Mittwoch, 29. Mai 2013

Blaubeer-Smoothie


Zutaten für 1 großes Glas
1 reife Banane
175g Blaubeeren
100g Sojajoghurt
100ml Mandelmilch

Zubereitung
Die Banane in schmale Scheiben schneiden und auf einen mit Folie bespannten Teller legen. So mindestens zwei Stunden einfrieren.
Anschließend mit den Blaubeeren, Joghurt und Mandelmilch im Mixer gründlich vermengen.


Kennt ihr eigentlich schon Amaribes Blog Bitte mehr davon? Nein, dann schaut doch mal bei ihr vorbei. Sie hat tolle Rezepte zu bieten und immer sehr schön in Szene gesetzt. Momentan gibt's bei ihr some Vegan Days:

   

Montag, 27. Mai 2013

{Zu Gast bei 2 Herde} Mediterraner Nudelsalat

Ich freu' mich: Heute darf ich nämlich Gastblogger bei Kristina auf ihrem Blog 2 Herde sein. Unter dem Motto "Dinner for one" hat sie Bloggerkollegen aufgefordert sich was Tolles einfallen zu lassen und wird nun jeden Montag einen Gastbeitrag dazu veröffentlichen. Falls ihr auch Lust dazu habt, schaut doch mal hier vorbei. Außerdem schrieb sie mir, dass sie gerne Gerichte mag, die nicht allzu aufwändig und daher auch gut noch am Abend nach der Uni/Arbeit machbar sind. Kleine Herausfoderung für mich, da ich nach einem Arbeitstag eigentlich gar nicht mehr koche, sondern mir meist nur einen großen gemischten Salat oder Obst-Joghurtsalat mache. Das reicht mir völlig. Aber für mienen allerersten Gastbeitrag war mir das natürlich nicht gut genug. Also blieb ich zwar bei Salat, kreierte aber den besten Nudelsalat ever.


Zutaten für 1 hungrige Person
100g Nudeln nach Wahl (bei mir diesmal dreifarbige Spiralli)
1kl. (ca. 170g) Zucchini
4 Artischockenherzen
5-6 (ca. 50g) getrocknete, eingelegte Tomaten
1kl. rote Zwiebel
1gr. Knoblauchzehe
3Tl Öl (Olivenöl oder das Öl der Tomaten)
7 Mini-Mozzarellas
schwarze Oliven (nach Belieben & Geschmack, können auch weggelassen werden)
1El Pinienkerne
Salz, Pfeffer, eine Prise Chilli

1geh. Tl Basilikumpesto
2El Olivenöl
1-2El Balsamico bianco (je nach Geschmack, ich nehme gerne etwas mehr Essig)
Salz, Peffer



Zubereitung
Die Nudeln in Salzwasser garen, abgießen und kalt abspülen.
Zucchini halbieren und in Scheiben schneiden, Artischockenherzen vierteln, Tomaten abtropfen lassen und klein schneiden, Zwiebel in schmale Spalten schneiden. Die Knoblauchzehe mit dem Messerrücken andrücken. Alles in einer Schüssel mit den drei Teelöffeln Öl vermengen und mit Salz, Pfeffer und etwas Chilli würzen. Auf einem mit Backpapier ausgelegtem Blech verteilen und im vorgeheizten Ofen bei 200°C 15 Minuten backen, bis das Gemüse leicht gebräunt ist. Herausnehmen, das Gemüse vom Blech nehmen und etwas auskühlen lassen. Die Knoblauchzehe entfernen (ich esse die dann trotzdem gerne so ;-)). Mini-Mozzarella klein schneiden. Pinienkerne in einer kleinen Pfanne ohne Fett goldbraun rösten. Für das Dressing Pesto, Olivenöl und Essig gut miteinander verrühren und mit Salz und Pfeffer abschmecken.
Nudeln, Gemüse, Mozzarella und Oliven mit dem Dressing vermengen. Fertig. Genießen!


