Dienstag, 31. Dezember 2013

(M)Ein Jahresrückblick!

2013 - ein komplettes (und kalendarisch gesehen das erste!) Jahr für Frl. Moonstruck kocht, welches ich an diesem Tag nocheinmal mit euch Revue passieren lassen möchte, indem ich euch meine drei Highlights eines jeden Monats zeige.



Dreifaches Apfelglück zum Frühstück | Ich entdeckte meine Begeistertung für Obst im Salat, sowie für Ziegenkäse | Ein schnelles, leckeres Wokgericht


Kleiner Karottenguglhupf | Chana Chaat - Kichererbsensalat | Sushi
Großes Lieblingskuchenpotential | Ein ungewöhnlicher und trotzdem unheimlich guter Salat | Endlich habe ich es geschafft, Sushi selber zu machen



Hüttenkäsetaler | Wurzelsalat mit Orangen-Joghurt-Dressing | Kokosmilchreis mit Mango
Ein Snack, der schon so einige Nachahmer gefunden hat | Ein fruchtiges Joghurtdressing, das perfekt mit geröstetem Wurzelgemüse harmoniert | Definitv eines meiner Lieblingsfrühstücke, welches regelmäßig gemacht wird


 


Feldsalat mit Ofentomaten, Labneh und Mujaddara | Spätzle mit Linsen | Zweierlei Pizza
Eine herrliche Kombination aus Linsen & Reis, gerösteten Cockteiltomaten und selbstgemachten Frischkäse | Deftige Hausmannskost in vegetarischer Form | Selbst gemacht schmeckt Pizza am besten




Auberginenmus | Börek | mediterraner Nudelsalat
Meine bevorzugte Form, Auberginen zu essen | Knusprige Teigblätte mit Spinat und Feta | Meine liebste Art Nudelsalat zu machen


Zucchinispaghetti mit Tofubolognese | Der 1. Augsburger Bloggerbrunch | Knoblauchfladen
Ein äußerste einfaches Gericht, das es sogar in eine Kochzeitschrift schaffte | Kein Rezept, aber zu großartig, um nicht erwähnt zu werden | Ich entdeckte den 'magischen Brotteig'



Blumenkohlpüree mit würzigem Tofu und grünem Gemüse | Samtige Pfirsich-Himbeer-Marmelade | Gegrillte Ananas mit Kokos-Joghurtcreme
Meine bevorzugte Art Blumenkohl zu essen | Meine Begeisterung für's Marmelade einkochen wurde geweckt | Heiße Ananas mit kühlem Joghurt ist eine tolle Kombination


Brezen | Spaghetti mit cremiger Avocado-Soße | Mini Kokos-Pancakes 
Es geht nichts über eine frische Breze aus dem eigenen Ofen | Meine Liebe zu Avocado entfachte auch erst in diesem Jahr | Weil's im Mini-Format einfach besser schmeckt



 Avocado-Mozzarella-Mango-Salat | Linseneintopf | Grießflammerie mit Zwetschgenmus und Apfelkompott
Eine zuerst seltsam klingende Kombination, die sich als wahre Gaumenfreude entpuppte | Linsen kommen immer wieder gerne in den Topf | Mein Lieblingsdessert des Jahres


Die bisher beste Tomatensuppe | Der absolute Hit | Mein Rezept zum Blogevent anlässlich des 1. Bloggeburtstags


Gehört ebenfalls zu den Neuentdeckungen das Jahres und gehört sogleich zu den Lieblingsfrühstücken | Ein Entsafter durfte einziehen | Urlaubserinnerungen zu Hause fest halten


Mein Herz schlägt für die indische Küche | Ein winterliches Dessert | Meine Liebe zu Reis wurde hiermit noch verstärkt

