Sonntag, 31. März 2013

Pad Cha-seasoned Tofu & Gemüse mit Reis


Der beste Kerl überhaupt war vor kurzen in Thailand. Und neben allerhand tollen Sachen brachte er mir auch jede Menge Kochzutaten mit. Er weiß halt, wie er sein Frl. glücklich macht. ;-)  
Als erstes wurde Pad Cha Seasoning Paste ausprobiert, die eigentlich als Marinade für Meeresgetier gedacht ist. Gibt's im Hause Moonstruck aber nicht, daher wurde die Paste kurzerhand zum Gewürz für einen Tofu-Gemüse-Wok umfunktioniert. Vielleicht findet ihr die Paste ja auch in eurem Asia-Markt. Oder ihr versucht sie selbst herzustellen. Drin ist: Chili, Sojaöl, Galgant (= Thai-Ingwer), Knoblauch, Salz, Zucker, Pfeffer, Schalotten und Glutamat. Jaa, ich höre schon die verächtlichen Zungenschnalzer und sehe die verdrehten Augen aufgrund des Glutamats ;-). Gibt's bei uns ja eigentlich auch nicht, aber da war es nun mal drin.

Zutaten für 2-3 Personen
1 Tasse Basmati-Reis
1 Pck. Pad Cha Seasoning Paste (50g)
1 Pck Tofu 
2 Frühlingszwiebeln
1 Stange Lauch
1 Karotte
1/2 rote Paprika
1 grüne Paprika
1 Glas Bambussprossen

Zubereitung
Den Reis nach Packunsanweisung zubereiten.
Tofu würfeln, Frühlingszwiebeln und Lauch in Ringe schneiden. Karotte und Paprika in schmale Streifen schneiden. Bambussprossen abtropfen lassen.
In einem Wok etwas Öl erhitzen. Tofu, Karotte, Lauch und Frühlingszwiebeln kurz anbraten. Dann einen Schluss Wasser und einen Schuss Sojasoß dazugeben, einen Deckel auflegen und 5 Minuten dünsten. Die Paprikastreifen zufügen und weitere 5-10 Minuten dünsten. Je nachdem, wie weich ihr euer Gemüse haben wollt. Nach 5 Minuten auf jeden Fall die Bambussprossen zufügen und kurz miterhitzen. Dann die Paste gut untermischen, nochmal etwas Sojasoße zufügen und das gute weitere 5 Minuten abgedeckt erhitzen. Mit dem Reis servieren.


Freitag, 29. März 2013

Grüner Smoothie mit rotem Kern

Eigentlich sollte der rote Kern eher ein Topping oben drauf werden. Da wollte das Himbeerpüree allerdings nicht liegen bleiben. Vielleicht weil ich zum passieren zu faul war? Macht nichts, auch so war das wieder mal ein leckerer Smoothie!


Zutaten für 2 große Gläser
1/3 Ananas (geschätze 250g)
1/2 Apfel
1/2 Banane
150ml Buttermilch
100-150ml Orangensaft
2 Hand voll Feldsalat
100g (TK-)Himbeeren

Zubereitung
Himbeeren auftauen lassen und mit einem Esslöffel Orangensaft pürieren.
Ananas und Banane schälen und klein schneiden. Den Apfel ebenfalls schälen, entkernen und grob reiben. Das Obst mit dem Feldsalat, der Buttermilch und dem Saft mixen. In ein Glas füllen und ein paar Teelöffel Himbeerpüree darauf geben. Dann mit einem Strohhalem grob durchrühren und genießen.

