Donnerstag, 31. Oktober 2013

Quinoa-Breakfast-Bowl

Hier habe ich zum ersten Mal Quinoa verwendet. Ich muss sagen, das Pseudogetreide ist durchaus lecker, aber irgendwie habe ich mehr erwartet. Trotzdem werde ich damit bestimmt noch einiges ausprobieren. Dieses Frühstück könnt ihr auch gut vorbereiten, indem ihr das Quinoa am Abend zuvor bereits kocht und über Nacht auskühlen lasst. Am Morgen dann die warme Milch, Obst nach Belieben dazu und schon ist's fertig!


Zutaten für 2 kl. Portionen
100g Quinoa (ungekocht gewogen)
250ml Wasser
2El Apfelmark
150ml Milch
1 Apfel
1-2El Rosinen
1El Mandelblättchen
Zimt
Zucker/Honig nach Belieben

Zubereitung
Quinoa in dem Wasser nach Packungsbeilage zubereiten. In eine Schüssel umfüllen, kurz auskühlen lassen, dann das Apfelmark unterrühren. Ich dünste die Äpfel und Rosinen gerne, ihr könnt sie aber auch "roh" dazugeben. Ansonsten schält ihr den Apfel, würfelt ihn und gebt die Stück mit den Rosinen und einem kleinen Schuss Wasser in einen Topf. Aufkochen lassen und weich dünsten.
Die Milch mit einer ordentlichen Prise Zimt und nach Belieben etwas Zucker/Honig (deb Süßmäulern unter euch würde ich dazu raten) erhitzen. Die Mandelblättchen in einer kleinen Pfanne ohne Fett goldbraun rösten. Quinoa auf Schüssel verteilen, mit der warmen Milch begießen und Apfel-Rosinen-Kompott, sowie die Mandelblättchen darüber verteilen.


Und mit diesem Rezept verabschiede ich mich noch einmal in diesem Jahr in den Urlaub. Morgen geht's los zu Schwager & Schwägerin in spe nach Singapur. Knapp zwei Wochen wird es hier also recht ruhig werden. Ganz auf euch verzichten kann ich vermutlich nicht, so dass ich mich bei Twitter oder Instagram bestimmt mal melden werde. Ansonsten wünsche ich euch eine wunderbare Zeit und hoffe, dass wir uns im November wieder lesen! Macht's gut! ♥

Mittwoch, 30. Oktober 2013

Für mehr Abwechslung auf dem Lieblingsbrot

Ofentomate liebt Ziegenfrischkäse


Zutaten
3 Scheiben Brot (bei mir Roggenbrot)
60g Ziegenfrischkäse
9 Cocktailtomaten
Olivenöl
Salz, Pfeffer

Zubereitung
Die Tomaten mit einem kleinen Schuss Olivenöl benetzen und mit Salz und Pfeffer würzen. In eine kleine Auflaufform legen und bei 180°C Umluft für ca. 40 Minuten in de Ofen schieben.
Das Brot leicht rösten und mit Ziegenfrischkäse bestreichen. Die Ofentomaten darauf setzen, ruhig auch etwas von dem ausgetretenem Sud darüber träufeln und erneut mit etwas frisch gemahlenem Pfeffer bestreuen.



Avocado liebt Tomaten-Rührei 


Zutaten
4 Brotscheiben (auch hier wieder Roggenbrot)
1 Avocado
5 Cocktailtomaten
2 Eier
Zitronensaft
Chiliflocken
Salz, Pfeffer frisch gemahlen

Zubereitung
Das Brot leicht rösten. Avocado-Fruchtfleisch auslöffeln und mit einer Gabel zerdrücken. Etwas Zitronensaft und ordentlich Salz und Pfeffer, sowie ein paar Chiliflocken untermischen. 
Tomaten klein schneiden, die Eier mit Salz, Pfeffer und einem Schuss Mineralwasser (wenn vorhanden) verquirlen. In einer kleinen Panne etwas Öl erhitzen und die Tomaten bei starker Hitze kurz anbraten, bis die austretende Flüssigkeit verdampft ist. Die Temperatur zurücknehmen und die Eier darübergeben. Wenn die Unterseite zu stocken anfängt, die Ränder zur Mitte schieben, so dass das flüssige Ei an die Ränder läuft. So verfahren, bis alles ein wenig fester ist. Dann unter gelegentlichem rühren so lange braten, bis das Ei gestockt und weder zu schwabbelig noch zu trocken ist. 
Auf den Brotscheiben Avocado aufstreichen, das Tomaten-Rührei darauf geben und evtl. nochmal etwas salzen und pfeffern.

