Montag, 31. März 2014

Geröstete Bohnen

Bei den Pintobohnen war es Gefallen auf den zweite Blick Biss. Das Rezept, für das ich sie ursprünglich gekauft hatte, war ok, aber hat mich nicht umgehauen. Als ich dann aber Beschloss meine Vorräte zu schmälern und daher die Bohnen auf Vorrat kochte, um sie einzufrieren und somit schneller greifbar zu haben (ohne einweichen und langes kochen, klappt übrigens perfekt), probierte ich sie natürlich auch direkt pur nochmal. Und ich war entzückt, denn sie schmeckten mir auf einmal viel besser. Vermutlich haben sie das beim ersten Versuch auch schon, sind im Rezept aber untergangen. Und auch nach dieser Snackidee hält meine Begeisterung an. Ich kenne bisher noch die Standard-Kidney-, weiße und schwarze Bohnen. Wenn man aber vor dem Regal im türkischen Supermarkt steht, wird man vom Angebot an Hülsenfrüchten quasi erschlagen. Welche Sorten könnt ihr denn noch empfehlen?

Geröstete Bohen

Zutaten für 1-2 Personen
200g gegarte Pintobohnen
1El Öl
1Tl Paprikapulver, edelsüß
1/2Tl Cayenne
1/2Tl gemahlener Koriander
1/2Tl Kreuzkümmel
1/2Tl Salz

Zubereitung
Bohnen gründlich mit dem Öl und den Gewürzen vermischen und auf einem mit Backpapier ausgelegtem Blech verteilen. Im vorgeheizten Ofen bei 180°C 20-25 Minuten rösten. Zwischendurch einmal vorsichtig durchrütteln.
Ich würde die Bohnen mit einem Dip, als Topping auf einer Suppe oder einem Salat oder auch einfach pur als Snack servieren.

Geröstete Bohen


Sonntag, 30. März 2014

Roter Multivitaminsaft #2

Saft, Himbeeren, Trauben, Äpfel, Blutorangen, Granatapfel, vegan

Ich sehne mich nach Abwechslung im Obstregal und plane jetzt schon, was ich im Sommer alles in den Entsafter werfen werde. Glaubt mir, das wird köstlich!

Für diesen Saft durfte aber erstmal das momentan erhältliche Obst herhalten. Und zwar: 200g TK-Himbeeren (vorher auftauen lassen), 350g rote Trauben, 2 große rotschalige Äpfel, 5 Blutorangen (geschält) und 1 Hand voll Granatapfelkerne werden zusammen entsaftet. Mhmm!


Freitag, 28. März 2014

Paprika-Pastinaken-Suppe

Seit dem ersten Annäherungsversuch bin ich den Pastinaken verfallen. Vor allem als Püree finde ich sie unschlagbar gut. Als ich dann im Kochbuch "Mehr Suppenglück", welches kürzlich bei mir einzog, blätterte und mir dieses Rezept entgegensprang, war klar: Die Suppe muss ich ausprobieren. Und es hat sich gelohnt - obwohl die Pastinakenmenge deutlich geringer ist, runden sie die Suppe gelungen ab. Auch die Kombination mit Schafskäse und Grantapfel finde ich grandios. Dem Lieblingsmann habe ich die Kerne allerdings unterschlagen, da ich genau weiß, wie seine Reaktion gewesen wäre ("Das sind ja Kerne, wie soll man die denn richtig kauen?"). Macht nichts - mehr für mich!


Zutaten für 4 Portionen
500g rote Spitzpaprika, entkernt und grob gestückelt
280g Pastinaken, geschält und grob gestückelt
3 rote Zwiebeln, gehackt
3Msp. gemahlene Vanille
1l Gemüsebrühe
100g Schafskäse, zerbröselt
Granatapfelkerne nach Belieben
Salz, Pfeffer
Cayennepfeffer

Zubereitung
Etwas Olivenöl in einem Topf erhitzen und die Zwiebel darin andünsten. Paprika- und Pastinakenstücke, sowie die Vanille, dazugeben und untermischen. Mit Brühe ablöschen, aufkochen lassen und abgedeckt ca. 10-15 Minuten köcheln lassen, bist das Gemüse weich ist. Gründlich pürieren. Kräftig mit Salz, Pfeffer und einer Prise Cayennepfeffer abschmecken. Auf Suppenschüsseln oder -tellern verteilen und mit Schafskäse und Granatapfelkernen toppen.

Adaptiert aus dem Buch "Mehr Suppenglück" von Sonja Riker, welches ich übrigens sehr toll finde!



Mittwoch, 26. März 2014

Einfaches Vollkorn-Kastenbrot

Neulich lautete der Plan im Hause Moonstruck: Sandwiches. Natürlich mit selbst gebackenem Brot. Mein Toastbrot würde passen... Aber ich wollte lieber was vollkorniges. Allzu viel Zeit oder Aufwand konnte an dem Tag nicht investiert werden, also bastelte ich mir dieses Brot zusammen. Und mit dem Ergebnis war ich dann sogar richtig zufrieden. Meine bessere Hälfte wohl auch, da er das restliche Brot dann alleine aufgegessen hat. Das Sandwichrezept folgt natürlich auch - ihr dürft gespannt sein!


