Mittwoch, 31. Juli 2013

Blaubeer-Eis

Eis gab es hier ja schon häufiger. Und das Prinzip ist eigentlich immer das Selbe: gefrorene Früchte mit Joghurt/Buttermilch/Kefir/Quark in der Küchemaschine zerkleinern. Trotzdem wird das ganze nicht langweilig. Im Gegenteil, ich könnte es ständig essen! Und deswegen habe ich heute auch wieder eine weitere Variante davon.


Zutaten für 2 Personen
2 reife Bananen
2gr. Hände voll Blaubeeren
4geh. El (Soja-)Joghurt

Zubereitung
Wie gehabt: Bananen in Scheiben schneiden und einfrieren. Ebenso die Blaubeeren, falls ihr nicht schon TK-Früchte verwendet. Wenn das Obst gefroren ist, darf die Küchemaschine ran: Bananen, Blaubeeren und Joghurt darin zu einer Eismasse mixen. Entweder sofort servieren oder nochmal 45-60 Minuten einfrieren und danach genießen.


Auch wenn es kein klassisches, geschichtets Dessert im Glas ist, darf mein Eis an Marias Event "Sommer im Glas" teilnehmen. 


Montag, 29. Juli 2013

Gemüseburger mit selbstgebackenen Burgerbuns

Wie ich herausgefunden habe, gibt es unzählige Rezepte für Burgerbuns. Und alle unterscheiden sich mal mehr, mal weniger. Im Endeffekt habe ich mich an dem Rezept von High Foodality orientiert. Geschmacklich waren sie auch richtig gut, nur der Teig hat mir anfangs etwas zu schaffen gemacht. Es war nämlich weniger ein Teig, sondern mehr eine Masse. Viel zu nass, aber nach gefühlten Unmengen Mehl, die ich noch hinzugefügt habe, ging es dann irgendwann. Vielleicht hat mich meine Waage (diesmal habe ich das Wasser nämlich genau abgewogen und nicht nur am Messbecher abgemessen) im Stich gelassen, vielleicht war es auch irgendwas anderes. Völlig egal, denn, wie erwähnt, lecker waren die Buns dann allemal. Die Burgerpatties gab es bereits zum zweiten Mal, wieder orientiert an einem Rezept von Hab Hunger Muss Essen und wieder sehr lecker. Allerdings solltet ihr hier keine knusprigen Burgerpatties erwarten. Sie bleiben (egal ob in der Pfanne oder auf dem Grill) recht weich, was mir persönlich nichts ausmacht. Auch lassen sich übrige, bereits gebratene/gegrillte Patties wunderbar einfrieren und bei Bedarf wieder erwärmen.



Zutaten für 7-8 Brötchen
1/2 Würfel Hefe
3El warme Milch
2El Zucker
240ml warmes Wasser
2El Butter, weich
360g Weizenmehl Type 1050
40g Weizenmehl Type 405
1geh. Tl Salz
1 Ei
Sesam

Zubereitung
Wasser, Milch, Hefe und Zucker verrühren und 10 Minuten stehen lassen. Währendessen die beiden Mehlsorten mit dem Salz vermischen. Die Butter grob mit den Mehlsorten vermischen und dann zusammen mit dem Ei zur Hefemischung geben. Nun 10 Minuten gründlich verkneten und anschließend in einer leicht geölten Schüssel eine Stunde abgedeckt an einem warmen Ort gehen lassen. Auf eine leicht bemehlten Arbeitsfläche stürzen, teilen, rund formen und auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech weitere 60 Minuten gehen lassen. Den Ofen auf 200°C Ober-/Unterhitze vorheizen. Die Burgerbuns mit etwas Milch bestreichen und mit Sesam bestreuen. In den Ofen schieben, auf den Ofenboden eine kleine Auflaufform mit Wasser gefüllt stellen. Ca. 15 Minuten backen.


Zutaten für 7-8 Burgerpatties
1 Dose Kidneybohnen
1kl. Dose Mais
150g Erbsen
ca. 110g Karotten
2 Zwiebeln
2El Tomatenmark
2El Mehl
6El Semmelbrösel
6El Glutenmehl
Salz, Pfeffer, Cayenne

Zubereitung
Bohnen und Mais gut abspülen. Karotten in kleine Stücke schneiden und mit den Erbsen gut weich kochen. Zwiebeln klein würfeln. Bohnen, Mais, Karotten und Erbsen entweder per Hand oder in der Küchenmaschine miteinader "vermantschen". Zwiebeln, Tomatenmark und Mehl dazugeben und unterrühren. Semmelbrösel, Glutenmehl und die Gewürze (nicht zu sparsam sein) zufügen und alles miteinander verkneten. Die Masse fünf Minuten ruhen lassen, dann daraus Burgerpatties formen. Vor dem Grillen beidseitig mit Öl einstreichen.

