Sonntag, 30. Juni 2013

Getestet | Hunger auf Reis oder Reishunger?!

Ich glaub, an der einen oder anderen Stelle erwähnte ich es schon: Reis geht bei mir immer. Morgens, mittags, abends. Völlig egal, solange er entsprechend zubereitet ist. Da könnt ihr euch natürlich vorstellen, wie sehr ich mich gefreut habe, als mich Reishunger fragte, ob ich nicht ein paar ihrer Produkte testen wolle. Mit Vergnügen sogar! Den Shop kannte ich schon vorher, bestellte bereits und stöbere auch immer wieder gerne auf der hübschen Website. 
Aber um was geht's eigentlich? Reishunger ist ein junges Unternehmen aus Bremen, dass es sich zur Aufgabe gemacht hat 100% sortenreinen Reis, in den verschiedensten Arten unter die Leute zu bringen. Sortenreinheit, großteils Bioprodukte, authentische Herkunft, Vielfalt und sogar soziales Engagment -  für all das steht Reishunger. Selbst sagen sie von sich Folgendes:
"In der Mensa gab es mal wieder Papp-Reis mit Sauce, als uns klar wurde, dass die Menschheit Besseres verdient hat - denn wie bei den meisten Naturprodukten gibt es auch beim Reis jedes Jahr zur Erntesaison besonders erlesene Qualitäten. Seit diesem Tag steht Reishunger für 100% sortenreinen Reis, den wir aus den besten Anbauregionen der Welt beziehen."
Sehr sympathisch, oder? Aber das ist noch nicht alles. Denn es gibt nicht nur die verschiedensten Reissorten zu kaufen. Ebenso gibt es umfangreiches Zubehör (meinen Bamboo-Steamer habe ich auch von dort) und Zutaten, die beispielsweise in den vorgeschlagenen Rezepten benötigt werden. Wenn man sich aber einfach nicht entscheiden kann (was leicht passiert) gibt es auch noch fertig zusammgestellte Sets, die keine Wünsche mehr offen lassen.


Ich bekam also ein wunderbares Paket zur Verfügung gestellt. Darin enthalten war Basmati, Jasmin, , Risotto, Milch-, roter und schwarzer Reis. Außerdem noch eine Bio-Fertigmischung für Risotto mit Paprika. Grandiose Auswahl! Lediglich die Fertigmischung werde ich weitergeben, da sie Spuren von Krustazeen und Fisch enthalten kann. Das finde ich sehr schade und eigentlich auch unnötig. Der einzige Kritikpunkt an dem Paket.
Und das ist bereits daraus entstanden (fehlende Rezepte folgen natürlich):


Der Risottoreis hat genau das getan, was er tun sollte: Lies sich wunderbar verarbeiten und hatte die perfekte Konsistenz!


Den Jasminreis habe ich genau nach Packungsanweisung zubereitet und leider ist einiges am Boden des Topfes angeklebt. Nicht angebrannt, sondern wirklich nur stark angeklebt. Das ging mit etwas einweichen locker wieder weg, war nur etwas schade. Der Geschmack hat das aber entschädigt: Die leicht klebrige Konsistenz ist genau mein Fall! Ein Glück, dass davon die große Packung im Paket war. ;-)


Eines meiner Lieblingsfrühstücke und das ist es jetzt erst recht mit dem Reishunger-Milchreis! Super Konsistenz und genau den richtigen Biss.




Zitroniges-Sojageschnetzelte mit rotem Reis
Von diesem Reis bin ich hin und weg. Es war der erste rote Reis, den ich bisher probierte. Ich kann die Konsistenz gar nicht richtig beschreiben. Im Gesamten war es ein eher schmierige/schlonzige Angelegenheit, aber jedes einzele Korn hatte einen besonderen Biss. Super!