Was für ein Jahr...
das heute Abend zu Ende geht.
An dieser Stelle möchte ich noch ein paar Blogs erwähnen bzw. eher den Menschen dahinter danken.
Ohne meine Lieblingsjulia wäre der Augsburger Bloggerbrunch nie so grandios geworden, wie er war. Und so hätte ich auch nie so tolle Menschen wie Ylva und Sabrina & Steffen kennengelernt - was echt fatal gewesen wäre! Nicht nur ihre liebe Art, auch ihre Rezepte überzeugen mich immer wieder. Auch Marie traf ich dort zum ersten Mal, worauf aber inzwischen schon viele andere Treffen folgten. (Natürlich waren da noch ganz viele andere Blogger dabei, einfach mal in den Brunch-Bericht reinlesen.) Solche Bloggertreffen sind was tolles, denn als ich beim Münchner Treffen dabei war, durfte ich u.a. auf Feli und Stephie treffen, die ich beide ebenso direkt in mein Herz schloss. Beim nächsten inoffiziellen, Treffen hatte ich das Vergnügen Johanna und Maria wiederzusehen, sowie Karin auch endlich kennen zu lernen. Aber es gibt natürlich auch tolle Blogs, die hier erwähnt werden müssen, auch wenn ich die Personen dahinter (leider!) noch nicht treffen konnte. Zum Beispiel Selina, die ich während ihrer Prüfungsphase auf ihrem Blog vertreten durfte. Oder Ann-Kathrin, die mich für ihre Reihe "Hello Food Friend" interviewte. Und natürlich Mel, auf deren Blog ich vor kurzem zu Gast sein durfte. Aber die Bloggerwelt ist einfach zu groß, um hier wirklich alle zu nennen, denen ich gerne einen Besuch abstatte.
Euch allen, genauso wie euch Lesern, die ihr genauso wichtig seid, möchte ich für dieses Jahr danken und wünsche euch einen tollen Silvesterabend und einen wunderbaren Start ins neue Jahr!


We will open the book. Its pages are blank. We are going to put words on them ourselves. 
The book is called Opportunity and its first chapter is New Year's Day.  
Edith Pierce 

Montag, 30. Dezember 2013

Punschgelee

Wie ist das denn bei euch? Gibt es Lebensmittel oder Gerichte, die ihr prinzipiell nur in bestimmten Jahreszeiten zu euch nehmt? Zum Beispiel Eis nur im Sommer und deftige Eintöpfe nur wenn's kalt ist? Was Essen angeht bin ich da ja absolut unbeeindruckt - bei mir gibt's Eis auch im Winter und Linseneintopf genauso im Sommer, wenn mir danach ist. Ganz anders ist es bei Getränken, sobald es kühler wird, läuft der Wasserkocher auf Hochtouren und es steht immer eine Tasse Tee bereit. Mein Lieblingsfrüchtepunsch kommt dann auch immer wieder auf den Herd, obwohl ich den so gerne mag, dass ich ihn eigentlich auch im Sommer machen und kalt trinken könnte. Komischerweise habe ich daran aber irgendwie noch nie gedacht. Macht nichts, denn jetzt kann ich ihn jederzeit, ohne dafür einkaufen gehen oder erst den Topf rausholen zu müssen, genießen. Denn als Gelee macht er sich auf Brot genauso gut, wie als Getränk warm in der Tasse.


Zutaten 
500ml Traubensaft
500ml Orangensaft
250ml Apfelsaft
getrocknete Schale von je 1 unbehandelten Zitrone und Orange (*)
2 Zimtstangen
3 Sternanis
1 geh. Tl Nelken
500g Gelierzucker 3:1 (hier: Südzucker) 

(*)Mit einem Sparspäler die Schale möglichst dünn (ohne zu viel weiße Haut) abziehen, in dünne Streifen schneiden und auf einem Küchentuch trocknen lassen. Dauert etwa 1-2 Tage. Wenn ihr einen Heizkörper habt, könnt ihr die Schale auch da zum trocknen drauf legen. Geht etwas schneller und riecht toll.

