Mittwoch, 10. Februar 2016

☆ Back to school ☆
#dasfrlmachtpause & #dasfrlfrühstücktunterwegs

Im Oktober 2014 habe ich euch bereits erzählt, dass ich mich dazu entschlossen habe, eine zweite Ausbildung zu beginnen und daher u.a. wieder zur Berufsschule gehe. Nach wie vor kann ich sagen, dass das eine der besten Entscheidungen überhaupt war. Ich habe das Herz komplett an die Gastronomie verloren und bin mega happy mit meinem Beruf. Durch Fachabitur, die andere Ausbildung, sehr guten Noten und lieben, großzügigen Chefs werde ich die Ausbildungszeit auf zwei Jahre verkürzen und somit im Sommer 2016 die Lehrzeit abschließen. Yeah! Es kommen daher nur noch zwei Berufsschulwochen und somit auch nur noch zwei Wochen #dasfrlmachtpause auf mich zu. Den Hashtag habe ich bereits 2014 eingeführt, aber eigentlich erst seit letztem September, also seit ich Blockunterricht an einer etwas weiter entfernten Schule habe, regelmäßig mit Inhalt gefüllt. Neu dazu kam #dasfrlfrühstücktunterwegs. Mein Frühstück habe ich mir nämlich auch noch eingepackt und im Zug gegessen, um somit etwas später aufstehen zu können und auch einfach, um später zu essen und somit bis zur Mittagspause einigermaßen satt zu sein und nicht schon vorher alles aufzuessen. ;-)
Heute zeige ich euch einfach mal eine Zusammenfassung der beiden Hashtags, da vermutlich nicht jeder von euch bei Instagram zu finden ist und vielleicht so aber die ein oder andere Lunchbox-Idee mitnehmen kann. Diejenigen, die mir bereits bei Instagram folgen, kennen die Fotos halt schon. ;-) Nicht wundern über die Qualität (es sind alles Handyfotos) und die unterschiedlichsten Zutaten (vermischte Jahreszeiten).


#dasfrlfrühstücktunterwegs


Mango, Müsli, ungesüßte Cornflakes | Kürbispudding
Overnight Müsli mit TK-Himbeeren | Mangoquark mit Granatapfel

Montag, 8. Februar 2016

Mal anders: Apfelmuffins & Karotten-Nuss-Gugel


Ich mag "mal anders". Unter "mal anders" kann sich jeder erstmal selbst was vorstellen, keiner weiß direkt, um was es geht und was denn hieran anders ist. Ich mag es nämlich nicht, wenn in Rezepttitel Eigenschaften wie "gesund, zuckerfrei, fettarm, low-carb, etc" geknallt werden. Ja, ich vermeide durchaus auch raffinierten Zucker, aber was bringt mir "zuckerfrei", wenn dann tassenweise Honig oder Sirup verwendet wird? Oder "fettarm", wenn das Gericht zwar tatsächlich mit Fett spart oder nur hochwertige Fette enthält, dafür aber widerum massig Zucker? Unter "gesund" finden sich dann übrigens auch häufig beide Fälle kombiniert... Ja und wer hat den "Low-Carblern" eigentlich verschwiegen, wieviele Kohlenhydrate in Linsen, Bohnen, Kürbis & Co. stecken? Versteht ihr, worauf ich hinaus will? Ich habe absolut gar nicht (!) gegen diverse Ernährungsformen, -regeln oder -lebensweisen. Das darf und soll jeder für sich selbst entscheiden. Aber muss man denn einem Rezept immer irgendwelche Eigenschaften aufzwingen, die eben für jeden anders interpretiert werden?
Deswegen sind meine Muffins und Gugl einfach "mal anders". Weil ohne raffinierten Zucker, mit Reissirup bzw. Kokosblütenzucker (beides "gesünder" für den Körper/Blutzuckerspiegel). Ohne Weißmehl, mit leckerem Dinkelmehl und -flocken. Ohne Butter, mit hochwertigem Lein- bzw. Kokosöl. Anders als das klassische Backwerk halt. :-)

