Mittwoch, 31. Dezember 2014

Gefüllter Kürbis

Bei mir ist die Kürbiszeit noch nicht vorbei. Als nämlich Hochsaison war, habe ich mir ein paar besonders schöne Exemplare auf Vorrat gekauft, die nun nach und nach ihre Bestimmung finden. Ein Glück, dass sie sich so toll lagern lassen. Solltet ihr das nicht gemacht haben - einfach für das nächste Jahr vormerken.
Eines der kleineren Exemplare habe ich gefüllt, mit allerhand leckeren Zutaten: Bulgur, Spinat, Bohnen, Aprikosen... Die Füllung hätte vermutlich auch für zwei kleine Kürbisse gereicht, hat aber auch pur herrlich geschmeckt. Dazu habe ich eine pikante Tomatensoße gekocht, kann mir aber auch einen kräutrigen Joghurtdip gut dazu vorstellen. Je nach eigener Vorliebe halt. Oder wie wär's mit beidem? Jap, in der nächsten Saison dann!

Montag, 29. Dezember 2014

Weißes Chili sin carne

Wie ich es liebe, wenn Ideen, die mir irgendwie in den Kopf kommen, funktionieren! Dieses Gericht ist mal wieder ein optimales Beispiel dafür. Denn, wie ich darauf gekommen bin ein weißes Chili kochen zu wollen, weiß ich gar nicht mehr. Aber der Gedanke blieb hängen und konnte daher letztens endlich umgesetzt werden. Glücklicherweise war das Ergebnis überzeugend, so dass ich es euch auch präsentieren kann! Das nächste Mal werde ich noch ein paar Avocadostücke auf dem Eintopf mitservieren - das stelle ich mir sehr passend vor.

Mittwoch, 24. Dezember 2014

Kürbis-Porridge

Heute mach' ich's kurz - die meisten von euch haben vermutlich eh genug zu tun und wenig Zeit auch noch lange Blogtexte zu lesen. ;-) 

Ich wünsche euch allen ein wunderbares Weihnachtsfest. Lasst es euch gut gehen, egal wie und ob ihr feiert. Habt einen schönen Tag und genießt die Zeit.

"Christmas is the day that holds all time together. "
Alexander Smit 

Ein Rezept habe ich euch natürlich dennoch mitgebracht - ein weiteres Kürbisexperiment um genauer zu sein! Ich hatte euch ja schon angedroht angekündigt, dass ich noch die ein oder andere Idee (das ist etwas untertrieben, wenn ich alles umsetzen wollen würde, gäbe es hier das ganze Jahr über vermutlich nur Kürbisgerichte. Nur gut, dass sie sich so gut lagern lassen.) für das hübsche, orange Gemüse habe. Naja, hübsch war es zumindest vor der Verarbeitung. Im Porridge macht es dann keine allzu gute Figur mehr. Aber nur optisch, denn geschmacklich hat auch hier der Kürbis ganz vorzüglich reingepasst. Glaubt ihr nicht? Dann kann ich nur mal wieder sagen: ausprobieren!

Montag, 22. Dezember 2014

Sauerkraut-Birnen-Quiche

Auch wenn's komisch klingt: Manchmal vergesse ich tatsächlich, wie gern ich manche Dinge esse. Sauerkraut gehört dazu. Das gibt's -aus undefinierbaren Gründen- wirklich selten im Hause Moonstruck, aber jedes Mal, wenn ich es dann kaufe und den ersten Bissen davon nehme, denke ich mir wieder: Das machste jetzt häufiger! Tja. Soweit die Theorie. Neulich war es dann aber wieder so weit - meine Lust auf Sauerkraut stieg ins Unermessliche, außerdem wollte ich schon länger mal wieder eine Quiche machen. Warum also nicht kombinieren?! Heraus kamen diese Quiches, für den Lieblingsmann noch zusätzlich mit ordentlich Bergkäse. Das überlasse ich dann euch, ob der mit rein soll, oder nicht (ich hab's nicht so mit geschmolzenem Käse). Ich habe mir übrigens vorgenommen die Sauerkrautfüllung bald nochmal zu machen, nicht als Quiche, sondern einfach so, vielleicht mit Kartoffelpüree. Mal schaun, ob ich's tatsächlich noch in diesem Jahr schaffe... 

Freitag, 19. Dezember 2014

Ei in der Semmel

Ok, ok. "Rezept" kann man das nicht wirklich nennen. Einigen wir uns auf "Idee", in Ordnung? Irgendwo ist mir dazu mal ein Bild vor die Augen gekommen und hat sich in meinem Denkstübchen festgesetzt. Neulich wurde es dann ausprobiert und das Fazit des Lieblingsmannes lautete: "Sehr lecker!" Na dann muss das hier her!


Mittwoch, 17. Dezember 2014

Gewürzpudding

Obacht! Ein winterliches/weihnachtliches UND süßes Rezept. Dinge, die hier nicht allzu oft vorkommen. Als ich letztens im Bio-Supermarkt so durch die Gänge schlenderte, fiel mir ein Packerl "Winterpudding" in die Hände. Kurzer Blick auf die Zutatenliste mit sofort folgendem Gedanken "Das kannste auch selber machen.". Zu Hause hatte ich dann aber schon wieder vergessen, was da alles so drin war (ein Hirn wie ein Sieb manchmal...) und hab einfach mal selbst was zusammengerührt. Mit überzeugendem Ergebnis:

Montag, 15. Dezember 2014

Bohnenstrudel

Bei Strudel geht's mir ähnlich wie beim Flammkuchen: Es gibt ihn viel zu selten und wenn ich ihn dann doch mal gemacht habe, denke ich mir jedes Mal, wie gut das doch schmeckt und dass ich öfter strudeln sollte. Und bist zum nächsten Strudel-Lunch vergeht dann ganz schnell wieder ein Jahr. Aber bei diesem Strudel wird es nicht so sein, zumindest nicht direkt. Denn die Füllung fand ich so gut, dass ich sie fast schon uneingewickelt aufgegessen hätte. Genau das werde ich bestimmt auch demnächst mal machen. Die Füllung ist nämlich ganz fix fertig und lässt ergibt auch ohne Strudelblätter ein leckeres Mittagessen. Wobei die natürlich schon noch das Tüpfelchen auf dem i sind...

