich schön, aber lecker"-Rezepte. Stimmt's oder hab ich Recht? Nun, tadaa, dieses Omelette gehört auch mal wieder in diese Reihe. Aber weil ich mich darin am liebsten selbst eingerollt hätte (Kopfkino aus!!), gibt's das Rezept auch trotz wenig ansprechender Optik. Einfach, ohne viel Aufwand kommt es auch noch daher. Und geschmeckt hat's - mein Todschlag- und überhaupt wichtigstes Argument. ;)