Sonntag, 28. Juli 2013

Gegrillte Ananas mit Kokos-Joghurtcreme


Zutaten für 4 Personen
1 Ananas
2 Limetten
2Tl Honig
1Tl Öl
1Tl Rum (optional)

500g Joghurt
350g Quark
3-4geh. El Kokosraspel
2-3El Honig
1kl. Hand voll Pistazien, geröstet und ungesalzen


Zubereitung
Von der Ananas das obere und das untere Ende abschneiden. Vierteln, schälen und den harten Strunk herausschneiden, dann in breite Streifen schneiden. Die Limetten auspressen, mit Öl, Rum und Honig verrühren. Die Ananas darin wenden und ca. 15 Minuten marinieren lassen.
Joghurt, Quark, Kokosraspel und Honig verrühren und in Gläser oder Schalen füllen. Die Pistazien klein hacken und darauf verteilen.
Auf dem heißen Grill die Ananassticks von beiden Seiten jeweils ca. 5 Minuten grillen und mit der Joghurtcreme servieren.



HighFoodality Blog-Event Wir kochen alle nur mit Wasser

Samstag, 27. Juli 2013

Anananas-Himbeer-Smoothie

Ihr kennt meine Liebe zu Smoothies ja inzwischen. Ich glaube, das habe ich schon an der ein oder anderen Stelle erwähnt. ;-) Also, ohne viele Worte: Hier ist ein weiterer super leckerer Früchtemix. Und vor allem perfekt bei diesem Sommerwetter!



Zutaten für 2 Gläser
1/3 (ca. 180g) Ananas
2 Hände voll Himbeeren, gefroren
2 Nektarinen
100ml kaltes Wasser

Zubereitung
Wie immer: Obst klein schneiden und alles zusammen durch den Mixer jagen. 
Und dann: genießen!!


Donnerstag, 25. Juli 2013

Blumenkohlpüree mit grünem Gemüse und würzigen Tofuwürfeln

Drei einfache Komponenten raffiniert und zu einem köstlichen Gericht kombiniert. Das Blumenkohlpüree ist mir im Netz immer wieder über den Weg gelaufen und endlich habe ich es ausprobiert. Und ich muss ehrlich sagen: Ich hätte es mir nicht so gut vorgestellt, denn gut gewürzt macht es richtig was her und ist mal eine Abwechslung zum Kartoffelpüree. Das gedünstete, grüne Gemüse gab es im Rahmen des "Projekt Täglich vegetarisch" und die Tofuwürfel habe ich bei Homemade deliciousness entdeckt, welche richtig gut dazu gepasst haben


Zutaten für 2 Portionen
400g Blumenkohlröschen
3El Frischkäse
1/2El Butter
Salz, Pfeffer Muskat

150g (Räucher-)Tofu
1El Apfelessig
1/2 geh. El Tahin
1El Öl
1/2El Honig
1El Sojasoße
Paprikapulver
Prise Chili
1 Tl Sesam

Zubereitung
Den Blumenkohl in kochenden Wasser in ca. 15 Minuten garen, abgießen und kurz abtropfen lassen. Dann pürieren und die Butter, sowie den Frischkäse unterrühren. Kräftig mit Salz, Pfeffer und geriebener Muskatnuss würzen und abschmecken.

Tofu in große Würfel schneiden. Eine kleine Auflaufform mit Öl ausstreichen, Tofu hineingeben, salzen & pfeffern und im vorgeheizten Ofen bei 220°C 10 Minuten backen. Dann wenden und weitere 10 Minuten in den Ofen schieben. Währendessen die Sauce aus Essig, Tahin, Öl, Honig, Sojasoße, Paprikapulver und Chili zusammenrühren. Nun den Tofu herausnehmen, die Sauce dazugeben und den Tofu gut darin wenden. Weitere 5 Minuten in den Ofen schieben, herausnehmen, wenden, den Sesam untermischen und abschließend nochmal 5 Minuten backen.


