Sonntag, 10. April 2016

Der Vorhang fällt.

Eigentlich hätte ich es wohl merken müssen, als ich vor ein paar Monaten die kleine Namensänderung hier vornahm. Ich kenne mich ja und hätte da schon wissen müssen, dass es doch nicht nur der Name ist, der nicht mehr ganz perfekt passt. Vielleicht wusste ich es sogar schon, wollte es aber nicht wahrhaben und zu lassen. Schließlich fülle ich diesen Blog bereits seit über drei Jahren mit Rezepten, habe durch ihn tolle Menschen kennen gelernt und vieles erlebt. Und davon trennt man sich ja nicht so mir nichts, dir nichts. Wenn aber irgendwas nicht mehr passt und ich merke, wie der Enthusiasmus und die Freude schwindet, muss ich was daran ändern. So bin ich halt. Halbe Sachen gibt's nicht.
Als ich den Blog damals ins Leben ruf, war das eigentlich eine "Ach, du machst das jetzt einfach!"-Aktion. Nie hätte ich gedacht, dass daraus so was Tolles werden könnte. Ein richtiges Hobby (auch wenn ich dieses Wort eigentlich nicht mag), das mir wirklich wichtig ist. Aber ich glaube, jetzt ist es Zeit für die nächste "Mach einfach"-Aktion. In der Hoffnung, dass es genauso toll wird.

Daher lade ich euch ein, mir zu folgen. Rüber, zum neuen Blog:

In letzter Zeit ändert sich bei mir hier einiges, mehr innerlich als wirklich sichtbar. Der beste Mann von Welt und ich hinterfragen mehr, machen uns zu einigen Themen verstärkt Gedanken, passen unser Verhalten an. Denn dieses "Alleine kann man eh nichts verändern"-Denken ist doch Quatsch. Zwar reicht es ja schon, wenn man sich selbst damit besser fühlt, aber regt man auch nur eine weitere Person an, sich ebenso ein paar Gedanken zu machen,  war's das schon wert. Von was ich rede? Bewussteren und achtsameren Leben. Die Welt ein bisschen besser machen. An dieser Stelle rechne ich mit Augenverdrehen oder genervtem Zungenschnalzen. Und neinnein, ihr kennt mich doch: becoming green wird kein hippie-alleswirdgut-Blog. Nee. 
Aber -obwohl ich dachte, ich könnte nie über etwas Anderes als Kochen und Essen schreiben- habe ich gemerkt, dass da doch noch ein paar interessante Themen sind, die es wert sind, sich damit zu beschäftigen. Und darüber zu reden. In alter Fräuleinmanier: ehrlich hoch 10, ohne viel Schischi, aber mit Herzblut. Und JA, ein Schwerpunkt wird natürlich weiterhin der Genuss sein. Hallo, denkt ihr wirklich, ich würde euch nicht weiterhin mit Rezepten vollschreiben?! Das werde ich, ob ihr wollt oder nicht. ;-) Nur wird es auch noch ein paar andere Themen geben, die Aufmerksamkeit verdienen. Und hier aber nicht so recht hinpassen.

Was bedeutet das für Fräulein M. kocht?
Das bedeutet nur, dass es ab diesem Post nicht mehr hier, sondern auf becoming green weitergeht. Die bereits hier veröffentlichten Rezepte, Rezensionen, Produkte, etc. bleiben alle online, so dass ihr  natürlich weiterhin darauf Zugriff habt. Den ein oder anderen Post werde ich wohl mit rüber umziehen, weil sie thematisch einfach super passen. In der kommenden Woche werde ich auch die Social Media-Kanäle ändern.
Natürlich würde ich mich rießig freuen, wenn ihr direkt mitumzieht (mich also weiterhin abonniert, die Blogrollverlinkungen ändert und so) und ich ein Paar von euch dann drüben wieder sehe. ♥ Dem ein oder anderen wird der reine Fräulein-Foodblog vielleicht lieber gewesen sein, auch das verstehe ich natürlich und freue mich dann trotzdem, wenn ihr mal rüberschaut, reinschnuppert - und wenn's nur für die Rezepte ist. ♥

