Samstag, 31. August 2013

Mini Kokos-Pancakes am Spieß

Kleiner Wink mit dem Zaunpfahl: Dieses Rezept hat einiges mit dem morgigen Post zu tun. Ich würde euch raten, dann mal vorbei zu schauen. ;-)


Zutaten für 2 Personen (ca. 33 Pancakes)
150g Mehl
150ml Kokosmilch
1Ei
1Tl Backpulver
2-3El Zucker

2 Bananen
Joghurt
Honig
Kokosraspeln

Zubereitung
Mehl mit Backpulver und Zucker mischen. Dann Kokosmilch und Ei unterrühren. Eine Pfanne bei mitterler Temperatur erhitzen und mit wenig Öl bepinseln. Pro Pancake einen gehäuften Teelöffel Teig in die Pfanne geben und rund streichen. Beide Seiten jeweils ca. 3-4 Minuten goldbraun backen. Zum warm halten können die Pancakes in den warmen (ca. 75°C) Ofen gelegt werden.
Zum servieren abwechseln mit Bananenscheiben auf Spieße stecken. Joghurt mit Honig und Kokosraspeln verrühren und dazu reichen.


Ein Glück, dass man nur Melonen beim ersten Date meiden sollte und nicht auch noch Bananen. Was es damit auf sich hat, erfahrt ihr momentan bei Tonias Blogevent "Erstes Date". Sie sucht datetaugliche Rezepte. Erlaubt ist alles und deswegen hab ich folgenden Vorschlag für euch: Macht es doch einfach mal ein bisschen anders. Ladet sie/ihn eben nicht zum typischen Candle Light Dinner ein, sondern zum Frühstück oder Brunch und verbringt anschließend einen schönen Tag miteinander. Klingt doch gar nicht schlecht, oder? Und da serviert ihr unter anderen dann natürlich diese Mini-Pancakes. Weil's im Mini-Format irgendwie oft einfach besser schmeckt. Und mal ganz ehrlich: Ich kenne (bisher zumindest) niemanden, der Pancakes ausschlagen würde!


Freitag, 30. August 2013

Kühler Heidelbeer-Melonen-Smoothie


Zutaten für 2 Gläser
150g Heidelbeeren
1/2 Galia Melone
1 Banane
200ml Milch

Zubereitung
Die Banane in Scheiben schneiden und mit den Heidelbeeren (sofern ihr nicht, wie ich, Tiefkühl-Früchte verwendet) einfrieren. Die gefrorenen Früchte dann mit dem Fruchtfleisch der Melone und der Milch im Mixer zu einem cremigen Smoothie mixen.



Donnerstag, 29. August 2013

Spaghetti mit cremiger Avocado-Soße

Die Idee zu dieser Nudelsoße habe ich bei Foodgawker auf der Suche nach Avocado-Rezepten gefunden. Seit unserem ersten Aufeinanderteffen freunden die Avocado und ich uns nämlich so langsam an. Und dieses Pastagericht hat ihr richtig viele Sympathiepunkte eingebracht! Ich hätte ehrlich nicht gedacht, dass das so lecker schmeckt. Bei den meisten Rezepten, die ich so durchgeschaut habe, wird kein Joghurt verwendet. Mir hat die Konsistenz mit aber besser gefallen, irgendwie cremiger und soßen-mäßiger. Mhmm, das gibt es bald wieder!
Habt ihr noch ultimative Avoado-Tips, die ich unbedingt noch ausprobieren sollte?



Zutaten für 1 hungrige Person
120g (Dinkel-)Spaghetti
1 reife Avocado
1 kl. Knoblauchzehe
2El Zitronensaft
5 gr. Basilikumblätter
2Tl Joghurt
Salz und Pfeffer

Zubereitung
Die Spaghetti al dente kochen. Das Fruchtfleisch der Avocado herauslösen, Knoblauch und Basilikum grob zerkleinern. Avocado, Koblauch, Zitronensaft und Basilikum pürieren. Den Joghurt unterrühren und kräftig mit Salz und Pfeffer abschmecken. Die Nudeln und die Soße am besten in einer vorgewärmten Schüssel vermischen, anschließend servieren und genießen.

Jap, das war's schon! Dieses Gericht steht also innerhalb von 10 Minuten auf dem Tisch. Super, oder?



Zorras Kochtopf feiert bald 9jähriges Bestehen! 
Wow, da gibt's natürlich die allerbesten Glückwünsche von mir, liebe Zorra! 
Natürlich muss das auch gefeiert werden und dafür hat sie sich allerhand einfallen lassen. Schaut unbedingt mal vorbei! Zum Beispiel wird es ein neues Braun-Food-Blogger-Kochbuch geben, für das momentan Rezepte gesammelt werden. Mit meinen Avocado-Spaghetti versuch ich doch glatt mal mein Glück. :-)

9 jahre kochtopf Blog-Event - Smart Speed Kitchen (Einsendeschluss 15.9.2013)

Dienstag, 27. August 2013

Gratinierter Ziegenkäse auf Salat mit Himbeerdressing

Das ist mal wieder eines der Rezepte, die ich schon so lange ausprobieren wollte und irgendwie nie dazu gekommen bin, obwohl es ja echt nichts aufwendiges ist. Sei's drum, nun habe ich es endlich gemacht und muss sagen: Super, wird bestimmt wieder gemacht! :)


Zutaten für 3 Personen
3 Hand voll gemischte Pflücksalate
200g Ziegenkäserolle
2Tl Öl
2Tl Honig
3El Pinienkerne
5El Himbeerpüree (*)
5El Olivenöl
3El Balsamico
1Tl Dijon-Senf
Salz, Pfeffer

(*) pürierte und passierte Himbeeren (ca. 200g). Vom Dressing hatte ich ein bisschen zu viel, es müsste sich aber verschlossen im Kühlschrank gut ein paar Tage halten.

