Montag, 2. März 2015

Pochierte Tee-Birne mit körnigem Frischkäse

Körniger Frischkäse, oder auch Hüttenkäse genannt, ist wieder eines dieser Nahrungsmittel, die ich erst in den letzten Jahren lieben gelernt habe. Meine Mama hat ihn früher bereits häufig gegessen und jedes Mal, wenn ich mich an einen Löffel rantraute, empfand ich es als höchst grausig. Irgendwann dann wendete sich auf einmal das Blatt und ich war total vernarrt in den Frischkäse - pur, süß, herzhaft, jede Variante war mir recht. Beim wöchentlichen Einkauf landeten so schonmal locker vier bis fünf Becher im Korb. Nahm ich mal weniger oder gar keinem, wies mich der Lieblingsmann direkt darauf hin, dass da noch was fehlt. Wie jeder Hype flachte auch der Massenkonsum an Hüttenkäse wieder ab, ich esse ihn allerdings immer noch sehr, sehr gerne. Neulich zum Frühstück als Begleitung zur in Tee pochierten Birne. Was den Tee angeht: Oft pochiert man Obst ja in Sirup/Zuckerwasser, Saft oder Alkohol. Das sagte mir an dem Morgen alles nicht zu, also packte ich meinen Lieblingstee (wobei "Lieblings" übertrieben ist, das wechselt nahezu täglich) Holunderblüte-Ingwer dafür aus. Ich denke, dass ihr hier auch auf jede andere Teesorte zurückgreifen könnt. 

Freitag, 27. Februar 2015

Japchae

Kennt ihr das? Eigentlich braucht man nur ein, zwei Dinge im Asialaden und wenn man ihn dann verlässt, hat man plötzlich zwei volle Tüten in der Hand. Ähm ja, so geht's mir eigentlich zu -na, sagen wir mal- 85% wenn ich im Stamm-Asialaden Halt mache. Der ist eigentlich relativ klein, aber super sotiert. "Oh guck mal - das! Aaach, toll, das haben die auch. Weißt was, ich glaub, das nehm ich auch gleich noch mit." Mein Standard-Monolog - der Lieblingsmann hält dann schon nur noch die Arme auf und trägt brav alles zur Kasse. Nun, so kam es eben auch, dass Süßkartoffelnudeln zu Hause ankamen. Und genau die werden eben für Japchae, ein koreanisches Gericht, verwendet. 

Mittwoch, 25. Februar 2015

Buchvorstellung | light & easy

Ein neues Buch von Hugh Fearnley-Whittingstall (im Weiteren mit HFW abgekürzt)! Das musste natürlich bei mir einziehen, sein Buch "Täglich Vegetarisch" gehört zu meinen Lieblingen und auch "Fruits every day" ist ein tolles Buch. Also nahm ich auch "light & easy" genauer unter die Lupe.


Montag, 23. Februar 2015

Die Karotte, der Entsafter und Ich. ♥

Achtung, es folgt eine Lobhudelei auf die Karotte. Obwohl die Karotte (oder Möhre, Rübe, Mohrrübe, Gelberübe) gar nicht bewusst zu meinem Lieblingen gehört, ist sie dennoch das Gemüse, welches in den letzten Wochen hier am häufigsten gekauft und verarbeitet wurde. 
Meine Begeisterung für selbstgemachten Saft, sowie den Entsafter, kennt ihr ja bereits. Meistens landet überwiegend Obst darin, vor einiger Zeit fing ich aber an, den Gemüseanteil zu erhöhen. Hauptsächlich Karotte und Fenchel, aber auch Grünkohl und Brokkoli (das mach' ich aber nicht nochmal) wanderten in den Entsafter. Mutig wie ich bin (ähem...) drehte ich noch mehr an der Zusammensetzung, so dass zuletzt nur noch ein kleiner Apfel oder eine Orange neben dem ganzen Gemüse entsaftet wurden - mit Erfolg, die Mischungen schmeckten mir. Hauptbestandteil war dabei aber immer die Karotte, da sie auch am meisten Flüssigkeit bringt. 
Und dann kam der Moment: Ich war wieder beim Entsaften, schickte einen Haufen Möhren durch und probierte todesmutig erstmal kurz den Saft pur, bevor sich Apfel und Ingwer dazugesellten. Begeisterung! Das schmeckte grandios. Seit dem ist es um mich geschehen. Die Farbe, der Geschmack, die Einfachheit des Getränks. ♥


Freitag, 20. Februar 2015

Bubble and Squeak

Na, wer von euch wusste, was euch hinter diesem Titel erwartet? Ich glaube nicht, dass das ein in Deutschland recht verbreitetes Gericht ist. Würde hier auch nicht so viel hermachen, weder eins zu eins übersetzt, noch sinngemäß. "Kartoffel-Gemüse-Restematsch" klingt komischerweise nicht so toll. Auf diese Idee bin ich vor laaangem bei einer Jamie Oliver-Sendung gestoßen und es wollte mir nicht so wirklich aus dem Kopf gehen. Eigentlich ist es nichts anderes als ein ideales Rezept zur Resteverwertung. Benötigt werden gekochte Kartoffeln und gegartes Gemüse vom Vortag. In der Zusammenstellung seid ihr absolut frei, je nachdem was halt übrig ist. Der Name kommt übrigens von den Geräuschen, die beim braten zu hören sind. Ich hätte es ja nicht gedacht, aber einmal konnte ich wirklich das bubblen und squeaken vernehmen. :-D