Dieses Rezept schicke ich euch übrigens aus Berlin, wo T. und ich ein paar schöne Tage verbringen werden. Deshalb wird es diese Woche hier auch etwas ruhiger. Bei Twitter werde ich wahrscheinlich öfters anzutreffen sein und ungefragt meinen Senf mal hier und da zu abgeben. Folgt ihr mir? :-)

Sonntag, 26. Mai 2013

Breznknödelsalat

Wenn ich an Sommertage in meiner Kindheit zurück denke, endet der Gedanke immer bei Knödeln. Das mag komisch klingen, aber lasst mich ein bisschen ausholen. An drei Ausflugsziele, die ich als Kind immer wieder mit meiner Familie angesteuert habe, kann ich mich besonders erinnern. 1. Tierpark Hellabrunn mit anschließendem Besuch des Zoo-Biergartens. 2. Freibad mit anschließendem Zusammensitzen in Willi's Biergarten nebenan. 3. Radeln an der Isar mit anschließendem Einkehr im Biergarten Menterschwaige. Tja, so ist das wohl wenn man in München aufwächst, da spielen Biergärten eine zentrale Rolle, wenn's ums essen geht. Ja und was ist ein junges Madel dort wohl? Richtig: Knödel mit Soße! Auch heute gibt's hier noch oft Knödel, inzwischen aber eher at home anstelle des Biergartens. Semmelknödel mag ich ein klitzekleines bisschen lieber als Kartoffelknödel. Aber auch die Kombination ist toll. Klar, dass ich, als ich die Breznknödel mit Salat bei Katharina entdeckte, sofort beschloss: Das will ich auch! Nur die Mengen habe ich etwas abgeändert. Knödel mache ich meistens absichtlich aus Versehen zu viel. Die schmecken nämlich kalt genauso toll. Einfach so. Ohne alles. Knödelglück pur sozusagen. Aber darin muss ich Katharina noch Recht geben: Es heißt Brezn oder Breze. Nicht Brezeln. Niemals!


Zutaten für viel Knödelglück (2 hungrige Personen)
300g altbackene Brezn (oder anderes Laugengebäck)
2 Eier
ca. 280ml Milch
1 kl. Zwiebel
2El Schnittlauch
Salz, Pfeffer, Schnittlauch

2 Hand voll Feldsalat
6 Cocktailtomaten
ein paar Radieschen
8 m-gr. Champignons
1 kl. Zwiebel
2Tl süßer Senf
4El Olivenöl
2El Essig
2El kaltes Wasser
Salz, Pfeffer

Zubereitung
Die Brezn klein schneiden und mit der leicht erwärmten Milch übergießen. Kurz ziehen lassen. Währendessen die Zwiebel und Schnittlauch klein haken. Etwas Butter erhitzen und bei mittlerer Temperatur die Zwiebel darin anschwitzen. Anschließend mit Ei und Schnittlauch zu den Brezn geben. Kräftig würzen und mit den Händen vermengen. Sollte die Masse zu feucht sein, können Semmelbrösel zum binden hinzugefügt werden. Zwei dünne Stofftücher (/-servietten) ausbreiten und jeweils darauf etwas Knödelmasse zu einer dicken Rolle formen. Einrollen und die Enden zubinden. In siedendem Salzasser 30 Minuten ziehen lassen, ggf. ab und zu drehen. Dann herausnehmen, auspacken und in Scheiben schneiden.

Zwiebel halbieren in dünne Scheiben schneiden. Ebenso die Radieschen. Tomaten in Viertel und Champignons in Scheiben schneiden. Wieder etwas Butter erhitzen, um darin Champignons, Zwiebeln und Knödelscheiben anzubraten, mit Salz und Peffer würzen. Für das Dressing Senf, Öl, Essig, Wasser, Salz und Pfeffer verrühren. Alles zusammen anrichten, mit dem Dressing beträufeln und frischen Schnittlauchröllchen bestreuen.



Mit diesem Rezept mache ich übrigens bei Irinas Wettbewerb "Willkommen, SOMMER" mit. Wenn ihr gerade kurz Zeit habt, wäre es toll schnell bei ihr vorbeizuschauen und für das Rezept abzustimmen. Es wäre toll unter die Top 5 zu kommen, um zu erfahren was Irina und ihre Familie von meinem Sommersalat hält. Danke!