Zubereitung
Pinienkerne in einer Pfanne ohne Fett rösten bis sie goldbraun sind.
Den Ziegenkäse in sechs gleichmäßige Scheiben schneiden und in eine geölte Auflaufform setzen. Honig und Öl verrühren und die Oberflächen des Käses damit bestreichen. Im 200°C heißen Ofen (am besten Grillfunktion verwenden, wenn vorhanden) ca. 5 Minuten im oberen Drittel gratinieren. 
Gewaschenen Salat auf Teller verteilen, Ziegenkäse darauf setzen, mit Dressing beträufeln und die Pinienkerne darüber streuen.
Bei uns gab es die Zwiebel Tarte Tatin dazu aber auch nur mit frischem Baguette schmeckt dieser Salat bestimmt toll.




Und das ist dann mein drittes Rezept für Uwe's Blog-Event:
HighFoodality Blog-Event Wir kochen alle nur mit Wasser

Montag, 26. August 2013

Buchvorstellung | Kreative Resteküche

Wie wichtig mir das Thema Lebensmittelverschwendung ist, habe ich euch hier ja schon mal aufgezeigt. Vor kurzem bin ich dann bei Blogg dein Buch auf "Kreative Resteküche", ein Buch der Verbraucherzentrale aufmerksam geworden und fand es auf Anhieb intressant. Ich hatte Glück, denn der Verlag entschied sich dafür, mir ein Exemplar zur Verfügung zu stellen. Vielen Dank!



Fakten
Titel: Kreative Resteküche
herausgegeben durch: Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen
2. Auflage 2012
Seitenanzahl: 232
Preis: 9,90€
ISBN: 978-3-86336-014-6
"Kommen Ihnen diese Situationen auch bekannt vor? Die Tomaten sind nicht mehr ganz frisch, Sie finden eine Packung Haselnüsse, oder Sie werfen Nudelreste vom Vortag in den Mülleimer, weil Sie weder Ideen noch ein Rezept für die Verwertung haben. Im Durchschnitt werden pro Jahr im privaten Haushalt rund 82 Kilogramm pro Person weggeworfen; über die Hälfte ist vermeidbar. Sie möchten das ändern? Dann kann dieses Buch Sie bei Ihrem Vorhaben bestmöglich unterstützen. Zudem macht das Variieren in der Küche Spaß und bietet jede Menge Abwechslung - und das Kochen mit Resten ist einfach, schnell und günstig!" Quelle

Das Buch beschäftigt sich also mit der Problematik von Lebensmittelresten. Nach einem Vorwort und einem Buchwegweiser ist es in vier Kapitel aufgeteilt und wird von einem Anhang abgeschlossen:
Rund ums Kochen
Resteverwertung von A bis Z
Bunte Rezeptideen
Rund um Einkaufen und Vorratshaltung

Die Kapitel
Rund ums Kochen - Das Kapitel beginnt mit ein paar grundlegenden Informationen zur Resteenstehung, dem Aufwärmen von eben jenen, Tipps zum restefreundlichen Kochen (z.B. eine Tabelle mit Portionsmengen pro Person) und dem Ansporn auch Kreativität beim kochen walten zu lassen. Der Kern des Kapitels ist allerdings die mehrseitige Tabelle "Was passt wozu?". Zu der genannten Hauptzutat werden 'passende Kräuter', 'passende Gewürze/Aromen' und 'Kombinationsmöglichkeiten' vorgeschlagen. Das Ganze wird unterteilt in Gemüse, Fisch und Fleisch, beliebte Gerichte. Letztere Tabelle schlägt vor, was man z.B. mit Resten von Currygerichten oder Tomatensauce anfangen kann. Insgesamt eine gute Idee, der Gemüseteil dominiert klar. Abschließend werden noch konkrete Hinweise gegeben, wie man auch Feste oder Partys ohne einen allzu große Lebensmittelverschwdung veranstaltet.



Auch in dem Kapitel Resteverwertung von A bis Z gibt es wieder eine Tabelle mit Rezeptvorschlägen zu verschiedenen Zutaten. Es gibt die Spalten 'Das ist der gute Rest', 'Ruck-Zuck-Verwertung' und 'bunte Rezeptideen', wenn vorhanden noch eine Seitenangabe für das genannte Rezept. Unterteilt wird wieder in Gemüse und Kräuter, Obst, Kartoffeln, Nudeln, Brot und Gebäck, Reis und Getreide(-produkte), Eier, Milchprodukte und Käse, Fleisch und Geflügel undWild, Wurstwaren und Schinken und Speck, Fische und Meeresfrüchte, Nüsse und Backzutaten, besondere Gewürze, Saucen und Würzmittel, Tiefgefrorenes und Fertigprodukte. Wie man merkt, ist das eine längere und wirklich umfangreiche Tabelle, die ich sehr nützlich finde. Man wird zu nahezu jeder Lebensmittelkategorie einen Eintrag finden. Zudem wird bei Gemüse zum Teil auch unter roh oder gegart (z.B. Lauch) unterschieden und bei Obst gibt es teilweise noch den Zusatz "überreif" (z.B. Bananen).