Zutaten für eine 21cm Kastenform
250g Weizenvollkornmehl
250g Dinkelvollkornmehl
325g lauwarmes Wasser
10g Frischhefe
10g Salz
2El Olivenöl

Zubereitung
Die Hefe zerbröseln und in dem lauwarmen Wasser auflösen. 10 Minuten stehen lassen. Dann die beiden Mehle dazusieben, Salz und Öl dazugeben und gründlich unterkneten. Erst mit den elektrischen Knethaken, dann per Hand auf der Arbeitsfläche. Den Teig zu einer Kugel geformt in die leicht geölte Schüssel zurücklegen und abgedeckt an einem warmen Ort 30 Minuten gehen lassen.
Die Teigkugel auf die leicht bemehlte Arbeitsfläche kippen, nochmal kurz durchkneten und zurück in die Schüssel geben. Erneut abgedeckt 30 Minuten stehen lassen und anschließend wieder kurz durchkneten. Nun den Teig in eine längliche Form bringen und in die, mit Backpapier ausgelegte oder sehr gut gefettete, Kastenform legen. Abgedeckt weitere 30 Minuten gehen lassen. 
Den Ofen schon mal auf 200°C (Umluft) vorheizen. Den Teig an der Oberfläche einschneiden, die Form in den heißen Ofen geben und unter anfänglichem Dampf 30 Minuten backen. 

Sonntag, 23. März 2014

Bananen-Matcha-Latte

Matcha gehört zu diesen Lebensmitteln, an die ich mich erst langsam rantasten musste. Die ersten beiden Versuche endeten mit dem Ergebnis: Joa, nicht schlecht, kann man verwenden, aber haut mich jetzt nicht vom Hocker. Zu schade zum rumstehen ist er aber auch (vor allem angesichts des Preises), also startete ich vor kurzem einen neuen Versuch mit ganz einfachem Matcha-Latte. Ohne viel schnick schnack. Nur Matcha und Milch. Und siehe da, ich war auf einmal tatsächlich richtig angetan. Also probierte ich weiter und kam so auf diese Variante mit Banane. Wow, Begeisterung galore. Ich weiß gar nicht, wie oft dieses Getränk seit dem ersten Mal schon auf meinem Frühstückstisch landete. Ist klar, dass ich euch diese Mischung also keinesfalls vorenthalten kann.

Banane Matcha Tee Latte Getränk

Zutaten für 1 großes (!) Glas (das auf dem Foto ist nicht groß genug, um alles auf einmal einzufüllen)
1 geh. Tl Matcha-Tee
1 reife Banane
250ml + evtl. etwas mehr Milch
eine gute Prise gemahlene Vanille

Zubereitung
Den Matcha in ein hohes Gefäß (Pürierbecher) sieben. Milch erhitzen und einen kleinen Schluck zum Matcha geben. Gründlich verrühren. Da ich keinen Bambusbesen besitze, nehme ich dafür einen elektrischen Hand-Milchschäumer. Die Banane in Stücken und die restliche Milch dazugeben. Mit dem Pürierstab pürieren. In ein Glas füllen und nach Belieben mit etwas Milchschaum toppen.

Banane Matcha Tee Latte Getränk



Freitag, 21. März 2014

Bunt gemischter Salat mit Buttermilchdressing

Die Kamera und ich. Eine unendliche TrauerGeschichte. Herr Moonstruck, begeisterter Hobbyfotograf, beschäftigt sich seit einiger Zeit intensiv mit den Themen Kamera & Fotografie. Um dieser Leidenschaft gerecht zu werden, schaffte er natürlich auch eine geeignete Spiegelreflexkamera an, welche ich praktischerweise ebenfalls für meine Foodfotos verwenden kann. Nach mehrmaligem und (mehr oder weniger) geduldigem Erklären seinerseits, hatte auch ich die Grundkenntnisse, die meinen Ansprüchen genügten, raus. Tja, und dann? Dann schmeißt der Herr seine komplette Ausrüstung raus und steigt auf ein anderes System um. Dabei bin ich doch manchmal so ein Gewohnheitstier... Na gut, also das gleiche Spiel von vorne. Zum Schutz meiner besseren Hälfte muss ich sagen, dass die Bedienung der neuen Kamera fast sogar einfacher ist als die der Alten. Obwohl brandneu kommt sie nämlich im schicken Retrodesign daher und hat somit keine zig Knöpfchen, die in verschiedenen Kombinationen (die man ja auch erstmal schnell parat haben muss, damit das Essen nicht kalt wird ;-) ) gedrückt, immer irgendeine andere Funktion auslösen. Doof war nur, dass es meine geliebte und standardmäßig verwendete 50mm Festbrennweite zu der Kamera noch nicht gibt und ich die ersten Versuche nun also mit 35mm wagte. Ohne großen Erfolg. 2/3 der Fotos konnte ich nicht verwenden. Das merkte ich natürlich erst nachdem ich mir die Bilder auf dem Laptop ansah und bereits vor dem leer geputzten Teller saß. Lange Rede, kurzer Sinn: Der Salat war super gut, das Dressing passte hervorragend und Fotos kriegt ihr heute halt eher so halbherzige. Ich gewöhne mich schon noch an die Kamera. Und wehe, wenn der Lieblingsmann dann wieder irgendwas Neues anschleppt!