Sonntag, 27. Oktober 2013

Karotten-Kichererbsen-Pilaw

Asche über mein Haupt: Das ist tatsächlich erst das zweite Rezept aus "Veggiestan", das ich ausprobiert habe. Dabei steht das wunderbare Buch hier schon lange genug rum... Aber es gibt einfach zu viele tolle Rezepte auf der Nachkoch-Liste, dass es gar nicht so einfach ist, die alle irgendwie unterzubringen. Aber das kennt ihr sicherlich, oder? Das ich ein absoulter Reis-Fan bin, habe ich ja an der ein oder anderen Stelle schon erwähnt. Somit war diese Gericht genau nach meinem Geschmack - man muss es allerdings kräftig würzen! Lasst euch von der langen Zutatenliste nicht abschrecken, das sieht nach mehr Aufwand aus, als es dann tatsächlich ist.


Zutaten für 4-6 Personen
300g Basmatireis
150g getrocknete Kichererbsen
3 Zwiebeln
1/2 Knolle Knoblauch
1 gutes Stück Ingwer
5 gr. Karotten
2Tl schwarzer Pfeffer
2Tl Paprikapulver, scharf
2Tl Paprikapulver, edelsüß
1Tl gem. Kreuzkümmel
1Tl getr. & gem. Koriander
1Tl gem. Nelken
1Tl Zimt
2Tl Zucker
1Tl brauner Zucker
700ml Gemüsebrühe
Butter/Ghee/Öl
150g Quark
100g Joghurt

Zubereitung
Die Kichererbsen über Nacht in Wasser einweichen. Am nächsten Tag abschütten und in frischem Wasser 45-60 Minuten köcheln lassen, bis sie weich sind. Dann abgießen und abtropfen lassen. (Alternativ geht auch eine Dose gegarte Kichererbsen.) Den Reis waschen und abtropfen lassen. Vier Karotten in dünne Stifte schneiden, die Fünfte reiben. Zwei Zwiebel grob hacken, die Dritte halbieren und in Streifen schneiden. Den Ingwer fein hacken, die Knoblauchknolle im Ganzen lassen, nur die grobe Schale entfernen. 
In einem großen Topf reichlich Ghee oder Öl erhitzen. Zwiebeln, Ingwer und Karottenstifte darin anbraten. Die Zwiebeln sollten gebräunt und die Karotten weicher sein. Nun die Gewürzmischung einrühren: Pfeffer, Paprika, Kreuzkümmel, Koriander, Nelken, Zimt und den weißen Zucker. Reis und Kichererbsen folgen lassen, dann die Brühe angießen. Salzen und Pfeffern. Die Knoblauchknolle dazu geben. Einen Deckel in ein Küchentuch einschlagen, gut schließend auflegen und bei niedriger-mittlerer Temperatur 20 Minuten köcheln lassen. Nicht umrühren oder so! Danach sollte die Brühe komplett aufgesogen und der Reis gegart sein. Nun mit einer Gabel auflockern, abschmecken (ich habe noch gut Salz gebraucht!), den Deckel nochmal auflegen, vom Herd nehmen und weitere 10 Minuten ruhen lassen.
In einer kleinen Pfanne etwas Butter und Öl erhitzen. Die geriebene Karotte und die Zwiebelstreifen darin kräftig anbraten, dann den braunen Zucker darüber streuen und karamellisieren lassen.
Quark und Joghurt vermischen. Den Reis entweder auf einer großen Platte anrichten, eine Mulde hineindrücken, da den Joghurt und den Karotten-Zwiebel-Mix darauf geben. Oder Reis und Joghurt-Karotten-Mischung, wie ich, seperat dazureichen.

Adaptiert nach einem Rezept aus "Veggiestan" von Sally Butcher.

 

Freitag, 25. Oktober 2013

Avocado-Mango-Smoothie


Da isse wieder - die Avocado! Ja, ich befinde mich momentan im Avocado-Fieber. Ich hoffe gehe einfach mal davon aus, dass es euch nicht stört. Hier kommt die grüne Frucht also nochmal süß daher. Und das macht sie ziemlich gut! Lecker stelle ich es mir auch vor, einen Teil oder sogar den gesamten Orangensaft durch Kokosmilch zu ersetzen. Werde ich bestimmt auch noch ausprobieren.

Zutaten für 2 kleine Gläser
1 reife, große Mango
1 reife Avocado
150-200ml Orangensaft (je nachdem wie saftig die Mango ist und wie dick ihr euren Smoothie mögt)

Zubereitung
Mango und Avocado schälen, das Fruchtfleisch grob würfeln und mit dem Orangensaft zusammen zu einem cremigen Smoothie pürieren.
Zusätzlich süßen könnt ihr natürlich, fand ich aber absolut nicht nötig.


Die hübschen Paperstraws, die ihr hier ab und zu findet, sind übrigens alle aus der wundebaren Schönhaberei - den Shop solltet ihr euch unbedingt mal anschauen! 

Montag, 21. Oktober 2013

Dhal 2.0

Im letzten Wien-Urlaub aßen wir in einem kleinen vegetarischen Imbiss das Tagesgericht: Dhal mit Reis. Optisch war's nicht der Knaller, geschmacklich hingegen schon. Meine bessere Hälfte sagte sofort: Das kannst du doch auch mal machen! Das es Dhal schon mal hier gab, wusste er gar nicht, da ich das damals alleine gegessen hatte. Das war lecker, aber ganz anders, als das in Wien. Also habe ich mich nochmal rangewagt und obwohl sich die Zutaten kaum unterscheiden zum Vorherigen, fand ich diese Variante trotzdem noch ein bisschen besser.