Freitag, 12. Dezember 2014

Blaukraut-Scheiterhaufen

Herzlich Willkommen und hereinspaziert durch das 12. Türchen des kulinarischen Adventskalenders. Was freue ich mich, euch heute hier bei mir begrüßen zu dürfen und Teil von Zorras Tradition sein zu dürfen (unbedingt vorbei schauen - es gibt auch tolle Preise zu gewinnen)!
Wer häufiger auf Frl. Moonstruck kocht unterwegs ist, hat es wahrscheinlich schon bemerkt: Ich halte mich hier in der Regel mit anlassbezogenen Posts eher zurück. Ostern, Halloween, Weihnachten, etc. Das hat keinen bestimmten Grund, ist vermutlich eher auf mangelndes Interesse zurückzuführen. Aber heute mache ich natürlich eine Ausnahme. Nein, allerdings nicht in dem ich euch ein traditionelles Weihnachts-Familienrezept präsentiere - im Gegenteil, diesen Scheiterhaufen gab es zum ersten Mal im Hause Moonstruck. Aber eine Zutat ist für mich unumgänglich mit Weihnachten verbunden: Blaukraut. Genauer gesagt: Apfel-Blaukraut.
In meiner frühen Kindheit gab es ganz klassisch Würstchen mit Kartoffelsalat an Weihnachten, an diese Zeit habe ich altersbedingt aber eher weniger Erinnerungen. Irgendann kam dann der Wandel und es wurde Mama's Schweinebraten mit Kartoffel- und Semmelknödel und Apfel-Blaukraut zum Standardweihnachtsmahl. Den Braten, abgesehen von der Kruste, hätte ich nicht mal gebraucht. Mit Knödel, viiiel Soße und noch mehr Blaukraut war ich damals absolut glücklich. Nun aber die Wahrheit: Das Blaukraut kam aus dem Glas, meine Mutter schnippelte nur noch einen frischen Apfel rein. Noch mehr Ehrlichkeit: Ich kannte es dann lange auch nur so, fix und fertig aus dem Glas - hätte man mir früher einen Rotkohl (Eigenart von mir: Rotkohl nenne ich das unverarbeitete Kraut, sobald es aber gekocht ist, heißt es Blaukraut) vor die Nase gehalten, hätte ich vermutlich nicht auf Anhieb die Verbindung zum Apfel-Blaukraut geschlagen. Aber Fertigprodukt hin oder her: Das Weihnachtsessen war jedes Mal ein Festmahl, es wurde geschlemmt, jedem hat's geschmeckt und am Ende lagen wir meistens mit kugelrunden Bäuchen auf dem Sofa. Und das zählt doch eigentlich, oder?!
In meinem Blaukraut-Scheiterhaufen habe ich zwei weihnachtliche Genüsse quasi vereint: Die Brezen erinnern stark an Semmelknödel und klar, das Blaukraut ist eben auch mit drin. Diesmal aber selbst gemacht, ganz (ganz!) grob an diesem Rezept orientiert, da ich diese Gewürzmischung geschenkt bekommen habe. 

Mittwoch, 10. Dezember 2014

Pastinaken-Pilz-Suppe mit Süßkartoffel- und rote Bete-Chips

Hättet ihr gedacht, hier nochmal rote Bete zu finden? Nach dem letzten Versuch? Tja, ich kann halt einfach nicht locker lassen und muss aber sagen: In dieser Form hat sie mir sogar geschmeckt. Also wenn ihr in Zukunft rote Bete im Hause Moonstruck findet, könnt ihr sicher sein, dass sie entweder im Entsafter oder im Ofen landet. Aber eigentlich solltet ihr eure Aufmerksamkeit auf die Suppe lenken. Pastinaken. ♥ Pilze. ♥ Samtig, cremig. In Kombi mit den knusprigen Chips. Hach, eine Wohltat. Wenn auch optisch mal wieder eher unterirdisch (ich bin ja ehrlich...).

Montag, 8. Dezember 2014

Riso al caffè latte

Warum der Titel des heutigen Rezepts auf italienisch daher kommt, fragt ihr euch? Ganz einfach: Es klingt besser als Kaffee-Milchreis. Finde ich zumindest. Ich glaub, ich hab da so 'nen kleinen Knall was den Klang von Wörter angeht. Manche Wörter, egal was sie bedeuten, mag ich einfach nicht, weil sie in meinen Ohren nicht schön klingen. Hochzeit zum Beispiel. Ein wunderschönes Ereignis, aber das Wort find ich doof. Im Englischen hingegen, Wedding, hat es einen viel weicheren Klang. Aber egal, ob ihr es als Kaffee-Milchreis (das sieht auch nicht gut aus...) oder als Riso al caffè latte serviert, schmecken wird es auf jeden Fall. Vorausgesetzt natürlich ihr mögt Kaffee. Und Milchreis. 

Freitag, 5. Dezember 2014

Soja-Bolognese

Unglaublich! Jetzt gibt es den Blog schon über zwei Jahre und ich hab euch bisher noch niemals, nie, nicht meine Veggie-Bolognese gezeigt. Auch wenn's schon einige vegetarische Bolognesenrezepte im WWW gibt, möchte ich euch meines auch noch auf die Nase binden zeigen. Denn sie ist halt einfach ein Klassiker im Hause Moonstruck! Ziemlich einfach, super variabel und sehr gern gegessen. Das haben mir übrigens auch schon Nicht-Vegetarier bestätigt. Die Soße macht sich natürlich besonders gut zu "richtiger" Pasta, aber auch zu Zucchinispaghetti passt sie super. Einfrieren lässt sie sich auch problemlos und ist mal irgendwas gemüsiges im Kühlschrank, das dringend aufgebraucht werden sollte, kann es hier locker einfach mit rein. Ein richtiges Allround-Talent ist diese Soße also.

Mittwoch, 3. Dezember 2014

Champignonravioli mit Kürbissoße

Ravioli mal wieder selbst zu machen, steht seit laaaangem auf der To Do-Liste. Endlich habe ich es jetzt auch geschafft. Pünktlich zum Herbstbeginn landete dieses Gericht auf meinem Teller. Geschmacklich top - wirklich! Aber das nächste Mal nehme ich wieder meinen Standardnudelteig, der ist elastischer und glatter. Denn diese Variante mit dem Grieß (Semolina die grano duro), den ich aus Italien mitgebracht habe, war recht schwer in der Verarbeitung. Daher würde ich euch auch bitten, solltet ihr die Ravioli nachmachen wollen, einen von euch erprobten oder meinen verlinkten Nudelteig zu verwenden. Denn Nachmachen lohnt sich auf jeden Fall - die Füllung hätte ich beinahe pur aufgegessen und in die Kürbissoße hätte ich mich am liebsten reingelegt. ;-) Geschmeckt hat der Nudelteig ja auch, nur das Ausrollen hat mich ein paar Nerven gekostet...

