Mittwoch, 1. Oktober 2014

☆ Back to school ☆
Das Fräulein macht Pause.

Das dürft ihr jetzt nicht falsch verstehen - ich meine keine Bloggerpause, keine Sorge. Nein, ich meine es wirklich ganz wörtlich - Schulpause! Manche von euch haben es vielleicht schon mitbekommen: Seit Anfang September bin ich wieder Azubi. Denn obwohl ich bereits eine abgeschlossene Ausbildung zur zahnmedizinischen Fachangestellten, sowie ein paar Jahre Berufserfahrung darin, habe, beschloss ich, nochmal von vorne anzufangen und einen beruflichen Neustart zu wagen. Ich habe keine Probleme in oder mit meinem bereits erlernten Beruf, weiß aber sicher, dass ich mit ihm nicht mein restliches Arbeitsleben glücklich geworden wäre. Also, raus aus dem durch-Zufall-gewählten-Beruf, rein in den mit-Kopf-und-Herz-und-Bauch-gewählten Beruf: Restaurantfachfrau. Ein paar wenige Personen aus meinem Umfeld bezeichnen mich zwar für verrückt (keine komplett geregelten Zeiten mehr, körperlich anstrengende Arbeit, Stress, etc.) und haben damit vielleicht auch ein bisschen Recht. Trotzdem kann ich jetzt schon vollkommen überzeugt sagen: Ich habe die richtige Entscheidung getroffen. Ich liebe meinen Job. Ich freu mich, wenn ich ins Geschäft fahre, ich freu mich auf meine lieben Kollegen und ich freu mich, mal wieder etwas Neues zu lernen. Wobei wir auch schon beim Thema wären: Lernen. Berufsschule. Schulpause. Und ich wäre ja nicht ich, wenn ich mir dafür nicht etwas einfallen lassen würde. Denn, wie schon beim Genuss to go-Post erwähnt, nur belegte Brote sind mir auf Dauer zu eintönig. Daher gibt's heute ein paar Ideen für die Schulpause. Pausenbrot mal anders, sozusagen.
Während früher tatsächlich hauptsächlich Käsetoast in der Brotbox landete (wisst ihr, ich war in jüngeren Jahren unheimlich ein bisschen faul), darf es inzwischen schon ein bisschen extravaganter sein. Auch die 0815-Boxen von damals gibt es nicht mehr. Heute fühlt sich mein Pausen"brot" in hübschen Bentoboxen wohl. 


Montag, 29. September 2014

Kürbis-Curry mit Zucchini und Spitzkohl

Twitter und Instagram find ich klasse. Man erfährt teilweise richtig viel über die Menschen und trifft sehr schnell und einfach Gleichgesinnte. Außerdem kann man auch wirklich hilfreiche Tipps bekommen, gemeinsam Spaß haben und Vorlieben und/oder Abneigungen teilen. So habe ich kürzlich eine "Diskussion" mitbekommen, in der es um die Verteuflung von zu weich gekochtem Gemüse ging. An alle, die daran beteiligt waren: Am besten jetzt wegklicken. ;-) Seinen Biss verliert der Kürbis hier nämlich komplett, sorgt mit seiner butterweichen und zarten Textur aber für eine unglaubliche Cremigkeit des gesamten Gerichtes. Der Spitzkohl war eigentlich gar nicht geplant, da ich ihn vom Vortag noch übrig hatte, kam er kurzerhand mit in den Wok. Zum Glück, er erwies sich nämlich als äußerst passend und darf auch beim nächsten Mal wieder in der cremigen Kokossoße baden. 

Freitag, 26. September 2014

Internationaler Frühstücksfreitag
#12 Türkei - Menemen

Merhaba! Mit der Türkei verbinde ich folgende Erinnerungen: Pool, Cocktails, deutsche Dogge und Schokokuchen. Genauer erläutert: Ich war als Kleinkind mit meinen Eltern dort, das Hotel hatte eine rießige Poolanalage und natürliche eine Poolbar, an der ich mir viele, sehr viele, alkoholfreie Cocktails mit extra bunten Schirmchen mixen ließ. Außerdem gehörte irgendwem, der dort arbeitete, eine deutsche Dogge (es gibt Fotos, von ihr und mir, wobei sie mich mindestens einen Kopf überragt), die ich absolut toll fand. Außerdem feierte ich dort meinen 4. Geburtstag und bekam von der Hotelküche einen Schokokuchen gebacken. In meiner Erinnerung ist es eher eine schokoüberladene Schoko-Schoko-Schokotorte, aber das kann auch täuschen. ;-) An mehr kann ich mich allerdings nicht erinnern, was wir frühstückten oder generell dort aßen - keine Ahnung. Da machen sich die 20 dazwischenliegenden Jahre halt doch bemerkbar und dazu kommt, dass ich damals noch kein großes Augenmerk auf mein Essen legte (natürlich nicht, ich war 4!). Daher kann ich leider auch nicht genau sagen, ob in der Türkei Menemen wirklich morgens gegessen wird. Ich finde ja, Eierspeisen gehen immer!

Menenem, türkische Eierspeise
(wundert euch nicht über den komischen Untergrund - das Foto ist im Urlaub, mit begrenzten Mitteln, entstanden. ;-))

Mittwoch, 24. September 2014

Pappa al pomodoro

Auf nahezu jeder Speisekarte, die ich im Florenz-Urlaub angeschaut habe (und das waren einige), fand sich diese Suppe. Und bei jedem Restaurantbesuch reizte sie mich und wurde dann aufgrund anderer Gerichte doch verschmäht. Es war also klar, dass sie zumindest dann zu Hause möglichst schnell ausprobiert werden wollte. Und auch wenn ich nicht weiß, ob sie in Italien auch so geschmeckt hätte, hier daheim fand ich sie toll! Diese Suppe oder fast schon Eintopf ist mal wieder der Beweis, dass einfache Küche -noch dazu mit wirklich wenigen Zutaten- absolut grandios sein kann. 

Montag, 22. September 2014

Coleslaw

Coleslaw, also die amerikanische Variante von Kohlsalat, ist so ein Gericht, dass ich erst recht spät ausprobiert habe, da die Skepsis der Neugier einen Vorsprung hatte... Ich kann gar nicht so genau erklären, woran es lag, aber die Vorstellung den Kohl roh, in Mayo ertrunken (so kommt es mir bei den meistens Rezepten nämlich vor), zu essen hat mich nicht sehr angelacht. Kürzlich packte ich dann doch die Gelegenheit zum ausprobieren, nach einem Rezept aus "Vegan International". Das kam mir sehr gelegen, da das Dressing aus (Soja-)Joghurt besteht. Zwar wird als Tipp erwähnt, einen Teil davon durch (vegane) Mayo zu ersetzen, womit es authentischer wäre, da ich aber eh nie Mayo im Haus habe, verwendete ich nur Joghurt. Das Ende vom Lied: ich war positiv überrascht, denn der Salat schmeckte mir richtig gut. Authentizität hin oder her, lecker war's und das zählt!