Salat Buttermilchdressing Dressing Buttermilch

Zutaten für 1 Portion Salat und 2 Portionen Dressing
2-3 Hand voll Blattsalat
2-3El schwarze Oliven
1 Hand voll Cherry-Tomaten
1 Karotte
1/2 gelbe Paprika
1/2 Gurke
1 hart gekochtes Ei
1-2 Frühlingszwiebeln

200ml Buttermilch
2El Schnittlauch, gehackt
1Tl mittlescharfer Senf
1El Olivenöl
1El Weißweinessig
Salz, Pfeffer

Zubereitung

Oliven, Tomaten, Paprika, Gurke und Ei in Würfel, Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden. Die Karotte raspeln. Nach Belieben auf einem großem Teller oder in einer Schüssel anrichten.
Buttermilch, Schnittlauch, Senf, Öl, Essig gründlich verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken. Über den Salat geben und genießen.

Salat Dressing Buttermilch Buttermilchdressing

Mittwoch, 19. März 2014

Buchvorstellung | Restlos!

Dass mir das Thema Lebensmittelverschwendung wichtig ist, habe ich vor einiger Zeit bereits in diesem Post aufgegriffen und euch auch schon ein anderes Buch, dass sich mit diesem Thema beschäftigt, vorgestellt. Da ist natürlich klar, dass mich auch das neue Buch "Restlos! Clever kochen mit Resten" vom Kosmos-Verlag sehr interessiert.

Restlos!
Autor: Hildegard Möller

erschienen: 2014 im Kosmos-Verlag

144 Seiten

14,95€

ISBN: 978-3-440-13947-9
"Wieder etwas übrig geblieben? | Ein Rest Spaghetti, ein bisschen Gemüse, ein Stückchen Käse oder Salami, einige Küchenkräuter?
Clever verwerten | Im Handumdrehen sind daraus köstliche Nudelnester gemacht. Oder wie wär's mit Pasta-Muffins oder Spaghetti-Fritatta? Und das sind nur drei von 180 Rezepten und Ideen.
Nichts verschwenden | Wir zeigen, wie's gelingt: überlegt einkaufen, optimalt lagern und aufbewahren, kreativ kochen und haltbar machen."
Im Gegensatz zu "Kreative Resteküche" liegt bei diesem Buch der Schwerpunkt auf den Rezepten. Es werden eine Vielzahl an Ideen genannt, was sich aus Resten alles zaubern lässt. Trotzdem gibt es gleich zu Beginn zwei Doppelseiten, auf denen die richtige Vorratshaltung erläutert wird. Und im Anschluss an die Rezepte findet sich noch eine Haltbarkeitstabelle von verschiedenen Lebensmitteln.

(c) Rogge & Jankovic / Kosmos Verlag

Die Rezepte sind in folgende Kapitel aufgeteilt: 
  • Gemüse restlos genießen
  • Kartoffeln, Nudeln und Reis
  • Brot - eine zweite Chance
  • Fleisch, Geflügel und Fisch
  • Früchte & Beeren
Zu den meisten Rezepten finden sich einfache, schöne Fotos, sowie eine Portions- und Zeitangabe. Was mir gefällt: Viele Rezepte sind direkt für zwei Personen ausgelegt und somit für unseren kleinen Haushalt ideal. Zwischendurch finden sich immer wieder Doppelseiten mit fotolosen Rezepten. Durch die nette Gestaltung finde ich das hier aber nicht weiter schlimm. 

(c) Rogge & Jankovic / Kosmos Verlag

Die Rezepte sind abwechslungsreich und gut durchdacht. Beispielsweise findet man neben einem Kohlrabirezept auch gleich noch eine passende Idee für die Verarbeitung der Blätter. Von Pestorezepten, über Kartoffelkuchen, Reisbällchen, Brotsuppen, Wurstsalat bis hin zu Quarknocken und verschiedenen Smoothies ist hier alles dabei. Auch als Vegetarier wird man ausreichend fündig.

(c) Rogge & Jankovic / Kosmos Verlag

Das ist mein zweites Kochbuch vom Kosmos-Verlag und wie es scheint, sind sie immer im selben Stil gehalten. Ich finde diese klare Linie, die sich durch die Bücher zieht, angenehm. So finden sich auch hier direkt bei den Rezepten zahlreiche Tipps und Varianten. Zum Beispiel bei den "Kartoffelschalen mit Rosmarinsalz" hat man noch drei andere Gewürzvarianten angegeben, sowie einen Hinweis, wie man bereits geschälte Kartoffeln am besten lagert.

(c) Rogge & Jankovic / Kosmos Verlag

Natürlich habe ich auch schon fleißig nachgekocht. Die Entscheidung war gar nicht so leicht, da mich tatsächlich einige Rezepte interessieren. Als erstes kamen die Curry-Möhren dran. Leider haben sie mir absolut nicht geschmeckt. Ich hatte gehofft, dass sie kräftig würzig mit süßlicher Note (sie werden mit Orangensaft gekocht) sein werden. Im Endeffekt waren sie aber nur unangenehm süß. Schade. Als nächstes probierte ich einen Kohlrabigratin. Der war ganz gut, mal was anderes, hat mich aber auch nicht vom Hocker gehauen. Obwohl ich die Zitronenmenge schon reduziert hatte, war es mir trotzdem fast noch etwas zu viel.