Zubereitung
Die Säfte mit den Schalen und Gewürzen in einen Topf geben und langsam erhitzen, nicht kochen, und ein paar Minuten erwärmen lassen. Topf vom Herd nehmen und den Inhalt komplett abkühlen lassen. Die Gewürze und Schalen herausnehmen, den Gelierzucker einrühren, zurück auf den Herd stellen und aufkochen lassen. Sprudelnd mind. vier Minuten kochen lassen. Da die Gelierprobe (einen Teelöffel voll von der Masse auf einen Teller geben und diesen leicht kippen. Erstarrt das Gelee schnell ohne seitlich herunterzulaufen ist sei bereit zum abfüllen) bei mir zu diesem Zeitpunkt aber nocht nicht ganz zufrieden stellend war, habe ich das Gelee noch ca. weitere zwei bis drei Minuten kochen lassen und die Probe erneut gemacht. Dann kann in sterilisierte Twist-Off-Gläser randvoll abgefüllt werden. Die Gläser fest verschließen, umgedreht auf den Deckel stellen und abkühlen lassen.



Wie ihr seht, habe ich das Gelee in verschieden große Gläser abgefüllt, da ich die kleineren Gläschen mit ca. 50ml Inhalt als kleine Aufmerksamkeit an ganz liebe Menschen verschenkt habe. ♥


Sonntag, 29. Dezember 2013

Pappardelle mit Rosenkohl

Rosenkohl scheint die Bloggerwelt zu spalten: Bei den einen folgt ein Rezept dem nächsten, bei den anderen findet man nicht eines davon. "Kindheitstrauma" liest man oft... Ich kann euch gar nicht sagen, wie das bei mir früher war. Vermutlich mochte ich es nicht, ich war als Kind ziemlich etwas heikel wenn es ums Essen ging. Heute aber ist Rosenkohl ein gern gesehener Gast in meiner Küche. Von der im Ofen gerösteten Variante kann ich gar nicht genug kriegen. Aber auch dieses Nudelgericht könnte schnell zu den Favoriten aufsteigen und hat sogar beim Lieblingsmann (und Rosenkohl-Skeptiker) gepunktet.


Zutaten für 2-3 Personen
250g Pappardelle 
500g Rosenkohl, gesäubert und halbiert
100g getrocknete, eingelegte Tomaten, in kleinen Stücken
1 Knoblauchzehe, gepresst
100ml Gemüsebrühe
150ml Sahne
2-3El Pinienkerne
Olivenöl
Salz, Pfeffer

Zubereitung
Die Pinienkerne in einer kleinen Pfanne ohne Fett goldbraun anrösten.
Rosenkohl in einem Dämpfeinsatz über kochendem Wasser ca. 5-6 Minuten garen. Alternativ in kochendem Salzwasser vorkochen. Die Pappardelle al dente kochen. In einer großen Pfanne etwas Olivenöl erhitzen. Knoblauch und Tomatenstücke darin leicht anbraten. Den Rosenkohl dazugeben, kurz mitbraten und mit Salz und Pfeffer würzen. Mit der Gemüsebrühe ablöschen. Wenn die Brühe kocht, die Sahne dazugeben und ebenfalls aufkochen lassen. Die Nudeln noch tropfnass in die Pfanne geben und gut mit der Soße vermischen. Abschmecken und ggf. nachwürzen. Mit den Pinienkernen bestreut servieren.



Freitag, 27. Dezember 2013

Blutorange - Granatapfel - Apfel


Und - schwupps - sind die Weihnachtstage auch schon wieder vorbei. Verrückt, wie schnell das dann immer geht, oder? Habt ihr die Tage gut überstanden schön verbracht? Habt ihr euch der Völlerei hingegeben und könntet jetzt einen leichten Vitaminkick gebrauchen? Wie praktisch - da hätte ich doch gleich mal was parat. ;-)


Und zwar diesen frisch gepressten, wunderhübschen und leckeren Saft. Dafür nehmt ihr ein Kilo Blutorangen, grob geschält, die Kerne eines großen Granatapfels und zwei große, rotschalige Äpfel und gebt das zusammen in den Entsafter. Voilá!
Und da bei meinem letzten Saftrezept die berechtigte Frage gestellt wurde, welchen Entsafter ich denn nun eigentlich verwende, möchte ich euch kurz das Kraftpaket vorstellen.