Mittwoch, 24. Juli 2013

Gedünstetes Knoblauch-Gemüse

Projekt

Oha. Das ging jetzt irgendwie schneller als gedacht. Ich bin doch tatsächlich schon beim letzten Kapitel und somit einmal komplett mit dem Buch durch. Nächste Woche geht's also wieder von vorne los - ich freu mich drauf! Das letzte Kapitel "Beilagen" beinhaltet die einfachsten, aber keineswegs langweiligeren, Rezepte des Buches. Los geht's mit gedünsteten Gemüse mit einem Hauch Knoblauch. Die Wahl des Gemüses überlässt der Autor dabei uns, es sollte nur "grün" sein. Bei mir gab es also Erbsen und grüne Bohnen. Und dazu Blumenkohlpüree, das Rezept dafür zeig ich euch morgen


Zutaten
je 1 Hand voll Erbsen und grüne Bohnen
ein kleines Stück Butter
einen Schuss Olivenöl
1 Knoblauchzehe
Salz, Pfeffer

Zubereitung
Die Erbsen und Bohnen dämpfen, so dass es gerade gar ist, aber noch leicht Biss hat. In einer Pfanne oder einem Topf Butter und Öl langsam erwärmen. Den Knoblauch dazu pressen und einige Minuten sanft garen, aber nicht anbraten. Vom Herd nehmen, das heiße Gemüse dazugeben und durchschwenken. Mit Salz und Pfeffer kräftig würzen und servieren.

Quelle: "Täglich vegetarisch" von H. Whittingstall


Montag, 22. Juli 2013

Schwarze Reispfanne mit Curry-Mango-Tofu


Zutaten für 2 Personen
200g schwarzen Reis, am besten am Vortag gekocht
1 Pck. Curry-Mango-Tofu (von Taifun)
1 Kopf Broccoli
1 Bund Frühlingszwiebeln
2 Knoblauchzehen
1 Stück Ingwer
1kl. getrocknete Chilischote
4-5El Sojasoße

Zubereitung
Den Broccoli in Röschen teilen, Strunk schälen und in Stücke schneiden. In einem Dämpfeinsatz 6-8 Minuten dämpfen, bis er gar ist, aber noch etwas Biss hat. Tofu in Würfel, Frühlingszwiebeln und Ringe und Knoblauch in dünne Scheiben schneiden. Chilischote zerbröseln, Ingwer reiben.
In einem Wok oder einer großen Pfanne etwas Öl erhitzen. Den Tofu darin rundherum leicht anbraten, dann Zwiebeln, Knoblauch, Ingwer und Chili dazugeben. Bei mittlerer Temperatur ca. 5 Minuten andünsten. Reis dazugeben und weitere 5 Minuten anbraten. Broccoli untermischen und alles mit der Sojasoße ablöschen. Einen Deckel auflegen und erneut gute 5 Minuten zusamme erhitzen. Je nach Geschmack mit Sambal Olek servieren.

Sonntag, 21. Juli 2013

Kalte Gurken-Joghurt-Suppe


Zwischen dem ersten Probieren bis zum selber Zubereiten dieser Suppe liegen ungefähr 3-4 Jahre. Das erste Mal aß ich sie, zubereitet von meinem damaligen Chef. Er legte sich voll ins Zeug gelegt hatte, schon Tage vorher davon erzählt und geschwärmt hatte und sie dann extra für das Team zubereitete (immer mit dem Augenmerk darauf, dass sie ja auch super für mich sei, weil vegetarisch). Total nett, oder? Deswegen tat es mir auch soo leid, dass mir die Suppe nicht wirklich geschmeckt hat. Ich glaube, ein bisschen entäuscht war er schon, hat es sich aber kaum anmerken lassen. Das zweite Mal war die Suppe dann der Gruß aus der Küche bei einem mehrgängigen Menü in einem Feinschmeckerrestaurant, dass unsere wunderbaren Freunde meiner besseren Hälfte und mir letztes Jahr zum Geburtstag schenkten. Ich befürchtete das Schlimmste, was aber nicht eintraf. Denn: die Suppe war richtig gut. Es verging ein weiteres Jahr bis ich mich dann selbst ran traute. Ganz so gut, wie in der Ecke war sie zwar nicht, aber dennoch sehr lecker.


