Freitag, 30. November 2012

Veganes Ananastörtchen

Für meinen ersten, selbst kreierten, veganen Dessertversuch bin ich eigentlich ganz zufrieden. Vor allem die Konsistenz der Ananasmousse hat mir sehr gut gefallen. Weder zu stichfest, noch zu wabbelig. Nur der Ananasgeschmack hätte etwas intensiver sein können. Das fällt aber nur auf, wenn man die Mousse alleine isst; in Verbindung mit dem Törtchenboden und den Grantapfelkernen ist es ok. Trotzdem werde ich das nächste Mal wohl 400g Ananas und nur 200g Seidentofu ausprobieren. Das war übrigens auch mein erster Kontakt mit einem Granatapfel. Und ich bin positiv überrascht. Die Verarbeitung ist super einfach und die Kerne haben einen tollen, eigenen Geschmack! Meinen Mitesser konnte ich für dieses Dessert allerdings nicht gewinnen, aber in letzter Zeit unterscheiden sich unsere Geschmäcker eh recht stark :-D. Meiner zweiten Testesserin hat es dann aber widerum sehr gut geschmeckt.


Zutaten für 3 Törtchen (Speiseringdurchmesser ca. 8cm)
12 Trockenpflaumen, entsteint
6-8 Scheiben Zwieback
300g frische Ananas
300g Seidentofu (bitte obige Anmerkung beachten)
1Tl Zucker
1 Beutel Agartine (10g)
Granatapfelkerne

Zubereitung
Den Zwieback in einem Gefrierbeutel mit Hilfe eines Nudelholzes fein zerkleinern. Die Pflaumen klein schneiden und pürieren. Die Zwiebackbrösel zufügen (erstmal lieber weniger nehmen und ggf. nachschütten) und alles zu einer nicht zu klebrigen, aber auch nicht zu trockenen Masse verkneten (zu trocken -> etwas Wasser oder Saft zufügen; zu klebrig -> mehr Zwiebackbrösel dazugeben). Den "Teig" in die Speiseringe geben und andrücken. Während der weiteren Arbeitsschritte kalt stellen.
Die Ananas pürieren, 200ml abmessen und in einen Topf geben. Den Zucker (nach Belieben auch mehr) und die Agartine einrühren, aufkochen und ca. 2 Minuten köcheln lassen. Währendessen den Seidentofu zur restlichen Ananas geben und durchpürieren. Die heiße Ananasmasse zur Seidentofumischung geben, zügig kräftig miteinander verrühren und ebenso zügig in die Speiseringe füllen. Etwas erkalten lassen und dann mehrere Stunden im Kühlschrank kalt stellen und fest werden lassen. 
Vor dem servieren mit den Granatapfelkernen dekorieren.




Samstag, 24. November 2012

Kindsheitserinnerung: Eiernudeln


Ich kann euch gar nicht sagen, wie gern ich dieses Gericht esse. Nicht nur, weil es mir einfach gut schmeckt, sondern auch, weil es jedes Mal schöne Erinnerungen an früher hervorlockt. In meiner Kindheit gab es dieses Essen nämlich recht häufig: denn es ist schnell gemacht, einfach, ohne langes in-der-Küche-stehen und die Zutaten hat man fast immer im Haus. 
Die Zubereitung ist denkbar simpel: Gekochte Nudeln (können auch vom Vortag sein; am Besten eignen sich Penne oder Tortiglioni; Farfalle geht auch) werden in einer Pfanne angebraten - ich mag's leicht knusprig. Nebenbei werden in einer Schüssel Eier (nicht zu viele, es soll ja kein Omelette werden) aufgeschlagen, gewürzt (ich nehme Salz, Pfeffer, Paprikapulver edelsüß, Knoblauchgranulat und Schnittlauch) und mit einem Schuss Milch kräftig verquirlt. Die Eier kommen dann über die Nudeln in die Pfanne. Leicht anstocken lassen und dann immer wieder verrühren, bis alles gleichmäßig durch ist. Dazu wird Ketchup gegessen. Meine Mama malte damit immer liebevoll ein (Punkt, Punkt, Komma, Strich und fertig ist das-) Mondgesicht auf meine Portion. Dann wurde mir eine Gabel in die Hand gedrückt und ich durfte alles 'vermatschen' und aufmampfen.
Und auch heute noch kommt dieses Gericht gerne auf unseren Tisch, allerdings dann ohne Mondgesicht ;-)


Verratet ihr mir, welche Gerichte ihr mit eurer Kindheit verbindet?