Donnerstag, 28. März 2013

{Post aus meiner Küche} Meine Kindheitserinnerungen


Das war sie also - meine erste Runde Post aus meiner Küche! Und dann auch noch zu so einem schönen Thema: Kindheitserinnerungen. Da haben sich die drei PamK-Damen aber wirklich was einfallen lassen! Ich seh's richtig vor mir, wie die vielen Teilnehmer in Erinnerungen schwelgen und sich dann voller Euphorie in die Küche stürzen. 
Bei mir war's zumindest so. :-)
Ihr könnt euch gar nicht vorstellen, wie gespannt ich auf die Benachrichtigung über das erhaltene Paket war. Und vorhin war's dann soweit: meine ganz liebe Tauschpartnerin Eva, auch bekannt als Fräulein Sorgenfrei, konnte das Paket auspacken. Ja, es wurde tatsächlich von Fräulein zu Fräulein gestauscht! Toll, oder? :-) Und was alles drin war in meinem Paket, möchte ich euch natürlich nicht vorenthalten. Tadaaa - meine Kindheitserinnerungen:


Als erstes hätten wir da Mama's Apfelkuchen nach Oma's Rezept:



Zutaten & Zubereitung für 1 Blech (da sich das logistisch als eher schwierig rausgestellt hat, habe ich für's Paket das Rezept auf Glaskuchenmenge umgerechnet ;-) )
1kg Äpfel schälen, entkernen und klein schneiden. 250g flüssige Butter mit 250g Zucker, je 1 Packung Vanillezucker und Backpulver und 5 Eier verrühren. 350g Mehl dazu sieben und unterrühren. Dann die Apfelstücke dazumischen. Den Teig auf einem mit Backpapier ausgelegtem Blech verteilen und im vorgeheizten Ofen bei 180°C 20-25 Minuten backen.




Natürlich musste auch etwas ganz typisches mit rein: Nudeln mit Tomatensoße.

Ich habe das selbe Nudelrezept wie hier verwendet, den Teig allerdings bis Stufe 2 durch die Nudelmaschine gegeben und zwischenzeitlich gut bemehlt, damit die einzelnen Nudeln nicht zusammenkleben. Dann werden immer ein paar Nudeln zusammen aufgenommen, als Nest zusammengedreht und getrocknet.

Zutaten & Zubereitungr ca. 4 Personen 
Etwas Olivenöl erhitzen. 1 große rote Zwiebel fein hacken, 1-2 Knoblauchzehen pressen und 1 kleine rote, getrocknete Chilischote darin anchwitzen. 1El Tomatenmark einrühren und (getrocknete) Kräuter (Rosmarin, Oregano, Thymian) darüberstreuen und kurz anrösten. Eine gute Prise Zucker untermischen. Dann mit 1 Dose stückige Tomaten (im Sommer gerne durch frische, aromatische Tomaten ersetzen) und 1 Packung passierte Tomaten ablöschen und bei niedriger Temperatur gute 20 Minuten köcheln lassen. Anschließend mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver kräftig würzen & abschmecken.


  
Die Rezepte für das Schokogranola sowie den Schokosirup stammen nicht aus meiner Feder, sondern habe ich mir für diesen Anlass zusammengesucht. Ihr findet sie hier und hier.







Und last but not least wanderte ein DIY-Apfelmilchreis-Mix mit in das Paket. 
Dazu habe ich 250g Milchreis mit je 2El braunem und 1El weißem Zucker, sowie einer Prise Zimt vermischt. Darauf kamen ein paar Rosinen und getrocknete Apfelstücke. 
Das Ganze gibt man dann in 1l kochende Milch und lässt es unter mehrmaligen rühren ca. 20 Minuten sanft köcheln.






Und so durfte sich das Paket dann auf die Reise begeben:


Ich hatte wahnsinnig viel Spaß und werde bestimmt auch noch bei weiteren Post aus meiner Küchen-Runden dabei sein. Ein herzliches Dankeschön an RikeClara und Jeanny für's ins Leben rufen und auf die Beine stellen dieser tollen Aktion.
   
Und nun freu' ich mich schon darauf, die vielen anderen tollen Pakete anzuschauen. Gesammelt werden nämlich alle Fotos auf Pinterest.