Ich habe mir einen Phllips HR 1869 gekauft und hatte Glück, da er zu dem Zeitpunkt für 130€ im Angebot war. Der Preis war ja eigentlich immer der Knackpunkt, weswegen ich mir nicht schon früher einen Entsafter zugelegt hatte. Nachdem meine bessere Hälfte und ich nun aber so viel Spaß mit dem Teil haben, war es das Geld durchaus wert. Bisher hat mich Phllip(s) noch nicht enttäuscht und jedes Obst erstklassig entsaftet. Das Sauber machen dauert zwar schon länger als nur, wie auf der Packung geworben, eine Minute, geht aber immernoch sehr schnell und einfach, da sich der Entsafter mit wenigen Handgriffen auseinander- und auch wieder zusammensetzen lässt. Jap, ich möchte ihn nicht mehr missen. 


Es handelt sich hierbei um keinen gesponsorten Post! Das ist lediglich meine persönliche Empfehlung, aufgrund guter Erfahrungen mit dem Gerät.



Dienstag, 24. Dezember 2013

Na dann ...

... es ist soweit - wir schreiben den 24. Dezember 2013.

Und deswegen wünsche ich euch einen wunderschönen heilig' Abend mit einem tollen Fest mit all euren Lieben, sowie wunderbar entspannte und gemütliche Feiertage. 
Habt eine schöne Zeit und lasst es euch gut gehen!


Keine Sorge, der kleine Mann wurde während und nach dem Shooting reichlich belohnt. ;-)

 
"It came without ribbons! It came without tags! It came without packages, boxes or bags!" 
Then the Grinch thought of something he hadn't before: 
"Maybe Christmas," he thought, "doesn't come from a store. Maybe Christmas ... perhaps ... means a little bit more!"  
~How the Grinch Stole Christmas

Montag, 23. Dezember 2013

Gebackener Lauch

Unscheinbarer Titel, unscheinbares Bild. Aber glaubt mir, der Geschmack ist es nicht! Ein Glück, dass ich nicht das eigentliche Rezept (gegrillter Lauch mit Romescosauce), sondern die angegebene Variation ausprobiert habe. Vermutlich ging es zwar hauptsächlich um die Sauce, aber auch ohne die hat der Lauch einfach grandios gescheckt. 
Und ... *hüstel* ... ich kann mir das ja auch gut als Last-Minute-Beilage für's Weihnachtsessen vorstellen... ;-)


Zutaten für 2 Personen als Beilage
4 Stangen Lauch
Olivenöl
Salz, Pfeffer

Zubereitung
Den Lauch waschen und Stücke (3-4cm) schneiden und in eine Auflaufform geben. Mit so viel Olivenöl vermischen, dass jedes Stück leicht benetzt ist. Kräftig mit frisch gemahlenem Salz und Pfeffer würzen. Die Form mit Alufolie abdecken und im vorgeheizten Ofen bei 200°C Umluft 30 Minuten garen. Nun die Folie entfernen und weitere 10 Minuten im Ofen lassen.
Ich habe dazu Kartoffeln und Kräuterquark gegessen. Puristisch, einfach, gut.

Quelle: "Täglich vegetarisch" von H. Whittingstall


Sonntag, 22. Dezember 2013

Pilz-Maronen-Risotto

Erst dieses Jahr habe ich Maronen für mich entdeckt. Und das Reis bei mir einfach immer geht, wisst ihr inzwischen auch. Klar, dass das Maronenrisotto der Küchenchaotion also sofort auf der Nachmachliste landete. Ich hatte aber nicht genug Maronen, dafür noch Pilze. Pilzrisotto wollte ich eh schon lange mal wieder machen. Logische Schlussfolgerung: Ich habe beides kombiniert und heraus kam dieses herrliche Gericht.