Montag, 1. Dezember 2014

Gefülltes Omelette

Ihr kennt sie bestimmt auch: Die "Nicht wirklich schön, aber lecker"-Rezepte. Stimmt's oder hab ich Recht? Nun, tadaa, dieses Omelette gehört auch mal wieder in diese Reihe. Aber weil ich mich darin am liebsten selbst eingerollt hätte (Kopfkino aus!!), gibt's das Rezept auch trotz wenig ansprechender Optik. Einfach, ohne viel Aufwand kommt es auch noch daher. Und geschmeckt hat's - mein Todschlag- und überhaupt wichtigstes Argument. ;)


Freitag, 28. November 2014

Power-Eintopf

Heute muss ich die Namensgebung des Rezepts wohl mal wieder erklären. Einerseits sind einfach zu viele Zutaten in dem Eintopf drin - würde ich die alle in den Namen packen, wäre er ellenlang. ;-) Aber andererseits sind es auch alles gesunde, gute Zutaten, die es ordentlich in sich haben. Da wäre die Süßkartoffel, prall gefüllt mit Ballast-, Nähr-, Mineralststoffen. Bohnen und Linsen, also Hülsenfrüchte, enthalten viel pflanzliches Eiweiß und komplexe, sättigende Kohlenhydrate. In Spinat und Lauch stecken jede Menge Vitamine, z.B. - C, Mineralien und Spurenelemente wie Eisen. Auch die Champignons bringen einiges mit: u.a. Eiweiß, essentielle Aminosäuren und Kupfer. Zu guter Letzt die Tomaten: natürlich schmecken auch die nicht nur super, sondern enthalten ebenfalls u.a. Vitamin C, Kalium und Lycopin. Tja, und das alles steckt nun in diesem Eintopf drin. Klasse, oder? Wenn man danach also nicht vor Power strotzt, weiß ich auch nicht.... (*)

(*) Außer ihr esst drei vollgeladene Teller davon, dann hält sich die Power aufgrund des Völlegefühls, sowie glücklicher, satter Trägheit in Grenzen. Das nur so nebenbei. Ich sprech da aus Erfahrung.

Mittwoch, 26. November 2014

Karotte-Apfel-Orange-Fenchel

So komisch es auch ist: Seit es Herbst ist, ist unser Entsafter wieder häufiger im Einsatz als im Sommer, wobei dann die Obstauswahl eigentlich viel größer ist. Herr Moonstruck hat sich zum Beispiel beim Einkauf direkt rote Bete geschnappt und den ABC-Juice gemacht. Ich wollte mal etwas Neues ausprobieren und habe mich ganz mutig an Fenchel gewagt. Und siehe da: Dieser Saft war herrlich! Dass die Minze so viel Geschmack bringt, hätte ich erst gar nicht gedacht. Bereits pur war der Saft sehr lecker, aber auch mit etwas Buttermilch und Mineralwasser gemischt, macht er ordentlich was her. Jep, den gibt's bald wieder. 
Was entsaftet ihr denn alles so? Habt ihr Lieblingskombis?

Montag, 24. November 2014

Safran-Gewürz-Reis

Ich glaube, ich habe schon mal erwähnt, dass es mir die indische Küche sehr angetan hat, oder? Seit unserem Singapur-Urlaub bin ich hin und weg davon. Zu recht werden sich jetzt einige von euch fragen: Hä, was hat denn jetzt Indien mit Singapur zu tun? Die Kurzfassung: In Singapur habe ich zum ersten Mal in einem indischen Restaurant gegessen. Wen die ganze Geschichte interessiert, darf gerne mal zu meinem Urlaubspost rüberklicken. Inzwischen haben wir auch hier ein ganz tolles indisches Restaurant gefunden, noch lieber versuche ich mich aber zu Hause an dieser Länderküche.
Vor kurzem nahm ich mir also wieder meine zwei indischen Kochbücher vor und wurde in Recipes from an indian Kitchen auch direkt fündig - der indische Basmatireis sollte ein Teil unseres Mittagessens sein. Und ich finde ja, er hat sogar recht ähnlich dem Reis aus dem Restaurant geschmeckt.

Freitag, 21. November 2014

Matchaoats mit Ananas

Die "Overnight-Oats" sind hier in letzter Zeit irgendwie etwas in Vergessenheit geraten... Aber ihr kennt das sicherlich: Irgendwann überkommt es einen und man unheimliche Lust auf etwas GANZ bestimmtes. So war's auch mit diesem Frühstück - die Kombi habe ich mir in den Kopf gesetzt und glücklicherweise hat es dann auch so geschmeckt, wie ich mir das vorgestellt habe. Matcha ist vermutlich nicht Jedermanns Sache und ich gebe zu: Ich trinke ihn auch nie pur als Tee. Matcha-(Bananen-)Latte oder eben anderweiter untergemischt, wie in diesem Frühstück, mag ich aber sehr gerne. Und zu Früchten wie Mango oder Ananas passt er sowieso hervorragend!

Mittwoch, 19. November 2014

Kürbis-Pastinakensuppe mit Rosenkohlchips
& erneut die Chance, den dafür benötigten Pürierstab zu gewinnen!

Im Sommer hatte ich ja schon die wunderbare Möglichkeit Eine von euch glücklich zu machen, indem ich einen Multiquick 7 verlosen durfte. Der Ansturm auf den Pürierstab war groß, ihr habt mir herrliche Verwendungsmöglichkeiten genannt und ich war fast schon traurig, dass ich nicht jedem von euch etwas dafür schenken konnte. Wunderbarerweise hat Braun aber auch im Herbst an mich und euch gedacht! Aber erstmal zum Rezept.
Passend zum Sommer-Give Away gab es ein Rezept für einen herrlichen erfrischenden Smoothie. Tja, inzwischen hat der Herbst uns voll im Griff und so wie es scheint, wird der Winter auch nicht mehr allzu lange auf sich warten lassen. Was passt da besser als eine cremige, wärmende Suppe?! Und diese hier hat beim Essen ganz besonders viel Spaß gemacht, beinhaltet sie doch drei meiner Lieblingsgemüse: Rosenkohl, Kürbis und Pastinaken. Eine wunderbare Kombination. ♥


Montag, 17. November 2014

Linsen-Hummus

Ihr kennt sie, die Vorratsschrankleichen. Ich versuche zwar so einzukaufen, dass möglichst wenig übrig bleibt, aber eine ganze Packung Linsen brauche ich halt doch nicht auf einmal. Und getrocknete Kichererbsen genauso wenig. Als mich letztens der "Maaan, da könnte ich auch mal wieder ein bisschen Platz machen"-Wahn packte, wurde kurzerhand Beides einfach zusammengeworfen und heraus kam ein idealer Aufstrich. Generell kommt es mir ja so vor, als würde jeder Hummus lieben. Vor allem die Blogger. Ständig lese ich mit Begeisterung von der besten Variante Hummus zuzubereiten. Und immer wieder wird betont, wie gut er doch generell sei. Es scheint also, als hätte ich noch keine richtig gute Version (zu trocken, fad, zu schmierig, ...) probiert, da ich bisher nicht im Hummus-Fieber bin. Bis es dann soweit ist und ich auch DIE Variante gefunden habe, bleibe ich also bei meinem Linsen-Kichererbsen-Mischmasch.