Für die beiden nächsten Rezepte blieb der Ofen kalt. Der Aufstrich aus körnigem Frischkäse war einfach, aber sehr lecker. Lediglich die Gurkenmenge empfand ich etwas zu hoch angesetzt, so dass ich etwas weniger genommen habe. Aber vielleicht war auch die Gurke einfach zu groß. ;-) Die Apfel-Vanillecreme ist ebenfalls eine einfache, aber gute Idee. Wie beim Kohlrabigratin fand ich hier aber auch zu viel Zitronenschale enthalten. 


Auch wenn sich die Begeisterung für die ausprobierten Rezepte in Grenzen hält, werde ich dem Buch auf jeden Fall noch ein paar Chancen geben. Es sind noch einige Rezept mit Zettelchen markiert. Die Idee und die Thematik des Buches finde ich nach wie vor sehr gelungen und für den Preis, wird man mit einem Kauf bestimmt nichts falsch machen.

 

Montag, 17. März 2014

Kartoffeldressing

Ich bin ja ein großer Salat-Fan! Meistens mixe ich mir das Dressing frei Schnauze zusammen, je nachdem nach was mir grad der Sinn steht. Aber ab und zu möchte ich auch mal was anderes und dann kommt das Kartoffeldressing grad recht. Cremig, würzig macht es sich bei uns am besten mit Feldsalat. Gerne noch ein paar gebratene Champignons und vielleicht Räuchertofu dazu und ich brauch sonst eigentlich nichts mehr.

Kartoffeldressing

Zutaten 
ca. 200g (2 mittelgroße) mehlig kochende Kartoffeln
200ml Gemüsebrühe
1Tl mittelscharfer Senf
1El Rapsöl
2El Weißweinessig
Salz, Pfeffer
1 Prise Zucker

Zubereitung
Die Kartoffeln schälen und klein würfeln. In der Gemüsebrühe in ca. 15 Minuten weich kochen. Abgießen, das Kochwasser dabei aber auffangen. Die Kartoffelstücke kurz ausdampfen lassen, dann mit einer Gabel zerdrücken. Hierbei kann man selbst entscheiden, ob man das Dressing eher ganz fein oder leicht stückig haben möchte. Nun schluckweise das Kochwasser hinzugeben und untermischen. Wieviel man braucht ist bei mir jedesmal etwas unterschiedlich, meistens darf aber fast die ganze Menge rein. Auch hier gilt wieder: Je nachdem wie dünn- oder dickflüssig man das Dressing haben möchte. Nun mit Senf, Öl, Essig, Salz, Pfeffer und Zucker abschmecken und abkühlen lassen.


Sonntag, 16. März 2014

Kürbis-Kokos-Suppe mit schwarzem Reis

Es gibt zwei (gute?) Gründe, warum dieses Rezept so ganz außerhalb der Kürbissaison daher kommt. Einerseits gab es die Suppe bei uns bereits Anfang des Jahres zu essen, kurz nachdem mich die volle Kiste mit Kürbissen im Bio-Supermarkt quasi angeschrien hat, ein Exemplar mitzunehmen. Die Suppe löste volle Begeisterung meinerseits aus und war quasi schon gebloggt, bevor sie aufgegessen war. Tjaha, und dann machte mir Blogspot einen Strich durch die Rechnung und überschrieb diesen Post mit einem bereits veröffentlichtem Rezept. Warum? Keine Ahnung, aber das war bereits das zweite Mal. Als ich dann irgendwann merkte, welches Rezept in den Entwürfen fehlt breitete sich kurzzeitig Panik aus, da ich mir sicher war, den Merkzettel mit der Rezeptur nach dem Niederschreiben weggeworfen zu haben. Welch Glück! Das habe ich nämlich nicht getan und den Zettel vor kurzem wieder gefunden. Und deswegen gibt's dieses Rezept eben genau jetzt. Ihr könnt es euch ja für die nächste Kürbissaison schonmal vormerken.

Kürbis Kokos Suppe Reis vegan

Zutaten für 4 Portionen
ca. 1,2kg Hokkaido-Kürbis, entkernt und in groben Stücken
2 Knoblauchzehen, gehackt
1 gutes Stück Ingwer, gerieben
4 dicke Frühlingszwiebeln, in Ringen
400ml Kokosmilch
500ml Gemüsebrühe
1/2 Limette
Salz, Pfeffer
eine Prise Chayenne
200g schwarzen Reis

Zubereitung
Den schwarzen Reis laut Packungsbeilage zubereiten.
In einem großem Topf etwas Öl erhitzen. Knoblauch, Ingwer, Frühlingszwiebeln darin anschwitzen. Anschließend die Kürbisstücke dazugeben und kurz anbraten. Dann mit Kokosmilch und Brühe auffüllen, salzen, pfeffern. Aufkochen lassen und abgedeckt, bei mittlerer Temperatur, 20 Minuten köcheln lassen. Die Suppe pürieren und mit Limettensaft, etwas Chayenne und wenn nötig noch Salz und Pfeffer abschmecken.
Den Reis dazu servieren.

