Samstag, 24. November 2012

Kindsheitserinnerung: Eiernudeln


Ich kann euch gar nicht sagen, wie gern ich dieses Gericht esse. Nicht nur, weil es mir einfach gut schmeckt, sondern auch, weil es jedes Mal schöne Erinnerungen an früher hervorlockt. In meiner Kindheit gab es dieses Essen nämlich recht häufig: denn es ist schnell gemacht, einfach, ohne langes in-der-Küche-stehen und die Zutaten hat man fast immer im Haus. 
Die Zubereitung ist denkbar simpel: Gekochte Nudeln (können auch vom Vortag sein; am Besten eignen sich Penne oder Tortiglioni; Farfalle geht auch) werden in einer Pfanne angebraten - ich mag's leicht knusprig. Nebenbei werden in einer Schüssel Eier (nicht zu viele, es soll ja kein Omelette werden) aufgeschlagen, gewürzt (ich nehme Salz, Pfeffer, Paprikapulver edelsüß, Knoblauchgranulat und Schnittlauch) und mit einem Schuss Milch kräftig verquirlt. Die Eier kommen dann über die Nudeln in die Pfanne. Leicht anstocken lassen und dann immer wieder verrühren, bis alles gleichmäßig durch ist. Dazu wird Ketchup gegessen. Meine Mama malte damit immer liebevoll ein (Punkt, Punkt, Komma, Strich und fertig ist das-) Mondgesicht auf meine Portion. Dann wurde mir eine Gabel in die Hand gedrückt und ich durfte alles 'vermatschen' und aufmampfen.
Und auch heute noch kommt dieses Gericht gerne auf unseren Tisch, allerdings dann ohne Mondgesicht ;-)


Verratet ihr mir, welche Gerichte ihr mit eurer Kindheit verbindet?

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