Freitag, 30. Mai 2014

Onigiri mit Gurken-Frischkäse-Füllung

Ich bin verliebt und möchte mich bitte nur noch von Onigiri ernähren. Ok, nein, das wäre nichts, dann würde ich zu viel verpassen. Aber ganz große Klasse finde ich die japanischen Reisbällchen wirklich! Klar, eigentlich ist es nur eine andere Form von Sushi, ganz genau genommen. Den entscheidenden Unterschied machen dabei die fehlende Sushireiswürzung (die man theoretisch nach eigenem Gusto auch trotzdem verwenden könnte) und natürlich die Form. Während ich mir genüsslich ein Onigiri nach dem anderen reinstopfte verzehrte, hielt sich Herr Moonstruck vornehm zurück. Auf meine unmanierliche, weil mit vollem Mund, Aussage "Ich bin im Himmel!" erhielt ich von ihm ein "Das ist kalter Reis... und er riecht nach Fisch." Mal ganz ehrlich: In diesem Fall bin ich kein bisschen traurig darüber, dass sich unsere Geschmäcker manchmal ziemlich unterscheiden. Denn jedes Onigiri, das der Mann nicht isst, ist ein Onigiri für mich. ♥ Da es trotzdem zu viele waren, habe ich das Experiment gewagt und ein paar Stück eingefroren. Soll angeblich gut funktionieren. Noch liegen sie im Tiefkühlfach und warten auf ihren Einsatz. Ich bin gespannt und werde natürlich berichten. 


Mittwoch, 28. Mai 2014

Weiche Apfelkekse

... oder auch: Kuchen in Keksform. Denn diese kleinen Dinger schmecken tatsächlich sehr nach dem Oma-Mama-Apfelkuchen. Einer der wenigen Süßkramsachen, von denen ich wirklich gerne auch mal viel zu viel esse. Schneller gemacht sind diese Kekse aber, da sie großzügig gerechnet inklusive Teigzubereitung, in einer halben Stunde auf dem Tisch stehen. Und vor allem lauwarm noch ganz großartig schmecken. Mit einem Glas Milch oder etwas Joghurt, zum Kaffee... Mhmm!


Montag, 26. Mai 2014

Gemüsespaghetti mit Linsen-Mangold-Soße

Vor einiger Zeit hatte ich das Glück bei einem Event von Armor & Kartoffelsack zu den Gewinnern zu zählen und kurz darauf ein rießen Paket engegen nehmen zu dürfen. Darin enthalten waren sechs verschiedene Töpfe, prall gefüllt mit feinsten Bio-Kräutern vom Onlineshop Kräuterfeld. Ich war wirklich sehr begeistert (weswegen ich den Shop hier jetzt auch so besonders erwähnen möchte), top verpackt, absolut frisch und mit jeder Menge Infomaterial zu Kräutern allgemein und der Pflege der sechs Sorten im Speziellen. Naja, in einem Topf waren eigentlich gar keine Kräuter, sondern bunter Mangold. Und seit ich ihm einen eigenen, größeren Topf gegönnt habe, meint er es gut mit mir und wächst fleißig. Deswegen pflückte ich mir an einem der letzten Wochenenden einfach mal ein Sträußchen und warf das hübsche Gewächs mit in die "Nudel"soße. Mjamm! Ich hoffe, er wird noch groß und stark und mir lange erhalten bleiben, damit wir noch weitere tolle Gaumenfreuden erleben dürfen.


Freitag, 23. Mai 2014

Biersemmeln

Mal wieder ein Rezept, bei dem ich nur als Fotografin und Mitesserin fungiere. Denn gebacken hat die Semmeln Herr Moonstruck. Dachtet ihr euch schon fast, so gut wie die aussehen, oder? Jaja, ich weiß, das Backen und ich sind zwar schon lange keine Feinde mehr, aber beste Freunde werden wir wohl auch nicht. Macht aber nichts, denn dafür hab ich ja den Lieblingsmann. Der sich fünf Minuten vor dem Aufbruch zum einkaufen noch schnell das Backbuch schnappt, sich damit in die Küche stellt und anfängt zu rufen: "Haben wir Hefe? Wieviel von dem Mehl haben wir noch? Und Haferflocken?". Dass ich mich zu dem Zeitpunkt nich ansatzweise in der Nähe der Küche und somit diesen Zutaten befunden habe, brauche ich eigentlich nicht erwähnen, oder? Was soll's, wenn ich mit solchen Backwerken belohnt werde, rufe ich gerne noch öfters zurück. Und wenn's nur "Keine Ahnung, schau halt selber nach!" ist. 