Als nächstes kommen dann die Rezepte. Es wird bereits im ersten Kapitel erwähnt, dass dies kein Grundkochbuch ist, sondern Basisinformation geben und zum fanatsievollen Kochen mit Resten anregen soll. Die Rezepte teilen sich in Müslis, Snacks und belegte Brote, Salat und Vorspeisen, Saucen, Dips und Brotaufstriche, Suppen und Eintopfgerichte, Pfannengerichte, Ofengerichte, Mixgetränke, Desserts und Konfekt und Gebäck auf. Zu jeder Kategorie gibt es mehrere unterschiedliche Rezepte, teilweise noch mit hilfreichen Tipps versehen. Wie der Buchuntertitel verrät sind sie dabei allesamt schnell und einfach zubereitet.



Zu guter letzt geht es noch rund ums Einkaufen und die Vorratshaltung. Hier werden praktische Tipps aufgezeigt, wie man von Anfang an die Entstehung von Resten vermeiden kann. Das beginnt bei der Speisenplanung, geht über den Einkauf bis schließlich zur Aufbewahrung der Lebensmittel. Auch hier gibt es wieder kleine Tabellen, besonders zur Lagerung von Waren im Kühlschrank. Ebenso bekommt man Hinweise zum Einfrieren und Auftauen von Lebensmitteln und Speisen.

Im Anhang findet sich dann noch eine Obst-, sowie eine Gemüse-Saisontabelle und ein Rezeptregister.

Mein Fazit
Vorweg möchte ich sagen: In meiner Küche werden bereits so gut wie keine Lebensmittel weggeworfen. Durch Wochenplanung, gezielten Einkäufen und Vorratshaltung habe ich inwzischen ein, für unseren Haushalt gut funktionierendes System entwickelt, um Lebensmittelverschwendung so gering wie nur möglich zu halten. Und trotzdem finde ich diesen Ratgeber durchaus sinnvoll. Die Tipps zur Lagerung werde ich mir auf jeden Fall noch einmal genauer anschauen und auch die Tabellen werden bestimmt noch zum Einsatz kommen. Manchmal ist es ja wirklich so, dass einem einfach nur die Idee fehlt. Oder man mal etwas neues ausprobieren möchte, wie z.B. das Lieblingsgemüse mal mit einem anderen Gewürz zu kombinieren. Dafür können die Tabellen wirklich hilfreich sein und anregen, auch mal aus seiner Gewohnheit "auszubrechen". Und auch, dass Tips und Ideen gegeben werden, was man mit bereits zubereiteten Gerichten machen könnte, finde ich eine gute Sache. Denn anfangs (und auch jetzt noch hin und wieder) ging es mir so, dass ich eigentlich immer zu viel für zwei Personen gekocht habe. Das wurde zwar nie weggeworfen, aber daraus etwas Neues kreiiert habe ich meistens nicht. Ich finde das Buch also durchaus gelungen. In erster Linie für Personen, die sich mit der Thematik neu beschäftigen, aber auch für alle anderen kann das Buch eine Hilfe darstellen. Allenfalls, wie es auch im Buch selber steht, als Kochbuch sollte man es nicht ansehen. Es ist ein hilfreicher Ratgeber, der den ein oder anderen vielleicht zum Umdenken anregen kann oder auch einfach mal mit Tipps dienen kann. Vor allem für den wirklich guten Preis von 9,99 Euro kann ich dieses Buch jedem ans Herz legen.

***
Das Buch wurde mir freundlicherweise von der Verbraucherzentrale unentgeltlich zur Verfügung gestellt. Meine Meinung bleibt davon aber unberührt.

Sonntag, 25. August 2013

Lieblingsbaguette


Ja, dieses Baguette hat den Zusatz "Lieblings-" wirklich verdient. Ein Glück, dass ich so einen lieben Mann zu Hause habe, der es mir jederzeit backt. Baguette ist nämlich absolut seine Sache. Ich sage nur wann ich/wir wieviel brauchen und er macht's. Super, oder?! Lob werde ich also gerne weiterleiten. ;-)


Zutaten für 2 Baguettes á 600g 
Vorteig
87g Weizenmehl 550
2g Salz
0,5g Hefe
56g Wasser

Hauptteig
634g Weizenmehl 550
15g Backmittel (falls vorhanden, ansonsten weglassen)
10g Hefe
405g Wasser
14g Salz
Vorteig