Wer von euch war noch dabei? :-)

Mittwoch, 27. März 2013

Mama's Nudelauflauf mit Oma's Gurkensalat

Diese zwei Gerichte gehören zusammen. Das eine gibt's nicht ohne das andere. Nie! Deswegen dürfen müssen sie sich auch einen Post teilen.


Zutaten für 2 Portionen
130g Penne
200g Quark
100g saure Sahne
1 Ei
1El Tomatenmark
100g Veggie-Leberkäse (z.B. von Eden)
Salz, Pfeffer, Paprikapulver, Muskatnuss

1/2-1 Gurke
1Tl Salz
3Tl Zucker
3El Sonnenblumenöl
3El Essig

Zubereitung
Die Nudeln gar kochen und den Leberkäse in Würfel schneiden. Quark, saure Sahne, Ei und Tomatenmark verrühren und kräftig(!) würzen & abschmecken. Nudeln und Leberkäse vermischen, den Guss darüber geben und etwas verteilen. Im vorgeheizten Ofen bei 180°C Umluft ca. 25 Minuten backen. Der Guss sollte fest sein und die oberen Nudeln gebräunt.
Die Gurke schälen und dünn hobeln. Salz und Zucker in einem Messbecher mischen, dann das Öl unterrühren und anschließend den Essig. Nun mit kaltem Wasser auf 250ml auffüllen, gründlich verrühren und über die Gurken geben. 
Ihr merkt schon, das ist keine leichte Vinaigrette mehr, sondern wirklich eine Salatsoße. Die Gurken schwimmen eigentlich schon darin. Aber in diesem Fall darf das so sein. Und, auch wenn es vielleicht nicht sehr gesellschaftstauglich ist: Wenn man nämlich etwas Salatsoße mit dem Nudelauflauf vermischt, schmeckt's erst richtig gut. Das ist halt eines meiner typischen "Zuhause- & Soulfood-Essen". ;-)

Dienstag, 26. März 2013

{Selbstgemacht} Labneh - indischer Frischkäse

Na, wenn das nicht mal mehr als einfach ist. Einfach ein bisschen Joghurt aromatisieren, über Nacht abtropfen lassen und schon darf man das Ergebnis Labneh nennen. Naja, 'abgetropfter Joghurt' klingt halt auch nur halb so spannend. ;-)

Zutaten 
500g Naturjoghurt
1/2Tl Salz
optional: getrocknete, zerkleinerte Kräuter, Chiliflocken, Kardamom, ...

Zubereitung

Ein Sieb mit einem dünnem Stofftuch auslegen. Den Joghurt mit den Gewürzen verrühren und in das Sieb geben. Einen kleinen Teller darauf legen und beschweren (z.B. einer Konserve, sollte nicht zu schwer sein). Mindestens 15 Stunden im Kühlschrank abtropfen lassen. Je länger er so steht, desto fester wird er. Tja, und das war's dann auch schon!

Aus dem Buch "Gemüse satt" von Alice Hart

Sonntag, 24. März 2013

Paprikaaufstrich

Zutaten für 1 großes Glas
2gr. rote Paprika
1kl. rote Zwiebel
1kl. Knoblauchzehe
1El Olivenöl
1/2 Tomate
1/2Tl Zucker
1El Rotweinessig
1/2El getr. Thymian
1/2Tl getr. Rosmarin
1,5El Maismehl
1 Msp. Agartine
Salt, Pfeffer, eine Prise Cayenne, ein paar Spritzer Zitronensaft