Samstag, 25. Mai 2013

1x Pesto bitte

Der Titel ist diesmal wörtlich zu nehmen. Es handelt sich nämlich um ein Rezept für eine Portion Basilikumpesto. Bei uns findet man Pesto eigentlich recht selten, was einfach daran liegt, dass wir die Gläser meistens nicht leer kriegen. Unsere Nudeln ertränken wir damit nicht und in so manchen Rezepten braucht man auch nur ein Löffelchen oder so. Und dafür kaufe oder mache ich selber ungern ein ganzes Glas (auch wenn es sich mit Öl bedeckt ja schon eine Weile hält - trotzdem gefällt es mir nicht, wenn im Kühlschrank irgendwas ins Jenseits verschwindet, weil einfach keine Verwendung dafür ist). Also hab ich mich einfach mal an der Herstellung einer kleinen Menge Pesto versucht - und siehe da: gar kein Problem! Reicht perfekt für eine Portion Nudeln.


Zutaten
1 gute Hand voll Basilikumblätter
2Tl geriebener Parmesan
2El Olivenöl
1El geröstete Pinienkerne
grobes Meersalz

Zubereitung
In einer Tasse oder einem kleinen Gefäß alle Zutaten miteinander pürieren. Abschmecken und evtl. nachsalzen.


Donnerstag, 23. Mai 2013

Börek mit Spinat-Feta-Füllung

Ihr glaubt gar nicht, wie lange ich dieses Gericht schon ausprobieren wollte. Das gab's früher in meinem Lieblings-Imbiss um die Ecke und da fiel die Entscheidung zwischen dem leckersten Gemüse-Döner oder dem tollen Spinat-Börek echt nicht leicht. Tja, jetzt ist dieser Imbiss allerdings nicht mehr um die Ecke, sondern in einer ganz anderen Stadt. Und bevor ich mich jetzt hier durch die Imbisse probiere, mach ich es doch leichter selber.


Zutaten für 4 Portionen
5 Yufka- oder Filoteigblätter
500g TK-Blattspinat
150g Feta
1 Zwiebel
1gr. Knoblauchzehe
60g Joghurt
50ml Milch
1 Ei
1 Eigelb
je eine Prise geriebene Muskatnuss und Chili
Salz, Pfeffer
Schwarzkümmel, Sesam


Zubereitung
Die Yufkablätter ca. 15 Minuten vor der Verwendung aus dem Kühlschrank nehmen, aber noch nicht auspacken. Spinat auftauen lassen und ausdrücken.
Die Zwiebel und den Knoblauch fein hacken und in etwas Öl glasig anschwitzen, den Spinat sowie Salz, Pfeffer, Muskatnuss und Chili zufügen. Alles verrühren und kurz miteinander andünsten. Dann in eine Schüssel umfüllen und min. 10 Minuten auskühlen lassen.
Feta zerkleinern und unter den Spinat mischen. Milch, Joghurt und Ei verrühren und mit Salz und Pfeffer würzen. Nun eine rechteckige Form fetten oder mit Backpapier auslegen. Das erste Yufkablatt so hineinlegen, dass die Ränder überliegen. Gut mit der Joghurtmischung einpinseln, sie ist sozusagen der "Teigkleber" und sorgt dafür, dass die Blätter nicht austrocknen. Ein zweites Yufkablatt zurechtschneiden und heinlegen. Wieder bepinseln. Mit der Hälfte der Spinatmischung bedecken. Ein weiteres Yufkablatt daruf legen, einpinseln, noch ein Blatt, wieder bestreichen. Die restliche Spinatmischung darauf verteilen und nun die überhängenden Ränder des ersten Yufkablattes darüberschlagen. Mit der restlichen Joghurtmasse bestreichen und das letzte Teigblatt darauf legen. Nun das Eigelb mit einem Schuss Milch verrühren und die oberste Yufkaplatte damit bestreichen. Mit Sesam und Schwarzkümmel bestreuen und im vorgeheizten Ofen bei 180°C Umluft ca. 30 Minuten backen. Nach der Hälfte der Zeit habe ich die Form mit Backpapier abgedeckt, damit die Oberfläche nicht zu dunkel wird. 
Dazu passt Tzaziki oder eine einfache Joghurtsoße.


Etwas orientiert habe ich mich an diesem Rezept vom Suppenhühnchen.