Zutaten für 2 Portionen
1 Gurke
400g Joghurt
100ml Buttermilch
1/2 gr. Zitrone
1geh. El Dill, fein gehackt
1El Minze, fein gehackt
1El Olivenöl
Salz, Pfeffer, Cayenne

Zubereitung
Die Gurke schälen, halbieren und die Kerne herausschaben. Dann grob raspeln und mit Joghurt, Buttermilch und Zitronensaft im Mixer gut pürieren. Das Olivenöl, sowie die Kräuter unterrühren und mit den Gewürzen abschmecken. Bis zum servieren kalt stellen und kurz vorher, wenn gewünscht, etwas Olivenöl darüberträufeln.


♥ Die Schüsseln stehen übrigens auf unserem neuen Couchtisch. Ist der nicht ganz wunderbar? ♥


HighFoodality Blog-Event Wir kochen alle nur mit Wasser

Freitag, 19. Juli 2013

Sünden, die keine sind: dreierlei Sommerdesserts


"Passend zum Sommer achten wir mehr als sonst auf unsere Figur und lassen dann lieber die Finger von allerlei Süßem! Bei der Hitze haben wir zudem eh keine Lust auf zu kalorienreiche Kost! Aber gibt es nicht dennoch Desserts, welche sich perfekt für den Sommer eignen?" 

Das fragte sich der Lifestyle ThisIsWhatWeLove und holte sich sogleich ein paar Blogger ins Boot um neben leichten Desserts auch noch leckere Sommersalat zu kreiieren. Also ab in die Küche und gleich mal ein bisschen rumprobiert. Heraus kamen diese drei Leckerein:

Erdbeer-Quarkcreme mit zweierlei Schokoknusper // Pfirsich-Himbeer-Eis am Stiel // Rote Grütze mit Bananeneis



Die Rezepte will ich euch natürlich nicht vorenthalten. :-)


Erdbeer-Quarkcreme mit zweierlei Schokoknusper

Zutaten für 2-3 Portionen
250g Quark
200g Joghurt
250g Erdbeeren
1 geh. Msp gemahlene Vanille
50g weiße Schokolade
3El Rice Krispies
50g Zartbitterschokolade
3El Cornflakes
1El klein geh. Mandeln
n.B. Puderzucker

Zubereitung
Quark und Joghurt glatt rühren. Die Erdbeeren pürieren und mit der Vanille unter die Quarkcreme ziehen. Zuckern falls nötig, erübrigt sich bei reifen, geschmacksintensiven Früchten. Bis zum servieren kalt stellen
Die Schokoladen fein hacken und getrennt über warmen Wasserbädern langsam schmelzen. Die Rice Krispies in die weiße Schokolade und die Cornflakes mit den Mandeln in dunkle Schokolade einrühren. Auf ein ausgebreitetes Backpapier geben und mit zwei Kuchengabeln 'zerpflücken', so dass kleine Häufchen entstehen.
Zusammen mit der Erdbeer-Quarkcreme servieren.
Das Knuspertopping reicht auch eher für 4-5 Portionen, lässt sich aber auch gut ohne Quarkcreme naschen.



Rote Grütze mit Bananeneis

Zutaten für 4 Personen
600g gemischte Beeren (Erdbeeren, Himbeeren, Johannisbeeren, Brombeeren)
200ml + 2El Kirsch- oder Traubensaft
2El Stärke
2El Zucker (nur falls ihr sehr saure Beeren erwischen solltet)

4gr. reife Bananen
150ml Kefir

Zubereitung
Die Beeren waschen, größere Beeren evtl. halbieren. Auf vier Dessertgläser verteilen.
Den Saft und ggf. den Zucker aufkochen lassen. Die Stärke mit den zwei Esslöffeln Saft glatt rühren und in den kochenden Saft geben. Unter rühren ca. 2-3 Minuten köcheln lassen, bis der Saft andickt. Esslöffelweise auf die Beeren verteilen und vorsichtig unterheben. Erkalten lassen.

Die Bananen schälen und in dünne Scheiben schneiden. Einen Teller mit Frischhaltefolie bespannen (dann bekommt ihr die Bananen später wieder problemlos runter) und die Bananenscheiben darauf verteilen. Für mehrere Stunden einfrieren. Kurz vor dem servieren herausnehmen und mit dem Kefir in einer Küchenmaschine mixen. Sofort servieren. Die Eismenge wird wohl für mehr als vier Personen reichen. Es schmeckt aber auch ohne Grütze wunderbar oder ihr friert es einfach wieder ein. Dann müsst ihr es bei Bedarf nur etwas länger antauen lassen und könnt es wieder weiterverwenden.