Kürbis Kokos Suppe Reis vegan


Freitag, 14. März 2014

Grieß-Quarkauflauf mit Birnen und Mohn

Grieß-Quarkauflauf mit Birnen und Mohn

Juhu - es wird morgens wieder schneller hell! Daaaaas bedeutet: Ich muss nicht mehr ewig warten, bis ich halbwegs anständiges Licht habe, um ein halbwegs anständiges Foto machen zu können. Aber nicht nur deswegen gefällt mir die morgendliche Helligkeit. Ich genieße es, in die Arbeit zu laufen und die aufgehende Sonne zu sehen. Keine absolute Dunkelheit auf dem Hin- und auf dem Rückweg. Aber ok, ja, das Frühstück im Hellen hat schon Priorität. ;-) So kreiierte ich diesen Auflauf an einem Morgen, der anstrengend und schön zugleich zu werden versprach, in der Hoffnung, dass er uns gut stärkte. Und das tat er. Wunderbar luftig, fluffig, fruchtig ... und viel zu viel, so dass ich mega-pappsatt war, weil ich nicht rechtzeitig aufgehört habe zu essen. Dafür hat er mir einfach zu gut geschmeckt. Dem Lieblingsmann war er übrigens nicht süß genug (für mich war er genau richtig!), weswegen der Puderzucker auch direkt neben seinem Teller stand und ordentlich zum Einsatz kam. Und den Rest, kalt am Abend, fand er dann sogar noch besser.

Grieß-Quarkauflauf mit Birnen und Mohn

Zutaten für 2-4 Personen
400ml Milch
6El Weichweizengrieß
2El Mohn

3 kl. Birnen
250g Quark
3 Eier
1 ordentliche Prise gemahlene Vanille 
2-3El Zucker (nach Belieben auch mehr, vor allem die Süßschnäbel unter euch brauchen vielleicht mehr)
gehobelte Mandeln

Zubereitung
Die Milch erhitzen, Grieß und Mohn einrühren. Kurz aufkochen und anschließend bei niedriger Temperatur unter ständigem rühren eindicken lassen. Das dauert bei mir ca. fünf Minuten. Den Grießbrei in eine Schüssel umfüllen und mindestens lauwarm abkühlen lassen. 
Die Eier trennen. Eigelb, Quark, Vanille und Zucker zum Grießbrei geben und gründlich unterrühren. Birnen schälen, entkernen, in kleine Stücke schneiden und untermischen. Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen. Einen Teil davon kräftig unter die Grießmasse rühren, den Rest nach und nach vorsichtig unterheben. 
Die Masse in eine leicht gefettete Auflaufform füllen und mit gehobelten Mandeln bestreuen. In den auf 180°C (Umluft) vorgeheizten Ofen schieben und  30 Minuten backen. Sollten die Mandeln zu dunkel werden, den Auflauf mit etwas Backpapier abdecken. Anschließend kurz abkühlen lassen und nach Belieben mit (mehr oder weniger) Puderzucker bestreut servieren.

Dazu könnt ihr Vanillesauce oder -eis reichen. Oder wie ich eine Birnen-Joghurt-Sauce, die perfekt dazu gepasst hat. Dafür habe ich einfach 200g Birnenpüree mit 250g Naturjoghurt verrührt. Super!



Und was wäre ein Winter-Soulfoodevent, ohne ein Frühstücksrezept vom Frühstückliebendem Frl. Moonstruck? Na gut, Dorothees Event wäre mit Sicherheit auch ohne ein Erfolg. Und trotzdem darf mein Auflauf zu Bushcooks Bloggeburtstag rüberhüpfen, um zu gratulieren!

3 Jahre Bushcooks Kitchen - Blog-Event Winter-Soulfood


Mittwoch, 12. März 2014

Mandarine-Melone


Das ist eigentlich "nur" ein Reste-Saftrezept, das ich ursprünglich gar nicht bloggen wollte. Dass dieser Saft dann aber so gut schmecken würde, hätte ich nicht gedacht.
Entstanden aus Zutaten, die ich am Ende des FoodbloggerCamps mitnehmen durfte. Gerade die Melone beäugte ich mit Argwohn, als ich sie in den Entsafter gab. Aber es steht fest: Da wird sie noch häufiger landen! 
Für zwei Gläser braucht ihr eine geschälte und entkernte Netzmelone und sechs geschälte Mandarinen. Rein in den Entsafter und am besten gut gekühlt genießen. 

Montag, 10. März 2014

Kichererbsen mit Spinat in Tomatensoße

Also, Kichererbsen und Spinat ist auch so eine Wie-die-Faust-auf's-Auge-Kombi! Passt immer zusammen, egal wie man's macht. Da gibt's so manche Vereinigungen. Brokkoli und Sojasoße zum Beispiel. Oder Apfel und Zimt. Tomate und Salz. Kartoffel und Quark. Was sind eure Lieblings-Duos?
Aber um zu diesem Gericht zurück zu kommen: Begleitet wurden die beiden Hauptdarsteller von einer würzigen Tomatensoße, die dem Ganzen noch das i-Tüpfelchen aufgesetzt hat. Ruck zuck fertig ist es auch noch. Was will man mehr?