Zutaten für 2 Personen
200g Risottoreis
2El getrocknete, gemischte Pilze
125g gegarte Maronen, grob gehackt
120g braune Champignons, in Scheiben
1 rote Zwiebel, fein gewürfelt
2 Knoblauchzehen, gehakt
150ml Weißwein
ca. 1l Gemüsebrühe
2Tl (getrockneter) Thymian
1Tl (getrockneter) Rosmarin
Balsamico
Salz, Pfeffer

Zubereitung
Die Brühe erwärmen. Die getrockneten Pilze mit kochendem Wasser übergießen, so dass sie bedeckt sind. 15 Minuten einweichen lassen, dann herausnehmen, ausdrücken und klein hacken. Vom Einweichwasser 100ml abmessen.
In einem zweiten Topf etwas Olivenöl erhitzen, eine Knoblauchzehe und die Zwiebel darin ein paar Minuten anschwitzen. Dann die Kräuter, getrockneten Pilze und den Reis dazugeben und ebenfalls kurz anschwitzen (nicht braten). Mit Pilzsud und Weißwein ablöschen. Nun nach und nach kleine Mengen warme Brühe zufügen, so dass der Reis immer mit etwas Flüssigkeit bedeckt ist. Zwischendurch den Deckel auflegen, aber häufig umrühren. Das Risotto muss schlonzig sein, aber nich verkocht. Bei mir dauert das Ganze 20-30 Minuten. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Währendessen in einer Pfanne Olivenöl erhitzen. Die zweite Knoblauchzehe, Pilze und Maronen hineingeben und bei hoher Hitze und unter häufigem wenden anbraten, bis die Flüssigkeit der Pilze verdampft ist. Dann mit einem Schuss (ca. 1-2 Esslöffel) Balsamico ablöschen und ebenfalls mit Salz und Pfeffer würzen. Das Risotto auf Teller verteilen und mit den gebratenen Pilz-Maronen garnieren.



Freitag, 20. Dezember 2013

Vanille-Zimt-Parfait mit Punschbirnen

"Vanille? Oder Zimt? Oder doch Vanille? Oder beides?! Ja - beides. So!" Das war ungefähr mein Gedankengang als ich mich für ein Parfait entschied. Gedacht - getan. So wurde dann aus Johann Lafers Vanille-Parfait ein Moonstruck'sches Vanille-Zimt-Parfait. (Zimt geht bei mir momentan eh immer). Die Punschbirnen wurden durch ein betriebliches Weihnachtsdinner vor ein oder zwei Jahren inspiriert, als es dort Rotweinbirnen gab. Erst etwas in Vergessenheit geraten, wurde die Erinnerung daran geweckt, als ich bei Bushcook drüben die Glühweinbirnen entdeckte. Da ich das Ganze aber doch unalkoholisches halten wollte, wurden daraus eben Punschbirnen und ich sag's euch: Die hätte ich am liebsten alle alleine aufgegessen! Dass ich das mit den übrig gebliebenen Birnen tatsächlich getan habe, muss ich ja jetzt nicht erwähnen. Somit ist das Dessert quasi eine Lafer-Bushcook-Moonstruck-Connection, die bei meinen Gästen übrigens sehr gut ankam.


Zutaten für viel zu viel ca. 8-10 Personen
Parfait
6 Eier
500ml Sahne
1-2 Vanilleschote (je nach Größe)
2Tl Zimt 
150g Puderzucker
Prise Salz

Punschbirnen
5 kleine Birnen, reif aber nicht zu weich
500ml Traubensaft
500ml Orangensaft
die getrocknete Schale von einer unbehandelten Orange (*)
die getrocknete Schale von einer unbehandelten Zitrone  (*)
2 gr. Zimtstanden
3 Sternanis
2 geh. Tl Nelken
30g Speisestärke 

Ggf. Schokolade

(*) Mit einem Sparspäler die Schale möglichst dünn (ohne zu viel weiße Haut) abziehen, in dünne Streifen schneiden und auf einem Küchentuch trocknen lassen. Dauert in der Regel ein bis zwei Tage.

