Freitag, 3. Januar 2014

Pastinakencremesuppe mit Thymian-Röstbroten

In meiner Küche gibt's momentan lauter Premieren, die für andere vermutlich ziemlich geläufig oder sogar zum Standard gehören: Zum ersten Mal Spiegelei gebraten (echt jetzt!), zum ersten Mal Parfait gemacht, zum ersten Mal gute Semmelknödel ohne Mamas Hilfe hingekriegt und eben auch zum ersten Mal mit Pastinaken gekocht. Obwohl ich nicht genau wusste, nach was Pastinaken schmecken, stand fest: Auf die Suppe soll eine kleine Einlage, mehr so für's Auge. Bei den Experten mal nachgefragt, waren Croutons der klare Favorit. Ich bin ja nicht so der Brot-in-der-Suppe-Fan, habe mich dann aber doch dazu hinreißen lassen. Und schließlich haben die Thymian-Röstbrot doch auch wirklich gut dazu gepasst. Von der Suppe an sich war ich übrigens, genauso wie meine Gäste, begeistert und bin ich mir daher sicher, dass diese Suppe jährlich, sobald es Pastinaken am Markt gibt, auf unserem Tisch landen wird.


Zutaten für 5 Personen
750g Pastinaken
300g mehlig kochende Kartoffeln
2 Schalotten
100ml Orangensaft
1l Gemüsebrühe (evtl. etwas mehr)
ca. 1/2 Becher Sahne
Salz, Pfeffer
Zitronensaft

1/3 Baguette (vom Vortag)
Olivenöl
getrockneter Thymian

Zubereitung
Pastinaken und Kartoffeln schälen und in Stücke schneiden. Schalotten klein hacken. 
In einem Topf etwas Olivenöl erhitzen (optional ein kleines Stück Butter mit dazu geben), Zwiebeln darin glasig anschwitzen. Dann Pastinaken und Kartoffeln dazugeben, kurz mitanbraten. Mit Orangensaft ablöschen. Die Gemüsebrühe zufügen und aufkochen lassen. Bei aufgelegtem Deckel und reduzierter Temperatur das Gemüse in ca. 15-20 Minuten weich köcheln lassen.
Währendessen das Baguette in dünne Scheiben schneiden, auf ein Blech legen. Etwas Thymian mit Olivenöl vermischen und auf die Brotscheiben streichen. Im vorgeheizten Ofen bei 180°C (wenn möglich mit Grillfunktion) im oberen Drittel ca. fünf Minuten goldbraun rösten. Gut im Auge behalten, da sie schnell mal zu dunkel werden.
Die Suppe nun pürieren. Ich mag die Suppen recht dick und cremig. Wollt ihr die Suppe lieber etwas flüssiger haben, fügt ihr nun noch Gemüsebrühe bis zur gewünschten Konsistenz hinzu. Mit Salz und Pfeffer kräftig würzen und mit einem Schuss Zitronensaft abschmecken und mit etwas Sahne nach Belieben verfeinern. Mit den Röstbroten garniert servieren.


Kommentare:

  1. Liebe Ramona,

    das mit den Premieren kenne ich irgendwoher - bei uns kamen neulich zum allerersten Mal Maronen auf den heimischen Tisch (auch als leckere Suppe! ^^) und ich bin sowieso immer Feuer & Flamme, wenn ich irgendwo Obst oder Gemüse entdecke, mit dem ich vorher noch nichts zu tun hatte.

    Jetzt wo ich so drüber nachdenke, habe ich auch noch kein *richtiges* Pastinaken-Gericht gekocht, also eins, in dem sie die Hauptrolle spielen...das sollte ich nächstes Mal dringend ändern, wenn ich beim Einkaufen welche sehe! An deine Suppe werde ich dann auf jeden Fall denken! :)

    <3-liche Grüße,
    Kristina

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    1. Wie schön, dass ich mit den Premieren nicht alleine bin, liebe Kristina. Aber so bleibt's doch auch immer intressant, oder? :)
      Ich werde heute auch gleich wieder Pastinaken am Markt besorgen und sie aber eine ganz andere Rolle spielen lassen - ich bin gespannt. ;)
      Viele Grüße, Ramona

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  2. Oh wie lecker. Pastinaken esse ich total gerne. :-)

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