Zubereitung
Paprika, Zwiebel, Knoblauch und Tomate klein würfeln. Das Olivenöl erhitzen und Zwiebel und Knoblauch darin anschwitzen. Paprika und Tomate dazugeben und miteinander ca. 3-5 Minuten mit anschwitzen. Dann die Temperatur zurücknehmen und den Zucker einrühren. Nun unter gelegentlichem Rühren so lange schmoren lassen, bis das Gemüse weich ist. Thymian und Rosmarin fein hacken und mit dem Essig zu den Paprika geben. Weitere 5 Minuten schmoren. Nun das Gemüse in einen hohen Becher geben und mit dem Pürierstab einer glatten Masse verarbeiten. Das Maismehl und die Agartine dazugeben und nochmal kurz durchpürieren. Kräftig mit Salz und Pfeffer, sowie etwas Cayenne und Zitronensaft würzen und abschmecken. Vor dem Servieren im Kühlschrank durchkühlen lassen. Laut Rezept im geschlossenem Glas im Kühlschrank ca. 5 Tage haltbar.
Der Aufstrich schmeckt auch mit etwas Flüssigkeit (Brühe, Milch, Sahne) vermischt und erhitzt als Soße sehr gut.

Adaptiert nach einem Rezept aus der "Vegetarisch Fit"

Samstag, 23. März 2013

Exotik in der Frühstücksschüssel: Kokosmilchreis mit Mango



Zutaten für 1 Portion
70g Milchreis
ca. 350ml Reis-Kokosdrink
1 reife Mango

Zubereitung
Den Reis-Kokosdrink erhitzen und den Milchreis dazugeben. Unter häufigem rühren und bei niedriger Temperatur ca. 30 Minuten bis zur gewünschten Sämigkeit köcheln lassen. Bei Bedarf noch etwas Flüssigkeit nachgießen. Die Mango währendessen schälen. Die Hälfte in kleine Würfel schneiden und die andere Hälfte pürieren. Dann den Milchreis in eine Schüssel oder ein Glas geben und mit Mangopüree und -würfeln servieren.

Donnerstag, 21. März 2013

Knödelgröstl


Zutaten für 2-4 Personen
Semmelknödel
Kartoffelködel
2 rote Zwiebeln
4-5 Eier
1 Schuss Milch/Sahne
1 Bund Schnittlauch
Salz, Pfeffer

gemischte Blattsalate
1 gr. Karotte, geraspelt
Kürbiskern-Joghurt-Dressing

Zubereitung
Für das Gröstl können auch gut Knödelreste vom Vortag verwendet werden. 
Die Knödel in Scheiben schneiden. Die Zwiebel halbieren, ggf. viertel, und ebenfalls in schmale Scheiben schneiden. In einer großen Pfanne Öl erhitzen und darin Zwiebel und Knödelscheiben knsuprig von allen Seiten anbraten. Die Eier mit Milch, Salz, Pfeffer und Schnittlauchröllchen verrühren und über die Knödel gießen. Die Temperatur zurücknehmen und einen Deckel auflegen. Die Eimasse leicht stocken lassen, dann zerrupfen und rundherum kurz anbraten lassen. Nicht zu lange, sonst wird's trocken. Mit einem gemischten Salat servieren. So einfach & so lecker!


Dienstag, 19. März 2013

{In eigener Sache} Love your food...