Solltet ihr in nächster Zeit also mal Reishunger haben, wisst ihr ja, wo ihr ihn befriedigen könnt.
Vielen Dank an Reishunger, für das bereitstellen des Pakets und besonders an Immo für den netten Kontakt.


Samstag, 29. Juni 2013

Kleine Cheesecakes mit Erdbeeren


Zutaten für 3 Stück
50g Vollkornbutterkekse
15g Butter, füssig
1-2El Milch
100g Frischkäse
125g Magerquark, abgetropft
2El Zitronensaft
25g Zucker
1gestr. El Stärke
1 Ei
ca. 10 Erdbeeren

Zubereitung
Die Kekse fein zerbröseln und mit der Butter vermischen. Soviel Milch dazugeben, dass eine krümelige, aber leicht knetbare Masse entsteht. Drei Speiseringe (Durchmesser ca. 8cm) auf Backpapier stellen und die Bröselmasse darin verteilen und andrücken. Kalt stellen.
Für die Füllung Frischkäse, Quark, Zitronensaft, Zucker und Stärke verrühren. Das Ei unterrühren und die Masse gleichmäßig auf den Böden verteilen. Im vorgeheizten Ofen bei 160°C Ober-/Unterhitze auf der zweiten Schiene von unten 40 Minuten backen. Dann bei ausgeschalteten Ofen noch 5 Minuten darin stehen lassen. Anschließend herausnehmen und komplett (am besten über Nacht) im Kühlschrank auskühlen lassen.
Pro Cheesecake zwei dünn geschnittene Erdbeeren darauf verteilen. Die restlichen Erdbeeren pürieren, nach Belieben zuckern und auf die Cheesecakes aufteilen.


Mit diesem Rezept möchte ich mein Glück bei Marlenes Event "Sommer, Sonne, Beeren" versuchen und sage Herzlichen Glückwunsch zum Blog-Geburtstag!


Donnerstag, 27. Juni 2013

Risotto milanese


Zutaten für 2 große Portionen
2 Schalotten
100ml Weißwein (*)
1 Döschen (0,1g) Safran
ca. 1 Liter Gemüsebrühe
2-3El geriebener Parmesan
Butter
(*) den habe ich diesmal vergessen, geht also auch gut ohne ;)

Zubereitung
Die Schalotte klein würfeln und in etwas Butter bei mittlerer Hitze andünsten. Die Brühe seperat zum kochen bringen. Den Risottoreis zu den Zwiebeln geben und glasig anschwitzen. Nun schöpfkellenweise die Brühe zufügen, so dass der Reis immer knapp bedeckt ist. Einen Deckel auflegen und köcheln lassen. Viel rühren und immer wieder Brühe nachgeben. Nach 15 Minuten den Safran unterrühren. Das Risotto solange köcheln lassen, bis es die richtige Konsistenz hat, das dauert insgesamt so 25-30 Minuten. Am Ende den Parmesan und falls gewünscht noch ein kleines Stück Butter untterühren.

Mittwoch, 26. Juni 2013

Erdbeer-Bananen-Smoothie

Wohl bekannt und wahrscheinlich der Klassiker unter den Smoothies: Erdbeer-Banane! Trotzdem zeig' auch ihn euch heute nochmal, weil er einfach so unglaublich gut schmeckt. 
Erdbeeren sind ja momentan in der Bloggerwelt stark vertreten. Diese Aufmerksamkeit hat die rote Beere aber auch verdient! Und wie einige andere, lautete auch Majas Juni-Fotochallenge: "Erdbeeren".


Zutaten für 1 großes Glas
250g Erdbeeren
1 reife Banane
250ml Milch (Mandelmilch macht sich übrigens auch ganz toll)

Zubereitung
Erdbeeren und Banane grob zerkleinern und mit der Milch gründlich mixen.