Mittwoch, 21. November 2012

Spätzle - Grundrezept


Zutaten

für 2-3 Personen
375g Mehl
250-300ml Wasser, warm
2 Eier
Salz

für mind. 4 Personen
500g Mehl
5 Eier
200-250ml Wasser, warm
Salz

Das sind zwar sehr unterschiedliche Mengenverhältnisse, aber es funktioniert mit beiden Angaben sehr gut!

Zubereitung 
Die Zutaten mit Hilfe von Knethaken zu einem geschmeidigen Teig kneten.
In einem großen Topf Wasser aufkochen und salzen. Dann den Teig mit einer Spätzlereibe oder -presse portionsweise in das kochende Wasser geben. Wenn die Spätzle an der Oberfläche schwimmen, sind sie fertig. Abschöpfen und im Ofen warm halten.
Die Spätzle können dann entweder direkt so oder kurz angebraten serviert werden.

Dienstag, 20. November 2012

TexMex-Pfanne oder so...

... wie auch immer man diese Zusammenwürfelung nennen mag ;-) Ist auf jeden Fall toll, wenn es mal schnell und ohne zu großen Aufwand sein soll.


Zutaten
1 Paprika, rot
1 (nicht zu große) Dose Mais
1 Dose Kidneybohnen
1 Pack. Räuchertofu
1 Dose stückige oder geschälte Tomaten
1 Zwiebel, rot
1-2 getr. Chillischote
Kartoffeln

Zubereitung
Die Kartoffeln schälen, in Stücke schneiden und in Salzwasser garen.
Die Paprika und den Tofu würfeln, Mais und Kidneybohnen abschütten und abtropfen lassen. Die Zwiebel halbieren und in Streifen schneiden.
In einer großen Pfanne etwas Öl erhitzen und zerbröselte Chillischote, Zwiebeln und Tofu scharf anbraten. Dann Paprika zufügen, kurz mitbraten, Bohnen und Mais dazu geben. Deckel auflegen und kurz dünsten, je nachdem wie knackig man die Paprika haben möchte. Dann die Tomaten zufügen. Kräftig würzen mit Salz, Pfeffer, Paprikapulver, Cayennepfeffer. Nochmal abdecken und ca. 10 Minuten köcheln lassen.
Abschmecken und mit den Kartoffeln servieren.


Montag, 19. November 2012

Schlemmerfrühstücksbrei

Ich muss zugeben, der Name ist nicht der Ausgefallenste, aber mir wollte einfach nichts Besseres als "Apfel-Bananen-Hafer-Leinsamen-Brei mit (Soja-)Joghurt und Nüssen" einfallen.



Zutaten für 1 große Portion
1 Apfel
1 Banane
4El feine Haferflocken
1El geschrotete Leinsamen
3-4El (Soja-)Joghurt
einen großzügigen Schluck Soja-/Mandel-/Kuhmilch
optional: Nüsse (bei mir diesmal: gehobelte Mandeln)

Zubereitung
Den Apfel schälen, achteln und (mittels einem Gemüsehobel) in dünne Scheiben schneiden. Die Bananen schälen, längs nach halbieren (außer es ist ein sehr schlankes Exemplar) und ebenfalls in Scheiben schneiden. Beides in einen kleinen Topf geben und einen Schluck Wasser zufügen. Deckel auflegen und aufkochen lassen. Dann Temperatur zurücknehmen und ca. 3-5 Minuten weich dünsten. Die Haferflocken und Leinsamen zufügen und einrühren. Jetzt die Milch dazugießen, verrühren und kurz erwärmen, bis die Masse schön sämig ist. In eine Schüssel füllen und mit Joghurt und, wenn gewünscht, den Nüssen vermischen. 
Noch lauwarm genießen und in den Tag starten!