Freitag, 14. November 2014

Fruchtiger Edamame-Salat

Ich habe eine neue Liebe: Edamame. Das erste Mal im "Dim Sum" in Florenz gegessen und sofort für grandios befunden. Dann auch hier in Deutschland nochmal probiert und beim nächsten Großmarktbesuch (allerdings nur tiefgekühlt und bereits gepuhlt. Weiß jemand, wo ich ganze Schoten oder sie sogar frisch bekomme?) direkt mitgenommen. Wie konnte ich die kleinen grünen Kerlchen nur so lange unberührt lassen?! Naja, ok, sie sind hier nicht unbedingt leicht aufzutreiben. Ich glaube, mein Stamm-Asialaden hat sie nicht, der normale Supermarkt sowieso nicht und auf den Speisekarten der hiesigen Asiarestaurants sind sie auch nur selten bis gar nicht zu finden.  Die Berechtigung für den Großmarkt besitzt Herr Moonstruck auch erst seit kurzem. Also ist es eigentlich völlig legitim, dass ich Edamame bisher nicht auf dem Radar hatte. Aber jetzt! ♥

Mittwoch, 12. November 2014

Kokosrisotto mit Wokgemüse

Es gibt ja inzwischen für so ziemlich alles einen Begriff und dieses Gericht würde wahrscheinlich unter "Crossover kitchen" fallen. Sprich die Kombination von verschiedenen Länderküchen in einem Gericht. Risotto ist ja meist eher mediterran angehaucht; Kokos und Gemüse in Sojasoße kommt aus der asiatischen Region. Beides Geschmacksrichtungen, die ich beide sehr gerne mag. Also, warum nicht kombinieren? Gedacht, getan und ich kann euch sagen: Das war nicht die schlechteste Idee. Der cremige Reis mit feiner Kokosnote und das knackige Gemüse haben hervorragend zusammengepasst. Habt ihr auch schon mal eine Kombination gewagt, die auf den ersten Blick oder Gedanken eigentlich nicht zusammengehörte?

Montag, 10. November 2014

Kürbispüree mit Rosenkohl-Maronen-Gemüse und Croutons

"Magst du eigentlich Kürbis?" - "Keine Ahnung, ist schon lange her, dass ich was damit gegessen habe. War aber nicht so der Knaller." - "Ok, dann koch ich was mit Kürbis!"
Das war der kurze Dialog mit meiner Mama, der mir Anlass für dieses Gericht war. Ich bin ja absolut kürbisverliebt und war entschlossen, sie ebenso von dem Genuss zu überzeugen. Dann gingen die Überlegungen los: Als Suppe? Hmm, fast schon zu unspektakulär. Eine Suppe, kombiniert mit anderem Gemüse? Verfälscht den Geschmack. In süßer Variante? Da kommt der Eigengeschmack ebenfalls nicht gut genug raus. Als Risotto? Mhmmm, generell ein eindeutiges JA, aber Risotto habe ich erst beim letzten Besuch gekocht. Püree? Ja klar, Püree! Das habe ich diesmal auch wirklich puristisch gehalten. Und siehe da: Meine Mama war begeistert. Challenge completed.


Freitag, 7. November 2014

Internationaler Frühstücksfreitag
#18 Russland - Blinis

Jetzt müssen wir stark sein: Denn das ist der letzte Post zum internationalen Frühstücksfreitag. Zwar habe ich durchaus noch die ein oder andere Rezeptidee, einerseits ist es momentan aber schwierig an manche dafür benötigten Zutaten zu kommen und andererseits fehlt mir die dafür benötigte Zeit. Habt also bitte Nachsicht mit mir. Natürlich gibt es weiterhin Frühstücksrezepte, aber ich möchte mich momentan nicht unter Druck setzen, bestimmte Rezepte für den Freitag umsetzen zu "müssen". Aaaaber was wäre besser geeignet, als würdigen Abschluss? Genau: PANCAKES!
Blinis sind eigentlich nämlich nichts anderes als kleine Pancakes, allerdings unter anderem mit Buchweizenmehl und Hefe. Typischerweise werden sie in Russland herzhaft mit Kaviar oder Lachs gegessen. Zum Frühstück? Keine Ahnung, aber bei mir haben sie dafür gut gepasst. Allerdings in der süßen Variante mit Joghurt und Apfel - einfach meine all-time-favourite-Pancake-Kombi. <3

Mittwoch, 5. November 2014

Kichererbsen in Tomatensoße, indisch angehaucht

Kichererbsen und Tomatensoße. ♥ Wirklich, die Zwei passen SO gut zusammen. Wenn dann noch ein paar orientalische Gewürze mit dazu kommen, kann gar nichts mehr schief gehen. Dieses Gericht war mal wieder ein Teil eines indischen Mittagessens im Hause Moonstruck. Außerdem kamen Safran-Gewürz-Reis, Tandoori-Blumenkohl (ähnlich dem Rezept von Barsista) und Gurkenraita auf den Tisch. Das mag ich sowohl an der indischen, als auch an der asiatischen Esskultur besonders gern: Es werden mehrere verschiedene Gerichte zubereitet und am Tisch nimmt sich jeder einfach das, was er gerade mag. Leider sind die Indien- und Chinarestaurants, die man hier zu Lande so findet, diesbezüglich häufig "eingedeutscht". (Tipps für traditioneller Restaurants nehme ich sehr gerne entgegen!) Soll heißen: Jeder kriegt sein eigenes Gericht auf seinem eigenen Tellerchen. Na, das ist natürlich nichts Schlimmes. Dem Lieblingsmann und mir gefällt die ausländische Variante einfach besser. So dass ich versuche, zu Hause diese Esskultur mit einfließen zu lassen. Gestaltet sich für zwei Personen manchmal etwas schwierig, da ich möglichst versuche ohne Reste zu kochen, aber diese Kichererbsen zum Beispiel schmecken am nächsten Tag auch noch ganz wunderbar!


Montag, 3. November 2014

Feldsalat mit Kürbis, Feigen und Avocado

Aufgepasst. Ich präsentiere: meinen Lieblingssalat für die Herbst-/Wintersaison 2014. Bereits das (zugegeben etwas willkürlich zusammengemischte) Dressing hat mich überzeugt, dann aber noch in Kombination mit Feldsalat, gebackenem Kürbis, Feigen und Avocado hat es mich nahezu umgehauen. Man, war ich froh, dass ich diesen Salat nicht teilen musste (sorry Herr Moonstruck) und beide Portionen ganz für mich alleine hatte. ;-) Wie steht ihr denn zu fruchtigen oder warmen Komponenten im Salat? Ich weiß ja zum Beispiel von einer Lieblingsfreundin, dass Obst im Essen ein absolutes Tabu ist. Ich bin da ja relativ schmerzfrei - wenn ich die einzelnen Bestandteile mag, darf es auch ruhig vermischt werden. Glaubt mir, da kommen manchmal auch durchaus nicht-bloggbare (aber leckere!) Sachen bei raus. 