Dienstag, 25. Juni 2013

Roggenbrot mit selbstangesetztem Sauerteig

Beim letzten selbstgebackenen Brot sagte T. nach dem ersten Bissen: "Schon nicht schlecht, aber der fertige Sauerteig schmeckt einfach nach nichts." Das war mein Stichwort! Denn nachdem ich bei Ylva's erstem Sauerteigversuch quasi live dabei war und hörte, wie begeistert sie war, stand fest: Will ich auch! Also hab ich mir ein Brotrezept gesucht, für das Sauerteig benötigt wurde und los ging's. Ich bin ja nicht der geduldigste Mensch, aber das Warten lohnt sich hier auf jeden Fall.

Nicht wundern: An Tag 4 musste ich eine andere Kamera verwenden ;-)

Zutaten für ca. 500g Sauerteig
250g Roggenmehl
400ml warmes Wasser

Zubereitung
100g Mehl mit 200ml Wasser in einem Glas oder einer Schüssel verrühren. Verschließen/abdecken und 24 Stunden bei Raumtemperatur (zu kühl sollte es nicht sein) ruhen lassen. Am nächsten Tag werden dann 50g Mehl und 75ml Wasser dazugegeben und untergerührt. Diesen Vorgang wiederholt ihr an drei weiteren Tagen. Die erste Mischung wird also insgesamt vier mal 'gefüttert'. Nach dem letzten Füttern darf der Sauerteig dann nocheinmal 24 Stunden ruhen und kann dann nach Belieben weiterverarbeitet werden. Übrigen Teig füllt ihr in ein verschließbares Glas um und lagert ihn im Kühlschrank, so habt ihr für das nächste Brot gleich den Ansatz parat.

Ich habe den Sauerteig für ein einfaches Roggenbrot verwendet.

Zutaten für 1 großen Laib
1 Würfel Hefe (*)
1Tl Zucker
ca. 450ml warmes Wasser
225g Sauerteig
750g Roggenmehl (Type 997)
2Tl Salz
2El Gerstenmalzextrakt
1El Brotgewürz
2El Balsamico

(*) Als ich mit dem Brot loslegen wollte, wusste ich wieder was ich beim Einkaufen vergessen hatte: Frische Hefe. Zum Glück habe ich immer etwas Trockenhefe da. Hätte ich draufgeschaut, dann hätte ich gelesen, dass ein Päckchen Trockenhefe nur einem 1/2 Würfel Frischhefe entspricht und ich eigentlich zwei hätte nehmen müssen. Tja, blöderweise habe ich nicht draufgeschaut und nur ein Päckchen genommen. T. (seines Zeichens Bäckermeister, der zu dem Zeitpunkt leider nicht anwesend war) meinte aber, dass mache in dem Fall nicht viel aus. Puh - Glück gehabt.

Zubereitung
Hefe, Zucker und sechs Esslöffel des Wassers verrühren, abdecken und 15 Minuten ruhen lassen. Dann Mehl und Brotgewürz grob untermischen. Erstmal nur 350ml Wasser mit Salz, Gerstenmalzextrakt und Essig verrühren. Sauerteig und Wassermischung zum Mehl geben und mit den Knethaken gut vermengen. Falls nötig etwas Wasser nachgeben. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche den Teig per Hand ca. zehn Minuten gut durchkneten. Eine Kugel formen und in eine geölte Schüssel legen, die Teigkugel ebenfalls leicht ölen. Abgedeckt an einem warmen Ort zwei Stunden gehen lassen. Anschließend den Teig auf ein gefettetes Backblech stürzen und die Oberfläche einritzen. In den vorgeheizten Ofen bei 220°C Ober-/Unterhitze in die zweite Schiene von unten schieben und unter Dampf backen (die Wände mit Wasser besprühen oder eine ofenfeste Schale mit Wasser auf den Boden stellen). 60 Minuten backen. Anschließend auf einem Rost auskühlen lassen. Über Nacht in ein sauberes Tuch einschlagen und bis zum nächsten Tag ruhen lassen.
Quelle: "Brot selbst gebacken" - GU
 