Zubereitung
Die Zutaten für den Vorteig gründlich verkneten und abgedeckt bei Zimmertemperatur 3-5 Stunden gehen lassen (je nachdem wie groß euer Zeitfenster ist). Für den Hauptteig das Mehl mit Backmittel, Hefe und Wasser gut verkneten, erst dann das Salz und den Vorteig dazu geben und wieder gründlich unterkneten. 30 Minuten abgedeckt gehen lassen. Dann zwei Teigstücke mit je 600g abwiegen und beide zu einem länglichen Strang formen. Auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und abgedeckt über Nacht in den Kühlschrank stellen. 
Am nächsten Tag das Blech herausholen, dann den Ofen auf 220°C Umluft vorheizen. Wenn der Ofen heiß ist, die Baguettes quer einschneiden, in den Ofen schieben und unter Dampf (entweder mit einer Druckpumpe Wasser an die Ofenwände sprühen oder eine kleine Menge Wasser auf den heißen Ofenboden gießen) 5 Minuten backen. Dann die Temperatur auf 200°C zurücknehmen und in 20-25 Minuten fertig backen. Habt einfach ein Auge auf die Baguettes, da jeder Ofen unterschiedlich backt. Außerdem könnt ihr selbst entscheiden, wie euer Baguette sein soll: weicher, dann etwas kürzer oder knuspriger, dann ein wenig länger backen. Auf einem Gitter abkühlen lassen und anschließend beherzt zulangen!


Samstag, 24. August 2013

Vollkorn-Pancakes mit Quark

♥ Pancakes zum Frühstück ♥
(muss ich mehr sagen?!)


Zutaten für 8-9 Stück (je nach Größe)
2 Eier
75g Quark
75ml Milch
100g Vollkorn-Mehl
1geh. Tl Backpulver
1-2El Zucker 
Prise Salz

Zubereitung
Die Eier trennen, Eiweiß mit der Prise Salz steif schlagen. Eigelbe mit Quark, Milch, Zucker verrühren. Mehl und Backpulver dazugeben, unterrühren. Anschließend den Eischnee unterheben.
Eine Pfanne mit wenig (!) Öl bei mittlerer Temperatur erhitzen. Esslöffelweise den Teig in die Pfanne geben, sobald die untere Seite fest wird, wenden und fertig braten. Die ersten Pancakes können im Ofen warm gehalten werden.

Bei mir gab es Apfelmark, Zimt und Mandelstifte dazu. Wie mögt ihr eure Pancakes am liebsten?



Freitag, 23. August 2013

Grüne Gemüsesuppe

Hier habe ich mal wieder etwas improvisiert, da ich zwei Zutaten nicht bekommen habe: Mangold (erstatzlos weggelassen) und dicke Bohnen (durch grüne Bohnen ersetzt). So oder so war das eine leckere Suppe, die schnell gemacht ist und auch im Sommer schmeckt.


Zutaten für 2 Personen
1kl. Fenchel
1 Zucchini
2 Hände voll Erbsen
1 Hand voll grüne Bohnen
3 Frühlingszwiebeln
1 Stange Sellerie
1 Salatherz
600ml Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer
fein gehakte Kräuter (bei mir Schnittlich & Basilikum)



Zubereitung
Fenchel, Zucchini, Sellerie und Frühlingszwiebeln getrennt klein würfeln. Salatherz klein schneiden, Fenchelkraut fein hacken.
Etwas Öl in einem Topf erhitzen und darin Frühlingszwiebeln, Sellerie und Fenchel bei mittlerer Temperatur 5-10 Minuten dünsten, bis sie weich sind. Mit der Brühe ablöschen, salzen und pfeffern. Die Brühe aufkochen lassen, dann die Zucchiniwürfel, Erbsen und Bohnen zufügen. Erneut aufkochen lassen und ca. 5 Minuten köcheln lassen. Salatblätter dazugeben, eine weitere Minute sanft köcheln lassen. Fenchelkraut und Kräuter einrühren, ggf. nachwürzen und servieren.

Quelle: "Täglich vegetarisch" von H. Whittingstall


Donnerstag, 22. August 2013

Hello Food Friend - mal andersrum: Ann-Kathrin von 'Penne im Topf'

Auf ihrem tollen Blog Penne im Topf stellt Ann-Kathrin unter der Rubrik "Hello Food Friend" immer mal wieder einen Foodblog und den Schreiberling dahinter vor. Neulich fragte sie dann doch tatsächlich auch mich, ob ich ihr ein paar Fragen dafür beantworten möchte. Natürlich mochte ich! Und um mich bei Ann-Kathrin dafür zu bedanken, dachte ich mir: Drehen wir den Spieß einfach mal um, so dass auch sie vorgestellt wird und ein bisschen was zu ihrem Blog erzählen kann. Zum Glück hatte auch sie Lust dazu. Deshalb freue ich mich sehr, euch heute Ann-Kathrin und ihren Blog Penne im Topf vorstellen zu dürfen. Los geht's!

Liebe Ann-Kathrin, was hat dich dazu bewegt "Penne im Topf" zu gründen und was bedeutet dir dein Blog?
Ich koche und backe jetzt schon seit ein paar Jahren gerne und war oft im Internet auf der Suche nach Rezepten. Von Blogs hatte ich lange gar keine Ahnung und so wurde ich eine Zeit lang bei Chefkoch aktiv.
In der Zeit fing ich dann auch an, mein Essen zu fotografieren (grässliche Bilder, übrigens) und Rezepte auf dieser Plattform zu veröffentlichen.  Mich störte allerdings von Anfang an, dass ich mit meinen Rezepten und Fotos eine fremde Homepage fütterte und selbst als „Schöpferin“ der Rezepte und als Person außen vor blieb. Es gab zum Beispiel keine Möglichkeit, seinen Rezepten eine persönliche Note zu geben. Alles war mir zu starr, zu eng, zu unpersönlich. Zwar bekam ich auch dort nette Bewertungen, letzten Endes war es aber nicht mehr wirklich mein Rezept, sondern irgendein Chefkoch-Rezept von Tausenden. Außerdem vermisste ich dort Kochbegeisterte in meinem Alter – es passte irgendwie alles nicht so recht.
Ich wollte lieber einen eigenen kleinen Ort schaffen, an dem ich meine Leidenschaft mit allen teilen kann, die es interessiert. Der Blog spiegelt inzwischen einen großen Teil meines Alltags und meiner Persönlichkeit wider, deswegen bedeutet er mir auch sehr viel.