Sonntag, 18. November 2012

Chinakohl-Kartoffel-Topf

Ein Rezept meiner Oma, welches ich mir immer gewünscht habe, wenn ich bei ihr zu Besuch war. Naja, zumindest solange, bis sie mir damit mal Speck unterjubeln wollte. Seitdem koche ich's dann doch lieber selber ;-)

 
Zutaten für ~3 Personen
1 Zwiebel
1gr. Chinakohl
750g Kartoffeln
ca. 100-125ml Gemüsebrühe
Salz, Pfeffer, Paprikapulver edelsüß

Zubereitung
Die Zwiebel fein würfeln, die Kartoffeln schälen und in mundgerechte Stücke schneiden. Den Chinakohl in schmale Streifen schneiden.
Etwas Öl in einem großen Topf erhitzen und die Zwiebel anschwitzen. Die Kartoffeln dazu geben und kurz mit anbraten. Dann soviel Chinakohl, wie in den Topf passt (geht bei mir nicht alles auf einmal), dazu geben. Etwa der Hälfte der Gemüsebrühe drübergießen, kurz durchmischen und einen Deckel auflegen. Bei mittlerer Hitze schmoren lassen. Sobald der Chinakohl zusammengefallen ist, eine nächste Ladung dazugeben und wieder etwas Gemüsebrühe drübergießen. Wenn der gesamte Kohl im Topf ist, würzen mit Salz, Pfeffer und Paprika. Im geschlossenen Topf solange sanft köcheln lassen, bis die Kartoffeln und der Kohl gar sind. Dann den Deckel runternehmen, Temperatur etwas erhöhen und solange Köcheln lassen, bis die meiste Flüssigkeit verdampft ist (ein bisschen darf schon noch drin sein). Dann abschmecken und ggf. nachwürzen.




Freitag, 16. November 2012

Schnelles Buttermilchbrot

Gebacken von meiner besseren Hälfte. Ihm gebührt Lob und Ruhm. ;-)


Zutaten für 1 Laib
450g Mehl
1Tl Salz
1Tl Natron
400ml Buttermilch

Zubereitung
Den Backofen vorheizen: 220°C, Umluft.
Mehl, Salz und Natron vermischen und in eine Schüssel sieben. In die Mitte eine Mulde eindrücken und fast die komplette Buttermilch hineingießen. Die Zutaten mit Knethaken zu einem Teig verarbeiten und bei Bedarf noch etwas Buttermilch zufügen. Auf einer bemehlten Arbeitsfläche leicht durchkneten und zu einem Laib formen. Auf ein, mit Backpapier ausgelegtes, Backblech legen und die Oberfläche mit einem scharfen Messer kreuzförmig einschneiden. Ca. 30 Minuten backen. Das Brot ist fertig, wenn es beim klopfen auf die Unterseite hohl klingt (für mich hört sich das zwar alles gleich an, aber dafür hab ich ja einen Mann, der sich damit auskennt :-D )


Aus dem Buch "Cook's Bible - Backen: Frisch aus dem Ofen"


Dienstag, 13. November 2012

Gewürzmischung für Glühwein und Früchtepunsch

Für viele Menschen gehört der Glühwein oder auch der Früchtepunsch zur Advents- und Weihnachtszeit fest dazu. Warum ist ja auch ganz verständlich: Die Freude beginnt mit dem wohlduftenden Aroma, das die typischen Gewürze wie Zimt und Nelken verströmen, geht dann weiter über den wunderbaren Geschmack, der den Gaumen umschmeichelt und endet schließlich bei dem angenehem warmen Gefühl im Inneren, das zurückbleibt.
Und mit dieser Gewürzmischung könnt' ihr euch diese Sinnesfreuden nun ganz einfach selbst nach Hause holen oder auch an liebe Menschen weiterschenken.


Für einen Topf voll Glück braucht ihr:
die getrocknete Schale von je 1 unbehandelten Orange und Zitrone*
2 Zimtstangen
2 Sternanis
1Tl (nicht gehäuft) Nelken
*könnt ihr ganz einfach selber machen: Mit einem Sparspäler die Schale möglichst dünn (ohne zu viel weiße Haut) abziehen, in dünne Streifen schneiden und auf einem Küchentuch trocknen lassen. Das hat bei mir etwa zwei Tage gedauert. Wenn ihr einen Heizkörper habt, könnt ihr die Schale auch da zum trocknen drauf legen. Geht etwas schneller und riecht toll.

So könntet ihr die Mischung, in ein kleines Gefäß gefüllt, nun verschenken.