Sonntag, 23. Juni 2013

1. Augsburger Bloggerbrunch - so war's!

Wochenlang habe ich darauf hingefiebert. Und dann ging alles plötzlich ganz schnell und der große Tag, den Julia und ich so lange planten, war gekommen: Der 1. Bloggerbrunch in Augsburg. Die Vorfreude und Aufregung wuchs stetig, kurz vorher mischten sich aber auch ein paar andere Gedanken unter: Wird alles klappen? War die Location eine gute Wahl? Wird es peinliche Gesprächspausen geben? Wird man sich verstehen und mögen?
Zum Glück gibt es Twitter und Facebook. Denn es beruhigt unheimlich zu lesen, wie sehr sich so manch teilnehmender Blogger ebenfalls freut. 



Was soll ich sagen?! Es war grandios!
Und dieser tolle Haufen lieber Blogger war mit dabei:

Sabrina & Steffen von Feed me up before you gogo
Tammy von Miss Tammy
Julia & Nicole von JuNi Lifestyle 
Simone von Ofenlieblinge
Jessi von Luxuria Food
Nina von Schokobeeri
Sarah von Stilküche
Carina von InaMias Allerlei
Daniel von Prinz Leinad
Angelina von Teigfabrik
Anna von Annas Backwelt

Julia und ich trafen uns schon kurz vorher im Henry's Coffee (vielen Dank auch an den tollsten Kellner) bereits und machten noch die Goodbie-Bags fertig. (JA! Es gab Geschenke! Juhu! Mehr dazu weiter unten.) Und dann ging's schon los, nach und nach trudelten alle ein. Nachdem dann alle Platz genommen hatten und die ersten Nervositäten bereits beseitigt waren, sprachen Julia und ich erst mal ein paar kurze einleitende leicht verplante Worte. Und dann war es eigentlich sofort so, als würde man sich bereits kennen. Klar, abgesehen von den "Und was machst du so?"-Fragen. ;-) Aber es wurde geratscht, gegessen, Plätze getauscht und viel gelacht. Ich denke, Außenstehende hätten nicht bemerkt, dass wir eigentlich sozusagen ein rießen Blind-Date waren. So, und jetzt kommt mal eine kleine Bilderflut. Es sind nicht die perfektesten Fotos, mehr so ála "Aaach, ich wollte ja noch Fotos machen." Die Gespräche waren einfach zu gut. Deswegen haben wir auch ganz vergessen ein Gruppenfoto zu machen. :-) Aber ich war ja nicht die Einzige, die Fotos gemacht hat und wenn ich die Erlaubnis der anderen Blogger bekommen, werde ich noch einen Post machen, in dem ich euch noch mehr Fotos zeige.











Und wisst ihr was für mich das Tollste war? Unter Gleichgesinnten zu sein. Niemand guckt komisch, wenn man das Essen fotografiert oder sein Handy zückt, um kurz einen Tweet zu senden. Wenn man über Posts, Follower, oder ähnliches redet, wird man verstanden. Und besonders toll ist es, wenn bspw. ein Blogname fällt und aus irgendeiner Ecke ein Zuspruch kommt, weil derjenige genau weiß, wovon man redet. Es hat einfach unglaublich viel Spaß gemacht!







Und nicht nur Julia und ich durften Geschenke verteilen! Wir haben sogar auch was bekommen. Ich hab mich so gefreut! Und ganz besonders lieb war ja Ylva - sie hat nämlich auch an unseren vierbeinigen Gast, meinen Hund, gedacht! :-D



Nun möchte ich noch ein paar dankende Worte verlieren! Natürlich in erster Linie an euch alle: dafür, dass ihr gekommen seid; dafür, dass ich euch kennen lernen durfte und dafür, dass ihr diesen Tag so toll gemacht habt!

Desweiteren geht ein ganz, ganz großes Dankeschön an unsere Sponsoren, die die Goodie-Bags ermöglicht haben.