Dein Blogname ist zwar 'herzhaft', aber auch Süßes lässt sich bei dir finden. Was tust du denn lieber, kochen oder backen?
Ich würde sagen, das hält sich die Waage – Beides hat seine Vorzüge. Zum Glück muss man sich ja auch nicht entscheiden, denn beides ergänzt sich perfekt. Um jeden Tag satt zu werden, reicht es einfach nicht, nur zu backen. So sehr ich Süßes liebe, man braucht halt auch was „Ordentliches“ zwischen den Zähnen ;-). Das Backen ist für mich auf der anderen Seite das i-Tüpfelchen der Ernährung: zwar nicht notwendig, aber ohne wäre das Leben ganz schön langweilig. Backen bedeutet für mich meistens Wochenende, Mußestunden und Entspannung – die Süße Seite des Lebens eben. Ich mag also beides gleich gerne.
Was gefällt dir besonders am Bloggen und auf was könntest du vielleicht auch verzichten?
Am Bloggen gefällt mir das Gesamtpaket – es ist ein sehr vielseitiges Hobby. Ich koche und backe, fotografiere, schreibe Texte, gestalte eine Internetseite und tausche mich mit netten Leuten aus. Besonders toll ist es dann natürlich, wenn man positive Rückmeldungen bekommt für das was man macht.
(Anonyme) Negative Kritik habe ich bisher zum Glück nur gaaanz selten erfahren, auf die hätte ich aber bestimmt gern verzichtet (: Wenn man einen Blog schreibt, steht man automatisch ein wenig in der Öffentlichkeit. Das macht angreifbar. Es ist zwar ganz natürlich, dass nicht jedem alles gefallen kann. Aber wenn man Kritik für das bekommt, wo man so viel Leidenschaft und Zeit reingesteckt hat, kann das verletzend sein. Ich bin sowieso jemand, der sich alles immer sehr zu Herzen nimmt ;)
Das sollte aber keinesfalls abschrecken -  die positiven Erfahrungen werten das Negative tausendfach auf und auch Kritik muss ja nicht immer schlecht sein.
Du bloggst inzwischen schon seit fast 1,5 Jahren.  Was hat sich deiner Meinung nach zu den Anfängen in Hinsicht auf das Bloggen und vielleicht auch dein Leben 1.0 verändert?
Ganz klar: eine ganze Menge – in jeder Hinsicht. Vor allem habe ich wahnsinnig viel dazu gelernt. Am Anfang hatte  ich ja gar keine Ahnung, was für ein organisatorisches Paket so ein Blog eigentlich ist - und es hat mich auch nicht weiter interessiert. Ich habe einfach mal ins Blaue hinein gebloggt. Inzwischen bin ich da schon etwas organisierter.
Im Prinzip schmeißt man als Blogger ja quasi eine komplette kleine Redaktion: Inhalte auswählen, kochen + backen, fotografieren, Texte schreiben, Layout gestalten  (inkl. Html-Kenntnisse), Leserbetreuung, Kooperation mit Unternehmen und so weiter. Aber man wächst ja bekanntlich an seinen Aufgaben (-:Ich blogge zwar immer noch aus dem Bauch heraus, aber doch mit mehr Plan (: Natürlich bin ich auch heute lange nicht perfekt allen Bereichen, werde aber immer besser. Ich sehe das Bloggen als ständigen Lernprozess, der großen Spaß macht.
Mein richtiges Leben wurde und wird vor allem durch die vielen lieben Menschen bereichert, die ich durch das Bloggen kennenlernen durfte.
 
Wie ist deine Leidenschaft für's kochen entstanden und woher nimmst du die Inspirationen dafür?
Meine Eltern sind beide grandiose Köche – mein Papa sogar beruflich, meine Mama hat es einfach im Blut (:  Dieser Tatsache verdanke ich bestimmt die Liebe für gutes Essen.
Wirklich angefangen selbst zu kochen und zu backen habe ich dann, als ich 2005/06 ein Jahr als Austauschschülerin in den USA verbracht habe. Als die Sehnsucht zum Beispiel nach dem guten deutschen Brot und anderen Leckereien  größer wurde, blieb mir nichts anderes übrig, als selbst den Kochlöffel zu schwingen. Meine Gastfamilie bestand zum Glück aus sehr dankbaren Essern.
Wieder daheim in Deutschland begann ich dann, die Amerikanische Küche zu vermissen. Wieder ein guter Grund, um sich an die Rührschüssel zu stellen.  Ich bin übrigens immer noch ganz verliebt in die US-amerikanische Küche, die so viel mehr zu bieten hat, als Burger und Cupcakes.
Die Inspiration für meine Rezepte bekomme ich von überall her. Kulinarischen Input sauge ich quasi auf wie ein Schwamm (:  Wenn ich irgendwo z.B.  etwas Leckeres gegessen habe, frage ich gerne nach dem Rezept (und bin ganz stolz, wenn ich wieder ein gutes erbeutet habe ;)). Natürlich hole ich mir auch Anregungen im Internet, von anderen Food-Blogs und aus Kochbüchern.

