Freitag, 24. April 2015

Sandwiches im Glas

Wer kennt's? Manche Brotscheiben belegt man liebevoll, Schicht um Schicht, schließt mit einer Scheibe des Lieblingsbrotes ab, hebt das Sandwich an, um genüsslich reinzubeißen und - flucht entweder kurz davor oder kurz danach erstmal ordentlich. Weil das Brot nicht gehalten hat und sich in zwei, drei, drölfzig Krümel aufgeteilt hat. Jaha, jetzt könnte man natürlich sagen: Na, dann nimm' doch gleich ein anderes Brot. Aber ich mag doch dunkle, dünn geschnittene Körnerbrot so gern. Also neuer Versuch: Das ganze ins Glas geschichtet und ordentlich, manierlich mit einer Gabel gegessen. Top! Außerdem ein weiterer Vorteil: So lassen sich auch super Zutaten mit einbringen, die sonst auf einem Sandwich generell schlecht Halt finden  (egal welches dabei Brot Verwendung findet), wie zum Beispiel das Kräuterrührei mit Kürbiskernen (KnallerKombi übrigens). 

Montag, 20. April 2015

Hot Dog, auf bayrische Art

Es gibt so Ideen, die lassen einen nicht mehr los. So auch diese Hot Dog-Variante. Irgendwann ploppte sie in meinem Kopf auf und wartete seit dem auf Umsetzung. Sie wartete lange und geduldig, denn irgendwie passte es einfach nie. Aber die Idee war stoisch und schaffte es nun doch endlich in Aktion treten zu können. Und sie erwies sich als ganz fabelhaft. Frisch gebackene Laugenzöpfe, selbstgemachten Krautsalat und würzige Rindswürste. Dazu leckersten Senf (ich steh sehr auf Senf...) und voilá - der bayrische Hot Dog war perfekt. 
Was die Laugenzöpfe angeht: Wir (bzw. Herr Moonstruck, ich kann das ja nicht) haben mit verschiedenen Flechtweisen gespielt, so dass ich nicht genau sagen kann, wie viele Zöpfe ihr bei nur einer Methode aus der Menge rauskriegt. Sollten es zu viele werden, schmecken sie am Abend mit etwas Butter und Schnittlauch ja auch noch...

Freitag, 17. April 2015

(Fast roher) Mandel-Kakao-Bananenpudding

Kleiner Exkurs in die Rohkost, mit der ich sonst so rein gar nichts zu schaffen habe, jeden Falls nicht bewusst. Unter Rohkost fällt nicht nur "ungegartes Obst und Gemüse", sondern generell jedes Lebensmittel, dass nicht über 42°C erhitzt wird. (Rohköstler und Erfahrene dürfen an dieser Stelle gerne eingreifen, falls ich Unfug schreiben sollte. ;-) ). Daher denke ich, dass mein Pudding auch nur fast roh ist, da ich die Kakaobohnen geröstet habe. So sind sie nämlich leichter schälbar sind und man gelangt gut an das Fruchtfleisch. Wie dem auch sei, roh oder nicht oder nur fast - lecker war er, der Pudding. Ich habe ihn zum Frühstück gegessen, kann es mir aber auch als leichtes Dessert vorstellen.
Der Pudding wird relativ stichfest, wenn ihr ihn also gleich in die Schälchen oder Gläser füllt, in denen er serviert werden soll, wird es auch hübscher aussehen, als wenn ihr ihn -wie ich- vorher nochmal umfüllt. Außerdem hat er durch die getrockneten Bananen nur eine dezente Süße, solltet ihr es aber süßer mögen, könnt ihr gerne mit einem Süßungsmittel eurer Wahl nachhelfen.

Mittwoch, 15. April 2015

Buchvorstellung | Paprikapesto & Pfirsichchutney

Ein eher kleines, fast sogar unscheinbares Büchlein, dass es in sich hat. Nach dem ersten Durchschauen und -blättern habe ich -ehrlich gesagt- nicht allzu viel erwartet. Bisher hat es aber durchaus überzeugen können.


Montag, 13. April 2015

Porridge mal anders - herzhaft mit Erbsen, Tomaten und Ei

Ha! Wer hat eigentlich gesagt, dass Porridge nur süß serviert werden kann? Genau, niemand. Also, das hoffe ich jetzt zumindest mal, denn ansonsten habe ich die Regel gebrochen. Und werde es wieder tun. Porridge herzhaft zuzubereiten ist nämlich klasse. Genauso einfach und schnell gemacht, wie die süße Version, aber einfach mal eine willkommene Abwechslung. Reinmischen könnt ihr natürlich auch hier eigentlich alles, was ihr wollt. Ich habe mich für Erbsen, getrocknete Tomaten, Sonnenblumenkerne und ein pochiertes Ei entschieden. Mit Spinat kann ich es mir auch gut vorstellen. Oder Schinken. Oder asiatisch angehaucht mit Sojasoße und Frühlingszwiebeln. Ach, Porridge ist einfach generell eine tolle Sache!