Ich danke euch für die schöne Zeit auf Fräulein M. kocht und hoffe, das ihr Verständnis dafür habt, dass es für mich nun einfach Zeit für eine Veränderung ist. Und vielleicht lesen wir uns ja "drüben" wieder. :-)



Freitag, 8. April 2016

Polentapfanne mit Spinat und Ei

Heute gibt's wieder so ein Gericht, dass ich mir irgendwann mal im Kopf zusammengesponnen habe, da nie ganz verschwunden ist und nach viel zu langer Zeit dann doch noch endlich zubereitet wurde. Eine überbackene Polentapfanne. Mit Spinat hab ich's momentan ganz arg und eine gute Tomatensoße werde ich nie verschmähen. Also durfte beides mit rein. Auf die Polenta. Und unter die Eier. Im Ofen gebacken, so dass das Eigelb noch leicht flüssig ist, die Polenta nicht zu trocken. Herrlich.

Mittwoch, 6. April 2016

Alltags-Frühstück #9


Alice laughed. 'There's no use trying,' she said. 'One can't believe impossible things.'
'I daresay you haven't had much practice,' said the Queen. 'When I was your age, I always did it for half-an-hour a day. Why, sometimes I've believed as many as six impossible things before breakfast. There goes the shawl again!” ~Lewis Carroll

Dinkelsemmel, Hüttenkäse, Bio-Ei

Freitag, 1. April 2016

Würzige Riesengarnelen auf buntem Salatbett mit Kokosdressing

Kennt ihr dieses Erfolgsgefühl? Wenn ihr eine bestimmte Idee im Kopf habt, egal ob ein Gericht, eine Bastelei, eine Dekoration, etc., und es nach der Umsetzung dann tatsächlich genau so wird, wie ihr euch das gedacht habt? Ich mag dieses Gefühl. Meine Experimente gehen ja auch oft genug schief am Ende. :-D Aber nicht hier! Ich wollte eine bunte Rohkost-Salat-Mischung. Dazu hatten mich die Bio-Riesengarnelen angelacht. Nur Edamame waren an dem Tag genau ausverkauft, so dass ich zu Shiratakinudeln als "Ersatz" gegriffen habe - war auch ok. Dann sollte es ein Dressing mit Kokosmilch sein (die hat's mir momentan besonders angetan) und auch hat trotz ihrer Einfachheit und frei-Schnauze-zusammenrühren mir richtig gut geschmeckt und vor allem herrlich zum Rest gepasst. 
Hach... gutes Gefühl.


Montag, 28. März 2016

Topinambur-Kartoffel-Gröstl

Gibt es eigentlich eine allgemeingültige Definition von "Gröstl"? Ich vermute stark, dass das die Kurz- oder Dialektversion von "Geröstetem" ist (und ja, ich könnte an dieser Stelle googeln, mag ich aber nicht. Manchmal muss man nicht alles ganz genau wissen, sondern kann auch mal nur vermuten). Ich jedenfall nenne daher alles so, was ich in der Pfanne knusprig anbrate. Bevorzugt Reste vom Vortag und hier am liebsten Knödel. So gab es hier schon Semmelknödel-Pilz-GröstlKartoffelknödel-Maronen-Gröstl und auch ein zweierlei Knödel-Gröstl. Die Deluxe-Versionen bekommen dann noch Ei mit rein. Aber es muss nicht immer Knödel sein - das beweist dieses Gericht. Auch wenn es mehr eine Idee, als ein richtiges Rezept, ist, da ich keine Mengenangaben habe, Aber das ist eh sooo einfach, das kriegt ihr auch ohne Angaben hin. :-)