Freitag, 27. März 2015

Ful Medammas

Ihr glaubt gar nicht, wie schwierig es war, dieses Gericht zu kochen bzw. es überhaupt kochen zu können. Eigentlich sollte das nämlich schon während der internationalen Frühstücksfreitag-Reihe verbloggt werden, war aber anhand mangelnden Zutaten nicht möglich. Und alles nur wegen der Bohnen! Für dieses arabische und eigentlich überaus einfache Gericht braucht man nämlich Favabohnen. Auch Ackerbohnen genannt. Oder Saubohnen. So viele Namen für eine Bohne, die ich hier ums verrecken nicht bekommen habe. Ich konnte mich daran erinnern, im örtlichen türkischem Supermarkt mal Ackerbohnen gesehen zu haben, als ich sie dann aber kaufen wollte, waren sie nicht mehr im Sortiment. Sämtliche Super-/Bio-Märkte, Reformhäuser, ... , die mir möglich waren, wurden danach durchsucht. Nüscht. Nun gut, also habe ich das Ful eben aufgegeben. Tjaha, bis jetzt. Denn als wir neulich bei der Schwiegermama im Ruhrgebiet Urlaub machten und deren örtlicher türkischer Supermarkt (bzw. eher Markthalle) im Gespräch erwähnt wurde, fielen mir die Bohnen sofort wieder ein. Also mussten wir da natürlich hin und siehe da - Favabohnen! Sogar getrocknet und in der Dose! Beides eingepackt und daheim zumindest die Dosenbohnen direkt verarbeitet:


Mittwoch, 25. März 2015

Buchvorstellung | The Art of Simple Food

Ganz ehrlich - als ich eine Mail vom Prestel Verlag erhielt, in der mir von Alice Waters und u.a. ihrem Buch "The Art of Simple Food" erzählt wurde, hab ich erstmal wie so'n Auto geschaut. Prestel Verlag war mir nicht wirklich bekannt und Alice Waters erst recht nicht. Dabei stand da geschrieben, dass sie die berühmteste Köchin Amerikas sei. Oops. Zum Glück gibt es ja oft die Möglichkeit online in Bücher reinzulesen. Das habe ich dann direkt getan und mir gefiel auf Anhieb was ich sah. Daher freue ich mich, heute die Möglichkeit zu haben, euch das Buch etwas genauer vorzustellen.


Montag, 23. März 2015

Gebratener Zander auf Wirsinggemüse

Ich muss jetzt mal ein bisschen meckern: über den deutschen Durschnittsverbraucher. Nachfrage bestimmt Angebot, weiß man ja. Und der Käufer sieht am liebsten schönes, makelloses, großes Obst und Gemüse. Zu kleine Tomaten, Kartoffeln? Werden aussortiert. Krumme Gurken, Karotten? Werden aussortiert. Ein Apfel mit kleiner Delle oder eine Banane mit braunem Fleck? Werden aussortiert. Ich will in dieses Thema jetzt gar nicht zu tief einsteigen und erklären, was das für Bauern, Abfallanstieg usw. bedeutet. Das Problem, das ich dadurch habe, ist nämlich viel (viel, viel) banaler (und ja, an dieser Stelle darf auch kurz gelacht werden): In den Supermärkten liegen dadurch nur rießige (sehr schöne, das muss ich zugeben) Kohlköpfe. In den Biomärkten kriegt man zum Glück oft auch mal kleinere Exemplare, aber da habe ich leider keinen in direkter Nähe. Wir als Zwei-Personen-Haushalt können von so einem großen Wirsing, Rotkohl und Co. mehrere Tage essen. Und -bei aller Liebe zu Kohl- das muss nicht unbedingt sein. Klar, blanchiert kann man ihn auch einfrieren, aber ich möchte momentan ein bisschen vom bevorraten, einfrieren, hamstern wegkommen. So war's dann neulich eben auch wieder: Ich habe mir im Laden schon den "kleinsten" Wirsing rausgesucht und nachdem das eigentlich geplante Gericht gekocht war, blieb immer noch eine ordentliche Portion Wirsing übrig. Der landete dann mit Radicchio und Apfel im Topf und ergab so ein leckeres Bett für den Zander. 

Sonntag, 22. März 2015

Fünf frühlingsfrische Fitmacher!

Kalendarisch und meterologisch gesehen ist es bereits so weit, der Frühling ist da! Wer von euch fiebert denn auch den warmen Frühlingstagen entgegen? Genießt ihr auch bereits jeden Sonnenstrahl, der euch warm auf den Nasen kitzelt? Oder hat euch die Frühjahrsmüdigkeit noch fest im Griff? Frühjahrsmüdigkeit gibt es übrigens wirklich und darf nicht nur als faule Ausrede gesehen werden. Unser gesamter Organismus muss sich an die längeren Tage, die ansteigenden Temperaturen und die Wetterveränderungen gewöhnen. Manche Menschen spüren diese Umstellung stärker, manche weniger. Fakt ist aber, dass es ein paar Möglichkeiten gibt, mit denen wir den Frühling auch fit und munter Willkommen heißen können. Viel Bewegung, häufig draußen sein, Sonne tanken, Sport. Und natürlich: leicht und lecker genießen! Daher habe ich euch fünf Rezepte zusammengesucht, die euch den nötigen Schwung verleihen, um fit in den Frühling zu starten!

Freitag, 20. März 2015

Green smoothie bowl
Außerdem: Bald wird es einen Augsburger Bloggerstammtisch geben!

Neuerdings ist es anscheinend total hip, Smoothies nicht mehr aus dem Glas (wie langweilig!), sondern aus Schüsseln zu trinken. Obacht, das nennt man dann -höchstkreativ- eine smoothie bowl. Obwohl ich ja nicht wirklich zu den Trendsettern gehöre, bin ich auf diesen Zug doch aufgesprungen. Denn der Gedanke an einen leckeren Smoothie, der so dick-cremig ist wie meine geliebten Suppen, machte mich doch schon ziemlich an. Glück gehabt, doch mal bei einem Hype mitzumachen, denn das war dann wirklich grandios lecker und ein optimales Frühstück.