Freitag, 19. Dezember 2014

Ei in der Semmel

Ok, ok. "Rezept" kann man das nicht wirklich nennen. Einigen wir uns auf "Idee", in Ordnung? Irgendwo ist mir dazu mal ein Bild vor die Augen gekommen und hat sich in meinem Denkstübchen festgesetzt. Neulich wurde es dann ausprobiert und das Fazit des Lieblingsmannes lautete: "Sehr lecker!" Na dann muss das hier her!


Mittwoch, 17. Dezember 2014

Gewürzpudding

Obacht! Ein winterliches/weihnachtliches UND süßes Rezept. Dinge, die hier nicht allzu oft vorkommen. Als ich letztens im Bio-Supermarkt so durch die Gänge schlenderte, fiel mir ein Packerl "Winterpudding" in die Hände. Kurzer Blick auf die Zutatenliste mit sofort folgendem Gedanken "Das kannste auch selber machen.". Zu Hause hatte ich dann aber schon wieder vergessen, was da alles so drin war (ein Hirn wie ein Sieb manchmal...) und hab einfach mal selbst was zusammengerührt. Mit überzeugendem Ergebnis:

Montag, 15. Dezember 2014

Bohnenstrudel

Bei Strudel geht's mir ähnlich wie beim Flammkuchen: Es gibt ihn viel zu selten und wenn ich ihn dann doch mal gemacht habe, denke ich mir jedes Mal, wie gut das doch schmeckt und dass ich öfter strudeln sollte. Und bist zum nächsten Strudel-Lunch vergeht dann ganz schnell wieder ein Jahr. Aber bei diesem Strudel wird es nicht so sein, zumindest nicht direkt. Denn die Füllung fand ich so gut, dass ich sie fast schon uneingewickelt aufgegessen hätte. Genau das werde ich bestimmt auch demnächst mal machen. Die Füllung ist nämlich ganz fix fertig und lässt ergibt auch ohne Strudelblätter ein leckeres Mittagessen. Wobei die natürlich schon noch das Tüpfelchen auf dem i sind...

Freitag, 12. Dezember 2014

Blaukraut-Scheiterhaufen

Herzlich Willkommen und hereinspaziert durch das 12. Türchen des kulinarischen Adventskalenders. Was freue ich mich, euch heute hier bei mir begrüßen zu dürfen und Teil von Zorras Tradition sein zu dürfen (unbedingt vorbei schauen - es gibt auch tolle Preise zu gewinnen)!
Wer häufiger auf Frl. Moonstruck kocht unterwegs ist, hat es wahrscheinlich schon bemerkt: Ich halte mich hier in der Regel mit anlassbezogenen Posts eher zurück. Ostern, Halloween, Weihnachten, etc. Das hat keinen bestimmten Grund, ist vermutlich eher auf mangelndes Interesse zurückzuführen. Aber heute mache ich natürlich eine Ausnahme. Nein, allerdings nicht in dem ich euch ein traditionelles Weihnachts-Familienrezept präsentiere - im Gegenteil, diesen Scheiterhaufen gab es zum ersten Mal im Hause Moonstruck. Aber eine Zutat ist für mich unumgänglich mit Weihnachten verbunden: Blaukraut. Genauer gesagt: Apfel-Blaukraut.
In meiner frühen Kindheit gab es ganz klassisch Würstchen mit Kartoffelsalat an Weihnachten, an diese Zeit habe ich altersbedingt aber eher weniger Erinnerungen. Irgendann kam dann der Wandel und es wurde Mama's Schweinebraten mit Kartoffel- und Semmelknödel und Apfel-Blaukraut zum Standardweihnachtsmahl. Den Braten, abgesehen von der Kruste, hätte ich nicht mal gebraucht. Mit Knödel, viiiel Soße und noch mehr Blaukraut war ich damals absolut glücklich. Nun aber die Wahrheit: Das Blaukraut kam aus dem Glas, meine Mutter schnippelte nur noch einen frischen Apfel rein. Noch mehr Ehrlichkeit: Ich kannte es dann lange auch nur so, fix und fertig aus dem Glas - hätte man mir früher einen Rotkohl (Eigenart von mir: Rotkohl nenne ich das unverarbeitete Kraut, sobald es aber gekocht ist, heißt es Blaukraut) vor die Nase gehalten, hätte ich vermutlich nicht auf Anhieb die Verbindung zum Apfel-Blaukraut geschlagen. Aber Fertigprodukt hin oder her: Das Weihnachtsessen war jedes Mal ein Festmahl, es wurde geschlemmt, jedem hat's geschmeckt und am Ende lagen wir meistens mit kugelrunden Bäuchen auf dem Sofa. Und das zählt doch eigentlich, oder?!
In meinem Blaukraut-Scheiterhaufen habe ich zwei weihnachtliche Genüsse quasi vereint: Die Brezen erinnern stark an Semmelknödel und klar, das Blaukraut ist eben auch mit drin. Diesmal aber selbst gemacht, ganz (ganz!) grob an diesem Rezept orientiert, da ich diese Gewürzmischung geschenkt bekommen habe. 

Mittwoch, 10. Dezember 2014

Pastinaken-Pilz-Suppe mit Süßkartoffel- und rote Bete-Chips

Hättet ihr gedacht, hier nochmal rote Bete zu finden? Nach dem letzten Versuch? Tja, ich kann halt einfach nicht locker lassen und muss aber sagen: In dieser Form hat sie mir sogar geschmeckt. Also wenn ihr in Zukunft rote Bete im Hause Moonstruck findet, könnt ihr sicher sein, dass sie entweder im Entsafter oder im Ofen landet. Aber eigentlich solltet ihr eure Aufmerksamkeit auf die Suppe lenken. Pastinaken. ♥ Pilze. ♥ Samtig, cremig. In Kombi mit den knusprigen Chips. Hach, eine Wohltat. Wenn auch optisch mal wieder eher unterirdisch (ich bin ja ehrlich...).