Pfirsich-Himbeer-Eis am Stiel

Zutaten für ca. 8-10 Förmchen
3 gr. reife Pfirsiche
300g Joghurt
1 gr. Hand voll Himbeeren
1/2 Becher Sahne 
Zucker nach Belieben

Zubereitung
Die Pfirsiche schälen und mit dem Joghurt pürieren. Himbeeren mit einer Gabel leicht zerdrücken und zum Pfirsichpüree geben. Die Sahne steif schlagen und unter die gesamte Masse heben. Wer süßen möchte, kann dies natürlich tun. Ich hatte reife, aromatische Früchte, da war Zucker völlig unnötig.



Was landet denn bei euch nach einem schönen Sommeressen als süßer Abschluss auf dem Tisch?

Mittwoch, 17. Juli 2013

Zitroniges Sojageschnetzeltes mit rotem Reis


Zutaten für 2 Personen
80g grobe Sojaschnetzel
1 rote Zwiebel
1 Knoblauchzehe
250ml Sahne (bei mir Reis-Sahne)
150ml Gemüsebrühe
4-5El Zitronensaft
1 Tasse roter Reis
Salz, Pfeffer

Zubereitung
Sojeschnetzel nach Packungsanweisung einweichen, abgießen, abtropfen lassen und ggf. etwas ausdrücken.
Zwiebel und Knoblauch klein würfeln und in etwas Öl zusammen mit den Sojaschnetzel rundherum anbraten. Mit Sahne und Gemüsebrühe ablöschen und aufköcheln lassen. Dann den Zitronensaft einrühren, mit Salz und Pfeffer würzen und bei mittlerer Temperatur ca. 15-20 Minuten oder bis zur gewünschten Sämigkeit einköcheln lassen. Währendessen den roten Reis zubereiten und dann mit dem Geschnetzelten servieren. Bei mir kamen noch gegarte und anschließend in etwas Olivenöl geschwenkte grüne Bohnen dazu.


Montag, 15. Juli 2013

Pistazien-Dukka, Möhren-Hummus und Zitronen-Guacamole

Drei auf einen Streich, heißt's heute. Drei Ideen aus dem Kapitel "Mezze, Tapas & Co." das tollen Buches "Täglich Vegetarisch" habe ich nämlich prompt zusammen getestet. Das bietet sich bei diesem Kapitel aber auch wirklich gut an, daher wurden die drei Rezepte auf einer Mezzetafel unterbracht. Und für jedes Rezept habe ich sogar eine, bisher unverwendete Zutat gebraucht. Bei der Dukka konnte ich endlich mal die Cumin- und Koriandersamen, die mir T. aus Thailand mitgebracht hat, verwenden. In den/das (?) Hummus durfte Tahin rein und für die Guacamole kaufte ich zum ersten Mal (ja, echt!) Avocados. Fazit: alles richtig lecker! Mein besonderer Tip: Möhren-Hummus passt toll zu Grill-/Ofengemüse, die Zitronen-Guacamole zu meinen Bohnen-Maisbällchen und um die Pistazien-Dukka zu genießen, am besten ein Stück Tortilla nehmen, erst in Guacamole und dann in die Dukka tauchen. Mhmm....

 

Zutaten
Pistazien Dukka
60g Pistazien, geröstet und ungesalzen
1Tl Cuminsamen
1Tl Koriandersamen
1El Sesamsamen
1/2Tl getr. Chiliflocken
1/2Tl feines Meersalz

Möhren-Hummus für ca. 4 Personen
500g Karotten, geschält gewogen
2gr. Knoblauchzehen
6El Olivenöl
1Tl Cuminsamen
1Tl Koriandersamen
1Tl Honig
1 Zitrone
1 Prise Zucker
3El Tahin
Salz, Pfeffer

Zitronen-Guacamole für ca. 4 Personen
2 reife Avocados 
1 Zitrone
1El Öl
1 Prise gem. Koriander
1/2kl. rote Chili
Salz, Pfeffer


Zubereitung
Pistazien-Dukka
In einer kleinen Pfanne ohne Fett bei mittlerer Hitze Cumin- und Koriandersamen leicht rösten. Dann im Mörser zerdrücken, bis sie aufbrechen. Währendessen den Sesam ebenfalls in der Pfanne rösten. Die Pistazien grob hacken und anschließend im Mörser kleiner zerstoßen. Alle Zutaten vermischen. Laut Autort hält sich die Dukka in einem Schraubglas mehrere Wochen.