Freitag, 31. Oktober 2014

Internationaler Frühstücksfreitag
#17 Korea - Bibimbap

Aus zuverlässiger Quelle (nämlich der liebsten Schwägerin) weiß ich, dass in Korea in der Art des Gerichts nicht zwischen Frühstück und Abendessen unterschieden wird. Also nicht wundern, dass hier heute ein -für uns- so rein gar nicht frühstückliches Rezept erscheint. Allerdings hat sie mir erzählt, dass sich der westliche Einfluss inzwischen auch in Korea mitausbreitet und daher, überwiegend junge, Menschen bereits auf belegte Brote/Semmeln & Co. in der Früh zurückgreifen. Traditionell gilt aber "breakfast like dinner". Daher habe ich euch heute eine klassische koreanische Speise, allerdings auf Moonstruck-Art, mitgebracht. Moonstruck-Art deswegen, da das Ei, das oben drauf kommt, nicht immer gebraten wird, sondern oft roh bleibt. Ich bin da aber mehr der Spiegeleityp. Soweit ich weiß, gibt es auch kein Standardrezept für Bibimbap, da die Zutaten herrlich variabel sind. Wie ich im Nachhinein herausgefunden hab, wird häufig auch noch Gochujang, eine Chilipaste, dazu serviert. Da mein Kimchi aber scharf genug war (ähem...), wäre die Paste vermutlich eh nicht verwendet worden. ;-)


Mittwoch, 29. Oktober 2014

Zucchinirollen

Kennt ihr das? Wenn ihr manchmal einfach eine Rezeptidee im Kopf habt, ohne bestimmten Grund, und das unbedingt machen müsst? Mir geht's recht häufig so und ich muss zugeben, nicht immer kommt auch was Anständiges dabei raus. Wenn aber doch, freut mich das natürlich umso mehr. Bei diesem Rezept war es auch mal wieder so. Ich bildete mir ein, unbedingt etwas in rohe Zucchinis wickeln zu wollen. Warum? Keine Ahnung. Aber es war gut, dass ich es dennoch gemacht habe, denn sowohl Herr Moonstruck als auch ich waren davon sehr angetan! Ein leichtes, feines Gericht, dass durchaus etwas her macht - auch wenn es etwas schwierig zu essen war. ;-)

Montag, 27. Oktober 2014

Spaghettikürbis mit Ofentomaten und Feldsalatpesto

Seit ich den Spaghettikürbis zum ersten Mal auf diversen, hauptsächlich amerikanischen, Blogs entdeckt habe, stand fest: Das muss ich auch probieren. Tja, der Einkauf gestaltete sich dann aber doch etwas schwierig, denn in meinen umliegenden Supermärkten fanden sich nur die üblichen Verdächtigen: Hokkaido und Butternuss. Wie es aber der glückliche Zufall wollte, entdeckte ich an einem Feldrand einen offenen Kürbisverkauf und siehe da - da lag ein prächtiges Exemplar eines Spaghettikürbisses. Nach einem Instagramfoto hatte ich dann doch ein wenig Bedenken, denn auch wenn viele Leute schreiben, wie toll er schmeckt, bleiben die beiden schlechten Meinungen darüber stärker im Gedächtnis. ;-) Aaaaber ich konnte den Beiden erfreulicherweise nicht zustimmen: Mir hat der Kürbis richtig gut geschmeckt. Ich bin inzwischen, wie ihr vielleicht schon gemerkt habt, generell ziemlich Kürbisverliebt. ♥

Freitag, 24. Oktober 2014

Internationaler Frühstücksfreitag
#16 Hawaii - Tropical Smoothie

Braucht ihr Tipps und Infos rund um einen Hawaii-Aufenthalt seid ihr bei Elena und Ylva an der richtigen Stelle. An die Beiden habe ich mich auch gewendet, als ich auf der Suche nach einer Frühstücksidee war. Klare Antwort: Pancakes. An sich natürlich super, mag ich Pancakes am Morgen ja richtig gerne, allerdings gab es die ja doch schon häufiger hier am Blog. Auch in der Kokosvariante, die ich -wenn- für den hawaiianischen Frühstücksfreitag gerne gemacht hätte. Aber zum Glück gibt es ja Instagram. Ich habe mich nämlich daran erinnert, dass Ylva während ihres Hawaiiurlaubes häufig ganz tolle Smoothiebilder gepostet hat. Na - Smoothies habe ich euch zwar auch schon einige vorgestellt, aber noch nicht in dieser Kombination, die absolut klasse geschmeckt hat und durchaus ein bisschen Urlaubsfeeling heraufbeschwört.

Mittwoch, 22. Oktober 2014

Suppe aus ofengerösteten Zucchinis, Tomaten und Kürbis

Wenn der Herbst dem Sommer einen Besuch abstattet... danach schmeckt diese Suppe! Herrlich dunkelgrüne Zucchinis, pralle Tomaten und ein perfekter kleiner Kürbis. Alles aus deutschem Anbau. Im Ofen mit bestem Olivenöl, Zwiebeln und Knoblauch vereint. Ich sag's euch, dass die Suppe SO gut schmeckt, hätte ich eigentlich gar nicht erwartet. So einfach, so gut. Da braucht's gar nicht mehr Worte. Spätsommerglück pur!

Montag, 20. Oktober 2014

Tomaten-"Pralinen"

Ok, ok, laut Definition ist das hier keine richtige Praline. Dann müsste es nämlich ein "Konfekt mit Füllung und Schokoladenüberzug" sein. Aber mir will einfach kein anderer Name einfallen. Brötchen? Isses nicht. Mini-Muffin? Nee, ist in einer anderen Form gebacken. Konfekt an sich? Das kommt auf's selbe raus wie Praline. Häppchen wäre vielleicht was. Aber, ganz ehrlich: Das Wort finde ich einfach doof. Wie dem auch sei, ich bleib bei Praline - ist ja eigentlich auch egal, denn die Hauptsache war: Toll waren sie, die kleinen, mit Kräuterquark gefüllten, Tomaten-Teigkügelchen. Perfekte "auf einmal in den Mund"-Größe. Ha - das würde passen: Fingerfood. Tomaten-Kräuterquark-Fingerfood. Klingt auch komisch. Oder?

Freitag, 17. Oktober 2014

Internationaler Frühstücksfreitag
#15 Singapur - Kaya

An diesem Frühstücksfreitag hängt ganz viel Herz. Denn, wie ihr vielleicht noch wisst, hat es mir Singapur ziemlich angetan. Wie gern würde ich dort hin zurück. Wie gern würde ich dort leben! Im Ernst, wären gewisse Vorraussetzungen erfüllt, wären Herr Moonstruck, der kleine Mann und ich quasi schon im Flugzeug. Bis es aber (möglichweise irgendwann vielleicht) so weit ist, erhalte ich mir meine Erinnerung an den Urlaub dort so gut es geht. Dass es ein wirklich typisch-originales Frühstück in Singapur gibt, glaube ich eher weniger, da die Stadt und Essensgewohnheiten einfach durchweg multikulturell geprägt ist. Aber, laut dem Lieblingsschwager gibt es eine Spezialität, die gerne gegessen wird: Kaya-Toast with soft boiled eggs. Im Urlaubsrückblick habe ich es ja schon erwähnt: Die Eier werden nur kurz gekocht und sind somit noch sehr flüssig, werden dann in eine kleine Schale aufgeschlagen, mit Pfeffer und Sojasoße gewürzt und dann gelöffelt. Dazu isst man Kaya-Toast. Kaya ist ein süßer Kokosaufstrich. Während des Kochens sollten normalerweise noch Pandanblätter in der Kokosmilch ziehen, welche ich aber leider nicht bekommen habe. Zwar hat mir mein Schwager Pandanextrakt mitgebracht, hätte ich das verwendet, wäre mein Aufstrich jetzt aber quietschgrün. ;-) Gegessen wird Kaya dann eben auf Toast, mit einem dicken Stück Butter darauf. Und das meine ich wörtlich so! 