Zutaten für 2 Personen
250g rote Linsen
1 Knoblauchzehe, fein gehackt
1gr. Schalotte, gehackt
1 Stück Ingwer, gerieben
250ml Kokosmilch
2 geh. Tl mildes Curry
2 geh. Tl Curcuma
1Tl Garam Masala
1Tl Cumin
2 gestr. Tl Salz
1 Prise Cayenne

Zubereitung
Zwiebel, Knoblauch und Ingwer in einem Esslöffel Öl andünsten. Linsen und 400ml Wasser dazugeben. Zugedeckt aufkochen und anschließend bei mittlerer Temperatur ca. 10 Minuten köcheln lassen, bis das Wasser fast komplett aufgebraucht ist. Nun die Gewürze und die Kokosmilch zufügen, gründlich verrühren und wieder 10-15 abgedeckt einköcheln lassen. Abschmecken, ggf. nachwürzen und mit Reis oder Papadams servieren.


Wie unterschiedlich Dhal-Rezepte sein können, zeigt z.B. auch das wunderbare Rezept von Julia, welches auf Ylvas Blog 'Der Klang von Zuckerwatte' veröffentlicht wurde. :-)

Sonntag, 20. Oktober 2013

Laugenkonfekt


Vor kurzem war eine meiner liebsten Mit- und Testesserinnen, meine Mama, zum Frühstück bei uns. Ich hatte mir gedacht, mal ein bayrisch angehauchtes Frühstück zu servieren. Es gab leckeres Landbrot, Obatzden, Frisch- und Scheibenkäse, Veggie-Aufschnitt, Butter und Marmelade und sogar vegetarische Weißwürste, die wir einfach mal ausprobieren wollten - und sie schmecken tatsächlich echt gut. Keine Ahnung, wie nah sie an die echten Weißwürste rankommen, aber ihr eigener Geschmack war gut. Mein persönliches Highlight war aber das Laugenkonfekt, welches ich morgens frisch gebacken hatte. Über das Aussehen war ich mir unschlüssig, weswegen ich einfach alles ausprobiert habe: nur abgestochen, eingeschnitten oder nicht, zu Kugeln geformt, Kreuzschnitt... Richtig lecker schmeckt jedes, so oder so!


Zutaten für ca. 22 Stück
350g Mehl Type 550
200ml lauwarmes Wasser
15g frische Hefe
1 geh. Tl Salz
1/2Tl Zucker
Nach Belieben grobes Salz, Mohn, Sesam, Sonnenblumenkerne
1l verdünnte Bäckerlauge (*)

(*) Ich hatte das Glück, dass T. richtige Bäckerlauge mitbringen konnte. Wer diese nicht hat, kann sich aber, laut Backbuch, auch selber eine Natronlauge herstellen. Dazu 1 Liter Wasser zum kochen bringen und 20g Natron einrühren.


Zubereitung
Die Hefe in das lauwarme Wasser bröckeln, verrühren und 10 Minuten ruhen lassen. Zucker und Salz unterrühren, dann das Mehl dazu sieben. Mit den Knethaken gründlich verkneten. Anschließend auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche mit den Händen ebenfalls kurz durchkneten. Zu einer Kugel geformt und abgedeckt 20 Minuten gehen lassen. 
Die Kugel dritteln und jedes Teigstück auf der Arbeitsfläche zu einer dicken Rolle ausrollen (2-3cm Durchmesser). Nun von jeder Rolle Stück in gewünschter Größe, bei mir ca. 4cm, abstechen, nach Belieben formen und auf ein mit Backpapier ausgelegtes Blech legen. Für 15 Minuten in den Kühlschrank stellen.
Die Lauge vorbereiten bzw. in eine Schüssel geben. Das Blech wieder herausholen und jedes Teigstück mit Hilfe einer Schaumkelle kurz in die Lauge tauchen. Zurück auf das Blech legen, falls gewünscht jetzt einschneiden und nach Belieben bestreuen.
In den auf 200°C Umluft vorgeheizten Ofen schieben und 10-12 Minuten backen. Am besten im Auge behalten, ich wollte sie eigentlich 15 Minuten drin lassen, hab dann aber gemerkt, dass sie doch schneller fertig waren.


Freitag, 18. Oktober 2013

Matcha-Bananen-Pancakes


Also, allein schon wegen der Farbe muss man Matcha-Tee doch mögen, oder? ;-) Die Pancakes waren aber nicht nur in ihrem Aussehen aussergewöhnlich, auch der Geschmack hat überzeugt. Nur was ich mich immer wieder frage: Woran kann es liegen, dass Pancakes so unterschiedlich bräunen? Während manche total blass bleiben, wurden die hier recht schnell dunkel, ohne dabei aber auch nur ansatzweise zu verbrennen. Irgendjemand eine Idee? Oft sorgt ja der Zucker in Gebäck für eine schöne braune Farbe oder Kruste. Bis auf den Fruchtzucker und ein klein bisschen Honig ist hier aber sonst nichts drin. Ob das schon reicht?