Ein herzliches Danke also an 5 Cups and some sugar für die Bereitstellung personalisierter Tee's! Solltet ihr mal eine besondere oder sogar selbst kreierte Teemischung suchen, seid ihr bei 5 Cups richtig!


Vielen Dank auch an die Schönhaberei. Danke, Fr. Huttner für die liebevoll gepackten Päkchen! Schönes, Feines, Nützliches, Shirts und mehr. Für Klein. Und für Groß - das alles findet ihr bei der Schönhaberei.


Und ein ebenso großes Danke an das Team der Deli für die großzügige Bereitstellung eines Magazins für jeden Blogger! Falls ihr die Deli noch nicht kennt, ab zum nächsten Zeitschriftenhändler und das tolle Kochmagazin besorgen.

Ein ganz besonderes und persönliches Danke möchte ich noch an Julia richten! Es war so toll, diesen Tag mit dir zu planen und organisieren. Und ehrlich gesagt, wird mir das fast ein bisschen abgehen. Ich habe mich sehr gefreut dich endlich kennen gelernt zu haben. 
"Frau mit Kartons sucht Frau mit Hund!"


Es war ein rundum gelungener Tag für mich. Das schreit förmlich nach einer Wiederholung. Und so viel sei verraten: genau das war heute auch ein beliebtes Gesprächsthema!



Und das sagen die tollen Blogger darüber:

Freitag, 21. Juni 2013

Es ist angegrillt!


Endlich! Endlich konnten wir dieses Jahr zum ersten Mal unseren kleinen Grill rauskramen und es uns auf unserem Balkon damit gut gehen lassen. Bereits in der ersten Jahreshälfte plante ich ein paar Mal das Angrillen 2013 - und jedes Mal hat mir das Wetter einen Strich durch die Rechnung gemacht. Es hätte nicht sonderlich heiß sein müssen: ich hätte mich auch damit abgefunden draußen zu grillen und gegebenenfalls drinnen zu essen. Aber bei strömenden Regen geht auch das nicht. Naja, gut Ding will Weile haben, oder?! Umso mehr freute ich mich also, dass es nun endlich geklappt hat.



















Auf unserem kleinen Koffergrill hat alles Platz, was unser Herz begehrte: Mais, Seitansteaks, Gemüse-Sojawürfel-Spieße, Tomatenpäkchen. Ein paar Scheiben Roggenbrot vom Vortag durften sich dann auch noch dazu gesellen. Und natürlich gab es auch selbstgemachten Eistee. ♥


Für die Seitansteaks habe ich bereits am Vortag den Seitan zubereitet, in Scheiben geschnitten, diese über Nacht mit dieser Marinade eingestrichen und im Kühlschrank ziehen lassen:

2El Öl
1El Tomatenmark
1El Worcestersauce
1El Wasser
1/2Tl Rauchsalz
Pfeffer, viel Paprikapulver, Prise Chili, Knoblauchgranulat 


Bisher habe ich immer Gemüse-Tofu-Spieße gemacht, dieses Mal habe ich Tofu durch Sojawürfel ausgetauscht, welche auch richtig gut geschmeckt haben.
Meine Grillspieß-Universal-Marinade ist Folgende:

2El Olivenöl
2El Sojasoße
1 gepresste Knoblauchzehe
1Tl Honig
1El Zitronensaft
1El Tomatenmark
eine Prise Chili

Verwende ich Tofu, spieße ich das Gemüse (meistens Zucchini, Champignons, Paprika und Zwiebeln) abwechselnd mit den Tofuwürfeln auf, bestreiche alles mit der Marinade und lasse es ca. eine Stunde ziehen. Bei den Sojawürfeln habe ich es etwas anders gemacht: Sojawürfel am Vortag nach Packungsanweisung einweichen, abgießen und mit der Marinade vermischen. Über Nacht in den Kühlschrank stellen. Ungefähr eine Stunde vor dem Grillen habe ich dann das Gemüse mit etwas Olivenöl, Salz, Pfeffer, Knoblauch und Paprikapulver vermischt und mit den Sojawürfeln abwechseln auf Spieße gesteckt. Übrige Marinade einfach drüberstreichen. 






