Zutaten für 2 Portionen
1 Zwiebel, klein gehackt
1 Knoblauchzehe, klein gehackt
1 gutes Stück Ingwer, gerieben
200g gegarte Kichererbsen
250g TK-Blattspinat, aufgetaut und ausgedrückt
1 Dose stückige Tomaten
1Tl gem. Kreuzkümmel
1Tl Paprikapulver, edelsüß
1/2Tl Chilipulver
1 Prise ger. Muskatnuss 
1 Hand voll Koriander, gehackt
100g Couscous 
Salz, Pfeffer
 
Zubereitung 
In einem Topf etwas Öl erhitzen. Darin Zwiebel, Knoblauch und Ingwer anschwitzen. Kichererbsen und die Gewürze dazugeben und kurz anrösten. Nun Spinat und Tomaten hineingeben und untermischen. Zugedeckt bei mittlerer Hitze 10 Minuten köcheln lassen. Mit Salz und Pfeffer abschmecken und den Koriander unterrühren. Währendessen den Couscous nach Packungsanweisung zubereiten und zusammen servieren.


 

Sonntag, 9. März 2014

Low Carb-Brot

Eigentlich ein Widerspruch in sich - wenig Kohlehydrate und Brot. Trotzdem habe ich es versucht (ihr wisst ja, meine Neugier...) und bin vom Ergebnis ziemlich postiv überrascht. Es ist nicht ganz kohlehydratfrei, aber da kann ich mal beide Augen zudrücken. Sogar Herr Moonstruck, seines Zeichens Bäckermeister, der anfangs sehr (!) skeptisch war, empfand das Brot als richtig gute Alternative, sollte man sich low carb ernähren. Der zweite Versuch gelang sogar noch besser! Ausschlaggebend dafür, dass ich das Brot recht schnell hintereinander wiedergebacken habe, war übrigens Jens, dem immernoch DAS Rezept für ein kohlehydratarmes Brot fehlt. Also nochmal gebacken, flott fotografiert und nun gebloggt. Jetzt muss es ihm nur auch noch schmecken. ;-)

Brot backen low carb lowcarb

Zutaten
250g (Mager-)Quark
100g geschrotete Leinsamen
50g gemahlene Mandeln
50g gemahlene Haselnüsse
4 Eiweiß
2 Eier
3/4Tl Salz
1Tl gemahlenes Brotgewürz
1 Pck. Backpulver
4El Weizenkleie
2El Roggenmehl Type 1150 (Weizenvollkorn- oder Dinkelmehl funktionieren bestimmt auch)
Sonnenblumenkerne

Zubereitung
Ich gebe einfach alle Zutaten in eine Schüssel und vermische sie gründlich zu einer einheitlichen Masse. Eine kleine Kastenform (21cm Länge) mit Backpapier auslegen und den Teig einfüllen. Eine Teigkarte oder einen Löffel anfeuchten und die Oberfläche glatt streichen und mit Sonnenblumenkernen bestreuen. das Brot in den auf 170°C (Umluft) vorgeheizten Ofen geben und 60 Minuten backen. Nach 45 Minuten decke ich das Brot mit Backpapier ab. Anschließend das Brot aus der Form nehmen und so weitere zehn Minuten backen. Anschließend auf einem Kuchengitter komplett auskühlen lassen. 
Innen ist das Brot sehr saftig, außen aber knusprig und kernig. Frisch hält es sich sogar auch lange! Ich muss sagen, mir gefällt es wirklich gut.

Adaptiert nach einem Rezept von Maras Wunderland.

Brot backen low carb lowcarb

Freitag, 7. März 2014

Black Bean Burger

Nachdem ich vor kurzem meinen Küchenschrank durchgeforstet habe, sind mir dabei zweierlei angebrochene Tüten Bohnen in die Hände gefallen. Also gleich mal eingeweicht, gekocht und portionsweise eingefroren. Eine Ladung wurde dann direkt zu Burgern verarbeitet. Ich hatte allerdings, das gleiche "Problem", wie bei allen Veggie-Burgern bisher: Das sie fast ein bisschen zu trocken sind. Mit genug Saucen und Dips fällt das natürlich nicht auf. Bei uns gab es eine Art Tomatensalsa und Guacamole, sowie Potato Wedges dazu. 
Die Burger-Liebhaber unter euch sollten demnächst mal den Blog Feed me up before you go-go im Auge behalten. Ich hab da was von baldigen Posts über den perfekten Burger (und dass da auch was tolles vegetarisches und veganes dabei sein wird, weiß ich aus zuverlässiger Quelle) gehört... ;-)

Black Bean Burger

Zutaten für 6 Stück
400g gegarte, schwarze Bohnen
100g Champignons, klein gewürfelt
1 Zwiebel, klein gehackt
2 Knoblauchzehen, klein gehackt
1 Ei
3-4El Vollkornmehl
Salz, Pfeffer, Paprikapulver

Zubereitung
In einer Pfanne etwas Öl erhitzen. Darin die Pilze mit den Zwiebel- und Knoblauchstückchen scharf anbraten, bis die austretende Flüssigkeit wieder verdampft ist. Beiseite stellen und etwas abkühlen lassen. Zwischenzeitlich die Bohnen pürieren, Champignon-Zwiebel-Mix, sowie das Ei dazugeben. Gründlich verkneten, kräftig würzen und mit dem Mehl etwas binden. Allerdings nicht zu viel davon verwenden, sonst schmecken die Burger mehlig. Wenn die Masse noch etwas klebrig ist, macht das nichts, solange ihr die Burger daraus formen könnt. In der Pfanne erneut Öl erhitzen und die Burger beidseitig knusprig anbraten. Anschließend im vorgeheizten Ofen bei 200°C 10 Minuten durchziehen lassen.