Zutaten für 12 Stück
1 große, reife Banane
1Ei 
70g Mehl
100ml Milch
2Tl Matcha-Teepulver
1 geh. Tl Backpulver
etwas Honig, nach Geschmack
eine Prise Salz

Zubereitung
Banane, Milch, Ei, Honig und Matcha miteinander pürieren. Mehl mit Backpulver vermischen, die nasse Mischung dazugeben und gut verrühren. Eine Pfanne bei mittlerer Hitze erwärmen und dünn mit Öl ausstreichen. Esslöffelweise (ich benutze den etwas größeren Salatbestecklöffel) den Teig hineingeben und beidseitig ca. 3-5 Minuten braten. Zum warmhalten in den leicht vorgeheizten Ofen legen. 
Dazu gab es eine faule schnelle Vanillesoße: 350ml Milch mit 2El Zucker aufkochen lassen. Vorher etwas Milch abnehmen und mit 15g Vanillepuddingpulver verrühren. Wenn die Milch kocht, den Topf vom Herdnehmen, Pulver hinzufügen und gut verrühren. Zurück auf den Herd stellen und ca. 1 Minuten köcheln lassen. Lauwarm abkühlen lassen und mit den Pancakes servieren.


Auf Bettinas Blog Homemade and Baked läuft momentan noch ein wunderschönes Event: It's tea time! Mit meinen Matcha-Pancakes nehme ich gerne daran teil und bin sehr gespannt, was für Rezepte mit Tee da so zusammen kommen!


Mittwoch, 16. Oktober 2013

{WBD '13} Roggen-Krustenbrot



World Bread Day 2013 - 8th edition! Bake loaf of bread on October 16 and blog about it!


Heute ist der 8. World Bread Day
Bereits seit 2006 lädt Zorra jährlich Blogger aus aller Welt dazu ein Brot zu backen, um "das tägliche Brot zu ehren und dankbar dafür zu sein, dass wir ausreichend zu essen haben." Eine schöne Idee, wie ich finde, und daher mache ich ab diesem Jahr auch gerne mit. 
Einen besonderen Wunsch hat Zirra dabei diesmal: Nachdem letztes Jahr ganze 343(!) Brote für den WBD gebacken wurden, wäre es toll wenn wir dieses Jahr die 365 knacken. Für jeden Tag des Jahres ein Brot. Ich bin gespannt und hoffe es sehr, dass dies klappt.
Ich habe ein ganz einfaches und jederzeit machbares Brot für euch, dass dabei aber trotzdem wirklich lecker ist.




Zutaten für 2 kleine Laibe 
21g frische Hefe
75g Natursauerteig 
1 Becher (500ml) Buttermilch
200g Roggenmehl Type 1150
400g Weizenmehl Type 550
12g Salz

Zubereitung
Die Buttermilch sanft erwärmen, Hefe hineinbröckeln und darin auflösen. Den Sauerteig dazugeben und gut unterrühren. Mehlsorten mit Salz mischen und in die Buttermilch sieben. Mit den Knethaken eines Küchengerätes gründlich und kräftig verkneten. Dann auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche mit den Händen erneut kurz durchkneten und zu einer Kugel formen. Abgedeckt eine halbe Stunde gehen lassen. 
Anschließend den Teig halbieren. Jetzt gibt es zwei Möglichkeiten. Die erste und die des Buches ist es jedes Teigstück zu einem nicht zu dünnen Fladen formen und rundeherum den Rand zur Mitte zu falten und anzudrücken, damit die Laibe schön straff und rund sind. Diese Variante ist mir beim ersten Laib allerdings nicht gelungen, wesewegen ich das Teigstück einfach rund geformt und später eingeschnitten habe. Beim zweiten hat's dann doch so einigermaßen geklappt. Die Laibe also mit der Teignaht nach unten nochmal abgedeckt auf der Arbeitsfläche eine viertel Stunde gehen lassen.
Die Laibe wenden und mit der Teignacht nach oben auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen (jetzt ggf. einschneiden). Abdecken und nochmal 15 Minuten gehen lassen.
Ein hitzefestes Gefäß mit Wasser auf den Ofenboden stellen und den Ofen auf 220°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Brote mittig in den Ofen schieben und zehn Minuten backen, jetzt die Schüssel wieder herausnehmen. Dann die Temperatur auf 180°C runterregulieren und in ca. 25 Minuten fertig backen. Anschließen auf einem Gitter vollständig auskühlen lassen.