Mittwoch, 22. Mai 2013

Eistee-Spaß mit dem Blomus Tea-Jay

Wie ich euch hier ja schon zeigte, hat unser Haushalt dank ganz lieben Personen Zuwachs bekommen: den Tea-Jay von Blomus. Das System ist Folgendes: In den Glasbehälter kommt Eis und je nachdem auf was man Lust hat noch (gefrorene) Früchte, Saft, Sirup, etc. Im oberen Teil wird Tee aufgebrüht und nachdem er durchgezogen ist, kann man ihn, durch das Drehen am Deckel, hinausfließen lassen. So entsteht der "oooh"-,"aaaah"- bzw. offiziell "on the rocks"-Effekt. Der Tee kühlt ab und man hat sofort selbstgemachten Eistee:




Toll, oder?!
Da wir den Tea-Jay am Samstag Abend bekommen haben, dann am Sonntag (hier) den ganzen Tag unterwegs waren, konnten wir ihn am Montag dann endlich einweihen. Als erstes wurde diese Variante von Nadine (Dreierlei Liebelei) ausprobiert, da ich dafür genau alle Zutaten grade da hatte (Feiertag und so). 


Das war schon mal sehr lecker! 
Ihr nehmt ein paar TK-Himbeeren und 150ml Apfelsaft. Gebt das mit einigen Eiswürfeln in den Glasbehälter. 5 Teelöffel Früchtetee (bei mir "Maybe Baby" von Samova) in das Teesieb geben und mit heißem Wasser aufgießen. 10 Minuten ziehen lassen und anschließend über die Eiswürfel fließen lassen.
Aber damit war noch nicht genug, ich wollte noch mehr ausprobieren. Wie gesagt, durch den Feiertag konnte ich nicht extra dafür noch ein paar Zutaten holen gehen, also habe ich einfach mal die Schränke durchforstet und selber ein bisschen gemixt. Nummer 2 war dann dieser hier:


Ein 1/2 Apfel wird klein gewürfelt und mit ein paar TK-Kirschen, etwa 100ml Mineralwasser und Eiswürfeln in den Glasbehälter gegeben. Erneut durfte oben eine Früchteteemischung rein, diesmal der "Schön Wetter Tee". Mindestens 10 Minuten ziehen lassen. Das war wohl etwas zu kurz, da der Tee insgesamt eher wässrig geschmeckt hat, einfach etwas länger ziehen lassen.
Ihr seht schon, man kann eigentlich komplett frei nach Lust und Laune verschiedene Eisteekreationen herstellen.
So kam auch Versuch 3 - mein Favorit - zustande:


Eiswürfel, 2 Hand voll gefrorene Zwetschgen, 2 Esslöffel Zitronensaft und 200ml Apfelsaft vermengen. Aufgebrüht wurde hier der "Sommermärchen"-Tee (5 Teelöffel), der ein schönes Zitrusaroma hat. 15 Minuten ziehen, anschließend einlaufen lassen und die Karaffe schwenken, damit sich alles gut vermischt.

Hach, der Tea-Jay ist ein wunderbares Teil. Klar, man kann den Eistee auch anders zubereiten und bräuchte ihn nicht unbedingt. Aber mit dem Tea-Jay macht es einfach gleich doppelt so viel Spaß. Und der Wow-Effekt ist euch damit sicher! Ich werde bestimmt noch sooo viel ausprobieren. Vor allem wenn der Sommer dann auch endlich mal richtig da ist!

Dienstag, 21. Mai 2013

Vegan Street Day 2013 in Stuttgart


Am Pfingstsonntag waren meine bessere Hälfte (in Zukunft einfach T. genannt) und ich in Suttgart, um den zu Vegan Street Day besuchen.
"Deutschlands größtes veganes Straßenfest ist eine Sommerparty für alle Menschen, die bewusst, gesund und umweltfreundlich genießen wollen. Unter dem Motto „Aus Freude am Leben“ werden zu 100 % pflanzliche Spezialitäten angeboten, vom Veganen-Döner bis zum indischen Probierteller, vom Soja-Latte bis zur veganen Kuchentheke.
An den Ständen findet Ihr eine große Vielfalt an Rezepten, Tipps und Informationen rund um die pflanzliche Ernährung. Auch lederfreie Schuhe und Fair-trade-Kleidung sind regelmäßig beim Vegan Street Day vertreten, ebenso wie zahlreiche Tierrechts- und Tierschutzorganisationen."
Quelle
Um die 70 Stände waren am Stuttgarter Rathausplatz über eine Seitenstraße bis hin zum Schillerplatz aufgebaut. Grob geschätzt waren die Hälfte davon Essensangebote, was mein Hauptgrund für den Besuch war. Endlich mal die volle Auswahl haben, ohne nachfragen oder auf die Zutatenliste schauen zu müssen, ob nicht doch irgendwo Fleisch darin enthalten ist. 