Freitag, 5. Februar 2016

Gedämpftes Kabeljaufilet auf Linsengemüse und rote Bete-Carpaccio

Dank der tollen Franziska von Veggie Love werden die rote Bete und ich noch richtig gute Freunde. Ich habe nämlich drei Rezepte mit der Knolle aus ihrem neuem Buch ausprobiert und war jedes Mal begeistert. Beim heutigen Post muss Franzi aber wohl beide Augen zudrücken... Sie isst ja vegan und hat sich ihr rote Bete-Carpaccio bestimmt nicht in Verbindung mit Fisch vorgestellt. Aber allen Fischessern sei gesagt: es passt so gut zusammen. Und dann auch noch das lauwarme Linsengemüse mit dem leckeren Dressing des Carpaccios (ja, ich habe das Rezept nicht nur durch Kabeljau erweitert, sondern auch ein bisschen umgemodelt)... herrlich. Die Vegetarier und Veganer unter euch lassen den Fisch einfach weg - wie wär's mit Tofu oder Tempeh? Für Fischverweigerer kann ich mir auch gut ein Stück Hähnchnbrust vorstellen. Und die Allesesser dürfen es gerne genauso ausprobieren. 
Liebe Franzi, sieh's also so: du hast mit deinem Carpaccio eine wunderbar-wandelbare Basis kreiiert. :-)



Montag, 1. Februar 2016

Rosenkohl & Schwarzwurzel im Backteig aus dem Ofen

Ich bin kein Freund des Frittierens und inzwischen des Panierens. Das Fettgesprenkel, die Rumbazelei, der Geruch, die Ölreste ... Nee, danke. Außerdem schmeckt mir Frittiertes gar nicht wirklich. Aber neugierig und experimentierfreudig bin ich - daher versuche ich hin und wieder Ausbackklassiker umzuwandeln, anders zuzubereiten oder einfach im Ofen zu garen. Bisher hat das auch ganz gut geklappt. Klar, schmeckt's so etwas anders, aber mir meistens eben sogar besser. Bei den Fischstäbchen war das der Fall zum Beispiel. Und diesmal beim Gemüse hat es auch hervorragend geklappt, dass der Teig im Ofen gegart wird. 
Da ich bei manchen Gemüsesorten zu "eher zu weich, als zu hart" tendiere, habe ich Rosenkohl und Schwarzwurzeln kurz vorgedämpft. Für die Schwarzwurzeln war das genau richtig, der Rosenkohl aber war am Ende fast ein bisschen zu weich. Für mich nicht schlimm, aber beim nächsten Mal werde ich den erst später in den Dampfgarer geben. 
Zum Gemüse gab es eine Joghurt-Koriander-Dip und einen Salat mit Orangendressing.



Freitag, 29. Januar 2016

Gebratene Maronenpolenta mit Rahmchampignons und Blaukraut

Selbstverständlich habe ich zum Grundrezept für Blaukraut, auch eine Verwendungsidee dafür. Mal anders, ohne Braten, ohne Knödel. Gescherte Zungen könnten sagen: Na und, da hat sie einfach das Fleisch eines klassischen Hauptgangs weggelassen. Ja, quasi schon, nur wird man es hier auch nicht vermissen. Bestelle ich einen Schweinebraten ohne Schwein bleiben mir Knödel, Soße (die Vegetarier auch nicht essen werden) und Kraut. Sowas wird immer den "hier fehlt was"-Beigeschmack haben. Kann natürlich trotzdem schmecken, aber bei diesem Rezept, wird dieser Gedanke nach dem ersten Bissen vergessen sein. Knusprig und weiche Polenta, verfeinert mit Maronen, eine cremige Soße und natürlich mein geliebtes Blaukraut. Was sollte hier schon fehlen?!