Verrätst du mir ein Rezept, das ich unbedingt ausprobieren muss?
Auf die Gefahrhin, dass ich mich wie eine Platte mit Sprung anhöre – ich kann jedem nur immer wieder meine Best Brownies – EVER! Ans Herz legen. Man soll ja nie behaupten, dass man DAS beste Rezept für etwas gefunden hat…aber es sind definitiv die besten Brownies, die ich je gegessen habe. Und das waren viiiiiiiele ;).
Best Brownies - EVER!
175 g Zartbitter Blockschokolade
225 g Butter
4 große Eier
150  g Zucker
70 g Brauner Zucker
1 El Vanillzucker
65 g Mehl
½ Tl Backpulver
1 gehäufter EL Backkakao
(Evtl. gehackte Nüsse)
Schokolade und Butter unter Rühren vorsichtig schmelzen (z.B. über dem Wasserbad). Eier verquirlen, Zucker, braunen Zucker und Vanillezucker auf höchster Stufe 1 Minute lang unterrühren. Die leicht abgekühlte Schokoladenmasse unterrühren. Zuletzt Mehl, Backpulver und Kakaopulver unterrühren und nach Bedarf gehackte Nüsse unterheben. In eine gefettete Form geben (20x25cm - der Teig sollte ca. 2,5-3 cm. hoch in der Form sein) und bei 175 °C Ober- Unterhitze 45-55 Minuten backen. Wenn ein Zahnstocher sauber und ohne Teigreste herauskommt, sind sie fertig.
Sie sollen nicht Kuchenartig, sondern noch schön feucht im Inneren sein. Also nicht zu lange im Ofen lassen!
Lieber früher schon nachschauen - die Backzeiten können ja je nach Ofen schonmal variieren.
Hinweise zur Backform:
Die Maße meiner Form betragen 20x25 cm (von Kaiser). Viel größer sollte sie auch nicht sein, da die Brownies sonst recht flach werden - (viel schneller aus dem Ofen müssten sie dann auch). Man ist dann in Gefahr einen harten Keks zu bekommen statt eines saftigen Brownies :)
Wer also keine so eine kleine Form hat, dem empfehle ich, das Rezept entweder auf eine größere Form hochzurechnen. (z.B. nochmal 1/3-1/2 der Zutaten mehr dazu - oder gar das doppelte Rezept) Man könnte es auch denke ich in einer 24-er - 26-er Springform probieren.
  
Vielen Dank für deine offenen Worte und die tollen Bilder, Ann-Kathrin. 
Mein erstes Blog-Interview mit dir hat sehr viel Spaß gemacht. 

Dienstag, 20. August 2013

Schmortomatensoße


Zutaten für 2 Personen
1kg Tomaten
1rote Zwiebel
2 Knoblauchzehen
1/2El Zucker
1El frischer Thymian, gehackt
Salz, Pfeffer
250g Nudeln nach Wahl

Zubereitung
Ein hohes Backblech mit etwas Öl ausstreichen, darauf den Zucker verteilen. Zwiebel und Knoblauch klein würfeln. Die Stilansätze der Tomaten entfernen, Tomaten halbieren. Mit der Schnittfläche nach unten auf den Zucker setzen und im auf 250°C vorgeheizten Ofen (Umluft + Grill, wenn vorhanden) im oberen Drittel 15 Minuten backen. Dabei wird die Haut der Tomaten schwarz und kann anschließend gut entfernt werden. Blech also kurz aus dem Ofen nehmen, Haut entfernen und die Tomaten mit einer Gabel zerdrücken. Zwiebel, Knoblauch, Salz, Pfeffer und Thymian untermischen. Den Ofen auf  150°C (Umluft) zurückschalten und die Tomaten für 45 Minuten schmoren lassen. Zwischendurch rühre ich ein bis zwei Mal durch. Anschließend nochmal kurz abschmecken, ggf. nachwürzen und mit den frisch gekochten Nudeln servieren.

Adaptiert aus Tim Mälzers "Greenbox"

Sonntag, 18. August 2013

Gemischter Salat mit gebratenen Pfifferlingen

Wie ist das bei euch im Sommer? Bzw. bei hohen Außentemperaturen? Kocht ihr trotzdem oder bleibt die Küche kalt? Bei mir ist es eigentlich ziemlich egal, was das Wetter macht. Ok, Suppen und Eintöpfe gibt's schon eher in den kühleren Jahreszeiten. Aber Salat geht bei mir ja immer und im Sommer ganz besonders gern. Falls ihr nun eher zu der "je-weniger-Aufwand-desto-besser-bei-Hitze"-Fraktion gehört, dann dürfte auch dieser Salat was für euch sein.