In der Tat, das Thema Lebensmittelverschwendung ist nichts Neues, aber meiner Meinung nach wichtig genug, um nocheinmal darüber zu schreiben. 
Den Film Taste the waste kennen bestimmt schon einige von euch. Darin wird das Augenmerk vor allem auf die, auch überregionale, Verschwendung von Lebensmittelkonzernen wie Supermärkten gelegt. Allerdings ist es einfach den Film anzuschauen, über die Mengen der weggeworfenen Nahrungsmittel erstaunt oder sogar erschrocken zu sein, aber im nächsten Moment selber etwas in die Tonne zu werfen, weil "das ja nicht viel" ist. Habt ihr euch die Zahlen bzgl. der darüber geführten Statistiken schon mal angeschaut? Bundesweit fallen jährlich knapp elf Millionen Tonnen Abfall an. Und davon sind sage und schreibe etwa 60% von Privathaushalten. Das macht im Durchschnitt 82kg pro Einwohner - jährlich! Genau darüber entsteht gerade ein neues Projekt: We love food. Inspiriert von Taste the waste, wollen die vier Damen das Thema Lebensmittelverschwendung erneut aufgreifen, allerdings auf einer persönlicheren, regionaleren Ebene. 
Mir begegnet das in meinem Umfeld leider auch noch zu oft: Das Obst/Gemüse hat eine kleine Druckstelle? Weg damit. Ach, darauf habe ich jetzt eigentlich keine Lust mehr. Weg damit, war ja nicht teuer. Oh, das hatte ich ja ganz vergessen, naja, jetzt ist es schlecht. Weg damit. Muss das denn sein? Nein, und glücklicherweise gibt es doch einige Menschen, die das genau so sehen. So entstand zum Beispiel Foodsharing, ein Netzwerk, das es ermöglicht Nahrungsmittel, die man nicht mehr benötigt zu tauschen. Und bei wastecooking enstehen die tollsten Gerichte nur aus Lebensmitteln, die als 'Müll' eingestuft wurden. Oder auch Zu gut für die Tonne und Reste essen beschäftigen sich damit und haben u.a. Rezeptsammlungen zusammengestellt, die speziell auf die Verwertung übriger Lebensmittel abgestimmt sind. Und genau da möchte ich anknüpfen. Denn ich denke, das macht einen Großteil der weggeworfenen Nahrungsmittel aus: Reste. Übrig gebliebene, bereits zubereitete Speisen oder -bestandteile, halb leere Packungen, für die man keine Verwendung mehr findet oder schlicht zu viel gekaufte Waren. Ich kann mir gut vorstellen, dass viele Verbraucher einfach zu faul bequem sind, sich damit zu beschäftigen, wie man eben jene Zutaten noch verwerten könnte. Bei mir ist das so: Wenn ich weiß, für ein Gericht brauche ich nur (z.B.) die halbe Zucchini, dann überlege ich mir auch gleich, was ich aus der übrigen Hälfte machen kann und stimme darauf meinen Speiseplan ab. Da das bei mir schon mehr oder weniger automatisch passiert, finden sich in meinem Blog-Rezeptearchiv schon einige Gerichte, die genau mit diesem Hintergrund entstanden sind. Und manchmal sind sie sogar so gut, dass ich sie immer wieder koche, auch ohne, dass dafür etwas übrig bleiben musste. ;-) 
Ich habe mal eine kleine Liste erstellt, mit eben jenen Gerichten. Ich hoffe, das ist was für euch.

Was mache ich mit übrigem ...

... Obst?
Crumble hier lassen sich wunderbar jegliche Obstsorten verstecken
Eis funktioniert auch gut mit anderem, gefrorenem Obst 
Smoothies jegliches Obst, und manchmal auch Gemüse, lässt hier ganz einfach unterbringen

... Gemüse?
Ofengemüse nehmt einfach das Gemüse, das ihr gerade da habt
Wok-/Pfannengerichte: mit Reis #1Reis #2 oder Nudeln, hier variiere ich meistens mit den Gemüsesorten, je nach Verfügbarkeit
Gemüsequiche auch hier habe ich fast jedes Mal eine andere Gemüse-Kombination
Omelette oder Rührei mit Gemüseresten
  
... Kartoffeln, Nudeln und anderen Beilagen? 
Tortilla nicht nur Kartoffelreste, sondern auch anderes Gemüse kann man miteinbringen
TexMex-Pfanne Kartoffeln vom Vortag machen sich hier nochmal richtig gut
Eiernudeln und hier finden übrige Nudeln eine neue Bestimmung
Gebratener Reis für dieses Gericht soll der Reis sogar vom Vortag sein
Nudelsoße Reste von Sojaschnetzel, -granulat und Linsen kamen hier mit rein
Kartoffelsalat kann auch aus übrig gebliebenen Kartoffeln gemacht werden
Knödelgröstl  Semmel- und Kartoffelknödel in neuem Gewand