Mittwoch, 15. Oktober 2014

Zweierlei Kürbis-Smoothies

Ich denke, ich kann es offiziell machen: Der Kürbis und ich haben uns miteinander angefreundet. Der erste Geschmackstest vor zwei Jahren sind meinerseits eher mäßig begeistert ausgefallen. Aber das Fräulein gibt ja nicht auf. Und spätestens seit der Kürbissuppe oder den Pancakes weiß ich: Da lohnen sich schon noch ein paar Versuche. Seit dieser Saison sind wir nun ganz dicke miteinander. Sowohl in herzhafter, als auch in süßer Ausführung - Kürbis ist wirklich variabel einsetzbar. Mit den Mengenangaben hab ich's nur noch nicht so raus. So sind aus den zwei eigenlich eher kleinen Exemplaren, zwei große randvolle Gläser Kürbispüree geworden. Ihr dürft euch also noch auf weitere orangene Experimente freuen. ;-) Zwei davon habe ich euch heute gleich mal zusammengefasst: es gibt Smoothie!

Montag, 13. Oktober 2014

Bunt gemischter Quinoa-Salat

Obwohl ich wirklich gut mit meinen Lebensmitteln haushalte, tummelt sich die ein oder andere geöffnete Packung an "trockenen" Lebensmitteln doch im Vorratsschrank und wartet vergeblich auf ihren Einsatz. Vor kurzem fasste ich den Entschluss dort endlich mal ein bisschen klar Schiff zu machen, zumindest was die Zutaten angeht, die da wirklich schön länger rumstehen. Aus Couscous wurden Frei-Schnauze-Couscous-Zucchini-Puffer für Herrn Moonstruck, Quinoa wurde zu dieser bunt gemischten Schüssel und für die Hirse habe ich schon eine Idee. Das werde ich jetzt einfach nach und nach "aufarbeiten". Und dann, ich seh's schon kommen, kaufe ich wieder neue Packungen... Ein Teufelskreis. Aber zumindest mit leckeren Ergebnissen.

Sonntag, 12. Oktober 2014

Das Urban [Fu:D] im Augsburger Hauptbahnhof


Seit bald 3,5 Jahren wohne ich nun hier im Augsburger Umland. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich mich, was die kulinarischen Möglichkeiten hier betrifft, kaum auskenne. Gehen wir auswärts essen, verschlägt es uns immer wieder an die selben (an einer Hand abzählbaren) Orte, von denen wir sicher wissen, dass es gut ist. Zum Glück habe ich neulich aber  etwas Neues ausprobiert und kann nun einen Laden mehr zu meinen Favoriten zählen. Hätten mich die beiden Besitzerinnen nicht angeschrieben, wäre ich vermutlich nicht so schnell auf ihren Imbiss Urban [Fu:D] im Augsburger Hauptbahnhof aufmerksam geworden.



Freitag, 10. Oktober 2014

Internationaler Frühstücksfreitag
#14 Iran - Kuku Sabzi

Tja, ihr Lieben, heute muss ich passen: Denn über den Iran kann ich euch leider rein gar nichts erzählen. Keine Verbindung, die sich dazu herstellen lässt oder sonstigen Anhaltspunkt, der dazu passt. In Geographie oder Erdkunde war ich noch nie eine Musterschülerin und auch wenn ich euch jetzt mit den tollsten Googlefakten über das Land überschütten könnte, bleib ich lieber ehrlich: Ich war einfach nur auf der Suche nach neuen internationalen Frühstücksleckereien und bin dabei eben auf Rezepte für Kuku Sabzi -ein Kräuteromelette- gestoßen, welche mich sofort angesprochen haben. Ich habe auch Recht behalten, denn das ist eine wirklich sehr leckere Eierspeise. Das nächste Mal nehme ich aber glatt noch ein paar mehr Berberitzen - ihr konnte mir nicht vorstellen, dass sie so gut dazu passen!

Mittwoch, 8. Oktober 2014

Mangold-Tomaten-Dhal

Ich glaube, Linsen gehören zu den wenigen Lebensmitteln, die wirklich immer auf Vorrat hier sind. Zumindest ein bisschen was von irgendeiner Sorte. Sie sind so vielfältig einsetzbar und bisher kam immer was leckeres damit raus. Ich hab da auch schon wieder eine etwas abgefahrenere Idee, was man damit noch anstellen könnte, aber dazu komm' ich dann wann anders. Wenn's was wird. ;-) Heute gibt's erstmal eine weitere Dhal-Variante. Das gab es hier schon ein paar Mal, recht puristisch gehalten, mit frischen Tomaten oder auch mit gelben Linsen. Dieses Mal habe ich wieder rote Linsen verwendet, auch Tomaten finden sich erneut darin. Neu ist diesmal aber der Mangold (vom eigenen Balkon!) und der Joghurtdip, der wirklich gut dazu gepasst hat.

Montag, 6. Oktober 2014

TexMex-Salatwraps

Ihr wollt mal wieder Kind sein? Mit den Fingern essen, rumbatzeln und eine kleine Sauerei veranstalten? Bitteschön, dann ist das hier das perfekte Gericht für euch!
Zum ersten Mal verschiedene Zutaten in ein Salatblatt anstatt einem Tortillawrap gewickelt, habe ich in Singapur in einem koreanischen Restaurant. Reis, Gemüsestücke und Soße wurden in kleine (und daher auch ohne Kleckerei essbar) Salatblätter gewickelt und am besten auf einmal in den Mund geschoben. Ich erwartete mir geschmacklich keinen Höhenflug davon, es war dann aber überraschenderweise wirklich richtig gut. Nun habe ich es auch endlich zu Hause geschafft, diese Idee aufzugreifen, allerdings nicht koreanisch. Bohnen, Mais, Paprika und Avocado sind generellt ein absolutes Dreamteam und werden hier noch von Ei und Joghurtdip begleitet. Knackig, kalt, warm, weich, würzig. Da kann man die Schweinerei schon mal in Kauf nehmen.


