Freitag, 25. Juli 2014

Internationaler Frühstücksfreitag
#5 China - Congee

Bereits als ich das erste Mal bei Mel Congee entdeckte, stand für mich fest: Muss ich ausprobieren. Ich oute mich jetzt nämlich mal: Ich steh auf breiige, matschige Gerichte. Ich mag es mit dem Löffel zu essen. Dabei spielt es keine Rolle, ob es warm oder kalt ist. Und das ich Reis mag, ist ja eh kein großes Geheimnis mehr. Von daher erschien mir Congee einfach perfekt. Als ich dann auch noch herausfand, dass der Reisbrei in China zu jeder Tageszeit -also auch zum Frühstück- gegessen wird, war klar, dass ich ihn für den Frühstücksfreitag nun endlich ausprobieren muss. Ich habe beide Varianten getestet: süß am Morgen und herzhaft am Mittag. An dieser Stelle ein deutliches Ja (denn ich bin mir sicher, viele von euch fragen sich das gleich, wenn sie das Rezept lesen): Es schmeckt eigentlich wirklich so fad, wie es sich liest. Trotzdem mochte ich es sogar schon pur. Aber dann noch mit den verschiedenen Toppings war das Ganze tatsächlich ein Genuss (zumindest für mich, das matschigen-Reis-liebende-Fräulein).

Zutaten für 2 Portionen
100g Basmatireis
50g Mochireis
1500ml Wasser

Zubereitung
Die Reissorten waschen, anschließend mit dem Wasser in einen Topf geben. Aufkochen lassen, Temperatur auf die kleinstmögliche Stufe zurückstellen. Wenn das Wasser nicht mehr kocht einen Deckel auflegen und drei Stunden köcheln lassen. Währendessen immer mal wieder umrühren. 
Nach Belieben pur, süß oder herzhaft servieren.

Zum Frühstück gab's bei mir in Kokosöl gebratene Bananenscheiben und getrocknete Feigen dazu. Mittags kam Avocado, Tomaten, ein Ei, Salz und etwas Sojasoße auf den Reisbrei.
Angeblich hält sich Congee im Kühlschrank mehrere Tage, so weit kam es bei mir aber gar nicht. 



Kommentare:

  1. 3 Stunden köcheln lassen? So lange kann ich doch gar nicht auf mein Frühstück warten :D

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    1. Na, ich doch auch nicht. :D Deswegen: Einfach am Vortag vorbereiten! :)

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  2. Die Idee gefällt mir gut. Vor allem, da ich vor kurzem Mochi-Reis gekauft und bisher wenig davon benutzt habe. Allerdings sind drei Stunden Kochzeit doch ziemlich lang und setzen zumindest gutes Planen voraus. Trotzdem eine interessantes Gericht.

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    1. Ja stimmt, das ist schon eine Weile. Aber man muss zum Glück nicht wie bei Risotto die ganze Zeit daneben stehen. :)

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  3. Ich finde auch: je matschiger, desto besser :D
    Aber ich kann mich ja noch nicht so ganz entscheiden, ob ich da nicht doch lieber den klassischen Milchreis vorziehe :)
    Liebe Grüße
    Kathi

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    1. Sind zwei ganz verschiedene paar Stiefel irgendwie. Einfach mal probieren. :)

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  4. ja ja, das wohl fadeste aber bekömmlichste gericht der welt ;)
    im slow cooker kann man das ganz super über nacht zubereiten. bei deiner pikanten variante weiß ich aber nicht ob ich das runter bekommen hätte ;)

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    1. Na, zum Mittagessen geht die herzhafte Variante schon ganz gut. :D

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  5. Matschig und Reis hört sich auch nach einem Gericht für mich an! Falls ich irgendwann, irgendwo mal Mochireis finde, wird das ausprobiert! :)
    By the way: Ich find die Frühstücksserie super und total interessant! :)
    LG, Ju

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    1. Danke Julia, das freut mich! :)
      Du kannst das Congee auch ohne Mochireis und dafür einfach mehr Basmatireis machen, das müsste problemlos funktionieren. Der Mochireis dümpelt hier halt nur noch so rum. ;)

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  6. Ohja, auch ich oute mich mit der Vorliebe für matschiges Essen! Es gibt nichts besseres. Lecker lecker.
    Dein Congee könnte mir also durchaus gefallen :)
    Lieben Gruß, Jana

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  7. Congee kannte ich bisher auch noch nicht, aber man lernt ja bekanntlich nie aus. Das wird mal ausprobiert. Und das schöne ist: Mein kleiner Sohn darf mitessen. ;-)

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