Für Glühwein fügt ihr oder der Beschenkte dann hinzu:
1 Flasche halbtrocknen oder trocknen Rotwein
2-3El Zucker

Oder für Früchtepunsch:
450ml Orangensaft
450ml roten Multivitamin- oder Traubensaft.

Wein oder Saft zusammen mit den Gewürzen in einem Topf langsam erhitzen (nicht kochen!) und durch ein feines Sieb in Tassen füllen.



Und weil diese Mischung nicht nur wunderbar zur kommenden Adventszeit passt, sondern auch zum tollen Blogevent "Fix für ... lecker" bei Ninas kleinem Foodblog passt, möchte ich dies gerne dafür einreichen.

Blog-Event: Im Glas gemixt – Fix für… lecker!

Sonntag, 11. November 2012

Ofengemüse mit Bulgur und Joghurtdip


Zutaten für 4 Portionen
1 Zucchini
1gr. Stange Lauch
1 Paprika, rot
1 Zwiebel, rot
ca. 200g Champignons
3 Knoblauchzehen
5El Olivenöl
2El Tomatenmark
1 Tasse Bulgur
1/2 Kressebox
2-3 Frühlingszwiebeln
200g (Soja-)Joghurt
ein paar Spritzer Zitronensaft
Salz, Pfeffer, Paprikapulver, Chiliflocken, TK-Kräuter-Mix

Zubereitung
Für das Ofengemüse Zuchini und Lauch halbieren und in Scheiben, Paprika und Pilze in Stücke und die Zwiebel in Spalten schneiden. Zwei Knoblauchzehen in feine Scheiben schneiden. Aus Olivenöl, Tomatenmark, Kräuter, Salz, Pfeffer, Paprika, Chiliflocken eine Marinade anrühren und in einer großen Schüssel mit dem Gemüse vermischen (geht gut mit den Händen oder Salatbesteck). Nun das Gemüse auf einem mit Backpapier ausgelegten Backblech verteilen, in den vorgeheizten Ofen (180°C Umluft) schieben und für 30 Minuten drin lassen. Nach der Hälfte der Zeit das Gemüse etwas wenden bzw. durchmischen. Die letzten 10 Minuten den Backofengrill (falls vorhanden) zuschalten.
Für den Joghurtdip eine Knoblauchzehe pressen, die Frühlingszwiebeln in feine Scheiben schneiden, die Kresse abschneiden. Alles in den Joghurt rühren und mit Salz, Pfeffer, ein paar Tropfen Olivenöl und etwas Zitronensaft abschmecken. Kurz ziehen lassen.
Für den Bulgur 1,5 Tassen Gemüsebrühe aufkochen lassen, den Bulgur unter rühren einrieseln lassen. Die Temperatur zurücknehmen und den Bulgur ca. 10 Minuten quellen lassen, bis die Flüssigkeit aufgenommen wurde. Mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver abschmecken.



Samstag, 10. November 2012

Kichererbsen mit Spinat

Dieses Rezept hab' ich aus einem kleinen Kochbuch, welches ich geschenkt bekommen habe, namens (achtung, Einfallsreichtum!) "Vegetarisch". Mir hat das Gericht trotz, oder vielleicht auch wegen der Einfachheit gut gefallen. Mein Mitesser konnte sich dafür leider nicht begeistern. Also, einfach ausprobieren und selber urteilen :)


Zutaten für 2 Portionen
500g frischer Spinat
1 Dose Kichererbsen
1 Zwiebel, rot
2 Knoblauchzehen
70ml Gemüsebrühe
2El Olivenöl
Cumin/Kreuzkümmel, Cayenne, Salz, Peffer 
1El frisch gehakter Koriander (weggelassen)

Zubereitung
Den Spinat verlesen und waschen, Kichererbsen abschütten und abtropfen lassen. Zwiebel halbieren und in Scheiben schneiden, Knoblauch fein hacken. 
Einen (sehr) großen Topf bereitstellen. 1/3 des Spinats in den Topf geben, darauf je die Hälfte der Kichererbsen, Zwiebel und Knoblauch verteilen. Mit den Gewürzen bestäuben. Darauf kommt ebenfalls wieder 1/3 Spinat und die restlichen Kichererbsen, Zwiebel und Knoblauch. Erneut würzen und den restlichen Spinat oben drauf verteilen. Die Brühe drübergießen und das Olivenöl auf die Oberfläche träufeln.
Einen Deckel auflegen und bei geringer Temperatur ca. 30 Minuten garen lassen. Nach Bedarf noch Brühe nachgießen. Gegen Ende habe ich das Ganze dann mal durchgerührt und abgeschmeckt. Zum Servieren soll dann noch der Koriander drüber gestreut werden.