 
Aber natürlich auch die restlichen Stände waren sehr intressant, so habe ich z.B. das erste Mal Baojam probiert und auch bei Taifun konnte mal Tofu-Sorten (z.B. Curry-Mango, übrigens sehr lecker) testen, die ich bisher noch nicht gekauft hatte. 
Besonders gut kam bei den Besuchern anscheinend (gemessen an den langen Warteschlangen), das veganisierte Standard-Fastfood an: Döner, Currywurst, Schnitzelsemmel, etc.
Obwohl es uns bei de reichlichen Angebot wirklich schwer fiel, entschieden wir uns schließlich dafür Folgendes zu probieren:


Super gut war das Lando, Grünkernbällchen in knusprig gegrillten Brot mit Gemüsesticks und Joghurtsoße. Der gemischte indische Teller enthielt Reis, rote Linsen, Kartoffel-Auberginen-Curry, Tamarinden- sowie scharfes Mango-Minz-Chutney und Papdam. Insgesamt auch lecker, allerdings ein bisschen fad. T. wollte dann noch unbedingt die neue Wheaty Grillschnecke probieren, die in einer Semmel angeboten wurde. Nachdem uns beim letzten Grillen eine Wheaty-Wurst eigentlich nicht ganz so gut geschmeckt hat, waren wir von der Schnecke begeistert. Konsistenz, Geschmack - passt!


Und natürlich konnte ich das Fest nicht verlassen, ohne ein Eis gegessen zu haben. Auch wenn das Wetter dafür eigentlich nicht unbedingt passend war (bewölkt, kühl, später Regen), musste das trotzdem sein. 


Angeboten wurden die Sorten: Erdnuss, Schoko-Banane, Haselnuss, Zitrone-Minze, Erdbeere und Mango-Maracuja. Ich entschied mich für letzteres (richtig gut!) und T. für Schoko-Banane. Mit persönlich war der Bananengeschmack etwas zu künstlich, aber richtig gutes Bananeneis (abgesehen vom selbstgemachten) haben wir bisher generell nur in einer Eisdiele in Italien bekommen.

Ein weiteres Highlight war die Kochvorführung von Björn Moschinski. Eigentlich sollte Jerome Eckmeier noch dabei sein, der war aber leider verhindent. Tatkräftige Unterstützung erhielt Björn dann aber von Patrik Baboumian.


Nach anfänglichen Schwierigkeiten (wie kriegen wir den Biertisch auf die Bühne, ohne das alles runterfällt), bei denen Patrik aber hilfreich sein konnte, ging es dann auch schon los.



Zugegeben, die zubereiteten Gerichte waren schon sehr einfach gehalten, aber die Gegebenheiten liesen als Arbeitsfläche ja auch nur einen Biertisch, eine Kochplatte, eine Kitchen Aid, sowie einen Vitamix zu. Von daher waren das zubereitete Mousse au Chocolat mit Pfefferkirschen und die angebratenen Sojaschnetzel mit Tomaten und (der eigentlich geplanten und dann doch vergessenen) Kräuter-Joghurt-Soße vollkommen in Ordnung. Im Grunde ging es ja auch mehr, um die vegane Küche im Allgemeinen, die die Beiden den Besuchern näher bringen wollten. 
(Achtung, Bilderflut!)












Am Ende, während Björn noch Fragen beantwortete, durfte das Publikum dann natürlich auch kosten.
Leider spielte das Wetter nicht ganz optimal mit. Es kühlte recht schnell ab und fing dann auch ziemlich zu regnen an. Deswegen (und wegen der längeren Autofahrt) haben wir dann auch vor der zweiten Kochvorführung und den anderen Shows doch wieder den Heimweg angetreten. Insgesamt war es aber ein schöner, und vor allem leckerer, Ausflug. Und es war vor allem toll zu sehen, wie viel Zulauf die vegetarisch/vegane Lebensweise inzwischen hat, da wirklich viele Besucher auf dem Straßenfest waren. 
Wart ihr auch dort? Oder wäre das was für euch gewesen?