Möhren-Hummus
Auch hier wieder eine kleine Pfanne ohne Fett erhitzen und die Cumin- und Koriandersamen anrösten, bis sie duften. Nun im Mörser feiner zermahlen. Eine Große Schüssel bereitstellen, darin vier Esslöffel Öl, Honig und die Gewürze verrühren. Die Knoblauchzehe andrücken und dazu geben. Karotten in grobe Stücke schneiden, in die Schüssel geben und gut mit der Marinade vermengen. Im vorgeheizten Ofen bei 200°C in einer Auflaufform ca. 35 Minuten schmoren, damit sie weich werden. Herausnehmen und leicht abkühlen lassen. Dann in ein hohes Gefäß geben und mit Zitronensaft, Zucker, Tahin und dem restlichen Öl pürieren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken.




Zitronen-Guacamole
Die Avocados halbieren, Stein herauslösen und das Fruchtfleisch auskratzen. In einer Schüssel Chili, Koriander und Zitronensaft verrühren, das Avocadofleisch dazugeben und mit einer Gabel bis zur gewünschten Konsistenz zerdrücken. Mit reichlich Salz und Pfeffer würzen.

Quelle: Adaptiert nach "Täglich vegetarisch" von H. Whittingstall


Freitag, 12. Juli 2013

Mischbrötchen

Auf der Suche nach einem Brötchenrezept, bei dem der Teig am Vorabend vorbereitet wird und am nächsten Morgen sozusagen nur noch in den Ofen geschoben werden muss, bin ich bei Plötzblog fündig geworden. Er verwendet eine Sesammischung zum drin wälzen, bei mir durften Sonnenblumenkerne und Mohn drauf.


Zutaten für 8 Stück
200g Dinkelmehl Type 1050
200g Weizenmehl Type 550
2Tl Anstellgut vom Roggensauerteig
1Tl Salz
80g Roggenschrot
3g Frischhefe
310g Wasser 
Sesam/Mohn/Sonnenblumenkerne


Zubereitung
Die beiden Mehle, Schrot und Salz mischen. Hefe zerkrümeln und mit Wasser und Anstellgut dazugeben. Mit den Knethaken kräftig zu einem geschmeidigen Teig verkneten. Zu einer Kugel formen und für eine Stunde abgedeckt ruhen lassen. Dabei alle 20 Minuten falten. Dann darf der Teig abgedeckt über Nacht in den Kühlschrank. Am nächsten Morgen formt ihr daraus acht Brötchen mit beliebiger Form, taucht die Oberseite in die gewünschten Samen/Körner. Den Ofen auf 230°C aufheizen und die Brötchen im unteren Drittel bei Ober-/Unterhitze 20 Minuten mit Dampf backen.
Etwas auskühlen lassen und genießen.



Donnerstag, 11. Juli 2013

Bohnen-Mais-Bällchen

Ich glaub, ich bin ein Fingerfood-Bällchen-Fan. ;-) Und, zugegeben, diese Bällchen ähneln diesen hier schon recht stark, sind in der Zusammensetzung aber doch ein wenig anders. Und komischerweise könnte ich mir diese Variante nicht zu Nudeln und Tomatensoße vorstellen, wie wir die Bohnenbällchen gegessen haben. Die Bohnen-Mais-Bällchen hingegen haben perfekt zur Zitronen-Guacamole, Pistazien-Dukka und Tortillas gepasst.