Dazu gab's dann Maiswaffel und einen Hüttenkäse-Dip (diesen natürlich weglassen, wenn das Ganze vegan sein soll).


Zutaten 
1/2 Becher Hüttenkäse/körniger Frischkäse
Salz, Pfeffer
Paprikapulver, Chilliflocken
Schnittlauch, Knoblauchpulver
Kräutersalz

Zubereitung
Alles miteinander gut verrühren und kurz durchziehen lassen.



Mittwoch, 7. November 2012

Folienkartoffel aus dem Ofen

Keine große Hexerei und doch immer wieder lecker.


Zutaten
faustgroße, mehlig kochende Kartoffeln
Öl/Butter
grobes Meersalz

Zubereitung
Die Kartoffel gründlich waschen/abbürsten. Mit einer Gabel mehrmals rundherum einstechen. Die Alufolienstücke mit Öl/Butter einpinseln und dem Salz bestreuen. Die Kartoffel fest einpacken und im vorgeheizten Ofen bei 200°C 60 Minuten backen. Zwischendurch wenden.
Achtung beim aufschneiden der Kartoffel, es entweicht sehr heißer Dampf. Die Kartoffel nach Belieben mit z.B. Kräuterquark, Sour Creme, Tzaziki, Radieschenquark, etc. servieren.

Dienstag, 6. November 2012

Sojapflanzerl

... auch Sojabratling, -frikadelle oder burger genannt.

Zutaten für 2 Personen
100g Sojagranulat
1 Ei
1/2 Semmel
1/2 Zwiebel
Semmelbrösel/Paniermehl
Salz, Pfeffer, mittelscharfen Senf, Paprikapulver, Knoblauchgranulat

Zubereitung
Die Semmel in Wasser einweichen, anschließend gut ausdrücken. Die Zwiebel fein hacken. Das Sojagranulat in heißer Gemüsebrühe 10 Minuten quellen lassen und abschütten. 
Nun Sojagranulat, Semmel, Zwiebel und Ei gut vermischen und kräftig würzen. So viel Semmelbrösel dazugeben, bis ein gut formbarer Teig entsteht. Daraus die Pflanzerl formen und in einer Pfanne von beiden Seiten goldbraun braten. Falls nötig, die Pflanzerl im Ofen warm halten, während man noch mehrere brät.



Sonntag, 4. November 2012

Kleiner Rübli-Apfel-Guglhupf


Zutaten für eine kleine Guglhupfform
170g Mehl
30g gemahlene Haselnüsse
2 gehäufte Tl Backpulver
2 Eier
5El Öl
100g Joghurt
60g Zucker
je 150g Karotte und Apfel

Zubereitung 
Mehl, Backpulver und gemahlene Nüsse vermischen. Joghurt, Öl, Eier und Zucker schaumig rühren. Apfel und Karotte schälen und fein raspeln. Mehlmischung zur Joghurtmischung sieben und verrühren. Apfel- und Karottenraspel untermischen und in eine gut gefettete Guglhupf füllen.
Im vorgeheizten Ofen bei 180°C, Umluft ca. 30 Minuten backen. Am Besten Stäbchenprobe machen, kann je nach Ofentyp auch mal 3-5 Minuten länger dauern. Den Kuchen kurz ruhen lassen, dann stürzen. Mit Puderzucker bestäuben.



Kleine Kuchen - Back-Event bei Low Budget Cooking

Samstag, 3. November 2012

Kräuter-Apfel-Eistee

Passt zwar nicht zur Jahreszeit, aber mir war einfach danach!