Zutaten für 3 Portionen
3 Hand voll gemischte Blatt-/Pflücksalate
1 Karotte
3 Frühlingszwiebeln
1 Hand voll Datteltomaten
200-250g Pfifferlinge
1kl. Stück Butter
1El Kürbiskernöl
1El Olivenöl
1-2El Rotweinessig (je nachdem ob ihr so Essig-Fans wie ich seid)
1Tl Dijon-Senf
2El Wasser
Salz, Pfeffer

Zubereitung
Salate waschen, Karotte schälen und raspeln, Tomaten vierteln und Frühlingszwiebeln in Scheiben schneiden. Die Pfifferlinge mit einer weichen (Zahn-)Bürste säubern. Ein kleines Stück Butter und einen Schuss Olivenöl erhitzen (alternativ geht auch nur Öl) und die Pfifferlinge darin rundherum scharf anbraten. Gegen Ende mit frisch gemahlenen Salz und Pfeffer würzen. Für das Dressing die Öle, Essig, Senf und Wasser gut verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Salat, Karotten, Tomate und Frühlingszwiebeln auf Tellern anrichten, die Pilze darauf verteilen und mit dem Dressing beträufeln.



Noch eine Kleinigkeit: Habt ihr schon vom Münchner Bloggertreffen gehört, dass Anfang Oktober statt findet? Nein? Dann schaut doch einfach mal hier bei Marie oder hier bei Simone nach. Da findet ihr alle weiteren Informationen dazu! Und vielleicht sehen wir uns ja da? :)


Samstag, 17. August 2013

Brezen


Habt ihr es schon gesehen? Bei JuNi-Lifestyle gibt es momentan eine schwäbische Themenwoche. Mit lauter tollen Gastbloggern. Da heute bereits der 6. und somit vorletzte Tag dieser Woche ist, gab es schon allerhand Leckerein: Am Montag gab es bei Marie Kässpatzen, am Dienstag machte Sarah eine bayrisch Creme, am Mittwoch hat Nina Maultaschen selbst gemacht, Carina versüßte uns die Woche mit Zwetschgendatschi am Donnerstag und gestern gab es bei Johanna einen Träubleskuchen. Morgen gibt es dann das große Finale von Julia und Nicole. Und heute bin ich dran. Mein erster Gedanke als ich das Thema las: Brezen! Wollte ich eh schon länger mal machen. Und jetzt ärgere ich mich fast, dass ich so lange gewartet habe. Diese Brezen stehen denen vom Bäcker nämlich in nichts nach. Ich würde sogar so weit gehen, zu behaupten, sie seien noch ein bisschen besser! Und wenn man größere Mengen benötigt, sind sie sogar deutlich günstiger.
Die Mengenangaben des Rezeptes habe ich aus dem Buch "Backschätze" von GU. Bei der Zubereitung allerdings hat meine bessere Hälfte (seines Zeichens Bäckermeister) recht schnell eingegriffen. Ihm habe ich auch das hübsche Aussehen der Brezen zu verdanken!



Zutaten für 10 Stück
500g Mehl Type 550
21g Hefe (halber Würfel)
275ml lauwarmes Wasser
2Tl Salz
1Tl Zucker
25g weiche Butter
grobes Salz
1l verdünnte Bäckerlauge (*)

(*) Ich hatte das Glück, dass T. richtige Bäckerlauge mitbringen konnte. Wer diese nicht hat, kann sich aber auch einfach selber eine Natronlauge herstellen. Dazu 1 Liter Wasser zum kochen bringen und 20g Natron einrühren.


Zubereitung
Das Mehl in eine Schüssel sieben, in der Mitte eine Mulde bilden und die Hefe hineinbröckeln. 100ml lauwarmes Wasser und den Zucker dazugießen. Mit einer Gabel etwas Mehl von den Rändern hineinrühren. Abgedeckt 15 Minuten an einem warmen Ort gehen lassen.
Weitere 175ml lauwarmes Wasser, sowie Salz und Butter dazugeben. Erst mit Knethaken und dann mit den Händen gründlich zu einem glatten Teig kneten. Zehn Portionen abstechen (ca. 82g pro Teigstück) und zu Kugeln formen. Erneut abgedeckt 15 Minuten gehen lassen. 
Dann jede Kugel zunächst zu einem ca. 20cm langen Strang rollen. Bei dem ersten Strang beginnend nun jeden Strang wieder mit den Händen unter Druck auf eine Länge von ca. 60cm ausrollen. Auf ein Blech ein sauberes Geschirrtuch legen, dieses leicht bemehlen. Jeden Strang zu einer Breze schlingen und auf das Tuch legen. Das Blech für weitere 15 Minuten in den Kühlschrank stellen. So werden die Brezen etwas fester und lassen sich leichter für das Laugenbad verwenden. 
Brezen herausnehmen und nacheinander mit einer Schaumkelle in die Lauge tauchen (bzw. in das kochende Natronwasser). Auf zwei Backbleche verteilen, mit grobem Salz bestreuen und den Bauch einschneiden. Das Einschneiden könnt ihr auch weglassen. T. hat mir erklärt, dass das je nach Region unterschiedlich ist und sie in Schwaben schon eingeschnitten werden. Ich habe beides gemacht. Da die nicht eingeschnittenen allerdings nicht schön aufreißen wollten, waren die mit Schnitt hübscher anzusehen. 
Die Bleche mit etwas Abstand in den vorgeheizten Ofen bei 200°C Umluft schieben. Insgesamt 20-25 Minuten backen, nach 10 Minuten die Bleche tauschen. Bei der Backdauer seid ihr ganz auf euren Geschmack angewiesen: Wollt ihr knusprige Brezen lasst ihr sie natürlich etwas länger drin, als wenn ihr eher zu weichen Breze greifen wollt. Herausnehmen, den Duft genießen (was gibt es besseres?!), auskühlen lassen und verschlingen mit Genuss verspeisen.