Quelle: "Backschätze" von GU


Montag, 14. Oktober 2013

Salat mit Gemüse und Tahini-Dressing

Auf diesen Salat war ich von Anfang an gespannt, seit ich das Buch "Täglich Vegetarisch" von Hugh Fearnley-Whittingstall zum ersten Mal durchblätterte. Und ich wurde nicht enttäuscht: Ofentomaten mag ich generell sehr gern und die anderen Zutaten gehen eigentlich auch immer! Das Dressing hätte ich vielleicht noch stärker abschmecken können, aber in Kombination war es dann rundum trotzdem passend.



Zutaten für 4 Portionen
4 Hände voll Feld- oder andere Blattsalat
2 kl. Zucchini, in Scheiben
125g grüne Bohnen, geputzt
1 Zitrone
250g Cocktailtomaten
2El Tahini
1/2 Knoblauchzehe, gepresst
3El Orangensaft
1/2Tl Honig
Olivenöl
Chiliflocken
Salz, Pfeffer

Zubereitung
Die Tomaten halbieren, mit Olivenöl benetzen, salzen und pfeffern und mit der Schnittfläche nach oben ca. zwei Stunden bei 150°C im Ofen trocknen lassen.
Für das Dressing Tahini, den Saft einer Zitronenhälfte, zwei Esslöffel Olivenöl, Knoblauch und Orangensaft verrühren. Kräftig mit Salz und Pfeffer abschmecken. Sollte das Dressing zu dickflüssig sein, kann es mit einem kleinen Schuss Wasser verdünnt werden.
In einer Pfanne etwas Olivenöl erhitzen und portionsweise die Zucchinischeiben beidseitig anbraten. Herausnehmen und eine Schüssel geben. Die Bohnen in kochendem Salzwasser 2-3 Minuten blanchieren, abgießen, kalt abschrecken und zu den Zucchini geben. Mit Chiliflocken, Salz, Pfeffer und dem Saft der anderen Zitronenhälfte vermischen.
Den Salat auf einer großen Platte oder Tellern geben. Das Gemüse darauf verteilen und mit Dressing beträufeln.

Sonntag, 13. Oktober 2013

2x Latte Macchiato - ohne Macchiato

Macha Latte


Mal wieder hat mich mein Lieblings-Blogger-Paar angefixt. Naja, genauer gesagt haben Kitty Wu und Steffen mit ihrem Matcha-Mandel-Latte eigentlich den entscheidenen Anstoß geliefert. Denn auf Matcha-Tee bin ich schon länger neugierig - seid das Pulver auf diversen Blogs seinen grünen Schimmer hinterlässt. Vor kurzem kam ich dann nach Hause und auf meinem Laptop stand, sogar hübsch eingepackt, ein Döschen Matcha-Tee. Hach, der Lieblingsmann halt... ♥ Am nächsten Tag wurden Mandeln gekauft, zwei Tage später Mandelmilch gemacht. Beim ersten Matcha-Mandel-Latte hatte ich zu wenig Pulver, so dass man es nur seeehr dezent herausschmeckt. Kommentar von Herr T.: Schmeckt irgendwie nach Gras. Gut, beim zweiten Versuch hab ich den Latte dann alleine getrunken, mit mehr Pulver. Und irgendwie hat der Mann ja schon ein bisschen Recht. Aber schlecht schmeckt's trotzdem nicht. Blöderweise konnte ich da dann kein Foto machen und hatte dann beim dritten Mal widerum keine Mandelmilch mehr. Macht aber nicht's, denn diese Variante war ebenso sehr lecker und hat dabei noch einen leichten Crunch-Effekt. ;-)


Zutaten für 1 Glas
300ml Milch
1 geh. El Mandelblättchen
1 ordentliche Prise gem. Vanille
etwas Honig oder Zucker nach Belieben
1 gestr. Tl Matcha Pulver

Zubereitung
Matcha Pulver durch ein feines Sieb streichen. Milch mit Mandelblättchen, Honig/Zucker, Vanille erhitzen. Einen kleinen Schluck davon zum Matcha geben, den Rest in ein Glas füllen. Milch und Matcha gründlich und klümpchenfrei verrühren. Ich nehme dafür den Milchaufschäumer. Anschließend die Milch im Glas ebenfalls ein bisschen aufschäumen und dann die Matchamischung dazugeben.


Chai Latte 


Jaaa, ich weiß. Chai Latte ist nichts Neues. Manchmal bin ich halt ein Spätzünder. ;-) Nein, ganz so stimmt das auch wieder nicht. Ich habe vor einiger Zeit bereits desöfteren in Cafés Chai Latte probiert, welcher mir aber nicht so richtig gut geschmeckt hat. Und damit war das Thema für mich soweit beendet. Letztens aber packte mich die unglaubliche Lust darauf, dieses Getränk nochmal auszuprobieren. Und siehe da - seit dem gibt's den Chai Latte fast täglich. Suchtpotential! Das hier ist zwar nur die "faule" Variante mit Tee-Beutel, aber so ist's für mich genau richtig.