Montag, 20. Mai 2013

Mandelmilchreis mit Blaubeersoße

Die Blaubeeren und ich - wir freunden uns immer mehr miteinander an. Das liegt nicht daran, dass ich sie nicht mochte, sondern mehr oder weniger kaum kannte. Zu Hause gab es früher eigentlich nie Beeren. (Ok, Erdbeeren ausgenommen.) Das ist auf ein Kindheitstrauma meiner Mutter zurückzuführen. Folgendes Szenario: Eltern und Kinder spazieren fröhlich durch den Wald, um Himbeeren zu pflücken. Kind vernichtet kostet zwischendurch natürlich das gesammelte Gut. Irgendwann dann die Mahnung der Mutter, mit dem Zusatz, dass da Würmer drin seien, um das Kind vom naschen abzuhalten. Kind: "Jaaa klar, Würmer...", öffnet die nächstbeste Himbeere und ein kleines Würmchen reckt ihr munter den Kopf entgegen. Tja, und so kommt es also, dass meine Mutter immernoch keine Himbeeren isst. Bis auf diese gefürchteten Beeren, darf ich meiner Mama heute aber alles vorsetzen, es wird auch anständig probiert und meistens schmeckt es ihr sogar! :-)


Zutaten für 1 gute Portion
70g Milchreis
ca. 350ml Mandelmilch
125g Blaubeeren
4El Blaubeersaft (alternativ: Traubensaft)
1Tl Speisestärke
Zucker nach Belieben

Zubereitung
Die Mandelmilch erhitzen und den Milchreis einrühren, nach Belieben süßen. Ich habe den Mandeldrink von Alpro verwendet und auf zusätzlichen Zucker verzichtet, da der schon gesüßt ist. Bei niedriger Temperatur und halb aufgelegtem Deckel ca. 20-25 Minuten köcheln lassen, bis der Reis gar ist. Falls nötig etwas Mandelmilch nachgeben.
Die Blaubeeren mit drei Esslöffeln Saft aufkochen. Die Stärke in einen Esslöffel Saft auflösen und zu den Blaubeeren geben. Einrühren und kurz köcheln lassen, bis dei Soße leicht eindickt. Auf den fertigen Milchreis geben und mit ein paar Mandelblättchen bestreuen.




Und mit diesem Rezept möchte ich Miss Blueberrymuffin ganz herzlich zu 3000 Facebook-Fans gratulieren! Das nahm sie zum Anlass ein kleines Event zu starten: Sie sucht, passend zu ihrem Namen, Rezepte mit ... na, Blaubeeren natürlich!

Sonntag, 19. Mai 2013

Geburtstagsüberraschungen

Heute habe ich mal kein Rezept, sondern möchte einfach nur kurz meine Freude mit euch teilen. Gestern feierten der Herr und ich unsere, kurz aufeinander folgenden, Geburtstage mit unseren Freunden nach. Nicht genug, dass sie schon extra hier her fahren mussten, nein, sie kamen auch nicht mit leeren Händen. Liebe Freunde, gutes Essen und ein gemütlicher Abend - das ist eigentlich allein schon wunderbar. Aber dann durfte ich auch noch allerhand Geschenke auspacken - und was soll ich sagen? Es war perfekt. Ich kam gar nicht mehr raus aus dem staunen und hab mich gefreut, wie ein kleines Kind. Die Sachen mussten dann auch mitten am Tisch stehen bleiben - ich konnte sie einfach nicht wegstellen, weil ich sie immer wieder anschauen musste.


Wir durften uns freuen über selbsgemachtes Rosmarin- und Tomatensalz, den Tea-Jay von Blomus, einen Chalk-Talk-Mug, Sommermärchen-Tee, sowie Olivenöl und Balsamico der Fattoria la vialla. Außerdem wird meine bessere Hälfte noch zum Kart fahren eingeladen.