Freitag, 3. Oktober 2014

Internationaler Frühstücksfreitag
#13 Kanada - Buttermilchpancakes

Pancake-Time! Hach, wie wunderbar mal wieder einen Grund für Pancakes zu haben. Klar, eigentlich braucht man dafür gar keinen Grund, die kleinen, fluffigen Dinger gehen schließlich immer. Es gibt nur einfach sooo viele tolle Frühstücke, da kann ich nicht ständig nur Pancakes essen. Am Schluss verpasse ich noch was! Nunja, jetzt mal weniger übertrieben ausgedrückt: ein Pancakefrühstück ist wirklich eine leckere Sache und auch toll für verschiedene Geschmäcker. Denn, während Herr Moonstruck seine Küchlein klassisch kanadisch mit etwas Butter und Ahornsirup serviert bekommt, esse ich am liebsten Joghurt, Apfelmark und Mandeln dazu. Welches Topping darf's bei euch am liebsten sein?



Mittwoch, 1. Oktober 2014

☆ Back to school ☆
Das Fräulein macht Pause.

Das dürft ihr jetzt nicht falsch verstehen - ich meine keine Bloggerpause, keine Sorge. Nein, ich meine es wirklich ganz wörtlich - Schulpause! Manche von euch haben es vielleicht schon mitbekommen: Seit Anfang September bin ich wieder Azubi. Denn obwohl ich bereits eine abgeschlossene Ausbildung zur zahnmedizinischen Fachangestellten, sowie ein paar Jahre Berufserfahrung darin, habe, beschloss ich, nochmal von vorne anzufangen und einen beruflichen Neustart zu wagen. Ich habe keine Probleme in oder mit meinem bereits erlernten Beruf, weiß aber sicher, dass ich mit ihm nicht mein restliches Arbeitsleben glücklich geworden wäre. Also, raus aus dem durch-Zufall-gewählten-Beruf, rein in den mit-Kopf-und-Herz-und-Bauch-gewählten Beruf: Restaurantfachfrau. Ein paar wenige Personen aus meinem Umfeld bezeichnen mich zwar für verrückt (keine komplett geregelten Zeiten mehr, körperlich anstrengende Arbeit, Stress, etc.) und haben damit vielleicht auch ein bisschen Recht. Trotzdem kann ich jetzt schon vollkommen überzeugt sagen: Ich habe die richtige Entscheidung getroffen. Ich liebe meinen Job. Ich freu mich, wenn ich ins Geschäft fahre, ich freu mich auf meine lieben Kollegen und ich freu mich, mal wieder etwas Neues zu lernen. Wobei wir auch schon beim Thema wären: Lernen. Berufsschule. Schulpause. Und ich wäre ja nicht ich, wenn ich mir dafür nicht etwas einfallen lassen würde. Denn, wie schon beim Genuss to go-Post erwähnt, nur belegte Brote sind mir auf Dauer zu eintönig. Daher gibt's heute ein paar Ideen für die Schulpause. Pausenbrot mal anders, sozusagen.
Während früher tatsächlich hauptsächlich Käsetoast in der Brotbox landete (wisst ihr, ich war in jüngeren Jahren unheimlich ein bisschen faul), darf es inzwischen schon ein bisschen extravaganter sein. Auch die 0815-Boxen von damals gibt es nicht mehr. Heute fühlt sich mein Pausen"brot" in hübschen Bentoboxen wohl. 


Montag, 29. September 2014

Kürbis-Curry mit Zucchini und Spitzkohl

Twitter und Instagram find ich klasse. Man erfährt teilweise richtig viel über die Menschen und trifft sehr schnell und einfach Gleichgesinnte. Außerdem kann man auch wirklich hilfreiche Tipps bekommen, gemeinsam Spaß haben und Vorlieben und/oder Abneigungen teilen. So habe ich kürzlich eine "Diskussion" mitbekommen, in der es um die Verteuflung von zu weich gekochtem Gemüse ging. An alle, die daran beteiligt waren: Am besten jetzt wegklicken. ;-) Seinen Biss verliert der Kürbis hier nämlich komplett, sorgt mit seiner butterweichen und zarten Textur aber für eine unglaubliche Cremigkeit des gesamten Gerichtes. Der Spitzkohl war eigentlich gar nicht geplant, da ich ihn vom Vortag noch übrig hatte, kam er kurzerhand mit in den Wok. Zum Glück, er erwies sich nämlich als äußerst passend und darf auch beim nächsten Mal wieder in der cremigen Kokossoße baden. 

Freitag, 26. September 2014

Internationaler Frühstücksfreitag
#12 Türkei - Menemen

Merhaba! Mit der Türkei verbinde ich folgende Erinnerungen: Pool, Cocktails, deutsche Dogge und Schokokuchen. Genauer erläutert: Ich war als Kleinkind mit meinen Eltern dort, das Hotel hatte eine rießige Poolanalage und natürliche eine Poolbar, an der ich mir viele, sehr viele, alkoholfreie Cocktails mit extra bunten Schirmchen mixen ließ. Außerdem gehörte irgendwem, der dort arbeitete, eine deutsche Dogge (es gibt Fotos, von ihr und mir, wobei sie mich mindestens einen Kopf überragt), die ich absolut toll fand. Außerdem feierte ich dort meinen 4. Geburtstag und bekam von der Hotelküche einen Schokokuchen gebacken. In meiner Erinnerung ist es eher eine schokoüberladene Schoko-Schoko-Schokotorte, aber das kann auch täuschen. ;-) An mehr kann ich mich allerdings nicht erinnern, was wir frühstückten oder generell dort aßen - keine Ahnung. Da machen sich die 20 dazwischenliegenden Jahre halt doch bemerkbar und dazu kommt, dass ich damals noch kein großes Augenmerk auf mein Essen legte (natürlich nicht, ich war 4!). Daher kann ich leider auch nicht genau sagen, ob in der Türkei Menemen wirklich morgens gegessen wird. Ich finde ja, Eierspeisen gehen immer!

Menenem, türkische Eierspeise
(wundert euch nicht über den komischen Untergrund - das Foto ist im Urlaub, mit begrenzten Mitteln, entstanden. ;-))

Mittwoch, 24. September 2014

Pappa al pomodoro

Auf nahezu jeder Speisekarte, die ich im Florenz-Urlaub angeschaut habe (und das waren einige), fand sich diese Suppe. Und bei jedem Restaurantbesuch reizte sie mich und wurde dann aufgrund anderer Gerichte doch verschmäht. Es war also klar, dass sie zumindest dann zu Hause möglichst schnell ausprobiert werden wollte. Und auch wenn ich nicht weiß, ob sie in Italien auch so geschmeckt hätte, hier daheim fand ich sie toll! Diese Suppe oder fast schon Eintopf ist mal wieder der Beweis, dass einfache Küche -noch dazu mit wirklich wenigen Zutaten- absolut grandios sein kann. 