Zutaten für 1 Glas 
1 Teebeutel "Indischer Chai" (bei mir von Teekanne)
1/2 Glas Milch

Zubereitung
Den Tee mit heißem Wasser aufgießen - allerdings keine ganze Tasse, damit der Tee eher stark wird. Bei mir ist sie zu 3/4 gefüllt. 7-10 Minuten ziehen lassen. Wer möchte, kann hier etwas Zucker dazugeben, das finde ich aber nicht unbedingt nötig. Die Milch erwärmen, in ein Glas umfüllen und aufschäumen. Den Chai-Tee einfüllen und nach Belieben mit etwas Zimt bestreuen.

Und wer sich über den mickrigen Milchschaum wundert: Ich hab da einfach nicht Geduld für, den Milchaufschäumer ewig in die Milch zu halten. :-D Schmecken tut's auch so!

Freitag, 11. Oktober 2013

Der perfekte Seelenstreichler: P.B.J.-Sandwich


Peanut butter - Banana - Jam. Eigentlich müsste ich gar nicht mehr sagen, oder? Wer mich aber kennt, weiß, dass ich manchmal eine rechte Labertasche sein kann, deswegen tu' ich's trotzdem. ;-) Dieses Sandwich ist weder der inbegriff von gesunder, ausgewogener Ernährung, noch macht es viel her und wenn man nur eins isst, ist man auch nicht allzu sehr gesättigt. Aber eins kann ich euch sagen: Danach seid ihr glücklich! Und das ist doch die Hauptsache. Essen soll Spaß machen. Und den habt ihr bei diesem Sandwich garantiert. 
Ihr nehmt Toastbrot (bei mir die Vollkornvariante in Sandwichgröße) und röstet es. Auf eine Scheibe kommt Erdnussbutter oder -mus. Ich verwende immer dieses Erdnussmus. Da es wirklich nur Erdnüsse enthält, schmeckt es pur etwas anders als Erdnussbutter (bzw. Erdnusscreme, "-butter" darf es bei uns ja nicht offiziell genannt werden, da keine richtig Butter enthalten ist). Es reicht aber schon eine Prise Salz darüber zu geben, was den Geschmack deutlich aufwertet. Also, auf die eine Toastscheibe schmiert ihr Erdnussmus und eine Prise Salz, auf die andere kommt (selbstgemachte) Erdbeermarmelade, darauf legt ihr einige Bananenscheiben. Zusammenklappen, reinbeißen und in den 7. Foodhimmel aufsteigen.


Heute musste einfach nochmal ein Frühstücksrezept sein, so kurz bevor mein Event endet und mein kleiner Blog ein Jahr alt wird. Ich leg' euch ans Herz: Schaut morgen Nachmittag/Abend mal vorbei - die Zusammenfassung wird unheimlich toll! ♥

Montag, 7. Oktober 2013

Hot'n'spicy Pumpkin-Drink

Diese Getränk konnte ich euch absolut nicht vorenthalten. Warm, würzig, unglaublich cremig und ziemlich sättigend! Das richtige Herbstfrühstück - auch für Morgenmuffel, die nach dem Aufstehen noch nichts Festes runterbringen. 


Zutaten für 2 Gläser
200g Kürbispüree
1 reife Banane
350-400ml Milch
2Tl Spekulatiusgewürz
1-2El Honig

Zubereitung
Milch mit Honig und Gewürz stark erwärmen und anschließend mit dem Kürbispüree und der Banane im Mixer cremig mixen. In Gläser oder Tassen füllen, nach Belieben etwas Milchschaum oben drauf geben und mit Zimt bestreuen.
Und kalt schmeckt das Ganze übrigens auch. ;-)
 


Sonntag, 6. Oktober 2013

Bratapfel im Quarkbett


Als ich mir Anfang des Jahres mein erstes internetfähiges Smartphone kaufte (vorher sträubte ich mich total dagegen! Inzwischen dreh' ich schon halb durch wenn ich's nicht mehr finde :D), holte ich mir auch Instagram. Nur um es kurz danach wieder zu löschen, weil ich's doof fand. So. Ein paar Monate später zog dann ein neues Handy ein, mit mehr Speicherplatz und Schnelligkeit. Also wagte ich einen neuen Instagram-Versuch. Und siehe da: Jetzt fand ich es auf einmal suuuper! Ihr merkt schon, ich entschließe mich gerne mal um. ;) Jedenfalls finde ich es inwzischen sehr schön, durch Instagram den ein oder anderen Blick hinter die Blogs bzw. deren Blogger werfen zu können und diesen Blick ebenso auch anderen bei mir zu gewähren. Gestern zeigte ich also dort ein Foto des Bratapfels und sofort baten drei liebe Leute um das Rezept. Und natürlich erfülle ich diese Bitte nur allzu gerne.