Meine Lieben, ich möchte natürlich auch gerne wieder eure Meinug zu diesem Thema wissen. Was macht ihr um Lebensmittel nicht wegwerfen zu müssen? Habt ihr besonders leckere Resteessen? Erzählt's mir! :-)

Sonntag, 17. März 2013

Hüttenkäsetaler

Zutaten für 8 Stück
200g Hüttenkäse
100g Cocktailtomaten
50g Mehl
Salz, Pfeffer
Schnittlauch, Basilikum

Zubereitung
Den Ofen auf 220°C Umluft vorheizen. 
Die Tomaten klein würfeln und mit dem Hüttenkäse, den Gewürzen, Kräutern und dem Mehl gut verrühren. Ein Backblech mit Backpapier auslegen und dieses zusätzlich einölen. Nun acht Taler auf das Backpapier setzen (lassen sich gut mit feuchten Fingern formen) und 20-25 Minuten backen. Nach 15 Minuten wenden und am Besten im Auge behalten, damit sie nicht zu dunkel werden. Ich bereite die Taler gerne vorzeitig vor und esse sie dann lauwarm oder kalt.

Früher schon mal gemacht und dank Frau Saltimbocca-Lüdenscheidt wieder daran erinnert worden.

Freitag, 15. März 2013

Brotsalat


Zutaten für 2-3 Personen als Hauptspeise
7 Scheiben (~175g) Ciabatta, 1-2 Tage alt
5 Strauchtomaten
1/2 Gurke
1 rote Zwiebel
1 Paprika
1/2 Topf Basilikum
4El Olivenöl
2El Rotweinessig
Salz, Pfeffer

Zubereitung
Ciabatta in Würfel schneiden. Falls euer Brot noch nicht trocken genug ist, könnt ihr auch nachhelfen, indem ihr es im Ofen kurz anröstet. Tomaten und Paprika würfeln. Gurke halbieren, entkernen und ebenfalls in Stücke schneiden. Die Zwiebel halbieren und in dünne Scheiben schneiden/hobeln. Basilikumblätter grob hacken. Olivenöl, Essig, Salz und Pfeffer verrühren und mit allen Zutaten vermischen. Den Salat 30 Minuten im Kühlschrank ziehen lassen. Vor dem Verzehr noch 10 Minuten Zimmertemperatur annehmen lassen und mit frisch gemahlenem Salz und Pfeffer nachwürzen.



Donnerstag, 14. März 2013

Kartoffelknödel

Kaum zu glauben, aber das sind tatsächlich meine ersten selbstgemachten Kartoffelknödel. Semmelknödel gibt's da schon häufiger bei uns, aber Kartoffeln wurden bisher immer anders zubereitet. An der Optik lässt sich noch etwas arbeiten, aber geschmeckt haben sie schon sehr gut!


Zutaten für 2-3 Personen (ca. 7 kl. Knödel)
500g (ungeschält gewogen ca. 550g) mehlig kochende Kartoffeln
1 Ei
1 gestr. Tl Salz
1 kräftige Prise Muskatnuss
ca. 80g Kartoffelmehl

Zubereitung
Die Kartoffeln gar kochen, abgießen und soweit auskühlen lassen, damit ihr sie pellen könnt, ohne euch die Hände zu verbrennen. Dann klein schneiden und fein zerstampfen (das habe ich nicht gründlich genug gemacht, so dass noch kleine Stückchen in den Knödeln waren). Komplett auskühlen lassen. Anschließend mit Ei, Salz, Muskatnuss und Kartoffelmehl verkneten. Erstmal mit der geringeren Menge Kartoffelmehl anfangen und soviel nachgeben, bis eine leicht klebrige, formbare Masse entsteht (manchmal brauche ich auch nur die Hälfte an Kartoffelmehl). In einem großen Topf Salzwasser zum kochen bringen, Temperatur etwas reduzieren, damit das Wasser nur noch leicht siedet. Mit feuchten Händen Knödel formen und in das Wasser geben. Ca. 10-15 Minuten ziehen lassen und anschließend mit einer Schaumkelle herausnehmen.