Die Grilltomatenbrote gab es das erste, aber bestimmt nicht das letzte Mal!
Cocktailtomaten je nach Größe halbieren oder vierteln. Auf je ein Alufolienstück vier klein geschnittene Tomaten geben. Mit Olivenöl, Salz (ich habe das selbstegemacht Tomatensalz einer lieben Freundin verwendet), Pfeffer und ein paar kleinen Blättern Basilikum beträufeln. Päkchen verschließen und ca. 10-15 Minuten grillen, bis die Tomaten schön weich sind. Brotscheiben ebenfalls kurz grillen, nach Belieben mit Kräuterbutter bestreichen (passt sehr gut dazu) und die Grilltomaten darauf verteilen. 

Grillt ihr auch so gerne? Was kommt denn bei euch so auf den Grill?

Donnerstag, 20. Juni 2013

Obatzda

Neulich hatten meine bessere Hälfte und ich ein richtig schön bayrisches Mittagessen: Grießnockerlsupp'n, selbstgeback'nes Brot und an Obatzdn. Dazu ein kühles (alkoholfreies) Bier und wir waren zufrieden! :)


Zutaten für 2 Personen
100g Rahm-Camembert
1El (15g) weiche Butter
1kl. rote Zwiebel
1-2El Sahne
1/2geh. Tl Paprikapulver, edelsüß
Salz, Pfeffer
(und eigentlich noch etwas Kümmel - aber mit dem habe ich mich bisher noch nicht anfreunden können)

Zubereitung
Die halbe Zwiebel fein hacken, die andere Hälfte in dünne Scheiben hobeln. Den Camembert mit einer Gabel fein zerdrücken. Dann die Butter und die Sahne untermischen, das eine homogene Masse entsteht. Gehakte Zwiebel und die Gewürze dazugeben, abschmecken. Eine gute Stunde im Kühlschrank ziehen lassen. Mit Zwiebelringen und Schnittlauch anrichten und servieren.


Mittwoch, 19. Juni 2013

Spinatrolle mit Tomatenfüllung



















Zutaten für 2-3 Personen
200g TK-Blattspinat
5 Eier
200g Frischkäse
100g getrocknete, eingelegete Tomaten
1El Zitronensaft
1 Knoblauchzehe
Salz, Pfeffer, Muskatnuss

Zubereitung
Den Spinat auftauen lassen und gut ausdrücken. Die Eier trennen. Eiweiß mit einer Prise Salz steif schlagen. Spinat mit Eigelb, Salz, Pfeffer und etwas geriebener Muskatnuss pürieren. Einen Esslöffel voll Eischnee kräftig unterrühren, den Rest vorsichtig unterheben. Die Masse auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen - sie reicht um das halbe Blech zu füllen. Im vorgeheizten Ofen bei 200°C Umluft 10 Minuten backen. Herausnehmen, stürzen, locker aufrollen und auskühlen lassen.
Für die Füllung den Frischkäse mit den abgetropften Tomaten, der Knoblauchzehe, dem Saft sowie Salz und Pfeffer pürieren, abschmecken.
Die Spinatrolle wieder entrollen, die Frischkäsemasse gleichmäßig darauf verteilen und die Rolle nun straff aufrollen. In Frischhaltefolie einwickeln und mindestens eine Stunde kühl stellen.