Haben wir nicht die besten Freunde der Welt?!
♥ Ich danke euch für die tollen Geschenke den wunderschönen Abend! ♥


Samstag, 18. Mai 2013

Kleiner Mohnkuchen


Zutaten für eine kleine Springform
Teig
100g Mehl 

50g Quark
2Tl Öl
2Tl Milch
1/2Tl Backpulver
20g Zucker
Prise Salz

Füllung
150g gemahlener Mohn
225ml Milch
3Tl Butter
30g Hartweizengrieß
eine kräftige Prise gemahlene Vanille
4-5El Zucker
2 Eier
Prise Zimt


Zubereitung
Für den Teig Quark, Milch, Öl, Salz und Zucker miteinander verrühren. Mehl und Backpulver mischen und dazu sieben. Zu einem Teig verkneten und zu einer Kugel geformt und Folie gewickelt 30 Minuten im Kühlschrank ruhen lassen.
Währendessen für die Füllung die Milch it der Butter erwärmen. Grieß, Zucker und Vanille einrühren und kurz aufkochen lassen. Vom Herd ziehen und 5 Minuten quellen lassen. Dann Mohn und Zimt untermischen und etwas abkühlen lassen. 
Den Teig ausrollen und die gefettete Springform damit auskleiden. 
Nun werden noch die zwei Eier unter die Mohnmasse gerührt und dann die Füllung auf dem Teig verteilen. Im vorgeheizten Ofen bei 180°C Umluft ca. 25 Minuten backen. Gut auskühlen lassen, mit Puderzucker bestreuen und nach Belieben mit einem Klecks Sahne servieren.


Nach einem Rezept von Bitte mehr davon.

Freitag, 17. Mai 2013

Seitan-Tofu-Würste mit Currysoße oder kurz: Vegane Currywurst

Vor einiger Zeit habe ich schon einmal Seitan-Würste gemacht. Die waren geschmacklich in Ordnung, nur die Konsistenz hat mir nicht gefallen. Zu zäh, ich denke das lag daran, dass sie im Ofen gebacken wurden. Dieses Mal habe ich mich an dem Rezept von den Umsteigern orientiert. Die Gewürze habe ich leicht abgeändert und etwas mehr Glutenmehl benötigt. Das Ergebnis überzeugte auch meinen Mitesser, toller Geschmack (ich mag Seitan ja eh recht gern) und gute Konstistenz. Genau die richtige Grundlage für eine Currywurst! Apropo: Vor kurzem hatte ich im Freundeskreis eine hitzige Diskussion. Eine Wurst ohne Fleisch dürfe nicht "Wurst" heißen, ein Schnitzel aus Sojaprodukten hätte den Namen "Schnitzel" nicht verdient, usw. Die Diskussion endete uneinig. Sturköpfe halt. Ich nenne meine vegane Currywurst trotzdem WURST. Falls jemand eine bessere Alternative auf Lager hat, kann sie mir gerne mitteilen. ;-)


Zutaten für 5 Seitan-Tofu-Würste
100g Tofu
200g Wasser
40g Öl
je 1/2 Tl getr. Majoran, Knoblauchgranulat
je 1/4 Tl ger. Muskat, Pfeffer, Sojamehl
2 gestr. Tl Salz
1 geh. Tl Hefeflocken
1 Prise Cayenne
1 kräftige Prise Paprikapulver, edelsüß
1/2 kl. Zwiebel
130g + evtl. 3 Tl Glutenmehl

Zubereitung
Tofu zerkleinern und in einem Mixer mit dem Wasser, Öl, den Gewürzen und der klein gehakten Zwiebel zu einer homogenen Masse mixen. Das Glutenmehl in eine Schüssel sieben und die Tofumasse dazugeben. Alles miteinander gut vermengen. Hier habe ich dann eben noch drei Teelöffel meh Glutenmehl gebraucht, da der "Teig" zu feucht war. Fünf Portionen (á ca. 96g) abnehmen und in Wurstform rollen. Jede Wurst in ein Stück Alufolie einrollen. Ca. 45 Minuten im Dampf garen. Ich habe hierfür meinen neuen Bamboo-Steamer (♥) benutzt, was wunderbar funktioniert hat. Entweder esst ihr die Würste dann gleich, oder ihr macht es wie ich und lasst sie komplett abkühlen und bratet sie anschließend in einer Pfanne mit etwas Öl rundherum an, um sie dann mit Currysoße und Potato Wedges zu verschlingen genießen.