Dienstag, 12. März 2013

Apfelschnee

Zutaten für 1-2 Personen
2 große Äpfel
1-2Tl Zucker
1 Msp. gemahlene Vanille
1 Eiweiß
etwas Joghurt
gehobelte Mandeln

Zubereitung
Das Kerngehäuse der Äpfel ausstechen und im vorgeheizten Ofen bei 200°C 30-40 Minuten weich backen. Anschließend herausnehmen und durch ein feines Sieb passieren. Noch heiß mit der Vanille und ca. 1/2-1 Teelöffel Zucker (an Süße der Äpfel anpassen; ich nahm Traubenzucker) vermengen. Auskühlen lassen.
Das Eiweiß mit einer Prise Salt steif schlagen und zum Schluss noch 1/2-1 Teelöffel Zucker unterrühren. Den Eischnee unter das Apfelmus heben und die Masse kühl stellen. Kurz vor dem servieren einen Klecks Joghurt und ein paar gehobelte Mandeln darüberverteilen.

Adaptiert nach einem Rezept von Sarah Wiener.


Und da es bei diesem Rezept kein gemeinsames Happy End für Eigelb und Eiweiß gibt, sondern die Beiden für immer voneinander getrennt werden, ist das ein optimales Rezept für Luna's aktuelles Blogevent Getrennte Wege! 


Sonntag, 10. März 2013

Joghurtmousse mit Himbeertopping


Zutaten für 2 Personen
200g Naturjoghurt
50ml (frisch gepresster) Orangensaft
Schale von 1/2 unbehandelter Zitrone
2 gestr. Tl Agartine
100g (TK-)Himbeeren
1-2Tl (Vanille-)Zucker
ca. 20g Puderzucker
optional: 1 Zitronenmuffin vom Vortag

Zubereitung
Falls ihr einen Muffin (oder anderes Gebäck) übrig habt, könnt ihr es in kleine Stücke reißen und auf die Gläser verteilen. Joghurt mit (Vanille-)zucker und Zitronenschale glatt rühren. Den Saft in einem Topf erhitzen, die Agartine einrühren und einmal aufkochen lassen. Vom Herd nehmen und ca. 5 Minuten abkühlen lassen. Dann zwei Teelöffel des Joghurts in den Saft einrühren, um dann diese Mischung widerum zu dem restlichen Joghurt zu geben. Gut verrühren und auf die Gläser verteilen. Kühl stellen. Die Himbeeren auftauen lassen und passieren. Die Himbeersoße mit dem Puderzucker nach Geschmack süßen und auf der Joghurtmousse verteilen. Ein feines & leichtes Dessert, das nach Sommer schmeckt.

Inspiriert von einem Rezept von Anne loves food.

Samstag, 9. März 2013

{Selbstgemacht} Popcorn



Zutaten für 2 Personen
60g Maiskörner
2Tl Öl
1-2El Zucker oder
1Tl Salz

Zubereitung
In einem großen Topf das Öl stark erhitzen. Die Maiskörner hineingeben, Zucker oder Salz darüber streuen. Einen Deckel auflegen, den Topf durchrütteln und sobald die ersten Maiskörner aufpoppen die Herdplatte ausstellen. Den Topf aber noch darauf stehen lassen und jetzt einfach solange warten, bis die Maiskörnen aufhören aufzupoppen. Währendessen nur hin und wieder den Topf durchrütteln. Das Popcorn anschließend in eine Schüssel umfüllen und offen stehen lassen.