Montag, 17. Juni 2013

Seitan-Gyrossalat

Seitan-Gyros gab es hier schon mal mit Djuvec-Reis und Tzaziki. Diesmal habe ich es mir einfach gemacht und eine fertige Gewürzmischung verwendet. Zudem habe ich das 'Gyros' über Nacht mariniert. Und das Ergebnis war wirklich super und ich wage sogar zu behaupten: Besser als letztes Mal. Außerdem dämpfe ich seit neuestem den Seitan in Alufolie gewickelt am liebsten in meinem Bambus Steamer (geht natürlich auch in jedem anderen Dämpfeinsatz). Ich bin zwar immer noch nicht der Ansicht, dass Seitan wie Fleisch schmeckt, aber das ist mir auch ganz recht so. Während dem anbraten dachte ich mir kurzzeitig sogar, dass rieche schon fast zu authentisch. Geschmeckt hat's dann doch 'nur' nach Seitan und den mag ich einfach gerne.


Zutaten für 2 Personen
150g Gluten
150ml Wasser
1El Sojasoße
ca. 6Tl Gyrosgewürz
1El Tomatenmark
1/2 kl. Kopf Eisbergsalat 
1/2 Gurke
1 rote Zwiebel
2 Knoblauchzehen 
6 kl. Rispentomaten
100g Feta
ein paar schwarze Oliven 
150g Joghurt
3El Olivenöl
1El Zitronensaft 
Salz, Pfeffer  

Zubereitung
Gluten mit zwei Teelöffel Gyrosgewürz mischen. Wasser und Sojasoße zugeben und zu einer Masse verkneten. In Alufolie einwickeln und ca. 60 Minuten dämpfen. Nach der Hälfte der Zeit wenden. Anschließend aus der Alufolie nehmen und auskühlen lassen. Für die Marinade zwei Esslöffel Olivenöl mit dem Tomatenmark, zwei Esslöffel Wasser und zwei Teelöffel Gyrosgewürz verrühren. Den Seiten in kleine Stücke/Streifen schneiden, in der Marinade wenden und über Nacht im Kühlschrank ziehen lassen. 
Salat in Streifen, Gurke halbieren und in Scheiben, Tomaten in Spalten schneiden. Die Hälfte der Zwiebel in dünne Scheiben, die andere Hälfte in kleine Stücke schneiden. Den Feta zerkleinern. Für das Dressing Joghurt mit einem Esslöffel Olivenöl, Zitronensaft, einer gepressten Knoblauchzehe verrühren. Mit Salz und Pfeffer abschmecken. 
In einer Pfanne etwas Öl erhitzen. Seitanstreifen, die Zwiebelstücke und die zweite gepresste Knoblauchzehe hinzufügen. Zwei Teelöffel Gewürzmischung einrühren und alles knusprig rundheraum anbraten. Salat, Tomaten, Gurken, Oliven, Zwiebelscheiben mischen, Seitangyros darauf anrichten. Feta und Dressing darüber verteilen.


Salate könnte ich ja täglich essen. Wirklich! Es gibt so viele tolle Variationen, da wird's einfach nicht langweilig. Aber im Sommer dürfen sie natürlich ganz besonders gerne auf dem Tisch landen. Deswegen darf dieser tolle Salat auf bei Marie's Juni-Blogevent "Sommerlich-herzhaftes aus meiner Küche" mitmachen.


