Montag, 20. Oktober 2014

Tomaten-"Pralinen"

Ok, ok, laut Definition ist das hier keine richtige Praline. Dann müsste es nämlich ein "Konfekt mit Füllung und Schokoladenüberzug" sein. Aber mir will einfach kein anderer Name einfallen. Brötchen? Isses nicht. Mini-Muffin? Nee, ist in einer anderen Form gebacken. Konfekt an sich? Das kommt auf's selbe raus wie Praline. Häppchen wäre vielleicht was. Aber, ganz ehrlich: Das Wort finde ich einfach doof. Wie dem auch sei, ich bleib bei Praline - ist ja eigentlich auch egal, denn die Hauptsache war: Toll waren sie, die kleinen, mit Kräuterquark gefüllten, Tomaten-Teigkügelchen. Perfekte "auf einmal in den Mund"-Größe. Ha - das würde passen: Fingerfood. Tomaten-Kräuterquark-Fingerfood. Klingt auch komisch. Oder?

Freitag, 17. Oktober 2014

Internationaler Frühstücksfreitag
#15 Singapur - Kaya

An diesem Frühstücksfreitag hängt ganz viel Herz. Denn, wie ihr vielleicht noch wisst, hat es mir Singapur ziemlich angetan. Wie gern würde ich dort hin zurück. Wie gern würde ich dort leben! Im Ernst, wären gewisse Vorraussetzungen erfüllt, wären Herr Moonstruck, der kleine Mann und ich quasi schon im Flugzeug. Bis es aber (möglichweise irgendwann vielleicht) so weit ist, erhalte ich mir meine Erinnerung an den Urlaub dort so gut es geht. Dass es ein wirklich typisch-originales Frühstück in Singapur gibt, glaube ich eher weniger, da die Stadt und Essensgewohnheiten einfach durchweg multikulturell geprägt ist. Aber, laut dem Lieblingsschwager gibt es eine Spezialität, die gerne gegessen wird: Kaya-Toast with soft boiled eggs. Im Urlaubsrückblick habe ich es ja schon erwähnt: Die Eier werden nur kurz gekocht und sind somit noch sehr flüssig, werden dann in eine kleine Schale aufgeschlagen, mit Pfeffer und Sojasoße gewürzt und dann gelöffelt. Dazu isst man Kaya-Toast. Kaya ist ein süßer Kokosaufstrich. Während des Kochens sollten normalerweise noch Pandanblätter in der Kokosmilch ziehen, welche ich aber leider nicht bekommen habe. Zwar hat mir mein Schwager Pandanextrakt mitgebracht, hätte ich das verwendet, wäre mein Aufstrich jetzt aber quietschgrün. ;-) Gegessen wird Kaya dann eben auf Toast, mit einem dicken Stück Butter darauf. Und das meine ich wörtlich so! 


Mittwoch, 15. Oktober 2014

Zweierlei Kürbis-Smoothies

Ich denke, ich kann es offiziell machen: Der Kürbis und ich haben uns miteinander angefreundet. Der erste Geschmackstest vor zwei Jahren sind meinerseits eher mäßig begeistert ausgefallen. Aber das Fräulein gibt ja nicht auf. Und spätestens seit der Kürbissuppe oder den Pancakes weiß ich: Da lohnen sich schon noch ein paar Versuche. Seit dieser Saison sind wir nun ganz dicke miteinander. Sowohl in herzhafter, als auch in süßer Ausführung - Kürbis ist wirklich variabel einsetzbar. Mit den Mengenangaben hab ich's nur noch nicht so raus. So sind aus den zwei eigenlich eher kleinen Exemplaren, zwei große randvolle Gläser Kürbispüree geworden. Ihr dürft euch also noch auf weitere orangene Experimente freuen. ;-) Zwei davon habe ich euch heute gleich mal zusammengefasst: es gibt Smoothie!

Montag, 13. Oktober 2014

Bunt gemischter Quinoa-Salat

Obwohl ich wirklich gut mit meinen Lebensmitteln haushalte, tummelt sich die ein oder andere geöffnete Packung an "trockenen" Lebensmitteln doch im Vorratsschrank und wartet vergeblich auf ihren Einsatz. Vor kurzem fasste ich den Entschluss dort endlich mal ein bisschen klar Schiff zu machen, zumindest was die Zutaten angeht, die da wirklich schön länger rumstehen. Aus Couscous wurden Frei-Schnauze-Couscous-Zucchini-Puffer für Herrn Moonstruck, Quinoa wurde zu dieser bunt gemischten Schüssel und für die Hirse habe ich schon eine Idee. Das werde ich jetzt einfach nach und nach "aufarbeiten". Und dann, ich seh's schon kommen, kaufe ich wieder neue Packungen... Ein Teufelskreis. Aber zumindest mit leckeren Ergebnissen.

Sonntag, 12. Oktober 2014

Das Urban [Fu:D] im Augsburger Hauptbahnhof


Seit bald 3,5 Jahren wohne ich nun hier im Augsburger Umland. Zu meiner Schande muss ich gestehen, dass ich mich, was die kulinarischen Möglichkeiten hier betrifft, kaum auskenne. Gehen wir auswärts essen, verschlägt es uns immer wieder an die selben (an einer Hand abzählbaren) Orte, von denen wir sicher wissen, dass es gut ist. Zum Glück habe ich neulich aber  etwas Neues ausprobiert und kann nun einen Laden mehr zu meinen Favoriten zählen. Hätten mich die beiden Besitzerinnen nicht angeschrieben, wäre ich vermutlich nicht so schnell auf ihren Imbiss Urban [Fu:D] im Augsburger Hauptbahnhof aufmerksam geworden.