Montag, 5. Mai 2014

Haferflocken-Buttermilchbrot

Kennt ihr sie auch? Diese Tage, an denen nichts so läuft, wie geplant? Dieses Brot ist an so einem Tag entstanden, was vermutlich auch der Grund ist, warum es mit dem Originalrezept von Zorra bis auf die Zutatenliste nicht mehr viel gemeinsam hat. Angefangen hat es damit, dass ich vergaß, von den groben Haferflocken Nachschub zu kaufen (das Brot wurde natürlich am Sonntag gebacken...). Dann vergaß ich, die Haferflocken zur geplanten Zeit einzuweichen. Wieder vergaß ich, sie rechtzeitig weiterzuverarbeiten. Ab hier wurde dann zwar nichts mehr vergessen, allerdings mischte nun Hr. Moonstruck mit. So wurde aus falten (das krieg ich eh nie hin) kneten, aus 60 Minuten wurden 35, es wurden ein paar Haferflocken, sowie der ein oder andere Einschnitt ergänzt, aus 30cm wurden 21cm und nochmal wurden ein paar Minuten gestrichen. Das Ergebnis kann sich dennoch sehen lassen. Und vor allem schmecken tut es! Ja, das tut es auch nach unserer Zubereitung, die ich euch -wie immer- so aufschreibe, wie sie hier statt gefunden hat.


Zutaten für eine 21cm (bzw. 30cm, siehe oben) Kastenform
140g Haferflocken (grob und fein gemischt)
250g Weizenvollkornmehl
150g Weizenmehl Typ 550
10g Hefe
2El Honig
2El Olivenöl
10g Salz
140g Buttermilch

Zubereitung
Haferflocken mit 200g kochendem Wasser übergießen und ca. eine Stunde ziehen lassen.
Hefe in etwas warmen Wasser auflösen. Mehlsorten sieben und mit Hefe, Honig, Öl, Salz, Buttermilch, Haferflocken und 100g Wasser gründlich, erst mit den Knethaken, dann auf der Arbeitsfläche mit den Händen, verkneten. In eine bemehlte Schüssel legen und abgedeckt 30 Minuten gehen lassen. Kurz auf der bemehlten durchkneten und erneut in der Schüssel 30 Minuten liegen lassen. 
Nun nochmal kurz kneten, dabei den Teig bereits in die Form der Kastenform, also eher länglich als Rolle, bringen. Der Mann macht das immer so: Den rund gewirkten Teig leicht flach drücken, erst die obere Seite, dann die untere Seite zur Mitte hin einschlagen, einmal schnell rumrollen und schon passt es wie angegossen in die Form. Ich würde den Teig wohl eher irgendwie rollen und hoffen, dass ich die Länge der Kastenform treffe. ;-) Nach Belieben könnt ihr die Oberseite der Teigrolle auch noch in Haferflocken wälzen, sieht hübscher aus. Mit dem Schluss nach unten in die gut gefettete Form legen. Abgedeckt noch einmal ca. 30-35 Minuten gehen lassen. Die Oberfläche mit einem scharfen Messer einschneiden.
In den auf 230°C (Umluft) vorgeheizten Ofen geben, zehn Minuten backen. Dann die Temperatur auf 180°C senken und weitere 25 Minuten backen. Das Brot kurz herausnehmen, aus der Form nehmen und so fünf Minuten fertig backen. Vor dem Anschnitt auf einem Gitter komplett abkühlen lassen.




Kommentare:

  1. Super, wenn alles schief geht entstehen oft die besten Ideen. Sieht toll aus.

    LG Sabine

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  2. Hey also ich finde das Brot sieht trotzdem toll aus! :)
    Liebe Grüße, Conny

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  3. Hihi, geht mir auch öfter so. So entstehen neue Rezept! Sieht köstlich aus!

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  4. Huhu,
    habe mir das Rezept gerade ausgedruckt, aber ich habe noch eine Frage: Wie lange hält sich so ein Brot wohl?
    Liebe Grüße,
    Falballa

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    1. Puh, das kann ich dir gar nicht so genau sagen, soweit kam es bei uns gar nicht. Zwei, drei Tage bleibt es auf jeden Fall frisch. Zur Not kannst du es auch in Scheiben geschnitten einfrieren und dann auftauen lassen und toasten. :)

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  5. Mhmmm.... wie gut duftet meine Wohnung nach frisch gebackenem Brot! Und wie praktisch, dass meine Buttermilch auch bald weg musste, da kam dein Brot wie gerufen :D ... Ich bin ja eigentlich nicht unbedingt der Brot-So-Ohne-Alles-Esser, aber hier konnte ich nicht anders als so fix wie möglich zu probieren. Großer Fehler, jetzt muss ich mich beherrschen den kompletten Laib nicht sofort in einem wegzufuttern!

    Ein wunderbar simples und leckeres Rezept, das werde ich bestimmt noch häufiger backen! Vielen Dank!

    LG
    ju chan

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  6. Sehr lecker. Nach 3 Tagen ist er immer noch frisch. Allerdings ist er ein wenig krümmerliger geworden. Ich frage mich, woran es liegen kann...?

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  7. Vielen Dank, für das tolle Rezept. Ich Habe es jetzt schon einige Male gebacken und es war immer super. Auch Mehlvariationen mit Dinkelmehl oder anderen Mischverhältnisse tun dem Geschmack keinen Abbruch. Die Kinder lieben es, besonders wenn es ganz frisch aus dem Ofen kommt.

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