Mittwoch, 23. Juli 2014

Zucchiniflammkuchen mit getrockneten Tomaten, Feta und einem Hauch Zitrone

Flammkuchen ist toll. Flammkuchen ist einfach. Flammkuchen geht schnell. Flammkuchen schmeckt immer. Und trotzdem gibt es Flammkuchen hier viel zu selten. Nachdem ich das Wort jetzt aber innerhalb von Sekunden ganze fünf Mal hier untergebracht habe, sollte ich mir hoffentlich langsam merken können, wie gerne ich Flammkuchen eigentlich esse. Denn jedes (seltene) Mal, wenn ich dann in den knusprigen Fladen reinbeiße, bin ich hin und weg. Langweilig wird's wahrscheinlich auch nie, da es ja unheimlich viele Möglichkeiten für den Belag gibt. Dieses Mal durften als Hauptdarsteller Zucchinistreifen darauf Platz nehmen. Sommerlich lecker. Was ist denn euer Lieblingsbelag? 

Montag, 21. Juli 2014

Grillgemüse-Tramezzini

Kennt ihr das, wenn man aus dem Urlaub mit mehr Gepäck zurück kommt, als das man eigentlich mitgenommen hat? So ging's mir bei den letzten Urlauben eigentlich immer. Und meistens ist das neue Zusatzgepäck irgendetwas für die Küche. Sei es Geschirr, Kochbücher oder eben auch direkt Lebensmittel. So auch geschehen beim letzten Italienaufenthalt. Neben wunderschönen Keramikschüsseln, kiloweise (das meine ich tatsächlich so...) Obst und Gemüse, ein paar Packungen der Lieblingskekse, Grissini, Pasta, Reis, usw. durfte auch eine Packung Tramezzini mit. Kaum zwei Tage daheim wurde sie auch schon verwendet für diese herrlichen Sandwiches. Das Wetter spielte mit - also zelebrierten Herr Moonstruck und ich den letzten Urlaubstag in dem wir den Grill anwarfen und eine ordentliche Ladung Gemüse darauf platzieren. Das wiederum landete dann auf dem knautschig-weichem Brot und bescherte uns wahre Gaumenfreuden.

Freitag, 18. Juli 2014

Internationaler Frühstücksfreitag
#4 Deutschland & Italien - mediterranes Bauernomelette

Heute muss ich mal ein bisschen aussholen, um euch zu erklären wie es dazu kam, dass es heute einen Inter- & Nationalen Frühstücksfreitag gibt:
Die Suche nach einem italienischem Frühstück fand schnell ein Ende, da die Italiener in der Regel morgens einen Kaffee oder Espresso und ein Stück Gebäck oder Zwieback zu sich nehmen. Später am Vormittag dann vielleicht ein belegetes Brot, meistens mit Wurst. So. Das stellte mich nun nicht zufrieden. Tja und dann fand ich es erstaunlicherweise auch gar nicht so einfach die Frage nach dem typisch deutschem Frühstück zu beantworten. Ein Großteil würde wohl sagen Brot oder Semmeln/Brötchen mit Wurst, Käse, Marmelade, dazu ein (Rühr-/Spiegel-)Ei, Kaffee/Kakao/Tee und Saft, etc. Einige Bayern hingegen legen sich wohl eher auf die Weißwurst, eine Breze und ein kühles Weißbier fest. Ok, aber was sollte ich hierfür nun für den Frühstücksfreitag servieren? Brot gab es hier schon häufiger, auch Semmeln waren dabei. Genauso wie Marmelade und Brezen.Würde man Kinder fragen, wären die Antworten wahrscheinlich Süßspeisen wie Milchreis oder Pfannkuchen. Und für manch Anderen muss wiederum ein Croissant auf dem Frühstücksteller liegen. Tja, und schwupps, sind wir schon gar nicht mehr direkt in Deutschland. Denn das ein Croissant nicht typisch deutsch ist, muss ich euch nicht sagen. Generell finde ich, ist die deutsche Esskultur sehr von ausländischen Küchen geprägt. Überlegt doch mal: Wenn ihr in einer etwas größeren Stadt (also nicht das Nachbarsdorf) nach einem Restaurant sucht, welches Angebot überwiegt? Deutsche Hausmannskost oder ausländische Küche? Eben. Und was für Restaurants gibt es am meistens? Italienische und Asiatische. Daher habe ich mir gedacht - was soll's, die am klassischsten deutschen Frühstücksgerichte gibt es hier schon und auf Zwieback backen habe ich keine Lust (davon habe ich mir aus dem Italienurlaub nämlich erst eine große Packung mitgenommen). Na, dann such ich mir zum Frühstücksfreitag etwas anderes. Ein deutsches Bauernfrühstück, in vegetarischer Variante, mediterran angehaucht. Passender Weise sogar auch in Italien zubereitet und aufgenommen - daher der ungewohnt Hinter- und Untergrund (wenn wir schon dabei sind: Sind diese Fliesen nicht wunderbar?!).
Sooo, wer sich bis hier her tapfer durch meine (wirren?) Gedankengänge gekämpft hat, wird nun mit einem leckerem (das hat der Lieblingsmann sogar zwei Mal betont!) Rezept belohnt.


Mittwoch, 16. Juli 2014

Chia-Pudding "Schoko-Banane"

Oooh ja, noch ein Chia-Pudding-Rezept. Seit dieses "Superfood" entdeckt wurde, nach Deutschland kam und der Hype darum begann, wimmelt es nur so von Rezepten. Vermutlich gibt es auch die Schoko-Bananen-Variante schon irgendwo. Aber bei mir noch nicht. So. Und außerdem habe ich einen ganz wichtigen Tipp für euch, den ich selber leider, blöderweise, wäre besser gewesen wenn noch nicht entdeckt hatte: Gebt niemals, NIE, die Chia-Samen als erstes in den Mixer! Warum? Weil sobald die Flüssigkeit darauf kommt, die kleinen Teufelsdinger bereits unterhalb der Schneidemesser verkleben und auch nach ausgiebigem Mixen verweigern wieder rauszukommen. Das Ergebnis konnte sich zwar trotzdem sehen und schmecken lassen, aber die anschließende Fieselei das entstandene Chia-Matsche-Gel aus den engen Winkeln des Mixers rauszukriegen, hätte ich mir gerne gespart. Also: Rezept nachmachen, aber die Samen am besten als Letztes in den Mixer geben. So mache ich es zumindest ganz bestimmt beim nächsten Mal...


Montag, 14. Juli 2014

Gurken-Radieschen-Salat mit süßem Senf-Dressing

Einer der ersten heißen Tag diesen Jahres begann bei Herrn Moonstruck und mir auf dem Balkon in der Sonne mit einem spätem Frühstück im bayrischen Stil. Mit von der Partei waren selbstgebackenes Laugenbaguette, Veggie-Wiener, natürlich mittelscharfer und süßer Senf und dieser Gurken-Radieschen-Salat. In dem versteckte sich der süße Senf auch nochmal und passte herrlich zu dem leicht scharfem Touch der Radieschen und der Würze des Schnittlauchs.