Zutaten für knapp 1Liter Eistee
2 Beutel Kräutertee
2 Beutel Apfeltee
2 Steviatabs
4El Zitronensaft
Mineralwasser
Eiswürfel

Zubereitung
Die 4 Teebeutel mit dem Stevia in eine große Tasse (Fassungsvermögen 450-500ml) geben und mit kochendem Wasser aufgießen. Mit einem kleinen Teller abdecken und solange ziehen lassen, bis der Tee fast (oder komplett) ausgekühlt ist. Die Teebeutel entfernen und den Tee in eine Karaffe oder Kanne umfüllen. Den Zitronensaft zufügen und mit kaltem Mineralwasser auf fast 1Liter auffüllen. Eiswürfel zugeben und servieren.


Jetzt auch bei Facebook + kleines Give-Away!

Hey ihr!
Wisst ihr was, ab heute gibt's "Frl. Moonstruck kocht!" auch bei Facebook
Wer mag, klickt hier und schaut mal vorbei.
Ich freu' mich auf euch!


Außerdem habe ich ein kleines Give-Away für euch und zwar von meiner Lieblings-Bio-Marke: Alnatura.
Warum Alnatura?! Hm, nunja, erstmal habe ich bisher eigentlich noch kein Produkt davon in der Hand gehabt, welches mir nicht gefallen bzw. geschmeckt hat. Aber auch das Ganze drum herum mag ich: Die Präsentation der Produkte, die Aktionen, für die sich das Unternehmen einsetzt, die Werbung (dezent, aber gut gestaltet), die Supermärkte an sich, etc.
Durch das umfangreiche Sortiment, welches in dm-Märkten angeboten wird, kommt man ja recht leicht an die Produkte ran. Wenn ihr aber eine Alnatura-Filiale in der Nähe habt, schaut da unbedingt mal vorbei. Die Auswahl ist grandios und man fühlt sich da gleich wohl :D
So genug getextet. Hier erstmal das kleine Give-Away:
 

 Wie kommt ihr also da ran?

Jeder Blogger, der hier zu diesem Post einen Kommentar abgibt, nimmt an der Verlosung teil. Verratet mir doch eventuell, was ihr von Alnatura haltet und ob ihr vielleicht sogar ein Lieblingsprodukt habt.

Je ein weiteres Los kommt in den Topf, um eure Gewinnchancen erhöhen, wenn ihr
  • "Frl. Moonstruck kocht!" entweder hier und/oder bei Facebook folgt
  • einen weiteren Kommentar unter dem Facebook-Post zu dem Give-Away hinterlasst
  • in eurem Blog etwas Kleines über dieses Give-Away veröffentlicht (schickt mit in diesem Fall doch bitte den zugehörigen Link. Nicht, dass ich euren Post vielleicht nicht mitkriege und das dann untergeht)
So, meine Lieben, das Ganze läuft bis zum 24.11.2012 - 24 Uhr (später abgegebene Kommentare können leider nicht mehr berücksichtigt werden). Am 25.11.2012 wird dann ausgelost!

Ich wünsch' euch allen viel Glück.
 Eure Frl. Moonstruck

Der Rechtweg ist wie immer ausgeschlossen ;-) 


Update zum Start der letzten Woche:
Um es noch spannender zu machen, gibt's ab heute für jeden Teilnehmer, dem mein Blog bei Facebook gefällt, noch ein zusätzliches Los, wenn er den enstprechenden Facebook-Post teilt! :-) 



Freitag, 2. November 2012

Schoko-Apfel-Kuchen im Brownie-Style

Die wunderbare Konsistenz dieses Kuchens erinnert an einen beliebten Klassiker: den Brownie :-)



Nachgebacken nach einem Rezept von eat smarter.

Zutaten für eine kleine Springform
100g Mehl
2 Eier
1 Vanilleschote
175g ungesüßtes Apfelmus
80g Zucker
1 Prise Salz
2El Kakaopulver
1/2Tl Backpulver


Zubereitung
Das Mehl mit dem Kakao und dem Backpulver mischen. Die Eier trennen, das Eiweiß mit der Prise Salt steifschlagen. Dann langsam den Zucker einrieseln lassen. Das Mark der Vanilleschote auskratzen. Eigelb, Vanillemark und Apfelmus verrühren. Die Mehlmischung darüber sieben und verrühren/verkneten. Nun den Eischnee unterheben. 
Die Springform mit Backpapier auslegen, den Rand fetten und mit Kakaopulver bestreuen. Den Teig einfüllen und im vorgeheizten Ofen bei 150°C (Umluft) gute 25 Minuten backen. 
Den Kuchen kurz in der Form ruhen lassen, dann auf einem Kuchengitter auskühlen lassen. Mit Puderzucker bestäuben und nach Belieben mit Sahne servieren.
Ich habe das Apfelmus selber gemacht und nur grob zerstampft, deswegen sieht man auf den Fotos noch das ein oder andere Mini-Apfelstück hervorblitzen ;-)


Das ist mein Novemberbeitrag zum Cookbook of Colors.