Zutaten Currysoße für 2-3 Soßenliebhaber
500ml passierte Tomaten
3El Essig
3-4Tl Brühenpulver
2El Ahornsirup
2Tl Paprika edelsüß
1-2Tl Paprika rosenscharf
2 Spritzer Tabasco
1Tl braunen Zucker
1Tl Salz
1 Spritzer Worcester Sauce (optional)
2-3El + etwas mehr Curry

Zubereitung
Alle Zutaten in einem Topf miteinander verrühren. Kurz aufkochen lassen und dann bei kleiner Hitze 10 Minuten halb abgedeckt köcheln lassen. Abschmecken und ggf. nachwürzen. Den Schärfegrad sollte hierbei jeder für sich selber entscheiden.
Die Sauce über die Würste geben und mit etwas Curry bestreuen.



Donnerstag, 16. Mai 2013

JOHM-Smoothie

Wie bitte? Was? JOHM? Nein, keine Sorge, das ist keine neue, äußerst exotische Frucht. 
JOHM = Joghurt-Orangen-Himbeer-Mango. Nur fand ich das als Titel etwas arg lang. ;-)


Zutaten für 2 Gläser
1 Mango
1 Orange
100g TK-Himbeeren
150g Joghurt

Zubereitung
Mango und Orange schälen und das Fruchtfleisch mit den restlichen Zutaten gut im Mixer vermengen.

Dienstag, 14. Mai 2013

Kartoffelpüree





Zutaten für 2 Personen
500g mehlige Kartoffeln
150-250ml Milch
15g Butter
Salz, gerieben Muskatnuss

Zubereitung
Die Kartoffeln schälen, grob klein schneiden und in 15-20 Minuten gar kochen. Abgießen und kurz ausdampfen lassen. Die Milch mit der Butter leicht erwärmen. Die Menge der benötigten Milch hängt von der Feuchtigkeit der Kartoffeln ab. Die Kartoffeln schon mal etwas würzen und dann mit etwas Milch-Butter-Mischung zerstampfen, nach und nach soviel Flüssigkeit zugeben, bis zur gewünschten Konsistenz. Mit Salz und Muskatnuss abschmecken.


Montag, 13. Mai 2013

Overnight-Oats: Basic & some different styles

Die Overnight-Oats erobern gerade die Bloggerwelt. Kein Wunder: schnell, und vor allem am Abend zuvor, zubereitet sind sie ein sättigendes, gesundes und aufgrund unzähliger Varianten, ein nicht langweilig werdendes Frühstück.
 Ich mache mir sie schon länger, wusste aber bis dato nicht, dass es dafür sogar einen Namen gibt ;-) Hier ist jetzt also auch mal mein Basisrezept und ein paar meiner Lieblingsvarianten.

Basic:
2El kernige Haferflocken
2El feine Haferflocken
3El Extras - nach Belieben z.B. Leinsamen, Chiasamen, gepuffter Amaranth, Cornflakes, etc.
5El Joghurt
ca. 7El Milch
Alles in einem Glas oder einer Schüssel vermischen und über Nacht im Kühlschrank durchziehen lassen. 


KiBa-Style:
Basic
+ 50 (TK-)Kirschen 
Am nächsten Morgen eine Banane dazuschneiden.


Apple-Style
(inspiriert durch Juli)
Basic
+ 3El Apfelmark, Schuss Ahornsirup/Honig 
+ 1 kl. Apfel klein gewürfelt 
+ 1El gehobelte Mandeln 
+ kräftige Prise Zimt


Kirmes-Style
Das Tollste an der Kirmes war, ist und wird auch immer sein: Die glasierten Schoko-Erdbeeren am Spieß. Liegt es an dem überteuerten Preis oder einfach nur an der ganzen Atmosphäre? Ich weiß es nicht, aber dort schmecken sie einfach am Besten. Klar, dass es davon dann auch eine Frühstücksvariation geben muss:
Basic
+ ein paar Erdbeeren, klein geschnitten 
+ 1-2El gehakte Schokolade



P&P-Style (my favourite)
Pear & Plum
Basic
+ 1 kl. Birne, geschält & klein geschnitten
+ 3 getrocknete Pflaumen, klein geschnitten 
+ etwas gemahlene Vanille 
+ ein Schuss Ahornsirup/Honig