Donnerstag, 6. März 2014

Getestet | Persisch Polo

Auf die Gefahr hin, mich zu wiederholen: Ich mag Reis. Sehr. Morgens, mittags, abends. Völlig egal. Dass Reishunger da natürlich genau der richtige Shop für mich ist, habe ich euch bereits schon mal erzählt.
Seit einiger Zeit haben die Jungs von Reishunger etwas Neues eingeführt: Rezept Boxen. Acht an der Zahl. Man entscheidet sich für ein Gericht, z.B. Sushi oder Erdnuss Satay, und bekommt in der Box dann alle nötigen Zutaten bequem nach Hause geliefert. Das habe ich mir natürlich gerne näher angeschaut und hatte daher vor kurzem die Persisch Polo Box bei mir daheim stehen. Darin enthalten ist Sadri Reis (angeblich der beste Reis der Welt), Safranfäden, getrocknete Minze, Berberitzen und die Rezeptkarte.


Gleich vorweg: Die Mengen der Zutaten reichen für mehr als eine Mahlzeit. Davon ausgehend, könnten wir das Gericht vermutlich drei Mal essen. Ihr bekommt für den Preis (von 7,95€ bis 19,95€) also eine angemessene Menge an Zutaten. Aber genau deshalb fände ich es toll, wenn noch der ein oder andere 'Reisverschluss' mit in der Box liegen würde, um die Packungen anständig zu verschließen. 

Natürlich habe ich das Gericht auch ausprobiert und mich mal ausnahmsweise weitesgehend genau an das Rezept gehalten. Dieses könnt ihr, allerdings in leicht abgewandelter Form, auch hier auf der Reishungerseite finden. So. Diesen Teil des Tests würde ich jetzt am liebsten überspringen, da er nicht ausschließlich positiv ist. 

Zur Vorbereitung soll man die Berberitzen mit Zucker in etwas Öl in einer Pfanne anrösten. Ich würde ja eher von karamellisieren sprechen, da es sich nicht nur um eine Prise Zucker handelt. Bei mir wurden die Berberitzen so viel zu schnell schwarz (obwohl sie nicht mal die angegebenen fünf Minuten in der Pfanne waren) und dann ausserhalb der Pfanne hart wie Kieselsteine. Und nein, das war nicht mein erstes Mal karamellisieren. ;-) Neuer Versuch auf eigene Faust: Berberitzen in etwas Öl leicht anrösten und dann in einer seperaten Schüssel noch heiß mit dem Zucker vermischen, so dass dieser auch leicht schmolz. Mit dem Ergebnis war ich dann zufrieden.  


Wenn ich neue Reissorten ausprobiere, gare ich ihn beim ersten Mal genau nach Packungsanweisung. Bisher ging es mir aber bei allen Reishunger-Sorten so, dass die Wassermenge jedes Mal etwas zu gering war und der Reis (war ich nicht achtsam genug mit Wasser nachfüllen) an den Topfboden leicht angeklebt ist. Diesmal war ich aber schnell genug und konnte somit einen angeklebter-Reis-Fauxpas vermeiden.
Bei dem Schritt mit der Safran-Buttersauce und dem Bilden der Reiskruste hätte ich mir gerne noch eine kurze Angabe gewünscht, ob der Topf weiterhin auf der niedrig temperierten Herdplatte stehen bleiben soll (so habe ich's dann einfach mal gemacht). Der finale Schritt, das Stürzen, hat nur bedingt geklappt, da genau die Krust im Topf bleiben wollte. Aber das kann man dem Rezept wirklich nicht negativ ankreiden, da spielen vermutlich noch mehrere Faktoren mit rein.
Der Reis ist gekocht, der Joghurt-Minz-Gurken-Dip angerührt. Jetzt geht's um den Geschmack. Hier muss ich allerdings etwas differenziert bewerten. Ich bin eine Person, die mit Reis und einer Prise Salz zufrieden ist. Ich bräuchte nicht mehr und wäre trotzdem satt und glücklich. Von daher fanden der Herr des Hauses und ich den/das (?) Persisch Polo auch sehr lecker. Gästen allerdings würde ich es nicht genau so servieren, da es im Gesamten etwas fad oder eher langweilig wirkt. Die Safran-Buttersauce hat bei uns nicht so viel rausgehauen. Dafür allerdings der Dip, denn der hat wirklich hervorragend zum Reis gepasst!


Der Sadri-Reis an sich hat uns in der Tat sehr gut geschmeckt. Ob es allerdings tatsächlich der beste Reis der Welt ist, kann ich nicht sagen. Vielleicht beim nächsten Versuch.

Im Gesamten finde ich die Boxen eine wirklich schöne Sache. Selber würde ich mir nicht noch mehrere kaufen, dafür ist meine Küche, im Hinblick auf verschiedene Zutaten und Gewürze, bereits gut genug ausgestattet, so dass ich wohl einiges doppelt hätte. Aber ich kann mir die Boxen durchaus sehr gut als Geschenkidee vorstellen. Für diejenigen, die noch am Anfang der Küchenausstattung stehen, die sich aus Faulheit vor dem Kochen drücken, die an bestimmte Zutaten vielleicht nicht so leicht rankommen, Kochanfänger (solange die restlichen Rezepte leichter funktionieren) oder auch für die, die einfach gerne kochen und mit guten Zutaten arbeiten wollen. 



Dienstag, 4. März 2014

So war's - das 1. Foodblogger Barcamp!




