Donnerstag, 6. Juni 2013

Gulasch mit Sojawürfeln

Nudeln oder Semmelknödel - was ist die ideale Beilage zum Gulasch? Diese Frage wurde auf Facebook heiß diskutiert. Zu Beginn war die Nudelfraktion stark in der Mehrheit, aber die Knödelfront holte auf! Ein paar Kartoffel- und Spätzleliebhaber kamen auch noch hinzu. Bei uns siegten im Endeffekt die Semmelknödel (die zum ersten Mal im Dampf garen durften), unter anderem auch weil es am selben Wochenende schon zwei andere Nudelgerichte gab. Hauptdarsteller war natürlich trotzdem das vegane Gulasch, wofür ich zum ersten Mal texturiertes Soja in Würfelform verwendet habe. Ob es tatsächlich wie klassisches Gulasch geschmeckt hat, weiß ich ehrlich gesagt nicht, da ich mich an den Geschmack nicht mehr erinnern kann. Das muss auch gar nicht sein, dass der Fleischgeschmack komplett imitiert wird. (Im Gegenteil: In einem vegetarischen Restaurant aß ich vor einiger Zeit Sojamedaillons, die schon zu authentisch geschmeckt haben, so dass ich sie kaum aufessen konnte.) Aber dieses Gulasch war auf jeden Fall lecker! Das Rezept für die Marinade habe ich drüben bei The Vegetarian Diaries gefunden.



Zutaten für 2 Personen
75g Sojawürfel
125ml Gemüsebrühe
2El Worcester-Soße
2El Sojasoße
1/2El Öl
1 Knoblauchzehe
1/2El mittelscharfer Senf
1 Lorbeerblatt
1/2Tl getr. Majoran
1geh. Tl Paprikapulver
Salz, Pfeffer

ca. 200g Zwiebeln (2 Stück)
2 Knoblauchzehen
2El Tomatenmark
200ml Rotwein
300ml Gemüsebrühe
2geh. Tl Paprikapulver
1Tl Majoran
1 Prise Cayenne
Salz, Pfeffer

Zubereitung
Gemüsebrühe, Worcester- und Sojasoße, Öl, gepresste Knoblauchzehe, Senf, Majoran, Paprikapulver, Salz und Pfeffer verrühren. Das Lorbeerblatt und die Sojawürfel hinzugeben und über Nacht marinieren lassen. Zwischendurch immer mal wieder durchrühren. Das die Sojawürfel bei der Weiterverarbeitung teilweise noch etwas härter sind, macht nichts, da sie noch gekocht werden.
Die Zwiebeln halbieren und, wie den Knoblauch auch, in Scheiben schneiden. Etwas Öl in einer hohen Pfanne erhitzen, die Sojawürfel (ruhig mit der restlichen Marinade und dem Lorbeerblatt) darin scharf anbraten, damit sie Farbe bekommen. Zwiebeln, Knoblauch und Tomatenmark dazugeben und kurz mit anrösten. Dann mit Rotwein ablöschen, aufkochen und leicht einreduzieren lassen. Nun die Gemüsebrühe angießen, ebenfalls aufkochen lassen, die Temperatur zurücknehmen. Die Gewürze einrühren, einen Deckel auflegen und 20-25 Minuten köcheln lassen (je nach gewünschter Sämigkeit der Soße, sollte es zu wenig sein, kann auch noch etwas Brühe nachgegossen werden). Abschmecken und mit einer Beilage nach Wahl servieren.

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