Mittwoch, 21. Mai 2014

Apfel-Minz-Eistee

Ich trinke gerne Tee und sobald es auch nur etwas herbstlich wird, läuft der Wasserkocher quasi dauerhaft heiß. Genauso schnell, wenn sich die ersten frühlingshaften Sonnenstrahlen zeigen und die Temperaturen wieder milder werden, verschwindet mein Teekonsum dann auch wieder. Und schon ist dafür aber die Lust auf Eistee da. Aber nicht das gefärbte Zuckerwasser, nein, selbst gemachter, nicht zu pappig-süßer (ihr wisst ja, ich und zu süß passt nicht), herrlich erfrischender Eistee. Dieses Jahr eröffnete diese Apfel-Minz-Variante die Eistee-Saison und schon bald wird wieder mein geliebter Tea-Jay zum Einsatz kommen. Und ich bin mir sicher, dass er diesen Sommer eine wunderbare Liaison mit dem Entsafter haben wird. ♥


Montag, 19. Mai 2014

Gerösteter Spargel- und Karottensalat

Jap, ich geb's zu: Ich bin vermutlich die Letzte, die entdeckt, WIE toll grüner Spargel schmeckt, wenn er im Ofen geröstet wird. Zu meiner Verteidigung muss ich sagen, ich habe auch erste letzter Jahr angefangen, überhaupt Spargel zu essen. Und dann tastet man sich halt langsam vor. Derart begeistert wie ich allerdings war, wird in dieser Saison nicht mehr allzu viel rumprobiert, dafür kommt diese Art zubereiteter Spargel definitiv nochmal auf den Tisch. Meine Mama nannte die Kombination mit Radieschen und Rettich "interessant"... Mir war aber genau danach, als ich am Markt stand und diese zwei hübschen Gemüse vor mir sah. Und dadurch, dass am Ende alles bis auf das letzte Stückchen aufgegessen war, kann ich damit gar nicht sooo falsch gelegen haben.


Sonntag, 18. Mai 2014

Buchvorstellung | Apfelliebe

Auf absolutes Neuland wagte ich mich, als ich zusagte dieses Buch zu rezensieren. Einerseits waren mir weder Verlag, noch Autoren bekannt, andererseits besaß ich bis dato noch kein Kochbuch, das sich auf eine bestimmte Zutat spezialisierte. Aber warum nicht, Äpfel mag ich ja gerne, dachte ich mir und freute mich darauf.

(c) Anke von Heintze/Bilderschaft Medien GmbH @ 2014 Jan Thorbecke Verlag, Ostfilder

Apfelliebe
Autoren: Anke von Heintze / Hester Wilde
erschienen: 2014 im Jan Thorbecke Verlag
104 Seiten
14,99€
Hardcover
ISBN: 978-3-7995-0549-9

Klappentext:
Wir lieben Äpfel! In herzhaften Gerichten, Obstkuchen, als Most, in selbstgemachter Konfitüre, zum Dessert oder einfach direkt vom Baum – jederzeit verführen sie uns mit ihrem süß-säuerlichen Aroma und sind ein erfrischender, gesunder Genuss. Wenn im Herbst die Apfelbäume überreichlich tragen und die Ernte verspeist werden will, brauchen wir viele Anregungen, diese rotbäckigen Vitaminbomben zu kulinarischen Köstlichkeiten zu verarbeiten.
Hier finden Sie eine Fülle von herzhaften bis süßen Rezepten und dazu passende Tipps. Ob pikanter Apfelauflauf, Ente mit Calvadosäpfeln, gefüllte Äpfel mit Salbeignocchi, Apfelbeignets, Apfelchutney oder Apfel-Rosmarin-Eis – jedes der Rezepte schmeckt noch köstlicher als das vorhergehende.
Bei der Aufzählung der Beispielrezepte haben es mir besonders die gefülllten Äpfel mit Gnocci angetan. Zum nachkochen bin ich allerdings noch nicht gekommen, dazu unten mehr.

