Sonntag, 6. Oktober 2013

Bratapfel im Quarkbett


Als ich mir Anfang des Jahres mein erstes internetfähiges Smartphone kaufte (vorher sträubte ich mich total dagegen! Inzwischen dreh' ich schon halb durch wenn ich's nicht mehr finde :D), holte ich mir auch Instagram. Nur um es kurz danach wieder zu löschen, weil ich's doof fand. So. Ein paar Monate später zog dann ein neues Handy ein, mit mehr Speicherplatz und Schnelligkeit. Also wagte ich einen neuen Instagram-Versuch. Und siehe da: Jetzt fand ich es auf einmal suuuper! Ihr merkt schon, ich entschließe mich gerne mal um. ;) Jedenfalls finde ich es inwzischen sehr schön, durch Instagram den ein oder anderen Blick hinter die Blogs bzw. deren Blogger werfen zu können und diesen Blick ebenso auch anderen bei mir zu gewähren. Gestern zeigte ich also dort ein Foto des Bratapfels und sofort baten drei liebe Leute um das Rezept. Und natürlich erfülle ich diese Bitte nur allzu gerne.


Dieses Rezept habe ich mir für die liebe Stephie und ihr aktuelles Blogevent "Äpfel, Äpfel, Äpfel" ausgedacht. Seit sie mich dazu einlud, ratterte es in meinem Kopf. Äpfel esse ich gern und viel (so ca. 3kg pro Woche sind es locker), allerdings meistens einfach so, ohne viel drum rum. Aber für Stephi wollte ich mir schon was anderes einfallen lassen. Da ich Äpfel auch liebend gerne warm und weich esse, entstand schnell die Idee dieses Frühstücks. Was bin ich froh, dass es direkt so geklappt hat, wie ich mir das vorgestellt hatte. Und schmecken tut's ... ich sage euch, einfach wunderbar!

 
Zutaten  
3 große Äpfel

250g Quark
1Ei
4-5El Zucker
1El Stärke
1El Weichweizengrieß
etwas gemahlene Vanille

10 getr., entsteinte Datteln
2El Rosinen
4El fein gehakte Mandeln
4Tl Apfelsaft

Zubereitung
Die Datteln mehrere Stunden in Wasser einweichen.
Das Ei trennen, Eiweiß steif schlagen. Quark, Eigelb, Zucker, Stärke, Grieß und Vanille gut verrühren. Den Eischnee unterhaben.
Datteln ausdrücken und mit den Rosinen klein haken. Mit Mandeln und Saft vermengen.
Das Kerngehäuse der Äpfel ausstechen. Ich habe mit dem Ausstecher einmal komplett durchgestochen und dann das Loch noch etwas vergrößert, in dem ich noch zwei Mal nur den halben Ausstecher durchgedrückt habe. 
Kleine Aufflaufformen (es dürfte auch eine größere Funktionieren) leicht fetten, die Quarkmasse darin verteilen. Die Füllung in die Äpfel drücken, dann die Früchte in die Quarkmasse setzen.
Im vorgeheizten Ofen, bei 160°C Umluft, ca. 40 Minuten backen. Herausnehmen, kruz abkühlen lassen und noch lauwarm essen. Ihr könnt dazu nach Belieben auch Vanille- oder Schokosauce servieren. Ich habe den Bratapfel im Quarkbett allerdings pur genossen.


Liebe Stephie, ich hoffe, dir gefällt dieses Rezept genauso gut wie mir. Ich freue mich, bei deinem Event dabei sein zu können und bin schon sehr auf die Zusammenfassung gespannt. :)


Kommentare:

  1. Oh das sieht sooooo gut aus <3 Ich liebe Bratäpfel. Danke fürs mitmachen!!! Und es war wundervoll dich heute mal in natura kennen zu lernen. Hab dich ins Herz geschlossen. Freue mich aufs nächste Mal <3

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    1. Ohh wie toll, dass ich deinen Geschmack getroffen habe!
      Und das kann ich nur genauso zurückgeben und freu mich sehr auf ein baldiges Wiedersehen. ♥

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  2. hmm, sieht sehr gut aus. Ist etwa schon wieder Bratapfelsaison. Huch, so schnell vergeht die Zeit. Instagram stell ich mir toll vor, aber leider macht mein Handy da nicht mit, auch wenns ein tolles Smartes Phone ist. Beim nächsten steig ich dann auch ein.
    Liebe Grüße
    Ilka

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  3. Das sieht ja richtig lecker aus!
    Ich hatte beim Lesen der ersten Zeilen ein breites Grinsen im Gesicht. Ich selber besitze auch erst seit wenigen Monaten ein Smartphone, hatte davor ein altes Handy, das glaub ich nicht mal internetfähig war, und sträubte mich auch gegen ein neues Gerät. Nun habe ich auch eines und möchte nicht mehr darauf verzichten ;)

    Ganz liebe Grüße
    Elena

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  4. Yummi, das hätte ich jetzt gerne einmal bitte zum Frühstück :-). Ich bin auch total viel auf Insta unterwegs, nur mit dem selber Posten ist es etwas schleppend ;-).
    Liebe Grüße, Daniela

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