Man nehme 67 Foodblogger, stecke sie zwei Tage lang in eine unheimlich tolle Location und lasse sie machen, was sie wollen.
So ungefähr haben sich das Mella und Jan gedacht, als sie das erste Foodblogger-Barcamp organisierten. Barcamp bedeutet, dass im Vorfeld nur ein Zeitplan steht, allerdings noch nicht mit was er gefüllt wird. Das entsteht an jedem Tag spontan und hängt von den Teilnehmern ab. Ich war ja schon ein bisschen skeptisch, ob das tatsächlich so funktioniert und sah das Chaos quasi schon vorprogrammiert. Die Neugier war geweckt!


So kam es, dass Feli, Julia, Johanna und ich uns eines frühen Morgens trafen und gemeinsam Richtung Reutlingen fuhren.  Dort sollte das Foodbloggercamp im Cooking Concept stattfinden. Nach Einführung und Erklärung durch Jan (so redegewand wäre ich auch gerne), der zauberhaften Mella und dem tollsten Küchenchef Marcus wurde erstmal ausgiebig gemeinsam gefrühstückt. Zu Essen gab es reichlich, da hätte sich so manch anderes Frühstücksbuffet eine Scheibe abschneiden können.



An beiden Tagen ging es nach dem Frühstück dann zur Sessionplanung. Im Anschluss legten wir sofort los. Mein Sessionplan war folgender:

1. Tag

"SEO -> Suchmaschinenoptimierung" von Carina
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* "Grüne Smoothies" Franziska & Claudia
Erläuterung und Verkostung des grünen Powergetränks
* "Foodblogger & Kochbuchverlage" von Hädecke
Die Beziehung zwischen Blogger und Verlag
* "Foodfotografie supergeil" von Julia und Ylva
Wie finde ich meinen eigenen Bildstil und wie setze ich das um?
* "Burger" von Steffen
Zubereitung von verschiedenen Burgern







2. Tag
* "Grüntee" von Sabrina
Hintergründe zu grünem Tee und Verkostung verschiedener Sorten
* "Urban Gardening" von Fede
Obst, Gemüse und Kräuter auch in der Stadt selbst anbauen
* "Twitter" von Sabine
Wofür und wie nutze ich Twitter?
* "Vom Blog zum Buch" von Ariane und Hädecke
Erklärt anhand des Beispieles "Die bunte Welt der Foodblogs"








Manchmal hätte ich mich am liebsten geteilt, um auch noch die anderen, sehr interessant klingenden Sessions mitzukriegen. Aber so läuft das nun mal nicht.
Zwischendurch und anschließend gab es natürlich immer frisch zubereitetes und sehr leckeres Essen. Suppen in so großen Töpfen, die ich nicht mal auf meinen Herd kriegen würde. Salate nicht in Schüsseln, sondern bergeweise auf große Platten gehäuft. Frisch gebackenes Brot. Kiloweise Reis, Nudeln, anderes Gemüse... 
Das Besondere daran war aber: Wie schnell man sich an das Essen in großer Gesellschaft gewöhnt. Das erste Frühstück alleine zu Hause war für meinen Geschmack fast ein bisschen zu still.



Auch wenn das nach einem straffen Plan klingt, war immer genug Zeit, um mit anderen Bloggern ins Gespräch zu kommen. So freute ich mich zum Beispiel sehr Samira, Simone, Ilona, Britta, Franziska, Jens und Juliane und noch einige weitere persönlich kennen zu lernen. Mit allen hat es leider nicht geklappt, was mit Sicherheit aber nachgeholt wird.
Generell lässt sich sagen: Ich bin absolut überwältigt und überladen mit so vielen neuen Eindrücken. Auch wenn ich Sonntag Abend doch recht geschafft und froh war, als ich in mein Bett sinken konnte, werden diese zwei Tage mit Sicherheit in Erinnerung bleiben. Mit so vielen gleichgesinnten Personen auf einem Haufen zu sein, ist ein verrücktes, aber auch sehr angenehmes Gefühl.
Überladen übrigens auch im wortwörtlichen Sinne, da wir nicht nur übrige Lebensmittel mitnehmen durften, sondern auch den unglaublichsten Goodiebag, den ich je gesehen habe. Prall gefüllt mit Lebensmitteln, Lesefutter, Küchenhelfern und Co., dank den tollen Sponsoren Galeria Kaufhof, Sonnentor, Delinat, Hädecke, Villeroy & Boch, kissyo, Mada Vanilla, Gazi, Cuciniale, Küchenatlas, Rezeptebuch, Eiszeit Quell, Lock & Lock, Lovechock, Deli, Sonntagmorgen, Chroma, walls.io, Mindjazz Pictures.


Ich möchte ein gigantisches DANKE an Mella und Jan richten, die diese Tage möglich gemacht haben! An Marcus, dass er uns bei sich in seiner Kochschule aufgenommen hat. Und an alle anderen Blogger, durch die diese Tage einfach grandios und unvergleichbar waren!


Ach und noch ein kleiner "Geheimtipp": Wir übernachteten im Gästehaus Metler, eine absolut liebevoll geführte Pension, gut gelegen, preislich unschlagbar und einer zuckersüßen Besitzerin, die die Pension als "sowas wie ihr Kind" bezeichnet. Und das hat man gemerkt!