Das Buch beginnt mit einem kurzem Vorwort der Autoren und einer Doppelseite "Kleine Apfelkunde", auf der die beliebtesten und gängigsten Apfel-Sorten aufgezählt und beschrieben werden. Sehr schön, da ich mich mit der Sortenvielfalt und den Unterschieden noch nie genauer beschäftigt habe.

(c) Anke von Heintze/Bilderschaft Medien GmbH @ 2014 Jan Thorbecke Verlag, Ostfilder

Anschließend geht's direkt mit den Rezepten los, die zwar im Inhaltsverzeichnis, aber im Buch selbst nicht mehr, wie folgt unterteilt sind: Suppen, Salate, Apfel-Fisch-Gerichte, Apfel-Fleisch-Gerichte, Vegetarische Gerichte, Desserts, Kuchen und Torten, Gebäck und Brot, Konfitüren, Kompott und Gelees, Getränke.
Wer auf die Seitenanzahl geachtet hat, dem wird aufgefallen sein, dass das Buch nicht allzu dick ist. Daher sind pro "Kapitel" auch nur drei bis vier Rezepte aufgeführt. 

Bei der Bewertung der Rezepte muss ich nun unterscheiden: 
Objektiv betrachtet ist die Auswahl der Gerichte, bis zu den süßen Rezepten, schön gelungen. Abwechslungsreich und vor allem kreativ - lauwarmer Schwarzwurzelsalat mit Hähnchenbrust, Kräutersuppe mit Apfelstückchen, Spaghetti mit Maronensauce und Ziegenkäse.  Wie ich finde, tolle Kombinationen und Kreationen. Auch die süßen Rezepte sind schön ausgewählt, allerdings finde ich sie etwas "zu bekannt/alltäglich" für so ein Buch. Den Apfel-Walnusskuchen, die gefüllten Marzipan-Bratäpfel oder auch den Vanille-Quark mit Apfelkompott findet man in ausreichend vielen Varianten auch in anderen Büchern, Magazinen oder dem Internet. Neue Ideen findet man hier eher wenig, dann aber zum Beispiel bei der Apfel-Kokos-Torte oder dem Apfel-Minz-Brot.

(c) Anke von Heintze/Bilderschaft Medien GmbH @ 2014 Jan Thorbecke Verlag, Ostfilder

Nun zur subjektiven Meinung. Die getesteten Rezepte, Apfelkekse und Zwiebel-Apfel-Kuchen, haben mir wirklich gut gefallen. Vor allem von dem Kuchen bin ich sehr begeistert und werde ihn bestimmt noch desöfteren zubereiten. Allerdings ist dieses Rezept von mir abgewandelt worden - im Original ist nämlich Speck enthalten. Und genau das ist der Knackpunkt: "Apfelliebe" wäre nicht meine erste Empfehlung für Vegetarier. Zwar gibt es fleisch- und fischlose Rezepte, allerdings (abgesehen von den Süßspeisen) sind diese deutlich in der Unterzahl. Schade ist auch, dass genau die drei Rezepte im "vegetarischen Kapitel" aufgrund der Zutaten, möchte man saisonal einkaufen, reine Herbst-/Wintergerichte sind. Wie bei dem Zwiebelkuchen lässt sich mit Sicherheit einiges abwandeln, wie zum Beispiel bei den herzhaft gefüllten Äpfeln, die mit Hackfleisch zubereitet werden. Da werde ich dann auf ein Sojaprodukt ausweichen, da ich sie dennoch gerne probieren würde.
Im Gesamten finde ich es schön, dieses Buch zu meiner 'Sammlung' zählen zu dürfen. Würde ich es im Laden allerdings durchblättern, würde es vermutlich nicht im Einkaufskorb landen.

(c) Anke von Heintze/Bilderschaft Medien GmbH @ 2014 Jan Thorbecke Verlag, Ostfilder