Zubereitung
Parfait
Die verwendeten Kastenform bzw. einzelne kleine Förmchen mit Klarsichtfolie auslegen (macht ihr das ordentlicher als ich, dann habt ihr nicht diese unschönen Falten im Parfait). Die Masse reicht für sechs Souffleförmchen und eine kleine Kastenform.
Die Eier trennen, das Eiweiß kalt stellen. Eigelb mit dem Mark der Vanilleschoten, gesiebtem Puderzucker, dem Zimt und zwei Esslöffeln heißem Wasser in einer Schüssel über einem warmen, aber nicht zu heißem, Wasserbad dick-schaumig schlagen. Die Masse darf nicht zu warm werden. Tip vom Lieblingsmann bzw. dessem Lehrmeister: Wenn man den Finger reinhält darf es sich weder kalt noch warm anfühlen, sondern sollte ungefähr Körpertemperatur haben. Dann die Schüssel in eine andere Schüssel, die mit Eiswasser gefüllt ist, stellen und die Masse weiter schlagen, bis sie abgekühlt ist und eine cremige Konsistenz aufweist. Nun die Sahne steifschlagen und unter die Eigelbmasse rühren. Eiweiß mit einer Prise Salz ebenso zu Eischnee schlagen. Einen Teil davon gut unter die bereits vorhandene Masse rühren um die Konsistenz anzugleichen. Dann den Rest portionsweise unterheben und alles in die Formen einfüllen. In den Gefrierschrank stellen und über Nacht einfrieren.

Punschbirnen
Die Gewürze und die Obstschalen in kleine Teefilter geben und diese verschließen. Beide Saftsorten in einen Topf geben, die Gewürzpäkchen dazulegen. Die Mischung erwärmen, nicht aufkochen, und die Gewürze darin ziehen lassen. Währendessen die Birnen schälen, das Kerngehäuse mit einem Melonenausstecher ausstechen und in den Früchtepunsch legen. Die Birnen sollten mindestens knapp bedeckt sein. Kurz aufkochen lassen, dann vom Herd nehmen und die Birnen im Punsch auskühlen lassen (am besten ebenfalls über Nacht). Die Birnen herausnehmen und vom Früchtepunsch 750ml abmessen, den Rest könnt ihr einfach so pur trinken, und in einem kleinen Topf aufkochen lassen. Die Stärke in etwas Wasser auflösen und in den Punsch einrühren. Erneut unter rühren aufkohen und anschlißend kurz köcheln lassen, bis der Punsch leicht eingedickt ist. Zur Seite stellen und etwas abkühlen lassen.

Für die Schokodeko, falls gewünscht: Schokolade über einem heißen Wasserbad langsam schmelzen. Aus einem Stück Backpapier eine schmale Spritztülle formen, die Schokolade einfüllen und auf einem weiteren Stück Backpapier ein Muster aufspritzen. (Mit Dank an meine bessere Hälfte, die das übernommen hat). Im Kühlschrank auskühlen lassen.

Zum servieren die Birnenhälften der Länge nach schräg einschneiden, dabei am oberen Ende aber zusammenlassen, um sie auffächern zu können. Die Parfaitförmchen herausnehmen, kurz in heißes Wasser tauchen und auf einen Teller stürzen. Birne dazu legen und etwas Punschsoße dazugeben. Ein Schokonetz abnehmen und auf das Parfait legen.