Dieses Rezept habe ich mir für die liebe Stephie und ihr aktuelles Blogevent "Äpfel, Äpfel, Äpfel" ausgedacht. Seit sie mich dazu einlud, ratterte es in meinem Kopf. Äpfel esse ich gern und viel (so ca. 3kg pro Woche sind es locker), allerdings meistens einfach so, ohne viel drum rum. Aber für Stephi wollte ich mir schon was anderes einfallen lassen. Da ich Äpfel auch liebend gerne warm und weich esse, entstand schnell die Idee dieses Frühstücks. Was bin ich froh, dass es direkt so geklappt hat, wie ich mir das vorgestellt hatte. Und schmecken tut's ... ich sage euch, einfach wunderbar!

 
Zutaten  
3 große Äpfel

250g Quark
1Ei
4-5El Zucker
1El Stärke
1El Weichweizengrieß
etwas gemahlene Vanille

10 getr., entsteinte Datteln
2El Rosinen
4El fein gehakte Mandeln
4Tl Apfelsaft

Zubereitung
Die Datteln mehrere Stunden in Wasser einweichen.
Das Ei trennen, Eiweiß steif schlagen. Quark, Eigelb, Zucker, Stärke, Grieß und Vanille gut verrühren. Den Eischnee unterhaben.
Datteln ausdrücken und mit den Rosinen klein haken. Mit Mandeln und Saft vermengen.
Das Kerngehäuse der Äpfel ausstechen. Ich habe mit dem Ausstecher einmal komplett durchgestochen und dann das Loch noch etwas vergrößert, in dem ich noch zwei Mal nur den halben Ausstecher durchgedrückt habe. 
Kleine Aufflaufformen (es dürfte auch eine größere Funktionieren) leicht fetten, die Quarkmasse darin verteilen. Die Füllung in die Äpfel drücken, dann die Früchte in die Quarkmasse setzen.
Im vorgeheizten Ofen, bei 160°C Umluft, ca. 40 Minuten backen. Herausnehmen, kruz abkühlen lassen und noch lauwarm essen. Ihr könnt dazu nach Belieben auch Vanille- oder Schokosauce servieren. Ich habe den Bratapfel im Quarkbett allerdings pur genossen.


Liebe Stephie, ich hoffe, dir gefällt dieses Rezept genauso gut wie mir. Ich freue mich, bei deinem Event dabei sein zu können und bin schon sehr auf die Zusammenfassung gespannt. :)


Samstag, 5. Oktober 2013

Suppe von ofengerösteten Tomaten oder auch: beste Tomatensuppe ever!

Nein, ich übertreibe kein bisschen - diese Tomatensuppe hat den obigen Titel wirklich verdient! Im Ofen geröstete Tomaten sind eh klasse; da musste ich mich ganz schön zurückhalten, als das Blech aus dem Ofen raus durfte. Und dann ganz puristisch mit genauso leckeren Zwiebeln und Knoblauch und einem Schluck Brühe. Mehr brauchts nicht! Ich bin mir sicher, dass diese Suppe noch sehr oft auf unserem Tisch landen wird!


Zutaten für 2 Personen
1,5kg Tomaten
2 gr. Knoblauchzehen
2 rote Zwiebeln
200ml Gemüsebrühe
Olivenöl
Salz, Pfeffer (frisch gemahlen)
Cayenne

Zubereitung
Ofen auf 200°C vorheizen. Den Strunk der Tomaten herausschneiden und genauso wie die Zwiebeln vierteln. Die Knoblauchzehen schälen und andrücken. Alles mit einem ordentlichen Schuss Olivenöl vermischen, so dass jedes Stück mit etwas Öl benetzt ist. Auf einem mit Backpapier ausgelegtem Blech verteilen, die Tomaten dabei mit der Hautseite nach unten legen. Kräftig mit Salz und Pfeffer würzen und für 45 Minuten in den Ofen geben.
Anschließend herausnehmen und kurz, ca. 10 Minuten, ausdampfen lassen. Dann alles zusammen in einen Mixer geben und zu einer dicken, cremigen Masse mixen. Das Tomatenpüree in einen Topf geben, mit Gemüsebrühe verrühren und kurz aufkochen lassen. Mit Salz, Pfeffer (falls nötig) und einer Prise Cayenne abschmecken.


Freitag, 4. Oktober 2013

Fluffy Pumpkin-Pancakes


Das Kürbis sehr wohl auch in süß geht, zeigen haufenweise Pumpkin-Pie Rezepte, die man im Web findet. Und da ich momentan eigentlich immer im Pancake-Fieber bin und alle paar Wochen die kleinen Fladen auf meinem Frühstücksteller landen müssen, durfte auch hier einfach mal Kürbispüree rein. Mit Erfolg!


