Montag, 1. September 2014

Blumenkohlpüree mit Semmelknödel-Pilz-Gröstl

Gemüsepüree gehört zu den besten Erfindungen seit es Pürierstäbe gibt. Behaupte ich jetzt einfach mal. Letzten Winter entdeckte ich ja Pastinakenpüree für mich - große Liebe. Aber auch Blumenkohl macht sich in in dieser Form gut, man muss ihn halt nur ordentlich würzen, sonst ist's zu fad. Damit man aber doch noch ein bisschen Kauerlebnis hat, landeten noch kross gebratene Semmelknödel- und Champignonstückchen auf dem Püree. Ich sag's euch: Knallermäßig gut war das. Sagte sogar der Lieblingsmann, von dem ein inbrünstiges "Sehr gut." (sogar gleich zwei Mal!) folgte, nachdem er die Portion, die er vorher noch mit "Ganz schön viel...." beäugt hatte, komplett aufgegessen hatte. Ja, eigentlichen hätte die Menge locker auch für drei oder vier Personen gereicht. Aber wie so oft, haben es Herr und Frau Moonstruck auch mal wieder ganz allein geschafft alles aufzuessen. 

Blumenkohlpüree mit Semmelknödel-Pilz-Gröstl

Freitag, 29. August 2014

Internationaler Frühstücksfreitag
#8 Kolumbien - Changua

Kennt ihr sie auch? Diese Personen, von denen du sicher sagen kannst, dass sie immer einen Platz -irgendwo- in deinem Leben haben werden. Freundschaften, die mit ein paar unscheinbaren Worten beginnen und dennoch Zeit und Raum überstehen. Freunde, mit denen man lange Zeit keinen Kontakt hat und beim ersten erneuten Treffen fast alles so ist, als wäre diese Zeit nie vergangen. Die, die in der Zeit der allgegenwärtigen Technologie sich hinsetzen und dir einen Brief per Hand schreiben. Eine fortwährende Vertrautheit, die dazu führt, dass man sogleich wieder miteinander Tränen lacht,  Geheimnisse austauscht und sich einfach wohl fühlt. Was das mit dem Frühstücksfreitag zu tun hat? Nun, ich darf so eine Person zu meinem Leben zählen, wofür ich sehr, sehr dankbar bin. Und da sie kolumbianische Wurzeln hat, habe ich sie nac0 dortigenh Frühstücksgewohnheiten gefragt. Die vorgeschlagenen Gerichte waren leider nicht nach meinem Geschmack, allerdings brachte sie mich auf den Blog My Colombian Recipes. Und dort wurde ich fündig: Changua. Milch-Eier-Koriandersuppe. Sozusagen. Ganz ehrlich: Mein erster Gedanke war eher so "örgs, ok, naaaja", aber dann siegte die Neugier. Und wisst ihr was? Diese Suppe schmeckt wirklich erstaunlich gut. Es sind halt doch die einfachen Dinge, die man häufiger schätzen sollte...

Mittwoch, 27. August 2014

Kartoffel-Gemüse-Suppe

Lasst mich erklären, wie es zu einem derart unspektakulärem und einfachen Rezept (gebt es zu, das habt ihr gedacht, als ihr den Titel gelesen habt!) hier kommt. "Schuld" daran sind Patricia und Conny bzw. ihr Blogevent "We love the 50s". Ich hab's ja schon mal erwähnt: Ich finde Events eine tolle Sache, da ich es einerseits mag mir zu einem bestimmten Thema ein passendes Rezept einfallen zu lassen und auch, weil ich durch die Zusammenfassungen meistens auf Blogs stoße, die ich bis dahin noch nicht kannte. Also: Die 50er-Jahre. Schöne Idee, mal nach einer Zeit zu kochen. Allzu leicht fand ich es aber gar nicht, diese Jahresspanne kulinarisch umzusetzen. Ich wollte gerne ein deutsches Rezept, doch die ersten Suchmaschinendurchläufe ergaben immer wieder das Gleich: Mettigel, "Fliegenpilze", Käseigel (zumindest waren das die häufigsten Ergebnisse). Also las ich mich mal ein bisschen durch Homepages, die sich mit den 50igern beschäftigten. Tja und wie es ausschaut, war damals kulinarisch nicht allzuviel los. In den Nachkriegsjahren hatten die Menschen einfach nicht viel und erst gegen Ende der 50er kam dann der Aufschwung. Bis dahin mussten sie mit wenigen Lebensmitteln, die gerade verfügbar waren, möglichst gut zurecht kommen. Sooo und deswegen bekommt ihr heute dieses überaus simple, aber genauso überaus leckere Rezept für eine absolut schnörkellose Suppe, die je nach verfügbarem Gemüse super variiert werden kann, satt und glücklich macht und sogar zum akutell eher herbstlichen Wetter passt.

Montag, 25. August 2014

Graupenporridge mit Banane und Vanille-Blaubeersoße

Moin, ihr Lieben! Ich melde mich zurück aus dem schönen Hamburg- & Ostseeurlaub. Habt ihr mich vermisst? Bestimmt nicht zu sehr, bei den klasse Vertretungen die ich hatte, oder? Kanntet ihr die Blogs dieser reizenden Damen schon oder konnte ich euch sogar das ein oder andere Blog-Goldstück näher bringen? Nach der Urlaubsblogsommerpause (oder so) geht's -wie sollte es auch anders sein- direkt wieder los mit einem Frühstücksrezept. Ich habe euch ja gewarnt. Denn wie bei dem letztem Graupenrezept bereits angekündigt, hatte ich noch eine Idee für die kleinen Körner. Und was bin ich froh, dass sie sich genau so, wie vorgestellt, hat umsetzen lassen. Denn -mal ganz ehrlich, ohne jetzt groß in Eigenlob zu verfallen (macht man ja nicht!)- dieses Frühstück war ganz nach meinem Geschmack und einfach nur genial gut. 
Es erinnert ein wenig an Milchreis, allerdings haben Graupen etwas mehr Biss. Außerdem geht es, kocht man wie ich die Graupen bereits am Vorabend, schneller. 
Eigentlich wollte ich ja nur die Packung Graupen leer kriegen und jetzt bin ich mir ziemlich sicher, dass ich eher für Nachschub sorgen werde. ♥ Was stellt ihr denn mit den kleinen knubbeligen Dingern gerne an?


Freitag, 22. August 2014

Besuch von... | Elena vom Blog "Heute gibt es..." mit Tomaten-Feta-Muffins

Huch, so schnell kann's gehen. Elena ist bereits die letzte Gastbloggerin, die ich in dieser Blogurlaubsommerpause Willkommen heißen darf. Ab nächster Woche versorge ich euch dann wieder selbst mit Rezepten. Aber vorher erst nochmal ein ganz, ganz großes DANKE an all meine fleißigen Vertretungen. Ich habe mich sehr über euren Besuch hier gefreut! ♥ Aber jetzt heißt es nochmal: Vorhang auf für Elenas Rezept, welches euch hoffentlich genauso gut gefällt, wie mir.