Generell kann ich mir dieses Dessert perfekt als süßen Schluss für ein Feiertags- oder Festmenü vorstellen, da sich beide Komponenten hervorragen vorbereiten lassen. Auch für mehrere Personen - nur so als Tip nebenbei, für die Last-Minute-Leute unter euch. Deswegen finde ich ja auch, dass das Dessert hervorragend zu Tonis & Benes Blogevent "Silvester daheim - Wir tischen unseren Freunden auf" passt. Letzteres habe ich übrigens exakt mit diesem Dessert getan, wenn auch nicht an Silvester. ;-)

Das Silvestergewinnspiel von www.youarehungry.com


Mittwoch, 18. Dezember 2013

{Getestet & Give Away} Cuppabox

Der Boxenwahnsinn hielt nun auch im Hause Moonstruck Einzug. Aber mit 'Wahnsinn' möchte ich keine negativen Assoziationen wecken. Nein, ich meine damit viel mehr, dass in letzter Zeit immer mehr Boxen-Angebote auf dem Markt zu sein scheinen. Oder kommt das nur mir so vor? Wie dem auch sei, eine davon durfte ich mir nun auch mal genauer anschauen: Die Cuppabox.



Um was geht's? 
"Lassen Sie sich monatlich von erstklassigen losen Tees überraschen."
18 ausgewählte Marken präsentieren über die Cuppabox ihr Sortiment und gewährleisten, dass sie "aufwendig abgestimmt und mit einem außergewöhnlich feinen Aroma und einer besonderen Geschmacksrichtung auf Basis bester Zutaten bei gleichbleibender Qualität überraschen."
Die Herkunft der Tees sind lückenlos nachvollziehbar, durchlaufen hohe Qualitätskontrollen und sind frei von Rückständen.
Hochwertiger Tee, aus geschätzten Anbaugebieten, zum probieren verspricht diese Box also. Ein schönes Konzept. 

Wie funktioniert's?
Um seinen eigenen Geschmack zu unterstreichen, kann man bei jeder Bestellung aus fünf verschiedenen Teearten wählen: Schwarzer Tee, Grüner Tee, Früchtetee, Roiboostee und Kräutertee.
"An die Jahreszeit angelehnt, liefern wir Ihnen sowohl reinen als auch natürlich aromatisierten Tee. Sie sollten wissen, dass aromatisierter Markentee nicht schlechter oder von minderer Qualität ist."
3x30g loser Tee befindet sich in jeder Box, die am Monatsende verschickt wird. 
Wenn eine Teesorte besonders gut geschmeckt hat, kann man diese bei der folgenden Box kostenlos nachbestellen - das gefällt mir besonders gut. Das Ganze gibt's für monatlich 9,99 Euro.

Der Test
In der vorletzten Novemberwoche wurde der Test zwischen Cuppabox und mir abgeschlossen. Ich sollte zwei Boxen bekommen, die erste davon sogar noch in der selben Woche.


Die erste Überraschung war, dass es sich nicht um die (wie ich gedacht hatte) November-, sondern um die Oktoberbox handelte (dafür war ich noch zu früh dran, die Boxen gehen immer erst nach Monatsende raus). Da Cuppabox im Oktober 1 Jahr alt geworden ist, bekam ich also die Sonderausgabe, in der sich fünf verschiedene Marken präsentieren sollten.


Wie ihr seht, erhielt ich nur vier Produkte: Grünen Tee, Schwarzen Tee, Früchtetee und Rumkandis. Da ich die Box kostenlos testen darf, finde ich das nicht weiter schlimm. Hätte ich dafür allerdings bezahlt, würde ich auch wollen, dass die versprochene Anzahl an Artikeln in der Box ist.
Was ich aber trotzdem unschön finde, ist, dass mir genau die zwei Teearten, die ich aufgrund persönlicher Vorlieben ausschloss, zugeschickt wurden. Ich habe beide Sorten (es handelt sich um den schwarzen und grünen Tee) trotzdem probiert und kann nichts negatives über den Tee an sich sagen. Nur mir persönlich schmecken sie einfach nicht so gut. Der Rosenelfe-Tee widerum war sehr lecker und durch die Rosenknospen mal was anderes.
Auf meine Nachfrage diesbezüglich bekam ich eine sehr nette, wenn auch leicht ratlose, Antwort. Leider konnte nicht mehr nachvollzogen werden, warum genau die 'falschen' Teesorten zusammengepackt wurden. Allerdings wurde mir versprochen, bei der nächsten Box ganz genau darauf zu achten, dass dies nicht mehr vorkommt.
Ich muss zugeben, mein erster Gedanke war: Da mussten halt noch die Geburtstags-Sonderboxen weg. Aber das möchte ich dem Cuppabox-Team nicht unterstellen. Fehler können schließlich immer mal passieren. 
Und, wie versprochen, war die zweite Box, die Anfang Dezember kam, dann auf jeden Fall mehr nach meinem Geschmack.


