Dienstag, 4. März 2014

So war's - das 1. Foodblogger Barcamp!




Man nehme 67 Foodblogger, stecke sie zwei Tage lang in eine unheimlich tolle Location und lasse sie machen, was sie wollen.
So ungefähr haben sich das Mella und Jan gedacht, als sie das erste Foodblogger-Barcamp organisierten. Barcamp bedeutet, dass im Vorfeld nur ein Zeitplan steht, allerdings noch nicht mit was er gefüllt wird. Das entsteht an jedem Tag spontan und hängt von den Teilnehmern ab. Ich war ja schon ein bisschen skeptisch, ob das tatsächlich so funktioniert und sah das Chaos quasi schon vorprogrammiert. Die Neugier war geweckt!


So kam es, dass Feli, Julia, Johanna und ich uns eines frühen Morgens trafen und gemeinsam Richtung Reutlingen fuhren.  Dort sollte das Foodbloggercamp im Cooking Concept stattfinden. Nach Einführung und Erklärung durch Jan (so redegewand wäre ich auch gerne), der zauberhaften Mella und dem tollsten Küchenchef Marcus wurde erstmal ausgiebig gemeinsam gefrühstückt. Zu Essen gab es reichlich, da hätte sich so manch anderes Frühstücksbuffet eine Scheibe abschneiden können.



An beiden Tagen ging es nach dem Frühstück dann zur Sessionplanung. Im Anschluss legten wir sofort los. Mein Sessionplan war folgender:

1. Tag

"SEO -> Suchmaschinenoptimierung" von Carina
 Wie mag Google meinen Blog lieber?
* "Grüne Smoothies" Franziska & Claudia
Erläuterung und Verkostung des grünen Powergetränks
* "Foodblogger & Kochbuchverlage" von Hädecke
Die Beziehung zwischen Blogger und Verlag
* "Foodfotografie supergeil" von Julia und Ylva
Wie finde ich meinen eigenen Bildstil und wie setze ich das um?
* "Burger" von Steffen
Zubereitung von verschiedenen Burgern







2. Tag
* "Grüntee" von Sabrina
Hintergründe zu grünem Tee und Verkostung verschiedener Sorten
* "Urban Gardening" von Fede
Obst, Gemüse und Kräuter auch in der Stadt selbst anbauen
* "Twitter" von Sabine
Wofür und wie nutze ich Twitter?
* "Vom Blog zum Buch" von Ariane und Hädecke
Erklärt anhand des Beispieles "Die bunte Welt der Foodblogs"








Manchmal hätte ich mich am liebsten geteilt, um auch noch die anderen, sehr interessant klingenden Sessions mitzukriegen. Aber so läuft das nun mal nicht.
Zwischendurch und anschließend gab es natürlich immer frisch zubereitetes und sehr leckeres Essen. Suppen in so großen Töpfen, die ich nicht mal auf meinen Herd kriegen würde. Salate nicht in Schüsseln, sondern bergeweise auf große Platten gehäuft. Frisch gebackenes Brot. Kiloweise Reis, Nudeln, anderes Gemüse... 
Das Besondere daran war aber: Wie schnell man sich an das Essen in großer Gesellschaft gewöhnt. Das erste Frühstück alleine zu Hause war für meinen Geschmack fast ein bisschen zu still.



Auch wenn das nach einem straffen Plan klingt, war immer genug Zeit, um mit anderen Bloggern ins Gespräch zu kommen. So freute ich mich zum Beispiel sehr Samira, Simone, Ilona, Britta, Franziska, Jens und Juliane und noch einige weitere persönlich kennen zu lernen. Mit allen hat es leider nicht geklappt, was mit Sicherheit aber nachgeholt wird.
Generell lässt sich sagen: Ich bin absolut überwältigt und überladen mit so vielen neuen Eindrücken. Auch wenn ich Sonntag Abend doch recht geschafft und froh war, als ich in mein Bett sinken konnte, werden diese zwei Tage mit Sicherheit in Erinnerung bleiben. Mit so vielen gleichgesinnten Personen auf einem Haufen zu sein, ist ein verrücktes, aber auch sehr angenehmes Gefühl.
Überladen übrigens auch im wortwörtlichen Sinne, da wir nicht nur übrige Lebensmittel mitnehmen durften, sondern auch den unglaublichsten Goodiebag, den ich je gesehen habe. Prall gefüllt mit Lebensmitteln, Lesefutter, Küchenhelfern und Co., dank den tollen Sponsoren Galeria Kaufhof, Sonnentor, Delinat, Hädecke, Villeroy & Boch, kissyo, Mada Vanilla, Gazi, Cuciniale, Küchenatlas, Rezeptebuch, Eiszeit Quell, Lock & Lock, Lovechock, Deli, Sonntagmorgen, Chroma, walls.io, Mindjazz Pictures.