Sonntag, 16. Juni 2013

Lieblings-Eisbecher als veganer Cupake

Vor kurzem bin ich bei Baking the Law über ihren aktuellen Back-A-Thon "I scream for Icecream" gestoßen, mit folgendem Thema "Die vegane Cupcake-Morphose eures Lieblings-Eisbechers". Erster Gedanke: "???!.", zweiter Gedanke: "Challenge accepted!". Also gut, Herausforderung Nr. 1: Was ist mein Lieblings-Eisbecher? Ich bestelle nur sehr selten Eisbecher, da mir die Portion meistens zu groß ist und -mal ganz ehrlich- die Preise langsam unverschämt werden. Aber wenn es doch mal dazu kommt, wähle ich am ehesten den "Joghurtbecher". Joghurteis mag ich nämlich echt gerne. Oft ist dann noch Vanille- und Fruchteis, sowie Joghurt, frisches Obst, ein Häubchen Sahne und etwas Fruchtsoße dabei. Soweit so gut. Herausforderung Nr. 2 'Vegan backen' war eigentlich gar keine richtige Herausforderung: Joghurt durch meinen liebsten Sojajoghurt, Butter durch Öl, Ei durch Sojamehl, Milch durch Sojamilch ersetzen und aufschlagbare vegane Sahne gibt's inzwischen ja auch. Weiter zur Herausforderung Nr. 3: Ich habe noch nie Cupcakes gebacken. Muffins schon, ok, aber Frosting gab's bei mir bisher noch nicht oben drauf. Wie man sieht besitze ich auch keine Sterntülle. Aber wisst ihr was: Geschmeckt hat's auch so richtig gut! Hier ist dann also mein Rezept für 

Joghurt-Pfirsich-Cupcakes mit Vanille-Sahne-Topping



Zutaten für 12 Stück
150g Sojajoghurt
2El Sojamehl
100g Zucker
8El Öl
2geh. Tl Backpulver
200g Mehl
4 Pfirsiche

1/2 Pck. Vanillepuddingpulver
2El Zucker
250ml Sojamilch
100ml aufschlagbare, vegane Sahne
1/2 Pck. Sahnesteif

1 große Hand voll Himbeeren



Zubereitung
Sojamehl mit vier Esslöffeln Wasser verrühren. Joghurt, Zucker, Sojamehlmischung und Öl gründlich verrühren. Mehl mit Backpulver mischen, dazu sieben und untermischen. Sollte die Masse zu fest sein, ein bis zwei Esslöffel Sojamilch dazumischen. Die Pfirsische schälen, in kleine Stücke schneiden und unterheben. Den Teig auf Muffinförmchen verteilen und im vorgeizten Ofen bei 180°C Umluft ca. 25 Minuten backen. Sollte die Oberfläche zu dunkel werden, deckt ihr die Muffins einfach mit etwas Backpapier ab. Anschließend herausnehmen und abkühlen lassen.
Den Vanillepudding nach Packungsbeilage zubereiten. In eine Schüssel umfüllen und auf die Oberfläche sofort Frischhaltefolie andrücken, damit sich keine Haut bildet. Komplett auskühlen lassen.
Die Sahne mit Hilfe des Sahnesteifs steif schlagen und unter den kalten Pudding rühren. Diese Masse habe ich erneut eine Stunde lang kühl gestellt. Dann in einen Spritzbeutel füllen und auf die Muffins aufspritzen. 
Die Himbeeren pürieren, passieren, nach Geschmack süßen und auf dem Frosting verteilen. Ich habe ein paar Cupcakes auch ohne Himbeersoße gemacht, da ich einen Himbeer-Verschmäher zu Gast hatte (die übrigens dann doch auch einen Cupcake mit Soße probieren wollte).





Freitag, 14. Juni 2013

Erdbeer-Bananen-Porridge


Zutaten für 2 Portionen (oder 1 gr. Frl-Moonstruck-Frühstücks-Portion)
50g feine Haferflocken
1El Leinsamen (optional)
300ml Milch
1 reife Banane
6 mittel-gr. Erdbeeren

Zubereitung
Eine Hälfte der Bananen sowie 4 Erdbeeren in kleine Stücke schneiden und mit der Milch aufkochen lassen. Eine Minute köcheln lassen, dann Haferflocken und Leinsamen dazu geben. Bei niedriger Hitze unter rühren bis zur gewünschten Konsistenz (ca. 5 Minuten) einköcheln lassen. Das restliche Obst in Scheiben schneiden und auf dem Porridge verteilen.

Schmeckt übrigens auch ganz toll, wenn man die Erdbeeren durch eine große Hand voll (TK-)Brombeeren ersetzt.