Teemarke des Monats war Tea & More. Es gab einen Kräutertee mit Lemongrass und Vanille, einen Chai-Schoko-Orangen-Tee und noch einen Kräutertee mit Bambus, Ginkgo und Lotus. Geschmacklich waren alle drei sehr gut. Der Toffee-Popcorn-Tee war eine kostenlose Zugabe und eine nette Überraschung. Insgesamt konnte mich diese Box also im Vergleich mit der ersten vollkommen überzeugen.

Das Fazit 
Der Preis ist nahezu unschlagbar, 9,99€ inkl. Versand. Die Teesorten, die ich testen duften, machten zumindest für mich einen tatsächlich ho.chwertigen Eindruck. Der Kontakt war nett, der Versand schnell. Besonders das kostenlose Nachbestellen finde ich toll, außerdem kann die Box monatlich abbestellt werden. Für Personen, die gerne Tee trinken, neues ausprobieren und Überraschungen mögen ist die Cuppabox also vermutlich perfekt.  Von daher: Probiert es einfach mal aus!

* Give Away * 

---Beendet---
 

 +++ UPDATE am 29.12.2013 +++

Random.org hat entschieden:
Herzlichen Glückwunsch an 
Theresi!
Du darfst dich über eine Cuppabox freuen. :)
 
 Vielen Dank auch an alle anderen Kommentare - es war wirklich intressant eure ganz unterschiedlichen Teefavoriten zu erfahren!



 ***
 Die Boxen wurden mir vom Cuppabox-Team  unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Vielen Dank! Meine Meinung bleibt davon unberührt.
***
 

Montag, 16. Dezember 2013

Spekulatiusporridge mit Apfel-Birnen-Kompott

Da isses. Eine Woche vor heilig' Abend: ein weihnachtliches Rezept.  Sehr viel mehr wird's davon wohl nicht geben. Winterlich natürlich schon, aber Weihnachtsrezepte hab ich heuer einfach kaum auf Lager. Nicht, dass ich dieses Fest nicht mögen würde, aber dieses Jahr will sich wohl keine Stimmung auftun. Und eine allzu große Plätzchenbäckerin war ich auch noch nie (ausgenommen vielleicht das Mini-Fräulein, das mit Mama in der Küche stehen durfte). Spekulatius mag ich aber sehr und könnte die Kekse wohl das ganze Jahr über essen. Und genauso wird mir dieses Porridge auch noch nach Weihnachten schmecken. ;-)


Zutaten für 1 Person
50g Haferflocken
200ml Milch
100ml Wasser
2El Mandelstifte
2Tl Spekulatiusgewürz
2El Honig
1 Apfel
1 Birne
Spekulatiuskekse

Zubereitung
Apfel, Birne schälen, entkernen und in Stücke schneiden. In einen Topf mit einem kleinen Schluck Wasser aufkochen lassen und weich dünsten. Da ich momentan ein Faible für Zimt habe, durfte hier noch etwas mit dazu. Das Kompott in eine Schüssel umfüllen, beiseite stellen.
Milch, Wasser, Haferflocken, Mandelstifte, Gewürz und Honig in den Topf geben. Aufkochen lassen und unter mehrmaligem Rühren und bei mittlerer Temperatur bis zur gewünschten Konsistenz (dauert bei mir ca. fünf Minuten) eindicken lassen. Mit dem Kompott und nach Belieben zerbröselten Spekulatiuskeksen anrichten.