Montag, 22. September 2014

Coleslaw

Coleslaw, also die amerikanische Variante von Kohlsalat, ist so ein Gericht, dass ich erst recht spät ausprobiert habe, da die Skepsis der Neugier einen Vorsprung hatte... Ich kann gar nicht so genau erklären, woran es lag, aber die Vorstellung den Kohl roh, in Mayo ertrunken (so kommt es mir bei den meistens Rezepten nämlich vor), zu essen hat mich nicht sehr angelacht. Kürzlich packte ich dann doch die Gelegenheit zum ausprobieren, nach einem Rezept aus "Vegan International". Das kam mir sehr gelegen, da das Dressing aus (Soja-)Joghurt besteht. Zwar wird als Tipp erwähnt, einen Teil davon durch (vegane) Mayo zu ersetzen, womit es authentischer wäre, da ich aber eh nie Mayo im Haus habe, verwendete ich nur Joghurt. Das Ende vom Lied: ich war positiv überrascht, denn der Salat schmeckte mir richtig gut. Authentizität hin oder her, lecker war's und das zählt!


Freitag, 19. September 2014

Internationaler Frühstücksfreitag
#11 Frankreich - Croissants

Bonjour! Je m'appelle Ramona et j'habiete dans Gersthofen. Merci et pas de problème. Tadaaaa - extra für euch habe ich meine kompletten Französischkenntnisse ausgepackt. Grandios, oder?! Diese paar Wortfetzen haben mir meine Freunde vor Jahren am Gymnasium beigebracht, als ich nicht wie sie Französisch, sondern Chemie wählte. Zum Glück gibt es aber Online-Übersetzer, denn sonst hätte ich mich mit der Rechtschreibung nun ordentlich blamiert. 
An was denkt ihr als allererstes wenn ihr "Frühstück" und "Frankreich" verbindet? Die einen von euch haben vermutlich knusprige, goldbraune Baguettes vor Augen und die anderen luftig-lockere Croissants. Wie es der Zufall so will (äh naja, in meiner Küche passiert eigentlich nichts per Zufall, da plane ich haargenau) gab es Letzteres kürzlich bei uns zum Frühstück. Natürlich mal wieder vom besten Mann überhaupt gebacken!

Mittwoch, 17. September 2014

Buchvorstellung & Give-Away | Vegan international

"Mit 115 veganen Rezepten um die Welt" - ich interessiere mich ja generell für die ausländische Küche, es gibt so viel zu entdecken. Vegan & international, an sich natürlich kein grundsätzlicher Widerspruch. Allerdings ist es im Urlaub manchmal schon schwierig nur vegetarisch landestypisch zu speisen. Deswegen war ich äußerst gespannt, wie dieses Buch umgesetzt wird.


 

Montag, 15. September 2014

Sloppy Joe

Sloppy Joe - sagt euch das überhaupt was? Ich hab das Denkstübchen mal angeschmissen, aber ich glaube nicht, dass es etwas Vergleichbares bei uns in Deutschland gibt. Also mal die Erklärung: Ein Sloppy Joe ist eine amerikanische Burgervariante, nach dem gleichnamigen Imbiss benannt, wo er zum ersten Mal serviert wurde. Er besteht aus einer Hackfleischmasse, die zwischen zwei Burgerbrötchenhälften geschaufelt wird, manchmal sieht man auch noch Essiggurken und zerlaufenen Käse darauf. Keine Ahnung, was es mir an dieser Idee so angetan hatte, aber ich wollte diesen Burger unbedingt probieren. Natürlich vegetarisch! Beziehungsweise sogar vegan, denn meine Füllung besteht aus Linsen und Räuchertofu. Dazu kam noch etwas Avoadocreme und ein knackiges Salatblatt auf die Semmel und ein Coleslaw als Beilage. Würzig, tomatig und furchtbar zu essen. Super, dieser Sloppy Joe!

Freitag, 12. September 2014

Internationaler Frühstücksfreitag
#10 Finnland - Ofenpfannkuchen

Moi! Heute freue ich mich, dass es ein bewährtes Rezept, dass schon lange in meinem handgeschriebenem Rezepteordner steht, zum Frühstücksfreitag geschafft hat. Pfannkuchen im Ofen zu backen ist für mich perfekt, da mir das nacheinander Ausbacken jedes einzelnen Pfannkuchens schon immer etwas lästig war. Das ist daher auch Herr Moonstrucks Aufgabe, sollte es klassische Pfannkuchen geben. Die Ofenvariante hingegen mache auch ich gern. Teig zusammenrühren, auf's Blech kippen, rein in den Ofen, warten, fertig. Und jeder hat somit auch gleichzeitig das warme Pfannkuchenstück vor sich liegen. Auch ideal für größere Familien! Inwiefern in Finnland dieser Ofenpfannkuchen zum klassischen Frühstück gehört, weiß ich nicht. Auf meiner Recherche über ausländische Morgenmahle ist mir dieser Zusammenhang allerdings immer wieder über den Weg gelaufen. Von daher: Passt schon!

Mittwoch, 10. September 2014

Rainbow Rolls

Mit dem Reispapier war das auch mal wieder so eine "Liebe auf den zweiten Biss"-Sache. Denn beim ersten Versuch konnte es mich nicht so richtig überzeugen. Und den Herzensmann rein gar nicht, er tat gleich seine Abneigung kund und aß die Füllung ausgewickelt. Aaaaber ich bin inzwischen recht stur, so nach dem Motto "Schmeckt nicht, gibt's nicht." (Gibt's natürlich schon, aber ich gebe zumindest nicht mehr so schnell auf.) Tja, und siehe da, bereits der zweite Anlauf gefiel mir besser. Als ich dann letztens mal wieder ein Mittagessen ohne den Mann verbringen musste, wurde sogleich wieder das Reispapier ausgepackt. Man muss seine Chancen ja nutzen. Ursprünglich heißen solche Röllchen ja "Summer Rolls", aber mir gefällt "Rainbow" besser - die Füllung war nämlich richtig schön bunt. Übrigens habe ich eine neue Liebe hier gleich mit reingepackt: Edamame. ♥


Zutaten für 6 Stück
6 runde Reispapierblätter
100g Edamame, gegart
2 Karotten
2-3 Frühlingszwiebeln
100g Tofu
2 (braune) Champignons
1/2 Mango
gemischte Sprossen
Minzblätter
Sesamöl, Sojasoße, Zitronensaft

Zubereitung
Tofu in Scheiben schneiden und mit etwas Sesamöl und Sojasoße einstreichen. Abgedeckt mindestens eine Stunde ziehen lassen.
Karotte raspeln und mit fein gehackten Frühlingszwiebeln und einem Schuss Zitronensaft vermischen. Pilze in dünne Scheiben, Mango in Streifen schneiden.
Reispapier in warmes Wasser tauchen, wenn es weich wird herausnehmen und das untere Drittel mit den Zutaten belegen. Die Seiten einschlagen und von unten nach oben aufrollen.
Dazu nach Belieben Dips oder Soßen servieren. Bei mir: Sojasoße, Sambal Oelek und süß-saure Chilisoße.