Zutaten für ca. 15 Stück
1 Dose (Nettogewicht 255g) Kidneybohnen
1 kl. Dose (Nettogewicht 140g) Mais
1 kl. rote Zwiebel
3El Mehl
3El Semmelbrösel
1El Tomatenmark
1 Ei
2-3El Paprikapulver
eine gute Prise Cayenne
Salz, Pfeffer

Zubereitung
Kidneybohnen und Mais abtropfen lassen, Zwiebel fein hacken. Zusammen mit dem Tomatenmark in den Gewürzen in der Küchenmaschine "vermatschen". Dürfte auch mit etwas Muskelkraft und einer Gabel oder einem Kartoffelstampfer gehen. Dann das Ei, sowie Mehl und Semmelbrösel untermischen. Falls nötig, etwas mehr Semmelbrösel verwenden. Es macht aber nichts, wenn die Masse relativ feucht ist. Kräftig abschmecken. Mit angefeuchteten Händen kleine Bällchen daraus formen, auf ein mit Backpapier belegtes Blech legen und mit etwas Öl einstreichen. Im vorgeheizten Ofen bei 180°C 15 Minuten backen, dann herausnehmen, wenden und erneut mit etwas Öl einpinseln. Zurück in den Ofen und weitere 5-10 Minuten darin lassen. 
Die Bällchen kann man auch toll vorbereiten und kalt essen.


Montag, 8. Juli 2013

Erdbeermarmelade mit einem Hauch Vanille (und Lavendel)

Den Sommer könnt ihr euch ganz leicht einfangen: Mit leckerer Erdbeermarmelade angehaucht von Vanille (und Lavendel)!
Das mit dem Lavendel schreib' ich jetzt aber mal in Klammern. Beim kochen hat er zwar einen herrlich intensiven Duft verströmt, im Endeffekt schmeckt und riecht man ihn dann aber doch nicht mehr. Macht nichts, die Marmelade ist auch nur mit der leichten Vanillenote (zu stark muss ich das da nicht unbedingt haben) einfach köstlich.


Zutaten für 5 Gläser á ca. 230ml
1kg Erdbeeren
1/2Tl gemahlene Bourbon-Vanille
(4Tl getr. Lavendelblüten)
500g Gelierzucker für Erdbeerkonfitüre (*)

(*) hier ist ie optimale Menge an Zitronensäure schon enthalten und genau auf Erdbeeren abgestimmt. Alternativ könnt ihr auch 1 Packung Zitronensäure und 500g Gelierzucker 2:1 verwenden.

Zubereitung
Die Erdbeeren grob oder fein pürieren, so wie ihr eure Marmelade gern haben möchtet. Ich habe gern beides: relativ samtig, mit ein paar wenigen Stücken drin. Die Lavendelblüten in ein kleines Teesieb füllen. Teesieb und Vanille mit dem Erdbeerpüree und dem Gelierzucker in einem großen Topf verrühren. Aufkochen und anschließend drei Minuten sprudelnd kochen lassen. Die Gelierprobe machen: Ein bis zwei Teelöffel der Marmelade auf einen gekühlten Teller geben und diesen leicht hin und herbewegen. Die Marmelade sollte nicht wegfließen, sondern langsam zu gelieren beginnen. Teesieb herausholen und die Marmelade sofort randvoll (ein Einmachtrichter ist hier wirklich Gold wert) in sterilisierte Twist-Off Gläser füllen und diese fest verschließen. Umdrehen und fünf Minuten auf dem Deckel stehen lassen. Dann normal hinstellen und komplett auskühlen lassen.


Samstag, 6. Juli 2013

Eiersalat/-brotaufstrich

Ich kannte Eier als Salat so eigentlich gar nicht. Oder auch etwas anderes als einfach eine Scheibe hartgekochtes Ei auf's Butterbrot zu legen nicht. Doch dann habe ich an einem Buffet eben einen sogenannten Eiersalat entdeckt und probiert. Uaah, das hat eigentlich nur nach Mayonnaise geschmeckt. Gering dosiert hab ich da ja nichts dagegen, aber in der Menge war das leider nichts für mich. Die Idee behielt ich aber im Hinterkopf und probierte sie dann einfach mit Hüttenkäse. Und siehe da: So gefällt mir der Eiersalat doch gleich viel besser! 


Zutaten für 2 Portionen
1gr. Ei
1/2 Becher körniger Frischkäse/Hüttenkäse
Salz, Pfeffer
1/2Tl Senf
2-3 Essiggurken
1-2Tl Gewürzwasser der Essiggurken
Schnittlauch, TK-8-Kräuter

Zubereitung
Das Ei hart kochen, pellen und etwas auskühlen lassen. Essiggurken würfeln, Schnittlauch hacken, Ei klein schneiden. Frischkäse, Ei, Essiggurken mit Wasser, Kräuter und Senf verrühren. Salzen & Pfeffern. Abschmecken und ggf nachwürzen. Schmeckt pur, als Dip oder auf's Brot.