Ich möchte ein gigantisches DANKE an Mella und Jan richten, die diese Tage möglich gemacht haben! An Marcus, dass er uns bei sich in seiner Kochschule aufgenommen hat. Und an alle anderen Blogger, durch die diese Tage einfach grandios und unvergleichbar waren!


Ach und noch ein kleiner "Geheimtipp": Wir übernachteten im Gästehaus Metler, eine absolut liebevoll geführte Pension, gut gelegen, preislich unschlagbar und einer zuckersüßen Besitzerin, die die Pension als "sowas wie ihr Kind" bezeichnet. Und das hat man gemerkt!

Kommentare:

  1. Hach, was für ein schöner Bericht - und so tolle Fotos! Es war wirklich toll, dich kennenzulernen!

    Viele Grüße
    Carina

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  2. Danke für deinen Rückblick auf das FoodBloggerCamp! Es freut uns sehr, dass es dir so gefallen hat. Und die Redegewandtheit ist eine reine Übungssache - glaub mir. ;-)

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    1. Alles klar - dann fange ich mal an mit üben! ;)

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  3. wow, das klingt umwerfend gut! Da wäre ich zu gerne dabei gewesen! Aber vielleicht klappt es ja im nächsten Jahr! ;) ich danke dir für den tollen Einblick! Liebe Grüße, Theresa

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    1. Merk es dir auf jeden Fall für's nächste Jahr vor - es lohnt sich! :)

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  4. Liebe Ramona, wenn ich all Eure Beiträge durchlese, dann hab ich das Gefühl, nur ein Bruchteil der Sessions mitbekommen zu haben. Oaarrrr! Ich sag's Dir! Bevor ich mich an den schnellen Ablauf des Camps gewöhnt hatte, war es auch schon vorbei. Schade, oder? Aber das nächste findet ja "bald" wieder statt ;)
    Erhol Dich noch gut und lass es Dir gut gehen!
    Liebe Grüße
    Julia

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    1. Da hast du so Recht! Es ging alles ruckzuck, kaum hat man mit einer Session begonnen, war sie auch schon wieder vorbei. Sogar eure Doppelsession war so gut gemacht, dass es mir nie und nimmer wie 90 Minuten vorkam. Verrückt!
      Viele Grüße, Ramona

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  5. Wunderschön erzählt, meine Liebe! Wie Julia hab auch ich jetzt fast ein wenig das Gefühl so viel verpasst zu haben, dabei war immer was los und die vielen Eindrücke waren/sind einfach nur sagenhaft. Schön, dass wir uns auch wieder gesehen haben und ich freue mich schon riesig auf unser nächstes Treffen!
    Herzliche Grüße!
    Ylva

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    1. Verpasst haben wir bestimmt nichts, dafür haben wir zu viele positive Erinnerungen und Eindrücke migenommen. Und sollte doch etwas zu kurz gekommen sein, wird das auf jeden Fall nachgeholt. :)
      Alles Liebe, Ramona

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  6. Liebe Ramona,
    toller Bericht! Leider gab es zu viele interessante Sessions in der kurzen Zeit, sodass vieles an mir vorbei gegangen ist. Man hätte sich am liebsten zweigeteilt ;)
    Freue mich schon auf das nächste Foodbloggercamp im nächsten Jahr!

    Ganz liebe Grüße
    Elena

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    1. Das mit dem teilen sollten wir bis zum nächsten Jahr unbedingt hinkriegen! Sag Bescheid, wenn du rausgefunden hast, wie's geht. ;)
      Liebe Grüße,
      Ramona

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  7. Ich habe das Ganze auf FB, Instagram und Twitter verfolgt und habe mich fast scho bisserl geärgert, weil ich ned dabei war. Nächstes Mal möchte ich auch mit :D wenn ich es nicht verpeile.... erinnert mich mal dran ;) dann können wir von München aus ja mit Kolonne fahren, oder so :D

    LG Alice

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