HighFoodality Blog-Event Cookbook of Colors

Ravioli mit Tomaten- und Broccolifüllung


Zutaten für 4 Personen
Nudelteig (adaptiert nach diesem Rezept von Ninas kleinem Foodblog)
500g Hartweizengrieß
~250ml Wasser
7Tl Öl
1Tl Salz

Tomatenfüllung
100g Frischkäse
50g getrocknete, eingelegte Tomaten
1El Joghurt
1El Zitronensaft
1/2 gr. Knoblauchzehe
Salz, Pfeffer

Broccolifüllung
200g Broccoli (Strunk kann mitverwendet werden)
10g Pinienkerne
25g Frischkäse
ein paar Spritzer Zitronensaft
Salz, Pfeffer, Knoblauchpulver, Muskatnuss, Kräutersalz
-hier könnte ich mir auch zusätzlich noch geriebenen Käse gut vorstellen-

Außerdem
1 Eiweiß

Zubereitung
Nudelteig
Den Hartweizengrieß auf die Arbeitsfläche häufen und eine Mulde eindrücken. Salz und Öl zufügen. Nach und nach Wasser einfüllen, währendessen den Grieß anrühren. Anschließend mit den Händen vermischen, und gute 10 Minuten kräftig kneten, bis ein geschmeidiger Teig entsteht. In Frischhaltefolie einwickeln und 1 Stunde ruhen lassen.

Tomatenfüllung
Die Tomaten etwas abtropfen lassen. Alle Zutaten gut miteinander pürieren und die Masse abschmecken.


Broccolifüllung
Den Broccoli in Röschen teilen. Falls Strunk verwendet wird, diesen schälen und klein schneiden. Beides in kochendem Salzwasser 8-10 Minuten garen. Abgießen und gut abtropfen lassen. Die Pinienkerne ohne Fett anrösten und mit einem Mörser zerstoßen. Broccoli, Frischkäse und Pinienkerne miteinander grob pürieren. Kräftig würzen und abschmecken.


Von dem Nudelteig kleinere Portionen abstechen, den verbleibenden Teig wieder in Folie einwickeln. Das Teigstück etwas flachdrücken. Durch die Nudelmaschine, größte Stufe, drehen. Den Teig einmal mittig falten und erneut durchdrehen. Das Gleiche noch einmal wiederholen, danach das Teigstück bis zur 4. Stufe (eingeschlossen) jeweils einmal durchdrehen. (Ihr könnt den Teig natürlich auch mit dem Nudelholz ausrollen, ist nur wesentlich anstrengender ;-) )
Kreise ausstechen, mit dem Eiweiß bestreichen und mittig einen Klecks der Füllung auftragen. Nun den Kreis über der Füllung zusammenklappen und die Ränder entweder mit den Fingern oder mit einer Gabel fest zusammendrücken. So verfahren bis die Füllungen aufgebraucht sind.

In einem Topf Wasser zum kochen bringen, salzen, Temperatur reduzieren. Die Ravioli (am besten in kleinere Portionen aufgeteilt) in das siedende Wasser geben. Nach ca. 5 Minuten (wenn die Raviolie an der Wasseroberfläche schwimmen), die Nudeln abseihen und abtropfen lassen.

Bei uns gab's die Ravioli dann so serviert:
In einer großen Pfanne Pinienkerne (Menge nach Belieben) ohne Fett anrösten, dann einen kräftigen Schuss Olivenöl zufügen. Die übrige 1/2 Knoblauchzehe fein hacken und zufügen. Jetzt die Ravioli in die Pfanne geben, gut durchschwenken und mit frisch gemahlenem Salz und Pfeffer würzen. Auf Teller verteilen und mit Parmesan bestreuen.