Donnerstag, 4. Juli 2013

Pfirsich-Himbeer-Marmelade

Das Komische ist: Wir essen hier eigentlich kaum bis keine Marmelade. Früher mussten wir alle zwei Wochen Nachschub kaufen und inzwischen haben wir oft gar keine vorrätig. Aber das Einkochen macht mir einfach unheimlich Spaß. Also wird halt wieder mehr Marmelade gegessen. Und das kann ich mir bei dieser köstlichen Sorte sogar gut vorstellen. Na, und zum Verschenken eignet sie sich ja auch wunderbar!


Zutaten für 5 Gläser á ca. 230ml
800g Pfirsiche, geschält und entsteint gewogen
350g Himbeeren
500 Gelierzucker 3:1
1 Pck. Zitronensäure

Zubereitung
Die Himbeeren pürieren und passieren. Bei mir ergab das dann ca. 220g Himbeerpüree. Die Pfirsiche entweder mit einem scharfen Sparschäler schäen oder kreuzweise eingeritzt blanchieren. In grobe Stücke schneiden und ebenfalls pürieren. Beide Fruchtpürees mischen und mit Zitronensäure und dem Gelierzucker aufkochen lassen. Drei Minuten sprudelnd kochen lassen, dann eine Gelierprobe machen: Ein bis zwei Teelöffel der Marmelade auf einen gekühlten Teller geben und diesen leicht hin und herbewegen. Die Marmelade sollte nicht wegfließen, sondern langsam zu gelieren beginnen. Nun sofort randvoll in sterilisierte Twist-Off Gläser füllen, verschließen, auf den Deckel stellen und nach fünf Minuten wieder umdrehen und komplett abkühlen lassen.


Und falls ihr nun Lust auf diese Marmelade habt, aber nicht selbst einkochen wollt, habe ich gute Nachrichten: 
Als Dankeschön für 200 Likes verlose ich ein Glas davon! 
Einfach mal hier nachschauen und mitmachen.

Mittwoch, 3. Juli 2013

Dhal mit Jasminreis


Zutaten für 2-3 Personen
1 Gemüsezwiebel
1 Knoblauchzehe
1Tl geriebener Ingwer
250g rote Linsen
2 Tomaten
1Tl Curry
2Tl Curcuma
1geh. Tl Cumin
1geh. Tl Garam Masala
1/2 Tl gemahlener Koriander
2El Zitronensaft
Salz
Chili nach Geschmack
300ml Kokosmilch
100ml Gemüsebrühe
1 Tasse Jasminreis
optional: Sonnentor Schutzengel-Gewürz

Zubereitung
Den Reis nach Packungsanweisung zubereiten.
Zwiebel und Knoblauch fein hacken und in einem Esslöffel Öl glasig anschwitzen. Den Ingwer und die Gewürze zufügen, kurz anrösten, dann die Linsen untermischen. Mit Kokosmilch und Brühe ablöschen, Deckel auflegen und bei niedriger-mittlerer Temperatur 20-25 Minuten köcheln lassen. Desöfteren umrühren und bei Bedarf noch etwas Gemüsebrühe nachgießen. Probieren, ob die Linsen gar sind. Mit Zitronensaft und Salz abschmecken. Mit dem Reis servieren.

Ich habe über den Reis noch etwas "Schutzengel-Gewürz" gegeben. Sieht hübsch aus und passt gut dazu.



Montag, 1. Juli 2013

Pink Passion & eine Neuigkeit!

Naa, meine lieben, aufmerksamen Leser? Ist euch irgendwas aufgefallen? Nein? Dann schaut doch mal in die Browserleiste da oben. Jaa, genau, richtig gesehen! Das Frl. hat nun seine eigene Domain! Kein .blogspot mehr. Ab sofort erreicht ihr meinen Blog unter 

www.frl-moonstruck-kocht.de

Ihr werdet aber über die alte Adresse auch hier her umgeleitet.

Ach, ich freu mich so.
 Darauf erstmal einen kühlen Smoothie.
(was für eine Überleitung)


Zutaten für 2 große Gläser
1gr. Grapefruit
1 Kaki
1gr. Hände voll TK-Himbeeren
1 Pfirsich
1/2 Becher Buttermilch

Zubereitung
Kaki und Grapefruit schälen und sowie den Pfirsich grob zerkleinern. Mit Himbeeren und Buttermilch gründlich mixen.