Zutaten für 2-4 Personen (je nach Hunger)
250g Mehl
250g Kürbispüree
400ml Milch
1 Ei
2Tl Backpulver
1Tl Natron
2El Öl
2 geh. Tl Zimt
1 gestr. Tl gemahlene Vanille
1/4Tl Muskatnuss
1/4Tl gemahlene Nelken
3El brauner Zucker
Prise Salz

Zubereitung
Mehl, Backpulver, Natron und Salz mischen. Kürbispüree mit Milch, Öl, Ei, Zucker und den Gewürzen glatt rühren. Das Mehl dazu sieben und zu einem dickflüssigem Teig verrühren.
Eine beschichtete Pfanne bei mittlerer Temperatur erhitzen und mit etwas Öl ausstreichen. Pro Pancake einen gehäuften Esslöffel Teig in die Pfanne geben und rund streichen. Beidseitig goldbraun braten. Das geht jeweils recht schnell, also lieber dabei stehen bleiben. Im leicht vorgheizten Ofen die Pancakes warm halten, bis der ganze Teig aufgebraucht ist.
Am Besten mit Apfelmus und (nach Belieben) gehakten Walnüssen servieren.


Mittwoch, 2. Oktober 2013

Italienische Schlemmerei für und mit dem Klang von Zuckerwatte


Es gibt so Menschen, die mag man einfach. Kennt ihr so jemanden auch? Das ist doch wunderbar, oder? So eine Person ist Ylva! Wirklich, sie hat so eine sympathische und liebenswürdige Art, da kann man gar nicht anders, als sie zu mögen. Als sie mich dann vor kurzem fragte, ob ich auf ihrem wunderbaren Blog Der Klang von Zuckerwatte zu Gast sein mag, gab es natürlich nur eine Antwort!
Ylva mochte ich also vom ersten Moment an - und nicht nur, weil sie mir Grissini mitbrachte. Aber ich sag's euch: Die waren vielleicht lecker! Irgendwie war für mich dann sofort klar, dass mein Gastrezept etwas mit diesen Grissini zu tun haben sollte. Also gab's Grissini ála Zuckerwatte mit Antipasti und Tomatensalat ála Moonstruck. Mhmm... Das Rezept dazu findet ihr heute also auch bei dem Klang von Zuckerwatte. Vielen Dank, liebe Ylva. ♥


Zutaten für 2-3 Personen
2 Zucchini
1 Aubergine
2 rote Paprikaschoten
250g braune Champignons

6El Olivenöl
2El heller Balsamico
1/2 Zitrone, Saft davon
Salz, Pfeffer
Thymian, Oregano

25ml Gemüsebrühe
25ml dunkler Balsamico 
Rosmarin

Zubereitung
Zucchini der Länge nach in nicht allzu dünne Scheiben schneiden. Paprika vierteln und die Kerne entfernen. Aubergine ebenfalls in Scheiben schneiden. Die Marinade aus Olivenöl, Balsmico bianco, Zitronensaft, Salz, Pfeffer und Kräutern nach eigenm Geschmack zusammenrühren. 
Da bei mir nicht alles auf ein Blech gepasst hat, habe ich das Gemüse nacheinander gegrillt. Zuerst Zucchini und Aubergine auf einem Blech verteilen und beidseitig mit Olivenöl etwas einpinseln. Unter den heißen Backofengrill (200°C) schieben. Die Auberginen waren bereits nach ca. 12 Minuten fertig, die Zucchini durften 20 Minuten drin bleiben. Herausnehmen, in Schüsseln oder Kunsstoffdosen verteieln und je mit 1/3 der Marinade berträufeln. Abkühlen lassen und anschließend abgedeckt oder verschlossen in den Kühlschrank stellen. 
Die Paprikaschoten mit der Außenseite nach oben zeigend auf das Backblech legen und wieder unter den Grill schieben. So lange drin lassen, bis die Haut schwarz wird. Das dauert ca. 20-25 Minuten. Herausnehmen und in einen Gefrierbeutel geben. Verschließen und ca. 30 Minuten abkühlen lassen. Dann lässt sich die Haut nämlich recht einfach entfernen. Ebenfalls in eine Schüssel geben und mit der restliche Marinade übergießen und zu dem anderen Gemüse kühl stellen.
Pilze vierteln, bzw. größere Exemplare noch kleiner schneiden. In einer Pfanne etwas Öl erhitzen und die Pilze bei hoher Temperatur scharf anbraten. Unter rühren so lange braten, bis die austretende Flüssigkeit verdampft ist. Dann mit Brühe und Balsamico ablöschen. Mit Salz, Pfeffer, Thymian und Rosmarin würzen und so lange offen kochen lassen, bis die Flüssigkeit fast komplett verkocht ist. Auch die Pilze in ein Gefäß umfüllen, abkühlen lassen und in den Kühlschrank stellen.
Das Ganze darf nun ruhig mehrere Stunden durchziehen. Allerdings sollte es mindestens eine Stunde vor dem Servieren aus dem Kühlschrank genommen werden, damit es Zimmertemperatur annehmen kann. Vor dem Servieren dann noch mit frisch gemahlenem Salz und Pfeffer würzen.

Dazu gab es bei uns dann noch einen Tomatensalat: Verschieden farbige Mini-Tomaten vierteln, ein paar Frühlingszwiebeln in feine Ringe schneiden und mit Olivenöl, ein wenig hellen Balsamico und Salz und Pfeffer vermischen.