Das Layout des Buches ist übersichtlich und schlicht. Die Rezeptzutaten und -zubereitungen sind schrittweise unterteilt, es findet sich zudem immer die Zubereitungs-, Back-/Gar-/Marinier- oder Kühlzeit. Schön finde ich, dass es bei jedem Rezept noch einen kleinen Hinweis oder Tipp zu einer darin verwendeten Zutat gibt. Wie ihr auf den gezeigten Bilder seht: Auch die Fotos sind einfach, ohne allzu viel schnick-schnack gehalten, aber überzeugend appetitlich gestaltet. Ich muss sagen, das gefällt mir momentan besonders gut. Ihr wisst vielleicht worauf ich das beziehe: Viele Kochbücher und sogar die meisten Foodmagazine, die in letzter Zeit neu auf dem Markt erscheinen, sind in einem sehr ähnlichem Stil aufgebaut: bunt, modern, gewollt und gekonnt chaotisch wirkend, einfach anders als man es von früher kennt. Versteht mich nicht falsch, ich habe dagegen gar nichts und besitze auch das ein oder andere Magazin in diesem Stil. Dennoch bietet mir "Apfelliebe" mit dem zeitlos schlichten Design eine willkommene Abwechslung. 


Abschließend kann ich sagen, dass "Apfelliebe" ein Kochbuch ist, dass die meisten Sammlungen gelungen erweitern wird. Auch als kleine Mitbringsel finde ich es eine schöne Idee. Den Vegetariern rate ich allerdings, es erstmal genauer unter die Lupe zu nehmen, ob sich ein Kauf tatsächlich lohnt.

Freitag, 16. Mai 2014

Die einfachste und schnellste Suppe der Welt

Habt ihr zehn Minuten? Ja? Ok, denn länger braucht ihr für diese Suppe nicht! Vor kurzem entdeckte ich bei In Sock Monkey Slippers die Idee, das Gemüse einer Suppe nicht in der Brühe zu kochen, sondern es einfach nur damit zu übergießen. Davon war ich sofort angetan, erwartete ich mir dabei herrliches Gemüse, dass nicht matschig gekocht, sondern noch mit deinem Biss ist. Und genauso war es dann auch. Schnell gemacht ist das Ganze dabei auch noch und gekrönt von einem pochierten Ei grenzt es an perfektionierter Einfachheit. Bei In Sock Monkey Slippers kommen noch gekochte Nudeln mit dazu, kann ich mir auch gut vorstellen. Da die Suppe bei uns aber zusammen mit Onigiri serviert wurde, kam sie etwas asiatisch angehaucht und ganz (achtung, das Frl. ist topaktuell) low carb daher.

Mittwoch, 14. Mai 2014

Eier im Spinat-Tomatenbett

Kein Foto, auf das ich allzu stolz bin. Da das Gericht geschmacklich aber ein Knaller war, wäre es eine Schande es euch vorzuenthalten. Ich glaube, es gibt schon diverse Varianten von solchen gebackenen Eiern. Und jetzt gibt's halt noch eine mehr. Denn es freut mich immer wieder, wenn meine frei-Schnauze-Gerichte tatsächlich auch solche Treffer sind. Aber was soll bei der Kombination von Spinat, Feta und Tomatensoße schon schief gehen?! Das ist mal wieder so eine Kombi, die einfach immer schmeckt und ich auch direkt so aus der Pfanne löffeln könnte. Was ich bestimmt auch nochmal tun werde... ;-)


Montag, 12. Mai 2014

Vegetarische Paella

Jap, das geht. Paella in vegetarisch. Zwar ist das Ganze dann nicht mehr klassisch, aber dennoch ein wahrer Genuss. 
Ob der Geschmack trotzdem zumindest ansatzweise authentisch ist, kann ich nicht sagen, da ich noch nie eine "richtige" Paella gegessen habe. Was ist denn da eigentlich so richtig klassisch? Mit Meeresfrüchten und Fleisch, oder? Hm, ist an sich nicht wichtig, denn wenn, kommt nur meine Variante auf unseren Tisch. Und das wird sie mit Sicherheit wieder, da ich mit dem Ergebnis höchst zufrieden war.



Freitag, 9. Mai 2014

Baked Apple-Porridge

Würde mein kindliches Ich meine Frühstücksliste lesen, würde es sich vermutlich rauf und runter schütteln. Ich war generell kein einfacher Esser und Gerichte wie Porridge (damals hieß das ja noch Haferbrei - oder nocht schlimmer: Haferschleim), Milchreis und Grießbrei waren absolut tabu. Hmm, wenn ich jetzt so im Nachhinein, was auf meinem Frühstücksteller landete... Marmelade/Nutella auf Toast/Semmeln/Brot. Joa, und bis auf das obligatorische Wochenend-Frühstücksei fällt mir dann auch gar nicht mehr ein. Macht nichts, ich bin auch so groß und stark geworden und genieße die morgendliche Vielfalt jetzt viel mehr. Diesmal habe ich sozusagen das Porridge einfach in den Ofen geschoben. Grandios, diese leichte Kruste. Und weil ich die heiß-kalt-Kombi so gerne mag, gab's dazu noch einen Klecks Joghurt. Das nächste Mal wird vielleicht eine Kugel Eis darauf landen. Vanille- oder Walnuss passt bestimmt hervorragend dazu. Oder was meint ihr?