Donnerstag, 15. August 2013

{Zu Gast bei GlückSEEligkeit} Zweierlei gefüllte Pide

Von einem Urlaub zurück, nehme ich euch heute virtuell gleich in den nächsten mit. Anja von GlückSEEligkeit hat nämlich einen Aufruf gestartet: Sie suchte Gastblogbeiträge zum Thema "Blogging around the World - glückSEEligkeits kulinarische Weltreise". Tolles Thema - da mach' ich mit! Gedacht, E-Mail an Anja geschrieben, getan. ;-) Also reisen wir heute in die Türkei. Mein Rezept für die gefüllten Teigschiffchen findet ihr daher auch bei GlückSEEligkeit drüben. Vielen Dank dafür, liebe Anja.


Zutaten für 4 Stück (2-3 Personen)
300g Mehl Type 550
15g frische Hefe
75ml Wasser
75ml Milch
3El Olivenöl
Prise Zucker
Salz

50g Sojagranulat
2 Tomaten
2El Tomatenmark
1kl. Zwiebel
Salz, Pfeffer
Paprikapulver, Chili

200-250g Spinat (je nachdem, wie dick ihr euren Belag haben wollt)
1/2 rote Zwiebel
50g Feta
2Tl Zitronensaft
Salz, Pfeffer
Prise Muskatnuss



Zubereitung
Wasser und Milch erwärmen. Die Hefe in eine Schüssel zerbröseln, Prise Zucker und die warme Milchmischung dazugeben. Verrühren und 15 Minuten ruhen lassen. Dann das Mehl und eine ordentliche Prise Salz dazusieben und gründlich verkneten. Zu einer Kugel formen und in einer geölten Schüssel 1,5-2 Stunden gehen lassen.

Währendessen dir Füllungen zubereiten. Zwiebeln jeweils klein hacken. Solltet ihr Tiefkühlspinat verwenden, lasst ihr ihn auftauen. Frischen Spinat blanchiert ihr kurz in kochendem Wasser. Beides gut ausdrücken und klein hacken. Den Feta zerkrümeln und mit den Zwiebelwürfeln darunter mischen. Mit Zitronensaft, Salz, Pfeffer würzen.

Das Sojagranulat nach Packungsanweisung einweichen, anschließend gut abtropfen lassen. Tomaten kreuzweise einritzen und mit kochendem Wasser übergießen. Kurz stehen lassen, dann häuten. Klein schneiden (dabei das wässrige Fruchtfleisch entfernen) und unter das Sojagranulat mischen. Mit Zwiebeln, Tomatenmark und den Gewürzen kräftig abschmecken.

Den aufgegangenen Teig vierteln und auf einer leicht bemehlten Arbeitsfläche zu Kugeln formen. Jede Kugel anschließend länglich ausrollen und auf zwei mit Backpapier ausgelegte Backbleche verteilen. Dann verteilt ihr mittig die Füllungen darauf, klappt die Ränder nach oben und drückt die Enden gut fest.

Die Bleche in den vorgeheizten Ofen bei 180°C Umluft schieben. Nach 10 Minuten tausche ich die Bleche gerne aus und lasse die Pide dann weitere 10-15 Miunten fertig backen.

Dazu passt eine Joghurtsoße (Joghurt, gepresster Knoblauch, Zitronensaft, Olivenöl, Salz, Pfeffer) und ein grüner Salat.


Afiyet olsun!
 
 
 

Sonntag, 11. August 2013

Hinter den Kulissen


Ich weiß nicht, wie es euch geht. Aber ich für meinen Teil mag es unheimlich gerne andere Küchen anzuschauen. Völlig egal ob live oder auf Bildern. Auch in Möbelhäusern finde ich die Küchenabteilungen am intressantesten, auch wenn dort natürlich die persönliche Note leider gänzlich fehlt. Trotzdem macht es einfach Spaß da durchzulaufen. Und falls es dem ein oder anderen von euch auch so geht, der kann sich freuen. Heute gibt's wenig Worte, dafür viele Bilder. Denn ich mache mit euch einen Rundgang durch mein kleines Reich. Sie ist weder unglaublich groß, noch besonders nobel oder sonst was. Aber es ist unsere - und so haben wir sie auch gestaltet. So, wie sie uns gefällt. ♥ 

Mein kleines Gewürzechaos auf zwei Ebenen.




Der Smoothie-King.









Ein bisschen Deko muss natürlich auch sein.


Lieblingsstück #1
In der Spiegelung könnt ihr die Farbe der Küche ein bisschen erahnen: Apfelgrün. ♥

Lieblingsstück #2




Lieblingsstück #3

Versteht sich von selbst. ;-)


Falls ihr jetzt plötzlich Lust dazu habt, mit eurer Kamera in die Küche zu stürmen: Los, los los! Wie bereits erwähnt, ich finde es sehr spannend andere Küchen zu sehen. :-)

Und mit dieser kleinen Bilderflut verabschiede ich mich auch in den Urlaub. Meine bessere Hälfte und ich werden es uns ein paar Tage in Österreich gut gehen lassen. 
Habt eine schöne Zeit.
Alles Liebe, Ramona