Mittwoch, 7. Mai 2014

Mini-Frittatas mit Spinat und Erbsen

Warm oder kalt, mit den Händen oder mit Besteck, als Snack oder Vorspeise, am Buffet oder als Haupgericht, für groß oder klein, daheim oder unterwegs. All das lässt sich mit den Mini-Frittatas verbinden. Wahre Allroundtalente sind das! Und dann sind sie sogar noch schnell und einfach gemacht, lassen sich je nach vorhandenen Zutaten (Parmesan anstatt Mozzarella? Kein Problem!) abändern und schmecken garantiert. Wir haben die zwölf Stück als Hauptspeise, in Begleitung von Salat, Kräuterquark und Crostinis, zu zwei verdrückt!


Montag, 5. Mai 2014

Haferflocken-Buttermilchbrot

Kennt ihr sie auch? Diese Tage, an denen nichts so läuft, wie geplant? Dieses Brot ist an so einem Tag entstanden, was vermutlich auch der Grund ist, warum es mit dem Originalrezept von Zorra bis auf die Zutatenliste nicht mehr viel gemeinsam hat. Angefangen hat es damit, dass ich vergaß, von den groben Haferflocken Nachschub zu kaufen (das Brot wurde natürlich am Sonntag gebacken...). Dann vergaß ich, die Haferflocken zur geplanten Zeit einzuweichen. Wieder vergaß ich, sie rechtzeitig weiterzuverarbeiten. Ab hier wurde dann zwar nichts mehr vergessen, allerdings mischte nun Hr. Moonstruck mit. So wurde aus falten (das krieg ich eh nie hin) kneten, aus 60 Minuten wurden 35, es wurden ein paar Haferflocken, sowie der ein oder andere Einschnitt ergänzt, aus 30cm wurden 21cm und nochmal wurden ein paar Minuten gestrichen. Das Ergebnis kann sich dennoch sehen lassen. Und vor allem schmecken tut es! Ja, das tut es auch nach unserer Zubereitung, die ich euch -wie immer- so aufschreibe, wie sie hier statt gefunden hat.


Freitag, 2. Mai 2014

TLT-Sandwich mit BBQ-Soße & Zucchini- und Süßkartoffel-Sticks mit Kräuterquark

Jap, richtig gelesen: TLT - nicht BLT. Statt Bacon kommt hier nämlich Tempeh auf's Brot. Natürlich in Begeleitung von Lettuce und Tomato. Anstatt der klassischen Mayo (weil mag ich nicht) habe ich Avocadocreme (weil große Avocadoliebe) verwendet. Außerdem kam noch eine selbstzusammengewürfelte BBQ-Sauce drauf, die bestimmt auch bei dem (hoffentlich baldigem) erstem Grillen auf dem Tisch stehen wird. Tempeh habe ich hier zum ersten Mal verwendet und fand ihn durchaus essbar. Nichts allzu besonderes, aber doch lecker. In Zukunft werde ich aber wohl eher weiterhin zum Tofu greifen, einerseits aus preislicher Sicht, andererseits aber auch, weil ich den leichter bekomme. Die Marinade eignet sich übrigens auch hervorragend für eben jenen oder auch Gemüse.
Bei den Zucchini- und Süßkartoffelsticks muss ich gleich voraus sagen: Ihr dürft hier keine knusprigen Pommes erwarten. Die Zucchini verlieren im Ofen an Flüssigkeit, wodurch sie eher weiche werden und auch die Süßkartoffeln neigen dann dazu. Aber geschmacklich tut das ihnen absolut keinen Abbruch!
Für die Brotscheiben habe ich selbsgebackenes Vollkorn-Kastenbrot verwendet, aber natürlich tut's da auch jedes andere Toast-/Sandwichbrot.

Tempeh Sandwich vegetarian vegan Süßkartoffel Sweet Potato Zucchini Kräuterquark BBQ